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Die Folgen einer Finanztransaktionssteuer für Kleinanleger

Title: Die Folgen einer Finanztransaktionssteuer für Kleinanleger

Term Paper , 2014 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: B.A. Steven Wink (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer wird bereits seit über 40 Jahren diskutiert und kam erstmals 1972 durch den Wirtschaftsnobelpreisträger James Tobin ins Gespräch. Tobin begründete eine Einführung mit der Folge, dass eine solche Steuer die Spekulationsgeschäfte unattraktiv machen würde.
Seit den 1990er gehört die Tobin-Steuer in jeden Forderungskatalog einer globalisierungskritischen Bewegung. Mit den Einnahmen sollten wirtschaftliche Ungleichverteilung finanziert werden. Tobin selbst distanzierte sich jedoch von den Globalisierungskritikern. Nach der Staats- und Finanzkrise im Jahre 2008 und 2009 kam die Finanztransaktionssteuer erneut ins Gespräch und wurde in der europäischen Kommission sowie den Ministerrat eingebracht.
Mit der Einführung wollen einige Länder im europäischen Währungsraum der vermeintlich größten Ursache für die Staats- und Finanzkrise entgegenwirken. Die börsliche und außerbörsliche Spekulation (im Bereich des Hochfrequenzhandels , Anleihen , Aktien , Devisen , Call - und Put -Optionen, Fonds oder Derivate ) soll durch eine solche Steuer minimiert werden. Einzelne Spekulationen und Leerverkäufe, würden an Attraktivität verlieren, an Volumen in der Transaktionsanzahl und in der Transaktionshöhe abnehmen. Ende September 2011 hat die europäische Kommission den Entwurf einer Richtlinie für eine Finanztransaktionssteuer vorgelegt, in welchem sie die Finanztransaktionssteuer wie eine Umsatzsteuer auf Transaktionen beschreibt. Durch die Einführung dieser Steuer soll der Finanzsektor in erheblichem Umfang an den Kosten der Finanzkrise beteiligt und künftige Krisen vermieden werden. Die Auswirkungen könnten jedoch weitaus weitreichender als ursprünglich gedacht sein. So besteht der Finanzsektor in der heutigen Zeit nicht nur noch aus Großanlegern und Banken, sondern vielmehr noch aus Kleinanlegern und Anlegern welche nicht spekulativ am Finanzmarkt handeln. Vorausschauend bestünde auch die Möglichkeit, dass Finanzunternehmen die ihnen entstehenden Kosten auf ihre Kundschaft umlegen. So würden Anleger in ihrem Investment in einem größeren Rahmen belastet oder benachteiligt werden, indem ihre Bemühungen im Wert schmelzen könnten. Eine weitere Problematik ist die Ebene der Einführung. Je nach Art der Umsetzung hätte dies weitere Folgen auf den Finanzmarkt und die investierenden Anleger.
Auf den folgenden Seiten soll Ihnen aufgezeigt werden wie solch eine Steuer umgesetzt werden kann und wie sie wirkt. Einen besonderen Augenschein

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

2.1 Finanztransaktionsteuer

2.2 Anleger

2.2.1 Kleinanleger

2.2.2 Abgrenzung zu Großanlegern

2.3 Europäischer Währungsraum

3. Einführung der Finanztransaktionssteuer

3.1. Gründe zur Einführung

3.1.1. Der Hintergrund

3.1.2 Die Planung

3.1.3 Die Umsetzung

3.1.4 Ziele

3.2 Beteiligte an einer Einführung

3.2.1 Zur Einführung bereite Länder

3.2.2 Einführungsablehnende Länder

3.3 Funktionsweise einer Finanztransaktionssteuer

3.3.1 Bemessungsgrundlage, Steuerentstehung, Steuerträger

3.3.2 Höhe

3.3.3 Wirkungsweise

4. Bewertung einer Finanztransaktionssteuer

4.1. Vorteile

4.2 Nachteile

5. Alternativen

5.1 Bereits bestehende Alternativen

5.2 Mögliche Alternativen

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen einer geplanten Finanztransaktionssteuer (FTS) im europäischen Währungsraum, wobei ein besonderer Fokus auf die potenziellen Folgen für Kleinanleger gelegt wird, um zu bewerten, ob das Instrument zur Stabilität des Finanzmarktes beiträgt oder Anleger unverhältnismäßig belastet.

  • Historischer Kontext und Entstehung der Idee der Finanztransaktionssteuer
  • Analyse der geplanten Funktionsweise und Bemessungsgrundlagen
  • Bewertung von fiskalischen und regulatorischen Vorteilen gegenüber potenziellen Nachteilen
  • Untersuchung der Auswirkungen auf Kleinanleger und langfristige Altersvorsorge
  • Diskussion bestehender nationaler Alternativen und alternativer Steuerungsmodelle

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Die Planung

Die Planung zur Einführung einer FTS begann maßgeblich im September 2011 mit der Vorlage eines Richtlinienentwurfes auf Ebene der EU-27. Im Februar 2012 äußerten neun der Mitgliedsstaaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Belgien, Slowenien, Griechenland, Portugal, Spanien) ihre Unterstützung. Im August 2012 führte Frankreich bereits eine lokale FTS (0,2 % auf Aktien von Unternehmen mit Sitz in „grande nation“ und 0,01% auf Handel mit CDS und high frequency trading) ein. Die Unterstützung der oben genannten neun Staaten wurde im Oktober 2012 durch Estland und Slowenien weiter gestärkt. Nun forderte man die Kommission auf, einen formalen Prozess zur Einführung einzuleiten.

Auch das europäische Parlament forderte eine rasche Einführung. Im Januar 2013 autorisierte der europäische Rat die europäische Kommission zur Vorlage einer Richtlinie, mit Veröffentlichung im Februar 2013. Im März 2013 führte auch Italien eine lokale FTS (0,12% für börslichen Handel mit italienischen Aktien und Derivaten sowie 0,22% für außerbörslichen Handel) ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der historischen Entwicklung der Tobin-Steuer und der Motivation zur Einführung einer FTS als Reaktion auf die Finanzkrise 2008.

2. Begriffserklärung: Definition der FTS, Abgrenzung von Kleinanlegern gegenüber professionellen Großanlegern und Einordnung in den europäischen Währungsraum.

3. Einführung der Finanztransaktionssteuer: Analyse der Hintergründe, der politischen Planung, der Funktionsweise und der Ziele der Steuer unter Einbeziehung der beteiligten Mitgliedsstaaten.

4. Bewertung einer Finanztransaktionssteuer: Abwägung der Argumente, die für eine Stabilisierung des Finanzsystems sprechen, gegen die Nachteile und Risiken für Anleger.

5. Alternativen: Betrachtung bereits existierender nationaler Steuerkonzepte sowie potenzieller Alternativen wie der Bankenabgabe.

6. Fazit: Kritische Schlussfolgerung, dass die FTS in der geplanten Form zu Zielkonflikten führt und die angestrebte Schutzwirkung für Anleger verfehlen könnte.

Schlüsselwörter

Finanztransaktionssteuer, FTS, Kleinanleger, Finanzkrise, EU-Kommission, Börsenhandel, Regulierung, Altersvorsorge, Finanzstabilität, Finanzmarkt, Steuersatz, Kapitalmarkt, Spekulation, Kaskadeneffekt, Finanzaktivitätsteuer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der geplanten Einführung einer europäischen Finanztransaktionssteuer und deren Auswirkungen auf den Finanzmarkt sowie insbesondere auf Kleinanleger.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Entstehungsgeschichte der Steuer, ihre rechtliche und praktische Ausgestaltung, die politische Haltung der EU-Mitgliedsstaaten sowie eine kritische Bewertung der ökonomischen Konsequenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Steuer umgesetzt werden könnte und ob sie ihre Ziele – wie die Beteiligung des Finanzsektors an Krisenkosten – erreichen kann, ohne die investierenden Privatanleger übermäßig zu benachteiligen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, die Auswertung von Richtlinienentwürfen der EU, politischer Positionspapiere und bestehender nationaler Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Gründe für die Einführung, die beteiligten Akteure, die konkrete Wirkungsweise der Steuer sowie eine Abwägung von Vorteilen und Nachteilen für verschiedene Anlegergruppen detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Finanztransaktionssteuer, Kleinanleger, Finanzstabilität, Regulierung, Altersvorsorge und Finanzkrise.

Wie wirkt sich die geplante Steuer auf die Altersvorsorge aus?

Die Arbeit legt dar, dass die FTS insbesondere bei monatlichen Sparraten und Depotumschichtungen zu deutlichen Renditeeinbußen führen kann, was langfristig die Altersvorsorge von Kleinanlegern gefährden könnte.

Was ist der sogenannte Kaskadeneffekt im Kontext der FTS?

Ein Kaskadeneffekt entsteht, wenn die Steuer bei jedem Rechtsgeschäft in der Wertpapierabwicklung fällig wird, wodurch sich die kumulierte Steuerlast für alle beteiligten Parteien erhöht, da keine Anrechnung von Vorsteuern erfolgt.

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Details

Title
Die Folgen einer Finanztransaktionssteuer für Kleinanleger
College
Akademie für Arbeit und Sozialwesen des Saarlandes Anstalt des öffentlichen Rechts
Grade
1,0
Author
B.A. Steven Wink (Author)
Publication Year
2014
Pages
34
Catalog Number
V285562
ISBN (eBook)
9783656858201
ISBN (Book)
9783656858218
Language
German
Tags
Finanzen Steuern Transaktionen FTT; FTS Finanztransaktionssteuer VWL; BWL EU Europa Rechungswesen Verischerungen Versicherung Versicherungen Altersvorsorge Rendite Euro Banken Kosten Finanzkrise Krise Bankenpleite too big to fail systemrelevant
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Steven Wink (Author), 2014, Die Folgen einer Finanztransaktionssteuer für Kleinanleger, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/285562
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