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Zur Shop-Startseite › Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht

Überblick über Geschäftseigenschaften und Rechtsfolgen der Geschäftsführung ohne Auftrag

Titel: Überblick über Geschäftseigenschaften und Rechtsfolgen der Geschäftsführung ohne Auftrag

Skript , 2014 , 6 Seiten

Autor:in: Simon Fischer (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit beinhaltet eine Übersicht zu den wichtigsten Inhalten der Geschäftsführung ohne Auftrag (GoA). Besprochen werden dabei die Eigenschaften eines Geschäftes (Besorgung, Fremdheit, Fremdgeschäftsführungswille, Geschäft ohne Auftrag sowie Berechtigung zur Geschäftsführung) sowie die Rechtsfolgen der GoA.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis der Geschäftsführung ohne Auftrag

Allgemeines zur Geschäftsführung ohne Auftrag

Voraussetzungen der berechtigten Geschäftsführung ohne Auftrag

a) Besorgung eines Geschäfts

b) Fremdheit des Geschäfts

1) Objektiv-fremdes Geschäft

2) Auch-fremdes Geschäft

3) Neutrales/ subjektiv fremdes Geschäft

c) Fremdgeschäftsführungswille

1) Objektiv und subjektiv fremde Geschäfte

2) Auch-fremdes Geschäft

d) Ohne Auftrag/ sonstige Berechtigung

e) Berechtigung zur Geschäftsführung

1) Übernahme entspricht gem. § 683 S. 1

2) Beachte: Bei fehlendem Interesse, bzw Willen des Geschäftsführers kommt eine Unbeachtlichkeit von dessen Willen i.S.v. § 679 in Betracht

3) Eine unberechtigte GoA kann vom Geschäftsführer durch Genehmigung nach § 684 S. 2 zu einer berechtigten GoA umgewandelt werden

Rechtsfolgen der GoA

I. bei echter berechtigter GoA

1. Ansprüche des Geschäftsherrn

2. Ansprüche des Geschäftsführers

II. bei echter unberechtigter GoA

1. Ansprüche des Geschäftsherrn

2. Ansprüche des Geschäftsführers

III. bei irrtümlicher Eigengeschäftsführung

IV. bei Geschäftsanmaßung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit erläutert die rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen der Geschäftsführung ohne Auftrag (GoA) gemäß §§ 677 ff. BGB, differenziert zwischen berechtigten und unberechtigten Fallkonstellationen und systematisiert die daraus resultierenden wechselseitigen Ansprüche.

  • Definition und Voraussetzungen der berechtigten GoA
  • Systematik des Fremdgeschäftsführungswillens und Abgrenzung von Eigengeschäften
  • Unterscheidung zwischen echter berechtigter und echter unberechtigter GoA
  • Rechtsfolgen für Geschäftsführer und Geschäftsherrn bei Pflichtverletzungen oder Aufwendungen
  • Besondere Konstellationen wie Geschäftsanmaßung und irrtümliche Eigengeschäftsführung

Auszug aus dem Buch

Fremdgeschäftsführungswille

„... müsste ferner mit Fremdgeschäftsführungswillen gehandelt haben. Fremdgeschäftsführungswille ist der Wille, ein fremdes Geschäft für einen anderen wahrzunehmen.“

Erfasst das Bewusstsein (kognitives Element) und den Willen (voluntatives Element), das Geschäft für einen anderen zu führen -> abgeleitet von § 687 BGB

1) Objektiv und subjektiv fremde Geschäfte (unstreitig) Objektiv fremdes Geschäft = Vermutung des Fremdgeschäftsführungswillens Widerlegbarkeit bei entsprechenden Anhaltspunkten, dass der Geschäftsführer in eigenem Interesse tätig geworden ist

Subjektiv fremdes Geschäft = Beweislast des Fremdgeschäftsführungswillens liegt beim Geschäftsführer -> Wille, für einen anderen zu handeln, muss erkennbar nach außen in Erscheinung getreten sein

Zusammenfassung der Kapitel

Allgemeines zur Geschäftsführung ohne Auftrag: Einführung in die gesetzliche Einordnung als Schuldverhältnis und Darstellung der grundlegenden Interessenlagen.

Voraussetzungen der berechtigten Geschäftsführung ohne Auftrag: Erläuterung der Tatbestandsmerkmale wie Geschäft, Fremdheit, Fremdgeschäftsführungswille und Berechtigung.

Rechtsfolgen der GoA: Detaillierte Auflistung der vertraglichen und gesetzlichen Ansprüche bei echter berechtigter sowie unberechtigter GoA, inklusive Haftungsregelungen.

Schlüsselwörter

Geschäftsführung ohne Auftrag, GoA, BGB, Fremdgeschäftsführungswille, berechtigte GoA, unberechtigte GoA, Aufwendungsersatz, Schadensersatz, Geschäftsanmaßung, Eigengeschäftsführung, Interessenslage, Verschulden, Rechtsfolgen, Geschäftsherr, Geschäftsführer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die rechtliche Ausgestaltung der Geschäftsführung ohne Auftrag im deutschen Zivilrecht, insbesondere um die Voraussetzungen und die Rechtsfolgen, wenn jemand ein Geschäft für einen anderen führt, ohne dazu beauftragt zu sein.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Tatbestandsvoraussetzungen (Geschäft, Fremdheit, Wille), die Unterscheidung der verschiedenen GoA-Arten und die daraus resultierenden gegenseitigen Ansprüche.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die systematische Darstellung und Abgrenzung der GoA, um die Anwendbarkeit der §§ 677 ff. BGB in der juristischen Fallprüfung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine dogmatische Analyse der gesetzlichen Bestimmungen des BGB, ergänzt durch die Darstellung von Meinungsstreitigkeiten zwischen Rechtsprechung und herrschender Lehre.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfungsvoraussetzungen, die Differenzierung der GoA-Typen (berechtigt, unberechtigt, Geschäftsanmaßung) sowie die jeweiligen Rechtsfolgen für die beteiligten Parteien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind GoA, Fremdgeschäftsführungswille, Aufwendungsersatz und die Haftungsprivilegierung des Geschäftsführers.

Wie unterscheidet sich die berechtigte von der unberechtigten GoA?

Die berechtigte GoA entspricht dem Interesse und Willen des Geschäftsherrn, während die unberechtigte GoA zwar objektiv fremd ist, jedoch dem Willen des Geschäftsherrn widerspricht.

Was passiert bei einer Geschäftsanmaßung?

Bei der Geschäftsanmaßung handelt der Geschäftsführer bewusst in einem fremden Geschäft, obwohl er weiß, dass er dazu nicht berechtigt ist; der Geschäftsherr ist hierbei besonders schutzwürdig.

Wann ist der Fremdgeschäftsführungswille vermutet?

Bei objektiv fremden Geschäften wird der Fremdgeschäftsführungswille vermutet, während bei subjektiv fremden Geschäften der Geschäftsführer die Beweislast trägt.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Überblick über Geschäftseigenschaften und Rechtsfolgen der Geschäftsführung ohne Auftrag
Autor
Simon Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
6
Katalognummer
V284843
ISBN (eBook)
9783656851080
ISBN (Buch)
9783656851097
Sprache
Deutsch
Schlagworte
überblick geschäftseigenschaften rechtsfolgen geschäftsführung auftrag
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Fischer (Autor:in), 2014, Überblick über Geschäftseigenschaften und Rechtsfolgen der Geschäftsführung ohne Auftrag, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/284843
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Leseprobe aus  6  Seiten
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