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Interne und externe Funktionen und Aufgaben eines Businessplans

Titel: Interne und externe Funktionen und Aufgaben eines Businessplans

Seminararbeit , 2014 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Güler Ay (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund der zunehmenden Globalisierung und Vernetzung werden die Unternehmungen immer mehr mit Marktveränderungen u.a. mit kürzer werdenden Produktlebenszyklen, intensivierenden Wettbewerb und sich kontinuierlich ändernden Konsumentenverhalten konfrontiert. Eine Nichtanpassung könnte zum unternehmerischen Misserfolg und somit zu einem Markaustritt führen.

Nur solche Unternehmen, die vorausschauende Ziele zur Erreichung einer Vision definieren, sind erfolgreich und in der Lage langfristig zu existieren. Aufgrund der Gegebenheit, dass die Zukunft grundsätzlich nicht vorhersehbar ist, stellen ihre Eventualitäten bzw. Ereignisse eine Herausforderung für die Unternehmen dar. Um diese zu überwinden ist eine strukturierte und zukunftsorientierte Planung von Bedeutung. Ein wichtiges und unterstützendes Werkzeug ist der sogenannte Businessplan, der alle notwendigen Planungsschritte zur Zielerreichung schrittweise erfasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Businessplans

2.1 Definition

2.2 Ziele, Zweck und Zielgruppen

2.3 Aufbau bzw. zentrale Bausteine

3. Aufgaben und Funktionen des Businessplans

3.1 Unternehmensintern als Führungs-, Planung- und Steuerungsinstrument

3.1.1 Konkretisierung der Unternehmensziele

3.1.2 Planung potenzieller Chancen und Risiken und Entwicklung von Handlungsstrategien

3.1.3 Grundlage für Soll/Ist-Vergleiche

3.2 Unternehmensextern als Kommunikations- und Verhandlungsinstrument

3.2.1 Kapitalbeschaffung und Ressourceneinsatz

3.2.2 Kunden- und Lieferantenkommunikation

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Seminararbeit ist es, die vielfältigen internen und externen Aufgaben und Funktionen eines Businessplans im modernen unternehmerischen Kontext systematisch aufzuzeigen und zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie das Dokument als Instrument zur Steuerung, Planung sowie zur externen Kapitalakquisition und Kommunikation dient.

  • Grundlagen, Definition und Zweckbestimmung eines Businessplans
  • Struktureller Aufbau und zentrale Bausteine einer Geschäftsplanung
  • Interne Funktionen: Führung, Zielkonkretisierung und strategische Steuerung
  • Externe Funktionen: Kommunikation mit Kapitalgebern, Kunden und Lieferanten
  • Einsatzmöglichkeiten für Gründer sowie etablierte Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.1 Unternehmensintern als Führungs-, Planung- und Steuerungsinstrument

Unternehmensintern findet der Businessplan insbesondere eine Anwendung für Führungs-, Planungs- und Steuerungszwecke, um innerhalb des Unternehmens ein gemeinsames Verständnis über die einzelnen Aktivitäten zu verschaffen und diese anschließend nach außen hin als Entscheidungsgrundlage zu nutzen. Zu den unternehmensinternen Aufgaben eines Businessplans zählen unter anderem die Konkretisierung der Unternehmensziele, die Planung der potenziellen Chancen und Risiken, die Entwicklung der Handlungsstrategien sowie die Erstellung eines Soll/Ist-Vergleiches, die im Folgenden einzeln aufgeführt und beschrieben werden.

3.1.1 Konkretisierung der Unternehmensziele

Die Festlegung der Unternehmensziele ist eine entscheidende Aufgabe jedes Unternehmens, da sie einen Einblick in die ferne Zukunft ermöglichen und damit einen wesentlichen Ansatz für die gesamtunternehmerische Planung bilden. Dabei besteht die Zielfestlegung aus folgenden drei Prozessen, die in Abbildung 3 in Form einer Pyramide veranschaulicht werden.

Die Zielfestlegung erfolgt von der obersten Spitze hin zu der untersten Ebene der Führung. Dabei ist der Prozess der Zielfestlegung mit den Führungsebenen eng miteinander verbunden. In der Regel lassen sich die Ziele in leistungswirtschaftliche, soziale und finanzwirtschaftliche unterteilen. Die leistungswirtschaftlichen Ziele beziehen sich auf die Produkte, wie zum Beispiel die Art und Weise der Produktgestaltung und auf die Märkte, wie beispielsweise die Art und Weise der Erreichung bestimmter Kunden bzw. Marktsegmente. Die finanzwirtschaftlichen Ziele lassen sich in Liquiditäts- und Ertragsziele sowie soziale Ziele differenzieren. Zu der Liquidität gehören Zahlungsbereitschaft und Reserven. Ein Reingewinn, Cash-Flow und Rentabilität sind Aspekte der Ertragsziele. Die sozialen Ziele unterteilen sich in mitarbeiterbezogene (Arbeitsbedingung, Qualifikation, Sicherheit) und gesellschaftsbezogene (Engagement) Ziele. Der Businessplan wird insbesondere für mittelfristige Planung eingesetzt und ist damit insbesondere für das Beleuchten der strategischen Ziele geeignet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird die Relevanz des Businessplans vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung und dynamischer Marktveränderungen eingeführt und die Zielsetzung der Arbeit definiert.

2. Grundlagen des Businessplans: Dieses Kapitel definiert den Businessplan, beleuchtet dessen Zweck sowie die relevanten Zielgruppen und stellt die zentralen Bausteine eines strukturierten Plans vor.

3. Aufgaben und Funktionen des Businessplans: Hier erfolgt die detaillierte Untersuchung der internen Steuerungsfunktionen sowie der externen Kommunikations- und Verhandlungsaufgaben des Instruments.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit zusammen und hebt die drei zentralen Funktionen (Orientierung, Kommunikation, Steuerung) hervor.

Schlüsselwörter

Businessplan, Unternehmensführung, Strategische Planung, Kapitalakquisition, Unternehmensziele, Entrepreneurship, Marketingplan, Finanzplan, Soll-Ist-Vergleich, SWOT-Analyse, Unternehmensgründung, Risikomanagement, Kommunikation, Investoren, Zielgruppen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit untersucht die interne und externe Bedeutung eines Businessplans als zentrales Führungsinstrument für Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den betriebswirtschaftlichen Grundlagen des Businessplans sowie dessen Anwendung zur strategischen Planung und Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Businessplan sowohl als internes Steuerungswerkzeug als auch als externes Verhandlungsinstrument eingesetzt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufbereitung betriebswirtschaftlicher Konzepte aus der Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen, die Detaillierung interner Führungsaufgaben und die Beschreibung externer Kommunikationsfunktionen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Businessplan, Unternehmensführung, Finanzplanung, Zielgruppendifferenzierung und strategisches Controlling.

Welche Rolle spielt die SWOT-Analyse in einem Businessplan?

Die SWOT-Analyse dient dazu, interne Stärken und Schwächen mit externen Chancen und Risiken abzugleichen, um darauf basierend konkrete Handlungsstrategien zu entwickeln.

Warum ist ein Businessplan für Kapitalgeber essenziell?

Er dient Kapitalgebern als Entscheidungsgrundlage, um die Plausibilität, das Risiko und die Erfolgsaussichten eines Investitionsvorhabens fundiert zu bewerten.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interne und externe Funktionen und Aufgaben eines Businessplans
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Grund- und Integrationsmodul
Note
2,0
Autor
Güler Ay (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
22
Katalognummer
V284596
ISBN (eBook)
9783656848707
ISBN (Buch)
9783656848714
Sprache
Deutsch
Schlagworte
intern extern Aufgaben Funktionen Businessplan
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Güler Ay (Autor:in), 2014, Interne und externe Funktionen und Aufgaben eines Businessplans, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/284596
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Leseprobe aus  22  Seiten
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