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Der salomonische Tempel in Jerusalem

Titel: Der salomonische Tempel in Jerusalem

Bachelorarbeit , 2014 , 50 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Diana Migura (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem ersten Tempel Jerusalems, der unter König Salomo erbaut wurde. Vor allem historische Aspekte, die Tempelarchitektur und die Gerätschaften des Tempels werden ausführlich behandelt.

Die Lage des salomonischen Tempels ist heute nicht präzise und mit Sicherheit zu bestimmen. Man ist sich unter den Forschern jedoch weitestgehend einig, dass sich der Tempel auf dem Haram asch-Scharif bzw. auf dem Tempelberg (auch Berg Zion genannt) in der Altstadt Jerusalems befunden hatte. Da der Tempelberg der islamischen Stiftung Waqf untersteht, sind Ausgrabungen und sonstige archäologische Arbeiten nicht gestattet. Die Al-Aqsa Moschee und alles weitere, das sich auf dem Tempelberg befindet, ist heute islamisches Eigentum. Aktuell ist es Juden verboten, auf diesem Berg zu beten und heilige Gegenstände oder Schriften mitzuführen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einführung – der salomonische Tempel

3. Die Zuverlässigkeit des biblischen Bauberichtes

4. Vorgeschichte

5. Die Tempelarchitektur

5.1. Die Vorhalle

5.2. Der Hauptraum

5.3. Das Allerheiligste

5.4. Die Fenster, das Dach und die Tür

5.5. Innendekoration

5.6. Die Tempelbautypen

6. Ausstattung des salomonischen Tempels

6.1. Die Bundeslade im Allerheiligsten

6.2. Keruben im Allerheiligsten

6.3. Schaubrottisch und Räucheraltar im Hauptraum

6.4. Leuchter im Hauptraum

6.5. Die Säulen Jachin und Boas im Vorhof

6.6. Brandopferaltar im Vorhof

6.7. Das eherne Meer im Vorhof

6.8. Die zehn Kesselwagen im Vorhof

6.9. Sonstige Gerätschaften

7. Die weitere Geschichte des salomonischen Tempels und seine Rezeption im Abendland

8. Nachwort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das historische und architektonische Erscheinungsbild des salomonischen Tempels, der von 965 v. Chr. bis 587 v. Chr. in Jerusalem existierte. Ziel ist es, unter Einbeziehung biblischer Texte und archäologischer Vergleichsbefunde zu klären, wie der Tempel gestaltet war, welche symbolische Bedeutung seine Ausstattung hatte und welchen Einfluss er auf die abendländische Rezeptionsgeschichte ausübte.

  • Rekonstruktion der Architektur nach dem biblischen Baubericht
  • Analyse der symbolischen Bedeutung von Keruben, Lotoskapitellen und dem ehernen Meer
  • Untersuchung des Einflusses phönizischer Handwerkskunst auf die Tempelgestaltung
  • Darstellung der Rezeptionsgeschichte des Tempels als architektonisches Ideal im Abendland

Auszug aus dem Buch

5. Die Tempelarchitektur

Der Tempel besteht demgemäß aus drei Räumen: der Vorhalle (hebr. Ulam oder griech. Pronaos), dem Hauptraum (hebr. Hekal oder griech. Cella) und dem Allerheiligsten (hebr. Debir oder griech. Adyton). Um das Gebäude herum waren dreigeschossige Seitenräume angebracht, in welchen vermutlich die Gerätschaften für den Kult aufbewahrt wurden. Naredi-Rainer und Zwickel schreiben, sie seien nachträglich hinzugefügt worden, denn auch im biblischen Bericht seien diese Absätze später hinzugekommen. Die Errichtung derartiger Seitenräume ist höchst außergewöhnlich.

Das Ulam bzw. die Vorhalle mit den Maßen 20 Ellen lang und 10 Ellen breit scheint ein Vorbau ohne Funktion gewesen zu sein, wie es bei palästinischen Tempeln jener Zeit üblich war. Lediglich sollte der Vorbau seiner Umwelt signalisieren, dass es sich um ein besonderes Gebäude handelt, nämlich der Wohnstätte eines Gottes. Der Baubericht erzählt weiterhin von eingestellten Säulen in der Vorhalle und vorgezogenen Seitenwänden, Anten genannt. Daraus folgt, dass der Typ des Antentempels vorliegen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Autorin reflektiert die verwendete Fachliteratur und erläutert ihre persönliche Motivation zur Wahl dieses archäologisch orientierten Themas.

2. Einführung – der salomonische Tempel: Es wird der Kontext des salomonischen Königtums beleuchtet und die methodische Herausforderung skizziert, den Tempel ohne physische Ausgrabungsmöglichkeiten zu rekonstruieren.

3. Die Zuverlässigkeit des biblischen Bauberichtes: Die Arbeit prüft den historischen Wahrheitsgehalt der biblischen Texte des deuteronomistischen Geschichtswerks unter Berücksichtigung von deren tendenziöser Ausrichtung.

4. Vorgeschichte: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Geschichte Israels, von den Erzvätern bis zur Errichtung des Tempels unter Salomo, und erläutert die Bedeutung der Stiftshütte.

5. Die Tempelarchitektur: Eine detaillierte Analyse der baulichen Struktur, inklusive Vorhalle, Hauptraum, Allerheiligstem, Seitenräumen und der technischen Ausführung des Daches und der Fenster.

6. Ausstattung des salomonischen Tempels: Die Untersuchung zentraler Kultobjekte wie der Bundeslade, der Keruben, der Säulen Jachin und Boas, des Altars und der Kesselwagen hinsichtlich ihrer Form und Symbolik.

7. Die weitere Geschichte des salomonischen Tempels und seine Rezeption im Abendland: Das Kapitel behandelt die Zerstörung des Tempels durch die Babylonier sowie dessen Nachwirkung als architektonisches Leitbild in Kunst und Ideengeschichte.

8. Nachwort: Die Autorin resümiert ihre Arbeitsergebnisse und die gewonnenen Erkenntnisse zur sakralen Architektur im Alten Orient.

Schlüsselwörter

Salomonischer Tempel, Jerusalem, Architekturgeschichte, Archäologie, biblische Bauberichte, Bundeslade, Keruben, phönizische Einflüsse, Kultbauten, Symbolik, Tempelberg, Eisenzeit, Rezeptionsgeschichte, Antentempel, Jachin und Boas.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem salomonischen Tempel in Jerusalem und analysiert dessen architektonische Struktur sowie die symbolische Bedeutung seiner Ausstattung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Rekonstruktion des Tempels auf Basis biblischer Quellen, der Vergleich mit anderen Tempelbauten der Eisenzeit sowie die Einflüsse phönizischer Handwerkskunst.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein möglichst präzises Bild vom tatsächlichen Aussehen des salomonischen Tempels zu gewinnen und dessen Besonderheiten sowie die Rolle als architektonisches Vorbild zu definieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verbindet textwissenschaftliche Methoden der Exegese mit archäologischen Befunden und dem Vergleich historischer Bauwerke, um die biblischen Beschreibungen zu kontextualisieren.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der baulichen Architektur und die Beschreibung spezifischer Ausstattungsgegenstände wie der Keruben, der Bronzesäulen und der Kesselwagen.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit besonders?

Begriffe wie Salomonischer Tempel, biblische Bauberichte, architektonische Symbolik und die phönizische Bauweise stehen im Zentrum der terminologischen Auseinandersetzung.

Wie wurde der Einfluss der Phönizier begründet?

Die Autorin leitet den phönizischen Einfluss aus der expliziten Nennung von Handwerkern aus Tyrus im biblischen Text sowie der typologischen Verwandtschaft mit nordsyrischen Tempelbauten ab.

Warum wird der Tempel oft als „Lehrgebäude“ bezeichnet?

Im 17. Jahrhundert wurde der Tempel in wissenschaftlichen Rekonstruktionsversuchen vermehrt als Modell verstanden, das besonders in freimaurerischen Gedankengebäuden als Symbol für Weisheit und Bauordnung diente.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der salomonische Tempel in Jerusalem
Hochschule
Universität Karlsruhe (TH)  (Kunst- und Baugeschichte)
Veranstaltung
Architektur der Erinnerung - Jerusalem
Note
1,7
Autor
Diana Migura (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
50
Katalognummer
V283917
ISBN (eBook)
9783656837480
ISBN (Buch)
9783656837497
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Salomo Jerusalem Tempel Orient Tempelarchitektur Allerheiligstes Jerusalemer Tempel Erster Tempel von Salomo
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diana Migura (Autor:in), 2014, Der salomonische Tempel in Jerusalem, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/283917
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  50  Seiten
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