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Untersuchung der Ökonomie von Photovoltaikanlagen unter Berücksichtigung des Energie-Einspeise-Gesetzes von 2004

Titel: Untersuchung der Ökonomie von Photovoltaikanlagen unter Berücksichtigung des Energie-Einspeise-Gesetzes von 2004

Akademische Arbeit , 2004 , 58 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefan Middendorf (Autor:in)

BWL - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Deutsche Bundestag hat am 27. November 2003 ein Photovoltaik-Vorschaltgesetz zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verabschiedet. Es trat am 1. Januar 2004 in Kraft und regelt die Vergütung für Solarstrom. Eine der wesentlichen Änderungen ist die Anhebung der Einspeisevergütung für Photovoltaik. Durch das Gesetz wird demjenigen, der Strom mithilfe von Photovoltaik produziert, ein fester Betrag zugesichert. Zusätzlich ist dieser Betrag für eine Zeitspanne von 20 Jahren festgelegt. Dadurch ist es für viele landwirtschaftliche Betriebe interessant geworden eine Photovoltaik-Anlage auf ihren Dächern oder Flächen zu installieren.

Diese fest kalkulierbare Erlösseite lässt zurzeit viele Betriebsleiter über den Bau einer Photovoltaikanlage nachdenken, da sich so für viele landwirtschaftliche Betriebe eine zusätzliche Einkommensmöglichkeit ergibt.
Jedoch gilt es dabei betriebsspezifisch zu überprüfen, ob sich der Bau einer solchen Anlage lohnt. Denn neben den Investitionskosten sind Dinge wie optimale Anlagengröße, Standort, Anlagentechnik, Einspeisemöglichkeiten ins öffentliche Stromnetz und der Arbeitszeitbedarf zu beachten.

Alle diese Faktoren haben Einfluss auf die Investitionskosten und somit auf die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage. In dieser Arbeit soll daher an verschiedenen Berechnungen gezeigt werden, wie sich die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage unter Berücksichtigung des neuen EEG verhält. Des Weiteren soll untersucht werden, wie sich die Wirtschaftlichkeit durch unterschiedliche Gegebenheiten wie zum Beispiel unterschiedliche Standorte oder Dachflächen verhält.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlagen anhand unterschiedlicher Fallbeispiele

2.1. Wirtschaftlichkeit von PV-Dachanlagen

2.1.1. Anschaffungs- und Herstellungskosten

2.1.2. Betriebskosten

2.1.3. Gewinnentwicklung bei unterschiedlichen Anlagengrößen

2.1.4. Anlagenvergleich anhand eines 300 m² großen Daches

2.2. Wirtschaftlichkeit von PV-Fassadenanlagen

2.2.1. Anschaffungs- und Herstellungskosten

2.2.2. Betriebskosten

2.2.3. Gewinnentwicklung bei unterschiedlichen Anlagengrößen

2.2.4. Gewinnentwicklung bei unterschiedlichen Jahresenergieerträgen

2.3. Wirtschaftlichkeit von PV-Bodenanlagen

2.3.1. Anschaffungs- und Herstellungskosten

2.3.2. Betriebskosten

2.3.3. Gewinnentwicklung bei unterschiedlichen Anlagengrößen

2.3.4. Gewinnentwicklung bei unterschiedlichen Jahresenergieerträgen

3. Förderung

3.1. Förderung auf Bundes-Ebene

3.2. Förderung auf Landesebene

3.3. Förderung auf kommunaler Ebene

4. Ökologische Analyse

5. Perspektiven

6. Diskussion

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die wirtschaftliche Rentabilität von Photovoltaikanlagen unterschiedlicher Typen (Dach-, Fassaden- und Bodenanlagen) unter den Bedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes von 2004, um landwirtschaftlichen Betrieben eine Entscheidungshilfe für Investitionen zu bieten.

  • Wirtschaftlichkeitsanalyse verschiedener PV-Anlagentypen (Dach, Fassade, Boden)
  • Einfluss der Anlagengröße und Standortbedingungen auf den Rentenbarwert
  • Vergleich verschiedener Modultechnologien (monokristallin, polykristallin, amorph)
  • Förderlandschaft für Photovoltaik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene
  • Ökologische Bilanzierung hinsichtlich energetischer Amortisationszeit und Treibhausgasemissionen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der Deutsche Bundestag hat am 27. November 2003 ein Photovoltaik-Vorschaltgesetz zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verabschiedet. Es trat am 1. Januar 2004 in Kraft und regelt die Vergütung für Solarstrom. Eine der wesentlichen Änderungen ist die Anhebung der Einspeisevergütung für Photovoltaik. Durch das Gesetz wird demjenigen, der Strom mithilfe von Photovoltaik produziert, ein fester Betrag zugesichert. Zusätzlich ist dieser Betrag für eine Zeitspanne von 20 Jahren festgelegt. Dadurch ist es für viele landwirtschaftliche Betriebe interessant geworden eine Photovoltaik-Anlage auf ihren Dächern oder Flächen zu installieren.

Diese fest kalkulierbare Erlösseite lässt zurzeit viele Betriebsleiter über den Bau einer Photovoltaik-Anlage nachdenken, da sich so für viele landwirtschaftliche Betriebe eine zusätzliche Einkommensmöglichkeit ergibt.

Jedoch gilt es dabei betriebsspezifisch zu überprüfen, ob sich der Bau einer solchen Anlage lohnt. Denn neben den Investitionskosten sind Dinge wie optimale Anlagengröße, Standort, Anlagentechnik, Einspeisemöglichkeiten ins öffentliche Stromnetz und der Arbeitszeitbedarf zu beachten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Photovoltaik-Vorschaltgesetzes zum EEG 2004 und Erläuterung der Relevanz einer betriebswirtschaftlichen Prüfung von PV-Investitionen für landwirtschaftliche Betriebe.

2. Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlagen anhand unterschiedlicher Fallbeispiele: Detaillierte finanzielle Berechnung und Gegenüberstellung von Investitions- und Betriebskosten sowie Rentenbarwerten für Dach-, Fassaden- und Bodenanlagen unter Berücksichtigung verschiedener Modultypen.

3. Förderung: Überblick über die wesentlichen Fördermechanismen für Photovoltaik, gegliedert in Maßnahmen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.

4. Ökologische Analyse: Untersuchung der energetischen Amortisationszeiten und der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu konventionellen Stromerzeugungstechniken.

5. Perspektiven: Einschätzung des technischen Potenzials der Photovoltaik in Deutschland und Ausblick auf zukünftige Kostenreduktionspotenziale.

6. Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit den methodischen Annahmen der Untersuchung und Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich der wirtschaftlichen Eignung verschiedener Modultypen.

7. Zusammenfassung: Zentrale Schlussfolgerungen der Untersuchung bezüglich der Rentabilität der verschiedenen Anlagentypen und Anlagengrößen unter den geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Photovoltaik, EEG 2004, Wirtschaftlichkeit, Investitionsrechnung, Rentenbarwert, Einspeisevergütung, Solarmodule, Kapitalrendite, Bodenanlagen, Fassadenanlagen, Dachanlagen, Energetische Amortisationszeit, Treibhausgasemissionen, Landwirtschaftliche Betriebe, Energieertrag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen unter dem 2004 in Kraft getretenen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), wobei der Fokus insbesondere auf der Eignung für landwirtschaftliche Betriebe liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Investitions- und Betriebskostenrechnung, die Auswirkungen der Einspeisevergütung, ökologische Aspekte wie Energiebilanz und Treibhausgase sowie Förderprogramme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis von Fallbeispielen zu ermitteln, unter welchen Bedingungen und mit welchen Anlagentypen PV-Investitionen für landwirtschaftliche Betriebe rentabel sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine investitionstheoretische Berechnung durchgeführt, bei der unter anderem Rentenbarwerte und kumulierte Kapitalrenditen über eine Laufzeit von 20 Jahren ermittelt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Dach-, Fassaden- und Bodenanlagen, ergänzt durch Analysen zur staatlichen Förderung und zur ökologischen Bewertung der verschiedenen Modultechnologien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Photovoltaik, EEG 2004, Rentenbarwert, Kapitalrendite, Solarmodule, Einspeisevergütung und ökologische Amortisationszeit.

Wie unterscheiden sich die Rentabilitätsaussichten von Dachanlagen gegenüber Bodenanlagen?

Dachanlagen sind unter den gegebenen Bedingungen in ganz Deutschland wirtschaftlich, während Bodenanlagen für eine Rentabilität meist höhere Energieerträge benötigen und damit stärker auf südlichere Regionen limitiert sind.

Warum werden monokristalline und amorphe Module in der Arbeit oft gegenübergestellt?

Obwohl monokristalline Module durch einen höheren Wirkungsgrad absolut höhere Gewinne bei limitierter Fläche erzielen, weisen amorphe Module oft eine bessere Kapitalrendite auf, was bei unterschiedlichen Investitionszielen relevant ist.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Untersuchung der Ökonomie von Photovoltaikanlagen unter Berücksichtigung des Energie-Einspeise-Gesetzes von 2004
Hochschule
Hochschule Osnabrück
Note
1,7
Autor
Stefan Middendorf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
58
Katalognummer
V283750
ISBN (eBook)
9783656833390
ISBN (Buch)
9783656906636
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Photovoltaikanlagen Energie-Einspeise-Gesetz EEG
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Middendorf (Autor:in), 2004, Untersuchung der Ökonomie von Photovoltaikanlagen unter Berücksichtigung des Energie-Einspeise-Gesetzes von 2004, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/283750
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