Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Speech Science / Linguistics

Hindernisse beim Erstspracherwerb

Hörprobleme, Stottern und Myofunktionelle Störung

Title: Hindernisse beim Erstspracherwerb

Term Paper , 2011 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Kathrin Metzger (Author)

Speech Science / Linguistics

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Der Spracherwerb eines Kindes ist ein natürlicher Teil seiner Gesamtentwicklung.Kinder können jedoch erst ab einem bestimmten Alter anfangen, zu sprechen, weil sowohl ihre körperliche, als auch ihre geistige Entwicklung es ihnen erst dann ermöglicht, das, was sie hören, nachzusprechen.Doch manche Kinder haben keine normale körperliche oder geistige Entwicklung, wodurch sich der Spracherwerb erschwert. In dieser Arbeit werde ich auf Sprachentwicklungsstörungen und deren Ursachen eingehen.
Zunächst einmal sind Hörprobleme ein entscheidender Faktor, der die sprachliche Entwicklung eines Kindes stark beeinträchtigen kann. In einer Bochumer Studie wurden in den Jahren von 1988 bis 1991 mehr als 1300 Kinder mit Sprachstörungen erfasst. Bei 48% der bei dieser Studie untersuchten Kinder war die Sprachstörung die Folge einer Hörstörung. Kinder haben im Gegensatz zu Erwachsenen ein Gehör, mit dem sie noch jeden Laut hören können, den ein Erwachsener nicht mehr hören kann. Somit können sie zunächst jede erdenkliche Sprache und deren typische Laute erlernen, eine Fähigkeit, die sich bei Erwachsenen stark zurückbildet. Sollte einem Kind aufgrund einer Hörstörung diese Möglichkeit nicht gegeben sein, so ist eine Sprachstörung vorprogrammiert.
Es gibt allerdings auch Sprachentwicklungsstörungen, die nicht die Folge einer Hörstörung sind. In dieser Arbeit werde ich näher auf die Myofunktionelle Störung eingehen, eine Störung, bei der einige Sprachwerkzeuge (z.B. Zunge, Zähne etc.) des Menschen beeinträchtigt sind.
Schließlich werde ich das Thema Stottern betrachten. Ein Phänomen, von dem man bis heute nicht genau weiß, welche Ursachen es hat, eine Sprachstörung, die von der Wissenschaft weiterhin untersucht werden muss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hörprobleme als Hindernis beim Erstspracherwerb

Taubheit und Gehörlosigkeit

Der Begriff „Taubstumm“

Verschiedene Ursachen für Hörprobleme

1. Hörstörungen, die das Mittelohr betreffen

2. Hörstörungen, die das Innenohr betreffen

3. Zentrale Hörstörung

Die Myofunktionelle Störung

Der Schluckablauf

Bei normalem Schluckablauf

Bei falschem Schluckablauf

Die Zunge: Hauptfaktor der Zahnstellungsprobleme

Faktoren welche eine Myofunktionelle Störung begünstigen

Stottern

Unterscheidung zwischen Klonisch und Tonisch

Wissenswertes

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht verschiedene Ursachen und Ausprägungen von Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern, mit besonderem Fokus auf den Zusammenhang zwischen Hörproblemen, myofunktionellen Defiziten und dem Stottern, um deren Einfluss auf den Spracherwerb und die Artikulation aufzuzeigen.

  • Einfluss von Hörschädigungen (Mittelohr, Innenohr, zentral) auf die Sprachentwicklung
  • Klinische Merkmale und Auswirkungen myofunktioneller Störungen auf die Zahnstellung
  • Vergleich physiologischer und pathologischer Schluckmuster
  • Phänomenologie und Differenzierung des Stotterns (klonisch vs. tonisch)

Auszug aus dem Buch

Die Zunge: Hauptfaktor der Zahnstellungsprobleme

Die Zunge ist ein Muskelkörper, der trotz seiner geringen Größe eine Kraft von mehreren Tonnen aufbringen kann. Dies ist der Hauptgrund, weshalb die falsche Stellung oder falsche Bewegungen der Zunge unvermeidlich zu Zahnstellungsproblemen führt, denn im Durchschnitt schluckt der Mensch 2000 Mal am Tag und die Zunge des Menschen ist etwa 19 bis 20 Stunden am Tag in der Ruhelage. Das heißt, dass rund um die Uhr egal ob in der Ruhelage, beim Schlucken oder auch beim Sprechen, wo sich die Zunge der Betroffenen meist nach vorne schiebt, absolviert die Zunge eine Bewegung oder befindet sich in einer Position, die durch ihre enorme Kraft zu Zahn- und Kieferstellungsanomalien führt. Neben diesen Folgen kann es auch zu Deformationen im Knochenwachstum des Kiefers kommen und zu einem verspätetem Durchbruch der bleibenden Zähne. Außerdem leiden die Betroffenen unter Spannungen und Schmerzen im Gesicht und Kiefer, da sie ihre Zähne ständig mit der Kraft ihrer Zunge verschieben.

Die Zahnstellungsprobleme dieser Patienten können nur dann behoben werden, wenn der richtige Schluckablauf erlernt wurde, denn sollte dies nicht der Fall sein, kommt es nach Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung zu Rückfällen. Das heißt, dass die Zähne durch den falschen Schluckablauf und die falsche Zungenhaltung, durch die Kraft der Zunge wieder zurück in die Ausgangsposition gebracht werden. Dies stellt allerdings ein größeres Problem dar, da der korrekte Schluckablauf, wenn er nicht bis zum Alter von fünf Jahren erlernt wurde, nur noch mit Hilfe einer Muskelfunktionstherapie erlernt werden kann. Die Betroffenen müssten demnach eine Muskelfunktionstherapie machen und sie noch vor dem Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung abgeschlossen haben, damit die Möglichkeit besteht, dass das Ergebnis der Kieferorthopädie dauerhaft erhalten bleibt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung des natürlichen Spracherwerbs und führt in die Thematik der Sprachstörungen als Folge körperlicher oder geistiger Entwicklungsbesonderheiten ein.

Hörprobleme als Hindernis beim Erstspracherwerb: Dieser Abschnitt differenziert zwischen Taubheit und Gehörlosigkeit und beschreibt die mangelhafte Artikulation bei fehlendem auditivem Input.

Verschiedene Ursachen für Hörprobleme: Hier werden Hörstörungen in Mittelohr-, Innenohr- und zentrale Störungen kategorisiert sowie deren Therapiemöglichkeiten dargelegt.

Die Myofunktionelle Störung: Dieses Kapitel erläutert die Störung des Muskelgleichgewichts im Mundbereich und deren Folgen für Atmung, Schlucken und Zahnstellung.

Stottern: Das Kapitel behandelt das vielschichtige Phänomen des Stotterns, unterteilt in klonische und tonische Formen, sowie den aktuellen Forschungsstand zu dessen Ursachen.

Schlüsselwörter

Spracherwerb, Hörstörung, Gehörlosigkeit, Myofunktionelle Störung, Schluckablauf, Zahnstellungsprobleme, Stottern, klonisches Stottern, tonisches Stottern, Artikulationsstörung, Mittelohrentzündung, Cochlea Implantat, Sprachentwicklungsstörung, Muskelfunktionstherapie, auditive Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit verschiedenen Sprachstörungen, ihren Ursachen und deren Auswirkungen auf die Entwicklung betroffener Kinder.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind Hörstörungen, myofunktionelle Störungen im Mundbereich sowie das Phänomen des Stotterns.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, wie körperliche Beeinträchtigungen und Fehlfunktionen die Sprachentwicklung negativ beeinflussen können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit vorhandener Fachliteratur, Studien und medizinischen Definitionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die klinischen Symptome von Hörschädigungen, erläutert die physiologischen Prozesse des Schluckens und vergleicht die Erscheinungsformen des Stotterns.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Sprachstörungen, Hörverlust, myofunktionelle Störung und Sprechmuskulatur.

Warum wird der Begriff „Taubstumm“ heute als veraltet angesehen?

Betroffene empfinden ihn als Beleidigung, da Gehörlosigkeit nicht zwingend mit Stummheit einhergeht und Menschen ohne Hörvermögen durchaus kommunizieren können.

Welchen Einfluss hat die Zunge auf Zahnstellungsprobleme?

Durch Fehlstellungen oder fehlerhafte Bewegungsmuster der Zunge bei ca. 2000 Schluckvorgängen täglich wird massiver Druck auf die Zähne ausgeübt, was zu dauerhaften Kieferanomalien führt.

Kann Stottern durch Zwillingsstudien erklärt werden?

Ja, Studien zeigen eine höhere Konkordanz bei eineiigen Zwillingen, was darauf hindeutet, dass eine genetische Veranlagung für das Stottern existiert.

Welche Rolle spielt die Zeit bei der Behandlung der myofunktionellen Störung?

Ein korrekter Schluckablauf sollte idealerweise bis zum fünften Lebensjahr erlernt werden, da danach eine spezielle Muskelfunktionstherapie notwendig ist, um kieferorthopädische Erfolge langfristig zu sichern.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Hindernisse beim Erstspracherwerb
Subtitle
Hörprobleme, Stottern und Myofunktionelle Störung
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
2,0
Author
Kathrin Metzger (Author)
Publication Year
2011
Pages
15
Catalog Number
V283552
ISBN (Book)
9783656830818
ISBN (eBook)
9783656832706
Language
German
Tags
hindernisse erstspracherwerb hörprobleme stottern myofunktionelle störung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Metzger (Author), 2011, Hindernisse beim Erstspracherwerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/283552
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  15  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint