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Die Grundschulstandorte Südniedersachsens. Herausforderungen angesichts des demographischen Wandels

Titel: Die Grundschulstandorte Südniedersachsens. Herausforderungen angesichts des demographischen Wandels

Diplomarbeit , 2010 , 117 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Melanie Woltmann (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der demografische Wandel ist ein Querschnittsthema. Im Zuge des demografischen Wandels wird es zu einer Veränderung in nahezu allen gesellschaftlichen Hand-lungsfeldern kommen. Dies gilt auch für die Bildung. Bildung ist eine zentrale Säule unserer Gesellschaft. Ohne entsprechende Bildung der Bürger ist Deutschland nicht wettbewerbsfähig und auch im kleinen Rahmen hat die Bildung für jeden Bürger eine zentrale Bedeutung bei der Lebensgestaltung. Sozialer Aufstieg ist ohne entsprechende Bildung praktisch nicht möglich. Bildung, darunter sind nicht nur die Sekundarstufe II und die Hochschulen zu verstehen. Die Weichen für eine gute Bildung werden bereits in frühester Kindheit gelegt, daher kommt der frühkindlichen Bildung in den Kindertagesstätten sowie in den Grundschulen eine besondere Bedeutung zu. Während der Grundschulzeit wird von den Lehrern die Empfehlung für die weiterführende Schule formuliert, die Primarstufe spielt daher eine wichtige Rolle in den Bildungsbiografin der einzelnen Kinder.
In dieser Diplomarbeit wird die zukünftige Entwicklung der Grundschulstandorte thematisiert und beschrieben, da die Verteilung der Schulstandorte im Raum maßgeblich zur Raumstruktur einer Region beitragen und daher für die ortsansässige Bevölkerung von besonderer Bedeutung sind.
Zunächst wird die Fragestellung erörtert. Danach werden die zugrunde gelegten Hypothesen und darauf folgend die methodische Vorgehensweise erläutert. Im Anschluss wird der aktuelle Forschungsstand zum Thema: „Demografischer Wandel und Bildung“ vorgestellt. Anschließend wird der demografische Übergang beschrieben und damit die historischen Vorgänge dargelegt. Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen in Niedersachsen. In diesem Kapitel fließen die Raumordungsprogramme, das Niedersächsische Schulgesetz sowie der Schulentwicklungsplan mit ein. Anschließend wird das Untersuchungsgebiet und die darin befindlichen Grundschulstandorte vorgestellt und die prognostizierte demografische Entwicklung beschrieben. Mit diesem Kapitel schließt der erste Teil der Diplomarbeit ab.
Der zweite Teil der Diplomarbeit ist der empirischen Untersuchung vorbehalten. Der Fragebogen wird vorgestellt und die Untersuchungsergebnisse werden präsentiert und interpretiert.
Der dritte und abschließende Teil der Diplomarbeit widmet sich der Diskussion. Handlungsmöglichkeiten werden vorgestellt und beschrieben, die Fragestellung beantwortet sowie die zugrunde gelegten Hypothesen überprüft. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Die Fragestellung

1.2 Hypothesen

1.3 Methodische Vorgehensweise

2 Aktueller Forschungsstand

3 Der demografische Übergang

4 Rahmenbedingungen in Niedersachsen

4.1 Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen

4.2 Regionales Raumordnungsprogramm Landkreis Northeim

4.3 Regionales Raumordnungsprogramm Landkreis Osterode am Harz

4.4 Regionales Raumordnungsprogramm Landkreis Göttingen

4.5 Niedersächsisches Schulgesetz

4.6 Schulentwicklungsplan

5 Vorstellung des Untersuchungsgebietes

5.1 Landkreis Göttingen

5.2 Landkreis Northeim

5.3 Landkreis Osterode am Harz

6 Die prognostizierte demografische Entwicklung

6.1 Die demografische Entwicklung in Niedersachsen

6.2 Vergleich von Niedersachsen mit anderen Bundesländern

6.3 Die demografische Entwicklung im Untersuchungsgebiet

7 Entwicklung der Lehrerzahlen

8 Die Grundschulstandorte Südniedersachsens

9 Empirische Untersuchung: Vorstellung des Fragebogens

10 Präsentation der Untersuchungsergebnisse

11 Interpretation der Untersuchungsergebnisse

12 Diskussion

12.1 Handlungsansätze

12.2 Strategien zur langfristigen Sicherung tragfähiger Schulstandorte nach Klink

12.3 Möglichkeiten der Umsetzung der Handlungsstrategien in der Region Südniedersachsen unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Gemeindeumfrage

12.4 Möglichkeiten der Regionalplanung dem demografischen Wandel entgegenzuwirken

13 Handlungsmöglichkeiten für die Grundschulstandorte Südniedersachsens

13.1 Jahrgangsgemischte Eingangsstufe

13.1.1 Diskussionen und Modellvorschläge in der Vergangenheit

13.1.2 Aktuelle Handlungsansätze

13.2 Die kleine Grundschule

14 Überprüfung der Hypothesen

15 Fazit

16 Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Grundschulstandorte in der Region Südniedersachsen. Ziel ist es, die zukünftige Entwicklung der Standorte zu analysieren und Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie trotz rückläufiger Schülerzahlen tragfähige Unterrichtskonzepte und eine wohnortnahe Schulinfrastruktur langfristig gesichert werden können.

  • Demografische Entwicklung und Prognosen für Südniedersachsen
  • Struktur der Grundschulstandorte in den Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode am Harz
  • Empirische Untersuchung der Bewältigungsstrategien in den betroffenen Gemeinden
  • Vergleich von Konzentrations- und Dekonzentrationsstrategien der Schulentwicklung
  • Diskussion innovativer pädagogischer und organisatorischer Ansätze wie jahrgangsgemischte Eingangsstufen

Auszug aus dem Buch

13.1 Jahrgangsgemischte Eingangsstufe

Die erste an dieser Stelle vorgestellte Option ist die Eingangsklasse. Bereits in den 1970er Jahren wurde über die mögliche Einführung einer Eingangsklasse diskutiert. Eine Einführung der Eingangsklasse wurde von einigen Vertretern der befragten Gemeinden ebenfalls angesprochen.

Bereits bei der ersten Bildungskommission des Deutschen Bildungsrates 1970 wurde ein Strukturmodell für eine in die Primarstufe eingegliederte Eingangsstufe entwickelt. Nach dem Vorschlag der Bildungskommission sollte sich die Primarstufe in zwei Zweijahresstufen gliedern. Die ersten zwei Jahre, welche die 5 und 6 jährigen umfasst, sollte zum Bereich der Eingangsstufe zusammengefasst werden. Die Eingangstufe wäre somit der Übergang vom Kindergarten in die Schule. Anschließend sollten die 7 bis 8 jährigen in der Grundstufe unterrichtet werden. Um dieses Modell verwirklichen zu können, müsste das Einschulungsalter auf 5 Jahre herabgesetzt werden. Die Kommission wies darauf hin, dass die Einschulung mit 5 nicht automatische eine Vorverlegung der 1. Klasse wäre, sondern ein eigener Bereich, um die Kinder frühestmöglich zu fördern und eventuell vorhandenen Entwicklungsverzögerungen zu kompensieren. Durch gezielte Programme sollen in der Eingangsstufe Defizite in der Sprachstörung, Auffälligkeiten im emotionalen und sozialen Verhalten, eine geringe Lernmotivation sowie ein unausgeprägter Selbstständigkeitsgrad ausgeglichen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Querschnittsthema demografischer Wandel und dessen Bedeutung für das Bildungssystem sowie Definition der Fragestellung und Hypothesen.

2 Aktueller Forschungsstand: Erfassung vorhandener Literatur und Studien zum Themenfeld demografischer Wandel und Bildung in Niedersachsen.

3 Der demografische Übergang: Theoretische Erläuterung des Modells des demografischen Übergangs und historische Einordnung der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland.

4 Rahmenbedingungen in Niedersachsen: Analyse rechtlicher und planerischer Vorgaben wie Raumordnungsprogramme und Schulgesetz, die den Handlungsrahmen der Schulträger bestimmen.

5 Vorstellung des Untersuchungsgebietes: Charakterisierung der Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode am Harz hinsichtlich Geografie, Wirtschaft und politischer Struktur.

6 Die prognostizierte demografische Entwicklung: Darstellung und Vergleich von Bevölkerungsvorausberechnungen für Niedersachsen und das spezifische Untersuchungsgebiet.

7 Entwicklung der Lehrerzahlen: Untersuchung der Faktoren, die die Lehrerzahlen beeinflussen, und Darstellung der rechnerischen Unterrichtsversorgung.

8 Die Grundschulstandorte Südniedersachsens: Bestandsaufnahme der 115 Grundschulen im Untersuchungsgebiet inklusive grafischer Verteilung.

9 Empirische Untersuchung: Vorstellung des Fragebogens: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Datenerhebung in den 31 Gemeinden des Untersuchungsraums.

10 Präsentation der Untersuchungsergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten zu Schulstandortanzahl, Schülerzahlen, Schließungsdiskussionen und Schulentwicklungsplanung.

11 Interpretation der Untersuchungsergebnisse: Zusammenfassende Bewertung der Umfrageergebnisse im Kontext der demografischen Prognosen.

12 Diskussion: Reflexion über Handlungsansätze und Strategien zur langfristigen Standortsicherung, unter anderem basierend auf Klink sowie Regionalplanungsexperten.

13 Handlungsmöglichkeiten für die Grundschulstandorte Südniedersachsens: Detaillierte Analyse von Umsetzungsstrategien wie jahrgangsgemischten Eingangsstufen und der kleinen Grundschule.

14 Überprüfung der Hypothesen: Abgleich der eingangs aufgestellten Hypothesen mit den empirisch gewonnenen Ergebnissen der Studie.

15 Fazit: Zusammenfassende Schlussbetrachtung der Arbeit und der Herausforderungen für die südniedersächsische Schullandschaft.

16 Ausblick: Abschließende Einschätzung der zukünftigen Entwicklungsperspektiven unter Berücksichtigung politischer und gesellschaftlicher Faktoren.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Grundschulstandorte, Südniedersachsen, Schulentwicklung, Schülerzahlen, Bildungsversorgung, ländlicher Raum, Raumordnung, Unterrichtskonzepte, Schuleingangsphase, Jahrgangsgemischter Unterricht, interkommunale Kooperation, Schließungsdiskussion, demografische Prognose, Primarstufe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie sich der demografische Wandel auf die Grundschulstandorte in der Region Südniedersachsen auswirkt und welche Herausforderungen dies für die lokale Schullandschaft bedeutet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die demografische Entwicklung, die aktuelle Verteilung und Situation der Grundschulen in den Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode am Harz sowie Strategien zur Sicherung der Schulinfrastruktur.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Handlungsoptionen für Gemeinden und Schulträger zu identifizieren, um auch bei sinkenden Schülerzahlen eine hohe Unterrichtsqualität und wohnortnahe Bildungsangebote zu erhalten.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zu demografischen und schulplanerischen Grundlagen mit einer empirischen quantitativen Untersuchung in Form einer Gemeindeumfrage in 31 Kommunen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Rahmenbedingungen, die statistische Bestandsaufnahme der Schulstandorte und der Schülerzahlen, die Präsentation der empirischen Ergebnisse sowie die Diskussion von Handlungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind demografischer Wandel, Grundschulstandort, Schulentwicklungsplanung, Konzentration vs. Dekonzentration sowie jahrgangsübergreifendes Lernen.

Warum spielt die interkommunale Kooperation eine so wichtige Rolle in der Diskussion?

Sie wird als strategisches Instrument identifiziert, um Ressourcen zu bündeln, Schülerströme besser zu organisieren und so die Tragfähigkeit einzelner Schulen zu sichern.

Wie stehen die Gemeinden zu einer Konzentration der Standorte?

Die empirische Umfrage zeigt, dass ein Großteil der befragten Gemeinden eher zu einem konzentrierten Standortmodell tendiert, primär aufgrund finanzieller Aspekte und der Sicherung der Bildungsqualität.

Was ist das Konzept der jahrgangsgemischten Eingangsstufe?

Es handelt sich um eine pädagogische Einheit, bei der Kinder in gemischten Gruppen lernen, was bei sinkenden Klassenfrequenzen die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs unterstützt.

Wie bewerten die befragten Gemeinden den Schulentwicklungsplan?

Die Ergebnisse zeigen eine ambivalente Bewertung; viele Gemeinden sehen den Plan als nur bedingt hilfreich für die spezifischen Herausforderungen des demografischen Wandels an.

Ende der Leseprobe aus 117 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Grundschulstandorte Südniedersachsens. Herausforderungen angesichts des demographischen Wandels
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Geographisches Institut)
Note
1,3
Autor
Melanie Woltmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
117
Katalognummer
V282989
ISBN (eBook)
9783656822714
ISBN (Buch)
9783656822721
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grundschulstandorte südniedersachsens herausforderungen wandels
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Woltmann (Autor:in), 2010, Die Grundschulstandorte Südniedersachsens. Herausforderungen angesichts des demographischen Wandels, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/282989
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