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Selfies. Zwischen ahnungsloser Inszenierung und inszenierter Ahnungslosigkeit

Impression Management in sozialen Netzwerken

Titel: Selfies. Zwischen ahnungsloser Inszenierung und inszenierter Ahnungslosigkeit

Bachelorarbeit , 2014 , 65 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Tobias Koch (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Selfie ist der neue Begriff für ein altes und seit vielen Jahrhunderten praktiziertes Phänomen, das Selbstporträt. Von Beginn an diente die Porträtierung der eigenen Person einem bestimmten Zweck, der Inszenierung des Selbst, einhergehend mit der Demonstration von Macht und dem Wunsch zu Imponieren. Dieses Bestreben reicht bis in die heutige Zeit und kann auch auf dem Selfie beobachtet werden. Bei genauerer Betrachtung gibt es aber bei weitem mehr zu entdecken und die Motivation zur Erstellung dieser Bilder ist weitaus vielfältiger. Selfies erlauben den Menschen sich kreativ zu betätigen und mit der eigenen Identität auseinander zu setzen. Die visuelle Inszenierung erfolgt hier anhand gesellschaftlicher und kultureller Normvorstellungen im Sinne einer Idealisierung. Solche Normen und Wertvorstellungen gelten auch im Bezug auf ethische Prinzipien, welche jedoch für das Selfie nicht zwangsläufig einen Rahmen bilden. Aktuelle Erkenntnisse hinsichtlich der Deutung und Analyse von Bildern eröffnen neue Perspektiven und Interpretationsmöglichkeiten. Die folgende Arbeit ist eine theoretische Abhandlung, welche das Phänomen des Selfies in bereits länger diskutierte Themengebiete wie die Selbstdarstellung im Alltag, das Impression Management, aber auch die philosophischen Theorien zur ästhetischen Wahrnehmung einordnet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fragestellung und Hypothesen

2.1. Methodik

2.2. Datenbasis

3. Literatur und Stand der Forschung

3.1. Geschichte der Selbstinszenierung in Malerei und Fotografie

3.1.1. Das (Selbst-)Porträt in der Malerei

3.1.2. Das (Selbst-)Porträt in der Fotografie

3.2. Selbstinszenierung im Alltag und Impression Management

3.2.1. Selbstdarstellung im Alltag nach Erving Goffman

3.2.2. Impression Management

3.3. Visuelle Wende in Social Media im Kontext der Ästhetisierung des gesellschaftlichen Lebens

4. Bildanalyse

4.1. Visuelle Selbstinszenierung prominenter Persönlichkeiten in sozialen Medien

4.1.1. Die Euphorischen

4.1.2. Das kontextvergessene Selfie

4.1.3. Das Prominenten-Spiegel-Selfie

4.1.4. Das PR-Selfie

4.2. Visuelle Selbstinszenierung junger Menschen im Alltagskontext in sozialen Medien

4.2.1. Die Facetten des Spiegel-Selfies

4.2.2. Das On-The-Top-Of-Selfie

4.2.3. Das ethisch fragliche Selfie

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das zeitgenössische Phänomen des Selfies als visuelles Instrument der Eindruckssteuerung unter Berücksichtigung der kunsthistorischen Tradition sowie aktueller sozialwissenschaftlicher Theorien zum Impression Management und der ästhetischen Wahrnehmung.

  • Historische Einordnung der Selbstinszenierung in Malerei und Fotografie
  • Analyse der Selbstdarstellung im Alltag nach Erving Goffman
  • Untersuchung von Impression-Management-Strategien in sozialen Medien
  • Vergleichende Case Study prominenter und nicht-prominenter Selbstinszenierung
  • Diskussion ethischer Grenzbereiche bei der Selfie-Erstellung

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Das (Selbst-)Porträt in der Malerei

Der Ursprung der Porträtmalerei liegt laut Beyer in der Antike und in der Legende um den griechischen Töpfer Butades, der einen an die Wand geworfenen Schattenriss seiner Tochter mit Ton auffüllte und das daraus entstandene Relief brannte. Zur damaligen Zeit dienten Porträts lediglich dem Zweck, die Erinnerungen an die Toten zu bewahren, sowie zeitliche und räumliche Distanzen zu überwinden.

Mit der Spätantike verlor die individualisierende und realitätsnahe Darstellung gesellschaftlich geachteter Persönlichkeiten in der Kunst für viele Jahrhunderte an Bedeutsamkeit und gewann erst mit dem späten Mittelalter wieder zunehmend an Relevanz. Fürsten, Adlige und Kleriker, später auch Kaufleute, Gelehrte und Künstler ließen sich fortan in Form von Porträts darstellen und verschafften sich auf die Weise Renommee. Bekannte Künstler wie beispielsweise Albrecht Dürer, Nicolas Poussin oder Rembrandt begannen auch sich selbst zu porträtieren. Eines der bekanntesten Werke dieser Zeit ist das Selbstbildnis im Pelzrock von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1500, auf dem er sich christusgleich inszeniert.

Schneider bezeichnet die Zeit vom Spätmittelalter bis zum 17. Jahrhundert als Die große Zeit des Porträts. Ebenso wie die Bedeutung des Porträts an sich, entwickelte sich auch die Form der Darstellung weiter. Ging es anfangs noch um die exakte und originalgetreue Abbildung des Dargestellten, so öffnete sich die Kunst bereits Ende des 15. Jahrhunderts einer gewissen Psychologisierung, welche sich in einer Art Inszenierung und in der „Darstellung seelischer Befindlichkeiten, Mitteilung von Stimmungen, gedanklichen Haltungen und moralischen Einstellungen“ widerspiegelte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik des Selfies als modernes Phänomen der Selbstdarstellung und Präsentation der zentralen Forschungsfrage.

2. Fragestellung und Hypothesen: Festlegung des Forschungsinteresses zur Bewertung des Selfies als Instrument der Eindruckssteuerung sowie Formulierung prüfbarer Hypothesen.

3. Literatur und Stand der Forschung: Theoretische Fundierung durch die Geschichte der Selbstinszenierung, soziologische Ansätze nach Goffman und Konzepte des Impression Managements.

4. Bildanalyse: Empirische Untersuchung verschiedener Selfie-Kategorien anhand einer Case Study, unterteilt in prominente und nicht-prominente Akteure.

5. Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse zur Bedeutung des Selfies für das persönliche Impression Management und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Selfie, Selbstdarstellung, Impression Management, visuelle Inszenierung, Soziale Medien, Eindruckssteuerung, Porträtmalerei, Fotografie, Neue Ästhetik, Erving Goffman, Identität, Körperlichkeit, Ethik, Bildanalyse, Selbstvermarktung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen des Selfies als ein Instrument der visuellen Selbstdarstellung und Eindruckssteuerung, das sowohl in historischen als auch in modernen Kontexten eine zentrale Rolle spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Selbstinszenierung in Malerei und Fotografie, soziologische und psychologische Theorien des Impression Managements sowie die Bedeutung ästhetischer Wahrnehmung in den sozialen Medien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Selfie als Instrument der Eindruckssteuerung zu bewerten und dabei Unterschiede zwischen prominenten und nicht-prominenten Akteuren sowie ethische Implikationen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Vorgehensweise unter Einbeziehung philosophischer Theorien (Neue Ästhetik) und der Semiotik, kombiniert mit einer Case Study zur Analyse ausgewählter Bildbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen Literaturteil, der die theoretischen Grundlagen abdeckt, und einen Analyseteil, der konkrete Selfie-Kategorien (z. B. Spiegel-Selfie, PR-Selfie) untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Impression Management, Selbstdarstellung, visuelle Inszenierung, soziale Netzwerke, Identitätsaufbau und ästhetische Wahrnehmung.

Inwiefern beeinflusst Prominenz die Selfie-Inszenierung?

Prominente nutzen Selfies oft strategisch, um Status, Prestige und Zugehörigkeit zu elitären Kreisen zu demonstrieren, wohingegen nicht-prominente Personen diese Inszenierungen häufig als Vorbilder kopieren.

Wie bewertet die Arbeit ethisch problematische Selfies?

Das Beispiel des Auschwitz-Selfies verdeutlicht, dass oft naive oder gedankenverlorene Inszenierungen gesellschaftliche ethische Normen verletzen können, was zu einem missglückten Impression Management führen kann.

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selfies. Zwischen ahnungsloser Inszenierung und inszenierter Ahnungslosigkeit
Untertitel
Impression Management in sozialen Netzwerken
Hochschule
BSP Business School Berlin (ehem. Potsdam)
Note
1,7
Autor
Tobias Koch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
65
Katalognummer
V282465
ISBN (Buch)
9783656769293
ISBN (eBook)
9783656769521
Sprache
Deutsch
Schlagworte
selfies zwischen inszenierung ahnungslosigkeit impression management netzwerken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Koch (Autor:in), 2014, Selfies. Zwischen ahnungsloser Inszenierung und inszenierter Ahnungslosigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/282465
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Leseprobe aus  65  Seiten
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