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Eingliederung der Natur in die Zivilisation in "Der Waldbrunnen" und "Katzensilber" von Adalbert Stifter

Titel: Eingliederung der Natur in die Zivilisation in  "Der Waldbrunnen" und "Katzensilber" von Adalbert Stifter

Hausarbeit , 2013 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sven Rudolph (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Kann man die Natur in eine moderne Zivilisation einbinden? In dieser Arbeit soll diese Frage für beide Erzählungen geklärt werden. Zunächst werden die „wilden Mädchen“ in Stifters Erzählungen beschrieben und charakterisiert. Anschließend werden die Beziehungen der Mädchen zu den übrigen Figuren geklärt und analysiert. Abschließend werden die erarbeiteten Informationen miteinander verglichen, sodass eine Antwort auf die oben gestellte Frage zustande kommt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Juliana oder das „wilde Mädchen“ in der Waldbrunnen

2.1 Darstellung und Charakterisierung

2.2 Julianas Beziehungen in der Waldbrunnen

3. Das „braune Mädchen“ in Katzensilber

3.1 Darstellung und Charakterisierung

3.2 Die Beziehungen des „braunen Mädchens“

4. Zivilisation vs. Natur

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Integration „wilder“ oder naturverbundener Mädchenfiguren in die bürgerliche Zivilisation innerhalb der Erzählungen „Der Waldbrunnen“ und „Katzensilber“ von Adalbert Stifter. Dabei wird analysiert, inwieweit die unterschiedlichen Voraussetzungen der Figuren sowie ihre jeweilige Umgebung den Integrationsprozess beeinflussen oder scheitern lassen.

  • Charakterisierung und Verhaltensweisen der Mädchenfiguren
  • Analyse zwischenmenschlicher Beziehungen und sozialer Bindungen
  • Gegenüberstellung von Natur und Zivilisation als Konfliktfeld
  • Vergleichende Untersuchung der Integrationserfolge in beiden Werken

Auszug aus dem Buch

3.1 Darstellung und Charakterisierung

Von der äußeren Erscheinung her gleichen sich die Mädchen aus den beiden Geschichten deutlich. Auch das „braune Mädchen“ in Katzensilber wird als groß und schlank beschrieben. Sie hat eine dunkle Haut, schwarze Augen und Haare, weiße Zähne und grüne Kleidung.

Das Verhalten des „braunen Mädchens“ erinnert zu Beginn an das Verhalten eines Tieres. Sie ist scheu aber auch neugierig:

„Als sie wieder ein Mal an der dicken veralteten Haselwurzel saßen,[...] kam das braune Mädchen wieder [...] Als man es fragte, lief es nicht davon wie das erste Mal, zog sich aber gegen das Gebüsch zurück [...] Da man sich erhob, um weg zu gehen, lief es wieder über den hohen Nußberg hinunter.“ (Stifter, Katzensilber 245)

Das „braune Mädchen“ wird nun immer zutraulicher und freundet sich mit den Kindern und der Großmutter an. Es kann sich aber noch nicht mit den Kindern verständigen, da es eine fremde Sprache spricht. Welche Sprache es ist, wird nicht erwähnt. Über ihre Herkunft und ihre Familie lassen sich nur Vermutungen anstellen. Je mehr Zeit das Mädchen aber mit den Kindern verbringt, umso mehr lernt sie die Sprache und spricht in der Erzählung sogar zweimal in direkter Rede. Wahrscheinlich lebt das Mädchen schon eine sehr lange Zeit in der Natur, da sie ein sehr großes Verständnis von dieser besitzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stifters detaillierter Erzählstil und die thematische Spannung zwischen Natur und Fortschritt in seinen Werken werden als Ausgangspunkt für die Analyse eingeführt.

2. Juliana oder das „wilde Mädchen“ in der Waldbrunnen: Die Figur Juliana wird charakterisiert und ihre fortschreitende Integration in die Familie des Großvaters durch schulische Bildung und soziale Interaktion beleuchtet.

2.1 Darstellung und Charakterisierung: Dieser Abschnitt beschreibt das äußere Erscheinungsbild von Juliana und analysiert ihre anfängliche Wahrnehmung durch ihr soziales Umfeld sowie ihre Lernfähigkeit.

2.2 Julianas Beziehungen in der Waldbrunnen: Hier werden die familiären Bindungen, insbesondere zu ihrer Großmutter und dem Großvater, sowie ihre Entwicklung innerhalb dieses sozialen Gefüges untersucht.

3. Das „braune Mädchen“ in Katzensilber: Es wird die Geschichte eines Mädchens vorgestellt, das trotz Kontakt mit einer Familie und heldenhafter Taten nicht in die Zivilisation integriert werden kann.

3.1 Darstellung und Charakterisierung: Dieser Teil widmet sich dem Erscheinungsbild und dem tierähnlichen Verhalten des „braunen Mädchens“ sowie ihrer tiefen Verbindung zur Natur.

3.2 Die Beziehungen des „braunen Mädchens“: Die Analyse konzentriert sich auf die komplizierten Bindungen des Mädchens zu den Kindern, der Großmutter und der Mutter als stellvertretende Erzieherin.

4. Zivilisation vs. Natur: Durch eine tabellarische Gegenüberstellung der Merkmale von Juliana und dem „braunen Mädchen“ werden die Unterschiede in ihrem Integrationspotential systematisiert.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass die unterschiedliche Integration primär durch das Vorhandensein oder Fehlen zivilisatorischer Grundvoraussetzungen bei den Mädchen zu erklären ist.

Schlüsselwörter

Adalbert Stifter, Bunte Steine, Der Waldbrunnen, Katzensilber, Zivilisation, Natur, Integration, Mädchenfiguren, Literaturanalyse, Sozialisation, Erzählstruktur, Erziehung, Wildheit, Kindheit, Literaturwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Eingliederung zweier naturverbundener Mädchenfiguren in die zivilisierte Gesellschaft in Stifters Erzählungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Spannung zwischen Natur und Kultur, der Prozess der Erziehung und Integration sowie die Charakterentwicklung von Außenseiterfiguren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu ergründen, warum die Integration in einem Fall gelingt und im anderen Fall scheitert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse und ein vergleichender Vergleich (Komparation) der beiden Texte angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Figuren Juliana und das „braune Mädchen“ detailliert porträtiert und ihre sozialen Beziehungen sowie ihre Entwicklung analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Integration, Zivilisation, Natur, Erziehung und literarische Charakterisierung.

Warum wird Juliana in der Erzählung als „Katze“ bezeichnet?

Der Vergleich dient dazu, ihre erfolgreiche Zähmung und Eingliederung zu verdeutlichen, da Katzen als domestizierte Tiere Sinnbild für eine gelungene Verbindung zwischen Natur und zivilem Leben sind.

Welche Rolle spielt die Großmutter in der Geschichte „Katzensilber“?

Ihre Rolle ist ambivalent; sie wird einerseits als fürsorglich dargestellt, andererseits wirft ihr Verhalten nach den heldenhaften Taten des Mädchens Fragen über ihre eigentliche Motivation auf.

Warum scheitert die Integration des „braunen Mädchens“ letztendlich?

Das Scheitern wird auf ihre stärkere Bindung zur Natur sowie das Fehlen grundlegender zivilisatorischer Voraussetzungen, wie etwa die Beherrschung der Sprache, zurückgeführt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eingliederung der Natur in die Zivilisation in "Der Waldbrunnen" und "Katzensilber" von Adalbert Stifter
Hochschule
Universität Trier
Note
2,3
Autor
Sven Rudolph (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V282395
ISBN (Buch)
9783656818250
ISBN (eBook)
9783656818267
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Adalbert Stifter Der Waldbrunnen Katzensilber
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven Rudolph (Autor:in), 2013, Eingliederung der Natur in die Zivilisation in "Der Waldbrunnen" und "Katzensilber" von Adalbert Stifter, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/282395
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Leseprobe aus  14  Seiten
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