Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Nursing Science - Nursing Management

Soziale Arbeit und Ökonomie. Sozialwirtschaftliche Dienstleistungen und Managementansätze für Non-Profit-Organisationen

Title: Soziale Arbeit und Ökonomie. Sozialwirtschaftliche Dienstleistungen und Managementansätze für Non-Profit-Organisationen

Academic Paper , 2006 , 62 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Klaus Bäcker (Author)

Nursing Science - Nursing Management

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Wirtschaftlichkeit spielte im öffentlichen Sektor lange Zeit eine untergeordnete Rolle, wie die Praxis der Selbstkostenerstattung zeigt. Dem Anbieter wurden die bei der Leistungserstellung angefallenen Kosten erstattet, ohne einen Wirtschaftlichkeitsnachweis über die Verwendung der eingesetzten Mittel liefern zu müssen. Selbstkostendeckungsprinzip und prospektive Budgetierung begünstigen die Entstehung von Unwirtschaftlichkeiten, da sie keinen Bezug zur erbrachten Leistung herstellen.
Um allerdings unter den sich gewandelten Rahmenbedingungen und der vorhandenen Ressourcenknappheit die Zukunftsfähigkeit bedarfswirtschaftlicher Unternehmen zu sichern, ist der adäquate Einsatz moderner betriebswirtschaftlicher Ansätze und Methoden notwendig. Im Folgenden werden daher verschiedene Aspekte und Teilbereiche dargestellt.

Aus dem Inhalt:
Soziale Arbeit als personenbezogene professionelle Dienstleistung;
Sozialökonomie, Sozialmanagement, Sozialwirtschaft;
Profit-Organisationen versus Non-Profit-Organisationen;
Ausgewählte Managementansätze: Freiburger Management-Modell, Lean Management, Controlling, Qualitäts-, Kontakt-, Risikomanagement, Balanced Scorecard, ...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Wirtschaftliches Denken und Soziale Arbeit

1.1 Soziale Arbeit als personenbezogene professionelle Dienstleistung

1.2 Sozialökonomie

1.3 Sozialmanagement

1.4 Sozialwirtschaft

1.5 Profit-Organisationen versus Non-Profit-Organisationen

1.5.1 Profit-Organisationen

1.5.2 Non-Profit-Organisationen

1.6 Non-Profit-Organisationen aus ökonomischer Perspektive

1.6.1 Non-Profit-Organisationen – eine Reaktion auf Marktversagen

Exkurs: Principal-Agent-Theorie

1.6.2 Non-Profit-Organisationen – eine Reaktion auf Staatsversagen

1.6.3 Non-Profit-Organisationen und Stakteholder-Ansatz

1.6.4 Non-Profit-Organisationen und sozio-ökonomische Rationalität

1.7 Besonderheiten sozialwirtschaftlicher Dienstleistungsunternehmen im Non-Profit-Bereich

2 Ausgewählte Managementansätze für Non-Profit-Organisationen

2.1 Das Freiburger Management-Modell

2.2 Lean Management

2.3 Kosten-, Leistungsrechnung und Controlling

2.4 Organisations- und Personalentwicklung

2.5 Qualitätsmanagement

2.6 Kontraktmanagement

2.7 Risikomanagement

2.8 Balanced Scorecard

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Anwendung betriebswirtschaftlicher Managementansätze in Non-Profit-Organisationen (NPOs) des Sozialsektors, um auf steigenden Effizienzdruck und knapper werdende Ressourcen bei gleichbleibend hoher Qualität der sozialen Dienstleistungen zu reagieren.

  • Wirtschaftliche Grundlagen und die Rolle der Sozialökonomie in der Sozialen Arbeit
  • Charakteristika und ökonomische Perspektiven von Non-Profit-Organisationen
  • Analyse relevanter Managementkonzepte wie Lean Management und Balanced Scorecard
  • Controlling-Instrumente zur zielorientierten Steuerung sozialer Einrichtungen
  • Qualitäts- und Risikomanagement in einem sozialwirtschaftlichen Kontext

Auszug aus dem Buch

1.1 Soziale Arbeit als personenbezogene professionelle Dienstleistung

Soziale Arbeit stellt aus ökonomischer Perspektive eine personenbezogene professionelle Dienstleistung dar, die zu 70 % im Dritten Sektor bzw. intermediären Bereich geleistet wird (vgl. BAG 1994; FINIS SIEGLER 1997, S. 102) und deren Bedarf nicht genau vorherseh- und bestimmbar ist. Weitere Besonderheiten im Vergleich zu anderen Dienstleistungen sowie zur Güterproduktion bestehen darin, dass kein fertiges Produkt als Ergebnis eines Herstellungsprozesses entsteht. Das heißt es existiert keine Leistung im herkömmlichen Sinne. Zwar sind auch Sachleistungen (z. B. Räumlichkeiten) innerhalb der Leistungserstellung von Bedeutung, die Kernleistung stellt allerdings der Prozess innerhalb der Dienstleistung dar. Die soziale Dienstleistung ist somit weder sichtbar noch greifbar, ist also durch Immaterialität bzw. Intangibilität (keine Gütertransformation) gekennzeichnet. Dem Empfänger ist es daher nur begrenzt möglich, die angebotene Leistung und deren Nutzen einzuschätzen. Des weiteren zeichnen sich soziale Dienstleistungen Unteilbarkeit und Nicht-Speicherbarkeit aus, weshalb eine Herstellung auf Vorrat nicht möglich ist. Produktion und Verbrach bzw. Konsumption erfolgen zeitgleich, in diesem Zusammenhang wird auch vom Uno-actu-Prinzip gesprochen (vgl. ARNOLD 2000, S. 70 f.).

Wesentlich ist, dass die soziale Dienstleistung immer erst im Zusammenwirken mit der hilfesuchenden Person (externer Faktor) entsteht. Der Klient nimmt somit die Rolle des Koproduzenten ein, wobei gewährleistet sein muss, dass dieser für die Dauer der Leistungserbringung zur Verfügung steht. Dies setzt ein Mindestmaß an Kooperationsfähigkeit und –willigkeit voraus (vgl. FINIS SIEGLER 1997, S. 30). Eine wesentliche Konsequenz hieraus ist, dass der Erfolg bzw. Misserfolg einer sozialen Leistung nicht direkt zurechenbar ist. Die Effizienz des Produktionsprozesses kann nicht exakt vorhergesehen werden, noch ist sie alleinige Verantwortung des Anbieters. „Der Konsument wird zum ´Prosument´ und der Produzent zum ´Koduzent´.“ (TRUBE 2001, S. 192) Die Zurechnungsproblematik hinsichtlich der Ergebnisverantwortung ist infolge dieser Intransparenz nur schwer bzw. nicht lösbar. Häufig stellen sich die angestrebten bzw. erhofften Ergebnisse auch erst zeitverzögert ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Wirtschaftliches Denken und Soziale Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die ökonomische Verortung der Sozialen Arbeit als personenbezogene Dienstleistung und diskutiert die Existenzberechtigung von Non-Profit-Organisationen durch Markt- und Staatsversagenstheorien.

2 Ausgewählte Managementansätze für Non-Profit-Organisationen: Hier werden zentrale betriebswirtschaftliche Instrumente wie das Freiburger Management-Modell, Lean Management, Controlling sowie die Balanced Scorecard auf ihre Eignung und Modifizierbarkeit für den Sozialsektor hin untersucht.

Schlüsselwörter

Sozialwirtschaft, Sozialmanagement, Non-Profit-Organisationen, Soziale Arbeit, Dienstleistungsproduktion, Effizienz, Marktversagen, Staatsversagen, Controlling, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement, Lean Management, Balanced Scorecard, Stakeholder-Ansatz, Sozialökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie moderne Managementkonzepte und betriebswirtschaftliche Methoden, die ursprünglich aus dem gewinnorientierten Sektor stammen, in Non-Profit-Organisationen der Sozialwirtschaft sinnvoll und ethisch vertretbar angewendet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Sozialmanagement, die ökonomische Einordnung sozialer Dienstleistungen, Controlling-Systeme, Qualitätsmanagement sowie die Rolle von Stakeholdern im sozialen Sektor.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Spagat zwischen wirtschaftlichem Handeln (Effizienz und Effektivität) und der fachlichen Ausrichtung Sozialer Arbeit (soziale Gerechtigkeit und Hilfe) durch den Einsatz professioneller Managementinstrumente zu bewältigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer systematischen Aufarbeitung verschiedener betriebswirtschaftlicher Managementansätze, die auf den Besonderheiten des Non-Profit-Sektors reflektiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil setzt sich intensiv mit verschiedenen Managementansätzen auseinander, darunter das Freiburger Management-Modell, Lean Management, Kosten-Leistungsrechnung sowie die Anwendung der Balanced Scorecard im sozialen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sozialwirtschaft, NPO, Effizienz, Prozessqualität, Controlling und sozio-ökonomische Rationalität charakterisiert.

Was bedeutet das "nonprofit constraint" in diesem Zusammenhang?

Das "nonprofit constraint" besagt, dass Non-Profit-Organisationen keine Gewinne an externe Kapitalgeber ausschütten dürfen, sondern erzielte Überschüsse zwingend in die Organisation zur Verwirklichung ihrer Sachziele reinvestieren müssen.

Warum ist das "Uno-actu-Prinzip" für soziale Dienste wichtig?

Das Uno-actu-Prinzip beschreibt, dass Produktion und Konsum sozialer Dienstleistungen zeitgleich stattfinden. Dies schließt eine Lagerhaltung aus und macht die Einbindung des Klienten als Koproduzent zwingend erforderlich.

Wie definiert die Arbeit das Verhältnis von Effektivität und Effizienz?

Effektivität bezieht sich auf das Erreichen inhaltlicher Ziele (Wirkung), während Effizienz den sparsamen Mitteleinsatz im Prozess beschreibt; eine erfolgreiche NPO muss laut dem Autor beide Dimensionen in Einklang bringen.

Was ist der Kern der sozio-ökonomischen Rationalität?

Die sozio-ökonomische Rationalität erweitert die rein betriebswirtschaftliche Sichtweise um politische, soziale und kulturelle Dimensionen, um sicherzustellen, dass Entscheidungen in sozialen Organisationen nicht nur ökonomisch, sondern auch gesellschaftlich legitimiert sind.

Excerpt out of 62 pages  - scroll top

Details

Title
Soziale Arbeit und Ökonomie. Sozialwirtschaftliche Dienstleistungen und Managementansätze für Non-Profit-Organisationen
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,0
Author
Klaus Bäcker (Author)
Publication Year
2006
Pages
62
Catalog Number
V282265
ISBN (eBook)
9783656765967
ISBN (Book)
9783668139411
Language
German
Tags
Wirtschaft Soziale Arbeit Management Sozialmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Klaus Bäcker (Author), 2006, Soziale Arbeit und Ökonomie. Sozialwirtschaftliche Dienstleistungen und Managementansätze für Non-Profit-Organisationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/282265
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  62  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint