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Der Internationale Währungsfonds als Akteur internationaler Währungspolitik unter besonderer Berücksichtigung der Asienkrise 1997/98

Title: Der Internationale Währungsfonds als Akteur internationaler Währungspolitik unter besonderer Berücksichtigung der Asienkrise 1997/98

Thesis (M.A.) , 2004 , 123 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Markus Wackerbeck (Author)

Politics - Topic: International Organisations

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen dieser Arbeit soll die Bedeutung des IWF für die Entwicklung von Strukturen und Prozessen der internationalen Währungspolitik sowie seine Rolle bei der Beseitigung bestehender Kooperationshemmnisse im internationalen Währungssystem unter-sucht werden. Es handelt sich dabei um eine historische Analyse der Funktion des IWF unter Berücksichtigung sich wandelnder politischer und auch wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, d.h. signifikanten Einflüssen auf die Systemstruktur. Dabei sollen ausgewählte Theorien der Internationalen Beziehungen hinsichtlich ihrer Erklärungskraft über die Bedeutung von internationalen Organisationen am Beispiel des IWF überprüft werden.

Der zeitliche Schwerpunkt dieser Arbeit bezieht sich auf die Entwicklung des IWF seit seiner Gründung im Jahre 1944 bis hin zur Asienkrise in den Jahren 1997/98. Insofern handelt es sich im engeren Sinne nicht um einen Beitrag zur gegenwärtigen Reformdebatte des IWF. Hinsichtlich der thematischen Einordnung verfolgt die vor-liegende Untersuchung einen interdisziplinären Ansatz und führt somit die Ergebnisse der Politikwissenschaften, der Wirtschaftswissenschaften sowie der Wirtschaftsgeschichte in einer historischen Analyse zusammen. Dabei liegt der Fokus auf der Funktion des IWF als multilateraler Wirtschaftsorganisation auf dem Gebiet der internationalen Währungspolitik. Die gewählte Akteursperspektive bedingt es, dass weniger auf den IWF als Verhandlungssystem der Mitgliedsstaaten bzw. als Instrument einzelstaatlicher Politik eingegangen wird, sondern vielmehr auf das Agieren der Organisation gegenüber seinen Mitgliedern im ausgewählten Zeitraum.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Gegenstand der Arbeit

1.2 Abgrenzung des Themas

1.3 Vorgehensweise

1.4 Forschungsstand

2. Begriffsklärung und theoretische Ansätze

2.1 IWF und internationale Währungspolitik als Gegenstand der Internationalen Beziehungen

2.1.1 Der IWF als internationale Organisation bzw. multilaterale Wirtschaftsorganisation

2.1.2 Internationale Währungspolitik – Theorie und historischer Abriss

2.1.2.1 Theoretische Grundlagen der Währungspolitik

2.1.2.2 Das internationale Währungssystem aus historischer Perspektive

2.2 Theorien der Internationalen Beziehungen und der Kooperation durch internationale Institutionen

2.2.1 Der Neorealismus

2.2.2. Der Neoinstitutionalismus

3. Die Entwicklung des IWF und internationale Währungspolitik bis 1997/98: Regimezerfall oder Regimewandel?

3.1 Der IWF als Wächter des Bretton-Woods-Systems (BWS)

3.1.1 Bretton Woods – Dollarstandard und der „eingebettete“ ökonomische Liberalismus

3.1.2 Der IWF und die internationale Währungspolitik in den 1950er und 1960er Jahren

3.1.3 Die Entstehung des BWS und der Akteursgrad des IWF aus Sicht des Neorealismus und des Neoinstitutionalismus

3.2 Der Funktionswandel des IWF zum Entwicklungsfinanzierer und Schuldenmanager

3.2.1 Der Kollaps der internationalen Finanzarchitektur in den 1970er Jahren

3.2.2 Der IWF in den 1970er und 1980er Jahren - Zwischen Ölschock und internationaler Schuldenkrise

3.2.3 Regimezerfall oder Regimewandel: Neorealisten vs. Neoinstitutionalisten

3.3 Der IWF als marktwirtschaftlicher Reformsteuerer und Krisenmanager

3.3.1 Das Ende des Ost- / Westkonfliktes und die ökonomische Globalisierung

3.3.2 Der IWF und „Casino Capitalism“

3.3.3 IWF als Teil einer Global Governance?

4. Die Asienkrise 1997/98 als Katalysator – Marktversagen vs. Staatsversagen

4.1 Finanz- und Währungskrisen – ein altes Problem mit neuen Ausmaßen

4.2 Papiertiger? Hintergründe und Verlauf der Asienkrise

4.3 Feuerwehr oder Brandstifter? Zur Rolle des IWF in der Asienkrise

4.4 Aspekte der Reformdebatte um den IWF

5. Fazit: Zur Akteursrolle des IWF in der internationalen Währungspolitik

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Akteursrolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Zeitraum von seiner Gründung 1944 bis zur Asienkrise 1997/98. Dabei soll analysiert werden, inwiefern der IWF als eigenständiger kollektiver Akteur die Entwicklung internationaler Währungspolitik beeinflusst und wie er mit Kooperationshemmnissen umgeht, wobei ausgewählte Theorien der Internationalen Beziehungen auf ihre Erklärungskraft geprüft werden.

  • Analyse der Akteursrolle des IWF als multilaterale Wirtschaftsorganisation.
  • Gegenüberstellung neorealistischer und neoinstitutionalistischer Theorieansätze hinsichtlich der Funktionsweise internationaler Institutionen.
  • Historische Untersuchung des Funktionswandels des IWF (Regimehüter, Entwicklungsfinanzierer, Krisenmanager).
  • Evaluierung der Rolle des IWF während der Asienkrise 1997/98 als Fallbeispiel für die Bewältigung globaler Finanzkrisen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Bretton Woods – Dollarstandard und der „eingebettete“ ökonomische Liberalismus

Bretton Woods in New Hampshire / USA war im Juli 1944 der Tagungsort einer Konferenz über die Neugestaltung der internationalen Währungs- und Finanzbeziehungen. Es entstanden der IWF sowie die Weltbankgruppe. Um die Entstehungsgeschichte des Bretton-Woods-Systems aufzuzeigen, ist es unerlässlich die spezifischen Interessen der maßgeblichen Konstrukteure dieser Weltwirtschaftsordnung, den Vereinigten Staaten und Großbritannien, näher zu beleuchten. So sieht Rainer Tetzlaff die Gründung des BWS als eine Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise von 1929 und den Zweiten Weltkrieg, bei der die Vereinigten Staaten als „nunmehr stärkste Industriemacht der westlichen Welt und einzige größere Gläubigernation die entscheidende Rolle gespielt“ haben. Die Tatsache, dass die USA den größten Anteil an der Entstehung des BWS trugen, bildet zugleich einen Paradigmenwandel in der Geschichte der amerikanischen Außen- und Wirtschaftspolitik. Die USA verfolgten bis Mitte der 1930er Jahre eine weitestgehend protektionistische und binnenorientierte Wirtschaftspolitik, ohne dabei den inter-nationalen ökonomischen Problemen viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Dies resultierte in wirtschaftlicher Hinsicht aus der Größe des US-Binnenmarktes und den großen Rohstoffvorkommen. Die USA besitzen somit auch noch bis in die heutige Zeit reichende relevante Alleinstellungsmerkmale:

„Die vorgegebenen natürlichen Grundgegebenheiten ermöglichen ökonomische Autarkie und außenpolitische Autonomie, und damit einen weit geringeren Abhängigkeitsgrad von den weltwirtschaftlichen Umweltbeziehungen als die etwa für die Bundesrepublik oder Japan gilt.“

Der wirtschaftspolitische Isolationismus der USA muss dabei differenziert betrachtet werden: Die USA fühlten sich aus ihrer politischen Tradition dem Freihandel verpflichtet, vermieden es aber gleichzeitig „formale und institutionalisierte Regelwerke und Vereinbarungen in der internationalen Politik zu schaffen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert den Untersuchungsgegenstand, die zeitliche Abgrenzung, die methodische Vorgehensweise sowie den Forschungsstand.

2. Begriffsklärung und theoretische Ansätze: Erörtert den IWF als internationale Organisation und stellt die theoretischen Debatten zwischen Neorealismus und Neoinstitutionalismus dar.

3. Die Entwicklung des IWF und internationale Währungspolitik bis 1997/98: Regimezerfall oder Regimewandel?: Analysiert historisch die Wandlungsprozesse des IWF von der Gründung bis zum Ende des Gold-Dollar-Standards und darüber hinaus.

4. Die Asienkrise 1997/98 als Katalysator – Marktversagen vs. Staatsversagen: Untersucht anhand der Asienkrise das Agieren des IWF als Krisenmanager und diskutiert die Reformdebatte.

5. Fazit: Zur Akteursrolle des IWF in der internationalen Währungspolitik: Führt die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Erklärungskraft der angewandten Theorien.

Schlüsselwörter

Internationaler Währungsfonds, IWF, Währungspolitik, Finanzkrisen, Asienkrise, Bretton-Woods-System, Neorealismus, Neoinstitutionalismus, Globalisierung, Weltwirtschaft, Finanzmärkte, Konditionalität, Internationale Organisationen, US-Dollar, Kapitalströme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Magisterarbeit befasst sich mit der Rolle und Bedeutung des Internationalen Währungsfonds (IWF) als Akteur der internationalen Währungspolitik im Zeitraum von 1944 bis 1998.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretische Verortung internationaler Institutionen in der Politikwissenschaft, die historische Entwicklung der Weltwährungsordnung sowie die Analyse der Krisenbewältigung durch den IWF.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, wie sich der Akteurscharakter des IWF über die Zeit verändert hat und inwiefern der IWF bestehende Kooperationshemmnisse im internationalen Währungssystem überwinden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der Ergebnisse der Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsgeschichte zusammenführt, ergänzt durch eine historische Analyse und Fallstudien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffs- und Theoriediskussion sowie eine empirische Untersuchung, die den Wandel des IWF vom Regimehüter zum Entwicklungsfinanzierer und schließlich zum Krisenmanager nachzeichnet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören IWF, internationale Währungspolitik, Finanzkrisen, Asienkrise, Neorealismus, Neoinstitutionalismus und Globalisierung.

Inwiefern beeinflusste die US-Hegemonie die Arbeit des IWF?

Die Arbeit zeigt, dass die Interessen der USA die Struktur und das Agieren des IWF maßgeblich prägten, da die USA eine dominierende Machtposition sowohl bei der Stimmrechtsverteilung als auch bei der wirtschaftlichen Strategie einnahmen.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich der Asienkrise?

Die Arbeit verdeutlicht, dass der IWF als Krisenmanager in Asien zwar zur Stabilisierung beitrug, jedoch unflexibel auf die globalen Marktverwerfungen reagierte und dabei in die Kritik geriet, die Krise durch neoliberale Auflagen eher verschärft zu haben.

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Details

Title
Der Internationale Währungsfonds als Akteur internationaler Währungspolitik unter besonderer Berücksichtigung der Asienkrise 1997/98
College
University of Bonn  (Seminar für Politische Wissenschaften)
Grade
1,9
Author
Markus Wackerbeck (Author)
Publication Year
2004
Pages
123
Catalog Number
V28154
ISBN (eBook)
9783638300230
ISBN (Book)
9783638701037
Language
German
Tags
Internationale Währungsfonds Akteur Währungspolitik Berücksichtigung Asienkrise
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Wackerbeck (Author), 2004, Der Internationale Währungsfonds als Akteur internationaler Währungspolitik unter besonderer Berücksichtigung der Asienkrise 1997/98, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/28154
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