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Selbstkonzeptbildung in der Schule

Title: Selbstkonzeptbildung in der Schule

Seminar Paper , 2003 , 17 Pages , Grade: 1

Autor:in: Benjamin Althaus (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology

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Summary Excerpt Details

Die Aufgaben der Institution Schule in unserer Gesellschaft sind mannigfaltig. Neben Unterrichtsinhalten und fachspezifischen Kompetenzen soll die Schule auch die Persönlichkeitsentwicklung des Schüler fördern. Dies umfasst die Vermittlung verschiedener Wertsysteme und die Fähigkeit zu deren kritischer Überprüfung, aber hierüber hinaus auch Grundlagen, die man wohl nicht auf den ersten Blick mit schulischem Unterricht assoziieren würde. Solche sind die Förderung von Lernbereitschaft, Selbständigkeit, Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und damit eng verbunden Selbstvertrauen. Diese Grundlagen sind oft eng miteinander verbunden und beeinflussen sich nicht selten gegenseitig in ihrer Ausprägung. So geht ein niedriges Selbstvertrauen oft mit einer geringen Lernbereitschaft einher.

Der Begriff "Selbstkonzept" wird in Fachkreisen sehr unterschiedlich gebraucht und interpretiert. In dieserArbeit wird dargestellt, was man unter einem Selbstkonzept versteht und welchen Einflüssen es unterliegt. Es werden verschiedene Faktoren des Selbstkonzepts genannt und ihre Abhängigkeit voneinander untersucht. Anschließend wird die Bedeutung der Selbstkonzeptforschung für den schulischen Kontext erläutert. Auf dieser Basis wird dann erörtert, wie die Schule, und im besonderen der Lehrer, unter Berücksichtigung dieser Faktoren positiv auf das Selbstkonzept des Schülers einwirken kann, um damit Leistung und Erfolg im schulischen wie in anderen sozialen Bereichen zu fördern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Selbstkonzept im Allgemeinen

2.1 Was versteht man unter einem Selbstkonzept?

2.2 Wie entsteht das Selbstkonzept?

2.3 Welche Auswirkungen hat das Selbstkonzept auf eigenes Erleben und Verhalten?

2.4 Schwierigkeiten bei der Erfassung des Selbstkonzepts

3 Was prägt das Selbstkonzept im Spannungsfeld der Schule?

3.1 Noten

3.2 Schulform

3.2.1 Fachspezifische Leistungsdifferenzierung

3.2.2 Gliederung des Schulsystems

3.3 Von der Schule vertretene Ideologie

3.4 Elterliches Engagement für Schulleistungen

4 Wie kann die Schule das Selbstkonzept der Schüler positiv beeinflussen?

4.1 Gezieltes Lob

4.2 Realitätsbezug

4.3 Motivation

4.4 Entspannte Lernsituation

4.5 Objektive Bewertung

4.6 Achtung des Schülers

4.7 Einbeziehung der Eltern

5 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Selbstkonzepts für die schulische Leistungsfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung. Das primäre Ziel besteht darin, darzulegen, wie das schulische Umfeld sowie Lehrkräfte durch gezielte Maßnahmen und Interaktionen das Selbstvertrauen der Schüler stärken können, um so deren Erfolg in schulischen und sozialen Bereichen nachhaltig zu fördern.

  • Grundlagen und Entstehungsprozesse des individuellen Selbstkonzepts.
  • Einflussfaktoren des schulischen Umfelds, insbesondere Notengebung und Schulformen.
  • Die Rolle der Elternschaft bei der schulischen Selbstbildentwicklung.
  • Pädagogische Interventionsmöglichkeiten zur Stärkung des Schüler-Selbstvertrauens.
  • Wechselwirkungen zwischen Selbstkonzept und schulischem Leistungsmotiv.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Die Aufgaben der Institution Schule in unserer Gesellschaft sind mannigfaltig. Neben Unterrichtsinhalten und fachspezifischen Kompetenzen soll die Schule auch die Persönlichkeitsentwicklung des Schüler fördern. Dies umfasst die Vermittlung verschiedener Wertsysteme und die Fähigkeit zu deren kritischer Überprüfung, aber hierüber hinaus auch Grundlagen, die man wohl nicht auf den ersten Blick mit schulischem Unterricht assoziieren würde. Solche sind die Förderung von Lernbereitschaft, Selbständigkeit, Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und damit eng verbunden Selbstvertrauen.

Diese Grundlagen sind oft eng miteinander verbunden und beeinflussen sich nicht selten gegenseitig in ihrer Ausprägung. So geht ein niedriges Selbstvertrauen oft mit einer geringen Lernbereitschaft einher, wie an folgendem Beispiel deutlich wird: Bei meiner Arbeit als Deutschlehrer in einer englischen Gesamtschule fragte ich eine Bottom-Set-Gruppe nach der englischen Übersetzung des Wortes „ich“. Obwohl dies selbst für eine schwache Lerngruppe keine schwierige Frage sein dürfte, bekam ich keine Antwort. Auf wiederholtes Nachfragen entgegnete ein Schüler „We don’t know that, Sir. Who do you think you’re teaching? We’re bottom-set. We’re thick as hell!” Anscheinend prägt die Zugehörigkeit zu einer der schwächsten Lerngruppen das Bewusstsein der Schüler so stark, dass sie sich nicht einmal Mühe geben, Fortschritte zu machen bzw. wenigstens einfache Fragen zu beantworten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle der Schule bei der Persönlichkeitsentwicklung und verdeutlicht anhand eines Praxisbeispiels den negativen Einfluss geringen Selbstvertrauens auf die Lernmotivation.

2 Das Selbstkonzept im Allgemeinen: In diesem Kapitel werden Definitionen des Selbstkonzepts erläutert, seine Entstehung durch Rückmeldungen und Beobachtungen beschrieben und die Schwierigkeiten bei seiner wissenschaftlichen Erfassung diskutiert.

3 Was prägt das Selbstkonzept im Spannungsfeld der Schule?: Dieser Abschnitt analysiert die verschiedenen schulischen Faktoren – wie Noten, Schulformen und Ideologien – die maßgeblich zur Prägung des Selbstbildes beitragen.

4 Wie kann die Schule das Selbstkonzept der Schüler positiv beeinflussen?: Das Kapitel stellt pädagogische Handlungsoptionen vor, wie Lehrer durch gezielte Förderung, objektive Bewertung und eine entspannte Lernatmosphäre das Selbstkonzept der Schüler aktiv positiv steuern können.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz des Selbstkonzepts für den Schulerfolg zusammen und betont die Notwendigkeit, psychologische Aspekte stärker in die Unterrichtsgestaltung zu integrieren.

Schlüsselwörter

Selbstkonzept, Persönlichkeitsentwicklung, Schulerfolg, Leistungsdifferenzierung, Selbstvertrauen, Fremdeinschätzung, Bezugsgruppentheorie, Leistungsmotiv, pädagogische Interaktion, Selbstbild, Notengebung, schulische Sozialisation, Lernbereitschaft, Eigenwahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehung zwischen dem Selbstkonzept eines Schülers und seinem schulischen Erfolg, wobei die Schule als gestaltende Instanz betrachtet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Selbstkonzepts, die Auswirkungen schulischer Rahmenbedingungen (wie Noten und Setting) sowie pädagogische Interventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Selbstkonzept von Schülern durch Lehrer und das Umfeld positiv beeinflusst werden kann, um Lernbereitschaft und Leistung zu steigern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse psychologischer Konzepte und der Auswertung von Fachliteratur zum Thema schulische Sozialisation und Selbstkonzeptforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der schulinternen Einflussfaktoren und die Darstellung konkreter Verbesserungsmöglichkeiten für den Unterrichtsalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Selbstkonzept, schulische Leistungsmotivation, pädagogische Einflussnahme, Fremdeinschätzung und Persönlichkeitsentwicklung.

Wie wirkt sich die Schulform auf das Selbstkonzept aus?

Die Arbeit zeigt, dass homogene Leistungsgruppen („Bottom-Sets“) das Selbstbild negativ beeinflussen können, da sich Schüler als minderwertig kategorisiert erleben.

Warum ist das "Gezielte Lob" für Lehrkräfte so wichtig?

Gezieltes Lob hilft Schülern, ihre Erfolge bewusst wahrzunehmen, was besonders bei leistungsschwachen Schülern dazu beiträgt, ein negativeres Selbstbild zu revidieren.

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Details

Title
Selbstkonzeptbildung in der Schule
College
University of Cologne  (Pädagogisches Seminar)
Course
Hauptseminar: Selbstkonzept und Persönlichkeitsbildung
Grade
1
Author
Benjamin Althaus (Author)
Publication Year
2003
Pages
17
Catalog Number
V28140
ISBN (eBook)
9783638300131
ISBN (Book)
9783638788663
Language
German
Tags
Selbstkonzeptbildung Schule Hauptseminar Persönlichkeitsbildung Selbstkonzept Pädagogik Psychologie Rogers Selbstbewusstsein
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Althaus (Author), 2003, Selbstkonzeptbildung in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/28140
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