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Selbstmordgefahr und Selbstmordverhütung bei drogenabhängigen Frauen

Title: Selbstmordgefahr und Selbstmordverhütung bei drogenabhängigen Frauen

Internship Report , 2014 , 33 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ariana Seefeld (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Im Laufe des Lebens kann es bei jedem Mensch in irgendeiner Form zu einer psychischen Krise kommen. Dies können besonders einschneidende oder unvorhersehbare äußere oder innere Ereignisse sein, welche bei der betroffenen Person Reaktionen wie Panik, das Gefühl ständiger Bedrohung oder Perspektivlosigkeit auslösen können. Die Ursachen einer Krise und deren Folgen sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich und vielfältig. Spitzen sich die Situation oder die Auswirkungen zu und kommt es nicht zeitnah zu einer langfristigen Entlastung, kann sich eine suizidale Krise entwickeln, welche eine akute Bedrohung für das Leben darstellt.
Schon Johann Wolfgang von Goethe schrieb: „Der Selbstmord ist ein Ereignis der menschlichen Natur, welches, mag auch darüber schon soviel gesprochen und gehandelt worden sein als da will, doch einen jeden Menschen zur Teilnahme fordert, in jeder Zeitepoche wieder einmal verhandelt werden muss“.
Der Suizid stellt damit seit Menschengedenken ein Thema mit enormen Diskussions- und Handlungsbedarf dar, dem besonders Einrichtungen der Psychiatrie, Psychologie und Medizin, aber auch der Sozialpädagogik stets gut vorbereitet und entschieden entgegentreten müssen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz

1.2 Zielsetzung

2 Fallbeispiel

3 Substanzkonsum und Abhängigkeit

3.1 Definition

3.2 Illegale Drogen, Alkohol und Medikamenten in Deutschland

4 Sucht und Gender

5 Sucht und Suizid

6 Suizidalität

6.1 Daten und Definitionen über Suizidalität

6.2 Die Einschätzung der Suizidalität

7 Maßnahmen zur Gefahrenabwendung

7.1 Maßnahmen während der passiven suizidalen Phase

7.2 Maßnahmen während der akuten suizidalen Phase

8 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit zielt darauf ab, die Notwendigkeit einer spezifisch auf suchtmittelabhängige Frauen ausgerichteten Suizidprävention zu verdeutlichen und fundierte Kriterien für die Einschätzung des Suizidrisikos in der praktischen Arbeit zu definieren.

  • Theoretische Grundlagen zu Sucht, Abhängigkeit und Suizidalität
  • Wechselwirkungen zwischen Sucht, Gender und Suizidalität
  • Analyse von Suizidalitätsrisiken und Einschätzungskriterien
  • Interventionsstrategien für die passive und akute suizidale Phase
  • Praxisorientierter Fallbezug zur Veranschaulichung von Handlungsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

6.2 Die Einschätzung der Suizidalität

Von vielen Aspekten, die in den angeführten Definitionen genannt werden, können wohl die meisten Menschen aus eigener Erfahrung berichten, ohne dass sich bei ihnen der Gedanke über die Möglichkeit, sich selbst das Leben zu nehmen, aufgetreten ist. Hier ist wichtig, bei der praktischen Arbeit zu differenzieren, wer tatsächlich Selbstmordgedanken hegt und was Indizien dafür sein könnten. Dubin und Weiss unterscheiden drei Gruppen bei der Zuordnung von Suizidalität:

1. Menschen, die noch keinen Selbsttötungsversuch unternommen, aber Suizidgedanken haben

2. Menschen, die bereits einen Suizidversuch mit der Absicht unternommen haben, Hilfe in einer ausweglos empfundenen Situation zu erhalten, um sich zu rächen oder eine andere Person zu erpressen. Menschen, die aber eigentlich gar nicht sterben möchten und

3. Menschen, die sich tatsächlich das Leben nehmen wollen.

Diese Aufteilung erscheint auf den ersten Blick pragmatisch und es ist zu betonen, dass die genaue Abklärung der Intentionen oder Todeswünsche in einem Gespräch notwendig ist und nicht aufgrund der ersten mitgeteilten Gedanken vorschnell getroffen werden darf.

Erwin Ringels "präsuizidales Syndrom" ist noch heute allgemein international bekannt und anerkannt und wird in vielen Bereichen als Gradmesser vorhandener Selbstmordgefahr und Alarmsignal betrachtet, das insbesondere von Fachfrauen und Fachmännern nicht übergangen werden darf. Er unterscheidet das Syndrom in die Symptome der Einengung, der Aggression und der Flucht in die Irrealität.

Die Einengung meint im weiteren Sinne die Einengung persönlicher Möglichkeiten, ähnlich wie es bei älteren Menschen der Fall sein kann, die zunehmend immobiler werden. Einzelne Lebensgebiete hören für den Betreffenden auf, zu existieren, sein Lebensraum verkleinert sich und damit auch schrittweise das Selbstbewusstsein, das Selbstwertgefühl, die Handlungsfähigkeit und damit die Möglichkeit, diesem Kreis zu entkommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Suizidalität bei Suchterkrankungen und Darlegung der Relevanz sowie Zielsetzung der Arbeit.

2 Fallbeispiel: Vorstellung einer Klientin als praktisches Beispiel zur Verdeutlichung der Problematik und der Notwendigkeit von Handlungsleitfäden.

3 Substanzkonsum und Abhängigkeit: Definitionen von Abhängigkeit nach ICD-10 und DSM-IV-TR sowie Überblick über den Konsum illegaler und legaler Suchtmittel in Deutschland.

4 Sucht und Gender: Diskussion der geschlechtsspezifischen Unterschiede in Suchtentwicklung und Hilfsangeboten sowie der Relevanz einer geschlechtersensiblen Herangehensweise.

5 Sucht und Suizid: Erörterung der engen Verbindung zwischen Suchtverhalten und suizidalen Handlungen sowie möglicher ursächlicher Interpretationsansätze.

6 Suizidalität: Darstellung von Daten und Definitionen sowie Kriterien zur Einschätzung von Suizidalität, insbesondere unter Einbeziehung des präsuizidalen Syndroms.

7 Maßnahmen zur Gefahrenabwendung: Konkrete Handlungsoptionen und Vorgehensweisen für die Beratung in passiven sowie akuten suizidalen Krisenphasen.

8 Fazit: Zusammenfassende Reflexion über die Komplexität der Arbeit mit suchtmittelabhängigen Frauen und die Bedeutung der Ressourcenorientierung in der Suizidprävention.

Schlüsselwörter

Sucht, Suizidalität, Suchtmittelabhängigkeit, Suizidprävention, Krisenintervention, Gender, Frauen, Psychische Krise, Suizidrisiko, Beratung, Handlungsleitfaden, Suchthilfe, Selbstbestimmung, Fallbeispiel, Gefahrenabwehr.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen Zusammenhang zwischen Suchtmittelabhängigkeit und Suizidalität, insbesondere bei Frauen, und der daraus resultierenden Notwendigkeit für professionelle Suizidprävention in Suchthilfeeinrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Abhängigkeit, die geschlechterspezifische Betrachtung von Sucht, die theoretische Verknüpfung von Sucht und Suizid sowie praktische Interventionsstrategien für suizidale Krisen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Notwendigkeit einer an suchtmittelabhängigen Frauen orientierten Suizidprävention zu begründen und wichtige Kriterien für eine fundierte Einschätzung des Suizidrisikos in der sozialen Arbeit zu benennen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur und Diagnosesysteme, verknüpft mit praktischen Erfahrungen aus einem Semesterpraktikum bei einer einschlägigen Beratungseinrichtung (Fallbeispiel).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Suchtdefinitionen, geschlechtsspezifische Aspekte in der Suchthilfe, die wechselseitigen Einflüsse von Sucht und Suizid, verschiedene Stadien der Suizidalität und konkrete Maßnahmen zur Gefahrenabwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Sucht, Suizidalität, Suizidprävention, Krisenintervention, Gender-Aspekte, professionelle Beratung und Gefahrenabwehr.

Wie wird in der Arbeit mit dem konkreten Fallbeispiel der Klientin L. umgegangen?

Der Fall dient dazu, die theoretischen Ausführungen zu illustrieren und aufzuzeigen, wie sich suizidale Krisen im Arbeitsalltag entwickeln, welche Hindernisse bei der Hilfeleistung auftreten können und welche Interventionsschritte das Team unternahm.

Warum ist die Unterscheidung zwischen passiver und akuter suizidaler Phase wichtig?

Die Unterscheidung ermöglicht eine differenzierte Wahl der Intervention: In der passiven Phase steht das beratende Gespräch und die Stärkung von Ressourcen im Vordergrund, während in der akuten Phase die sofortige Abnahme von Entscheidungen und die Vermittlung in psychiatrische Hilfe prioritär sind.

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Details

Title
Selbstmordgefahr und Selbstmordverhütung bei drogenabhängigen Frauen
College
University of Applied Sciences Nuremberg  (Sozialwissenschaften)
Grade
1,0
Author
Ariana Seefeld (Author)
Publication Year
2014
Pages
33
Catalog Number
V281277
ISBN (eBook)
9783656757924
ISBN (Book)
9783656838029
Language
German
Tags
selbstmordgefahr selbstmordverhütung frauen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ariana Seefeld (Author), 2014, Selbstmordgefahr und Selbstmordverhütung bei drogenabhängigen Frauen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/281277
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