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Evidence-based Practice. Einführungsvortrag

Titel: Evidence-based Practice. Einführungsvortrag

Referat (Ausarbeitung) , 2014 , 64 Seiten

Autor:in: Horst Siegfried Kolb; BA, MSc (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wer eine Leistung erhält, möchte auch von deren Nutzen und Wirksamkeit überzeugt sein. Unwirksame Leistungen werden (zukünftig) nicht bezahlt: Eine Erkenntnis, die sich in der Medizin seit einigen Jahren durchsetzte und nun zunehmend auch in Pflege, Rettungsdienst und Therapie seitens der Kostenträger als Argument angeführt wird.
Was bedeutet es aber, „evidence-basiert“ zu pflegen oder zu therapieren – und woher kommt diese „Evidence“, also der Nachweis der Wirksamkeit?
Damit ein ersten Einblick über den Aufbau und die Zielsetzung von Evidence-based Practice (EbP) entstehen kann, aber auch die Grenzen erkennbar werden, wird innerhalb dieses Einführungsvortrages das Konzept EbP und mögliche Quellen dieses EbP vorgestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Evidence-based Practice

2. Begriffsbestimmung

3. Gesetzliche Gründe für EbP

4. „Eisen und föhnen“ als Dekubitus-Prophylaxe

5. Komponenten einer evidence-basierten Entscheidung

6. Methode der 6 Schritte

6.1 1. Schritt: Auftragsklärung

6.2 2. Schritt: Fragestellung

6.3 3. Schritt: Literaturrecherche

6.4 4. Schritt: Kritische Beurteilung

6.5 5. Schritt: Implementierung und Adaption

6.6 6. Schritt: Evaluation

7. PRAXISBEISPIEL

8. INFORMATIONEN ZU DATENBANKEN

Zielsetzung & Themen

Dieser Einführungsvortrag zielt darauf ab, die Grundlagen der "Evidence-based Practice" (EbP) zu vermitteln und deren Bedeutung für die professionelle Pflege sowie die Patientenversorgung zu verdeutlichen. Der Autor erläutert den methodischen Ansatz, um pflegerisches Handeln von rein subjektiven Meinungen auf eine wissenschaftlich fundierte Basis zu heben.

  • Grundlagen und Begriffsbestimmung von Evidenz
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Pflege
  • Methodischer 6-Schritte-Prozess der evidenzbasierten Entscheidungsfindung
  • Anwendung des PIKE-Schemas zur präzisen Fragestellung
  • Praktische Implementierung und Literaturrecherche am Beispiel "Fingerfood"

Auszug aus dem Buch

Begriffsbestimmung

„Im deutschen Sprachgebrauch sprechen wir von Evidenz, wenn etwas augenscheinlich ist. Etwas gilt als evident, wenn es nicht erklärt oder begründet werden muss, sondern sich von selbst versteht. […] Der geäußerte Gedanke ist ohne eine weitere Form der Begründung plausibel und überzeugend. Somit bricht etwas, das als evident gilt, einen argumentativ gestützten Diskurs ab. Es muss nichts weiter gesagt werden, die Auseinandersetzung ist an ihr Ende gekommen.“

Zusammenfassung der Kapitel

Evidence-based Practice: Einführung in das Spektrum verschiedener fachspezifischer EbP-Ansätze wie Medizin, Nursing und Public Health.

Begriffsbestimmung: Differenzierung zwischen dem deutschen Verständnis von "Evidenz" und dem englischen Begriff "Evidence" zur Vermeidung von Missverständnissen.

Gesetzliche Gründe für EbP: Darstellung der rechtlichen Verpflichtung zur qualitätsorientierten Leistungserbringung gemäß SGB V, XI und VII.

„Eisen und föhnen“ als Dekubitus-Prophylaxe: Aufzeigen einer historisch gewachsenen, jedoch mittlerweile als wirkungslos erkannten Methode als Negativbeispiel.

Komponenten einer evidence-basierten Entscheidung: Modellierung der Entscheidungsfindung durch das Zusammenwirken von Expertise, Forschungserkenntnissen und Patientenzielen.

Methode der 6 Schritte: Strukturiertes Vorgehen zur Integration von wissenschaftlichen Belegen in den klinischen Alltag.

PRAXISBEISPIEL: Konkrete Anwendung der Methode anhand der Fragestellung zur Wirksamkeit von Fingerfood bei Demenz.

INFORMATIONEN ZU DATENBANKEN: Überblick über relevante Literaturdatenbanken für die evidenzbasierte Recherche.

Schlüsselwörter

Evidence-based Practice, EbP, Evidenz, Pflegewissenschaft, Dekubitus-Prophylaxe, PIKE-Schema, Literaturrecherche, Datenbanken, Klinische Entscheidungsfindung, Qualitätsmanagement, Patientensicherheit, Fingerfood, Demenzpflege, Evidenzlevel, Medizinischer Fortschritt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?

Das Dokument dient als Einführungsvortrag in die evidenzbasierte Praxis (EbP) und erklärt, warum fundiertes Wissen für die moderne Pflege essenziell ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Es werden Begriffsdefinitionen, rechtliche Rahmenbedingungen, der 6-stufige methodische Prozess der EbP und die Bedeutung von Forschungsbelegen gegenüber Expertenmeinungen diskutiert.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung einer strukturierten Methode, um Pflegehandeln durch wissenschaftliche Belege abzusichern und so die Qualität der Versorgung zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Fokus liegt auf dem 6-Schritte-Modell zur evidenzbasierten Entscheidungsfindung sowie der Nutzung des PIKE-Schemas für die Fragestellung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Begriffs, die rechtliche Notwendigkeit und einen praktischen Durchlauf des EbP-Prozesses am Beispiel der Ernährung von Demenzpatienten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Evidence-based Practice, PIKE-Schema, Literaturrecherche und Evidenzlevel beschreiben.

Wie unterscheidet sich "Evidence" von "Evidenz"?

Während "Evidenz" im Deutschen oft etwas meint, das sich von selbst versteht und keiner Erklärung bedarf, bezeichnet "Evidence" im Englischen Belege und Nachweise, die eine Annahme stützen oder rechtfertigen.

Warum wird das Beispiel "Eisen und föhnen" angeführt?

Dieses Beispiel illustriert eine veraltete Praxis, die ohne wissenschaftliche Basis angewendet wurde, um die Notwendigkeit von evidenzbasiertem Handeln eindrücklich zu demonstrieren.

Wie lauten die Schritte des PIKE-Schemas?

P steht für Person(enkreis), I für Intervention, K für Kontrollintervention und E für Ergebnis(maß).

Welche Rolle spielt die Heimleitung im Praxisbeispiel?

Die Heimleitung fordert zu Recht den Nachweis für die Wirksamkeit einer geplanten Maßnahme (Fingerfood), bevor finanzielle Mittel für die Implementierung bereitgestellt werden.

Ende der Leseprobe aus 64 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Evidence-based Practice. Einführungsvortrag
Autor
Horst Siegfried Kolb; BA, MSc (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
64
Katalognummer
V280677
ISBN (eBook)
9783656748915
ISBN (Buch)
9783656837923
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Evidence based Practice Datenbank Clinical Reasoning Evidence Evidenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Horst Siegfried Kolb; BA, MSc (Autor:in), 2014, Evidence-based Practice. Einführungsvortrag, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/280677
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Leseprobe aus  64  Seiten
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