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Wer kümmert sich um Mutter? Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegesituation in der Bundesrepublik Deutschland

Titel: Wer kümmert sich um Mutter? Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegesituation in der Bundesrepublik Deutschland

Diplomarbeit , 2014 , 72 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Margarita Fritz (Autor:in)

VWL - Gesundheitsökonomie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der demografische Wandel in Deutschland ist geprägt von der zunehmenden Alterung der Bevölkerung, die ihre Ursache vor allem in einer niedrigen Geburtenrate und steigenden Lebenserwartung hat. Die zunehmende Zahl der Menschen im Rentenalter gefährdet besonders das soziale Sicherungssystem, da sich das Verhältnis von Beitragszahlern und Beitragsempfängern zugunsten der Empfänger verschiebt und ältere Menschen aufgrund ihrer sinkenden Sterblichkeit eine lange Verweildauer im Renten- und Gesundheitssystem erleben. Auch die Pflege von älteren Menschen bleibt vom demografischen Wandel nicht unberührt. Mit der Zunahme der älteren Menschen steigt auch die Anzahl derer, die auf Pflege durch Dritte angewiesen sind. In den meisten Fällen werden Pflegemaßnahmen durch Familienangehörige übernommen, doch der familiäre und berufliche Wandel erschweren zunehmend die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben mit der Pflege der Angehörigen. Obwohl die Einführung der Pflegeversicherung 1995 zu einer breiten Anzahl von Angeboten durch professionelle Pflegedienste geführt hat, legt der Gesetzgeber den Schwerpunkt der Pflege noch immer auf die Pflegebereitschaft von Angehörigen und darauf, neue Wege zu finden, um Erwerbsarbeit und die Pflege von Angehörigen miteinander vereinbaren zu können. Die Ursachen, warum die Vereinbarung von Erwerbstätigkeit mit der Pflege der Angehörigen auch trotz finanzieller Entlastungen durch den Staat nicht immer gelingt und es häufig zu einer Überforderung der pflegenden Angehörigen kommt, wird im Laufe der Diplomarbeit analysiert und es werden relevante Vorschläge und Empfehlungen zur Verbesserung der Situation herausgearbeitet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit

1.2 Gang der Arbeit

2 Demografischer Wandel

2.1 Definition, Gründe und Ursprung

2.2 Bevölkerungsentwicklung 1950 bis 2060

3 Die Pflegeversicherung

3.1 Geschichte

3.2 Gründe der Einführung

3.3 Organisation und Leistung

3.4 Private Pflegeversicherung

4 Die Situation von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen

4.1 Begriff der Pflegebedürftigkeit

4.2 Pflegebedürftige in Deutschland

4.3 Die emotionale Situation von Pflegebedürftigen

4.4 Die drei Pflegestufen

4.4.1 Definition der Pflegestufen und täglicher Hilfebedarf

4.4.2 Pflegestufe 0

4.4.3 Härtefälle und ihre strengen Einstufungskriterien

4.4.4 Der Gutachterbesuch

4.4.5 Problematik bei einem Gutachten

4.5 Hauptpflegepersonen

4.5.1 Hauptpflegepersonen nach Altersgruppen

4.5.2 Die Familie als pflegende Institution

4.5.3 Die Pflege als geschlechtsspezifische Aufgabe

4.5.4 Pflegepersonen und Bildungsabschluss

4.5.5 Was eine Pflegeperson leistet

4.5.6 Motive der Pflegepersonen, ihre Angehörigen zu pflegen

4.6 Die Pflegeaufgabe als Belastung für die Hauptpflegepersonen

4.7 Ambulante und stationäre Pflege und deren Leistungen im Vergleich

4.8 Entstehende Kosten in Pflegeheimen- Notwendigkeit einer privaten Vorsorge

4.9 Pflegebedürftigkeit bedroht Wohlstand und Vermögen

4.10 Unterhaltspflicht der Angehörigen

4.11 Vereinbarkeit von Arbeitsalltag und der Pflege von Angehörigen

4.11.1 Worin liegt die Problematik

4.11.2 Mögliche Lösungsansätze zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege: Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz

4.11.3 Weitere Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

5 Pflegeberufe auf dem Arbeitsmarkt

5.1 Notwendige Qualifikationen einer Altenpflegekraft

5.2 Was eine Pflegekraft in einer stationären Einrichtung leistet

5.3 Die Pflegekraft als unattraktives Berufsbild- Gründe der zu geringen Anzahl von Pflegekräften

5.4 Lösungsansätze für mehr Attraktivität des Berufs der Pflegekraft

5.5 Über den immer dringlicheren Bedarf von Pflegekräften aus dem Ausland

6 Wer kümmert sich um Mutter?- Wie der Staat bei der Entscheidungsfindung unterstützen kann

7 Abschließende Betrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegesituation in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Es wird untersucht, warum pflegende Angehörige trotz staatlicher Unterstützungen häufig überfordert sind und welche Lösungsansätze für die Zukunft bestehen.

  • Demografischer Wandel und Alterung der Bevölkerung
  • Die gesetzliche und private Pflegeversicherung
  • Belastungen und Motive von pflegenden Angehörigen
  • Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
  • Attraktivität des Pflegeberufs und Fachkräftemangel

Auszug aus dem Buch

4.4.5 Problematik bei einem Gutachten

Das Pflegeversicherungsgesetz ist so angelegt, dass Pflegebedürftige selbst über Hilfs- und Pflegemaßnahmen entscheiden, nicht ihre Angehörigen. Das gewährleistet zum einen zwar die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen, da auch grundsätzlich finanzielle Leistungen der SPV auf das Konto der Pflegebedürftigen überwiesen werden. Zum anderen hat das auch Nachteile, da pflegebedürftige ältere Menschen häufig dazu neigen, ihre Probleme aus Scham und falschem Stolz herunterzuspielen. Problematisch wird es, wenn der Gutachter zu Besuch kommt. In Folge dessen kann das ihren Anspruch auf angemessene Hilfe erheblich einschränken. Wenn schon Pflegebedürftige zögern, den Ausmaß ihrer Krankheit vor sich selbst oder vor ihren Angehörigen zuzugeben, so schaffen Sie es gegenüber einem Gutachter- einer für sie fremden Person- erst recht nicht. Sie machen sich vor dem Besuch zurecht, räumen die Wohnung auf, bereiten sogar oft in Erwartung auf einen fremden Gast einen Umtrunk vor. Auf Fragen zu ihrem Gesundheitszustand antworten sie beschämt, dass es ihnen gut ginge und alles in Ordnung sei. Sie sind dem Gutachter gegenüber stolz auf ihre vorhandenen Fähigkeiten und schämen sich für das, was sie nicht mehr beherrschen. Gutachter sind jedoch dazu gehalten eher zu niedrig als zu hoch einzustufen. Die Pflegekassen, die sie beauftragen, sparen dort, wo sie eine Möglichkeit dazu sehen. Manch Pflegebedürftiger sieht die Leistungen der SPV sogar als Almosen, schämt sich, Ansprüche geltend zu machen, trotz jahrelanger Einzahlung von Beiträgen. Eine Tatsache, vor allem typisch für Hochbetagte, die in ihrer Kindheit und Jugend dazu angehalten worden sind, sparsam zu sein, auf nichts zu beharren und sich stets zurückzuhalten. Diese Tugenden prägen diese Menschen noch immer und das ist der Grund warum auch nach über zwölf Jahren seit Einführung der Pflegeversicherung viele Pflegebedürftige keine Leistungen erhalten oder weit weniger als ihnen zustünde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des demografischen Wandels und die daraus resultierende Belastung für pflegende Angehörige ein.

2 Demografischer Wandel: Hier werden die Gründe und Auswirkungen des Alterns der Bevölkerung in Deutschland sowie Prognosen bis 2060 dargestellt.

3 Die Pflegeversicherung: In diesem Kapitel werden die Geschichte, Organisation und Leistungen der gesetzlichen sowie privaten Pflegeversicherung erläutert.

4 Die Situation von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen: Dieser Hauptteil beleuchtet detailliert die Lebenssituationen, Einstufungen, Belastungen und finanziellen Aspekte von Pflegebedürftigen und ihren pflegenden Angehörigen.

5 Pflegeberufe auf dem Arbeitsmarkt: Das Kapitel analysiert das Berufsbild der Pflegekraft, die Gründe für den Personalmangel und Lösungsansätze zur Attraktivitätssteigerung.

6 Wer kümmert sich um Mutter?- Wie der Staat bei der Entscheidungsfindung unterstützen kann: Hier werden staatliche Handlungsansätze und Reformvorschläge diskutiert, um die Pflegesituation und die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu verbessern.

7 Abschließende Betrachtung und Ausblick: Eine kritische Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick auf zukünftige Herausforderungen im Pflegesektor.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Pflegeversicherung, Pflegestufen, pflegende Angehörige, Vereinbarkeit, Beruf und Pflege, Altenpflege, Fachkräftemangel, Pflegegeld, Pflegesachleistung, Sozialhilfe, Unterhaltspflicht, stationäre Pflege, ambulante Pflege, private Vorsorge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegesituation in Deutschland, mit einem besonderen Fokus auf der Belastung pflegender Angehöriger und den Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Bevölkerungsentwicklung, die Rahmenbedingungen der Pflegeversicherung, die Situation von Pflegebedürftigen im häuslichen und stationären Umfeld, sowie die Bedingungen und Attraktivität der Pflegeberufe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Ursachen für die häufige Überforderung pflegender Angehöriger zu analysieren und relevante Vorschläge und Empfehlungen zur Verbesserung dieser Situation herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, inklusive der Auswertung demografischer Statistiken, pflegeversicherungsrechtlicher Grundlagen und Studien zur Pflegesituation in Deutschland.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich ausführlich mit der Situation von Pflegebedürftigen und Angehörigen, den Einstufungskriterien, der Belastungssituation bei der häuslichen Pflege, finanziellen Aspekten wie der Unterhaltspflicht sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Demografischer Wandel, Pflegeversicherung, pflegende Angehörige, Vereinbarkeit, Pflegeberufe, Fachkräftemangel und Pflegestufen sind die Kernbegriffe.

Warum spielt die emotionale Verfassung beim Gutachterbesuch eine solche Rolle?

Viele Pflegebedürftige neigen aus Scham oder Stolz dazu, ihre Probleme herunterzuspielen. Dies führt oft zu einer zu niedrigen Einstufung durch den Medizinischen Dienst, was den tatsächlichen Leistungsanspruch erheblich einschränken kann.

Wie wirkt sich die zunehmende Erwerbstätigkeit auf die familiäre Pflege aus?

Die steigende Erwerbsbeteiligung, insbesondere von Frauen, erschwert den Spagat zwischen Beruf und Pflege. Dies führt oft zu einer Erschöpfungs- und Überforderungssituation bei den Pflegenden, was die Arbeitsqualität und Gesundheit negativ beeinflussen kann.

Welche Lösungsansätze werden zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege genannt?

Genannt werden unter anderem das Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz, flexiblere Arbeitszeitmodelle, der Ausbau von Jobsharing sowie eine offenere Kommunikation und Unterstützung innerhalb der Unternehmen.

Ende der Leseprobe aus 72 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wer kümmert sich um Mutter? Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegesituation in der Bundesrepublik Deutschland
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wiesbaden e.V.
Note
3,0
Autor
Margarita Fritz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
72
Katalognummer
V280511
ISBN (Buch)
9783656737094
ISBN (eBook)
9783656737100
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mutter auswirkungen wandels pflegesituation bundesrepublik deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Margarita Fritz (Autor:in), 2014, Wer kümmert sich um Mutter? Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegesituation in der Bundesrepublik Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/280511
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Leseprobe aus  72  Seiten
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