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Interkulturelle Unterschiede in der wahrgenommenen Zukunftsperspektive westlicher Konsumenten und ihr Einfluss auf Marketingentscheidungen

Titel: Interkulturelle Unterschiede in der wahrgenommenen Zukunftsperspektive westlicher Konsumenten und ihr Einfluss auf Marketingentscheidungen

Bachelorarbeit , 2013 , 43 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julian Boguschewski (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich zunächst mit der Socioemotional Selectivity Theory nach Laura L. Carstensen. Die wichtigste Erkenntnis für den weiteren Verlauf stellt die Wahrnehmung der Zeit dar. Nimmt man sie als unbeschränkt war, so verfolgt man Ziele, die dem Aufbau von Wissen dienen und ist sie limitiert, so verfolgt man Ziele, welche die Emotionen des Menschen steuern.
Es wird herausgearbeitet, inwiefern kulturelle Unterschiede diese Wahrnehmung der Zeit beeinflussen, da nicht alle Kulturen die selben Voraussetzungen haben. Die Arbeit liefert Begründungen, warum deutsch- und nordeuropäische Kulturen ihre Zukunft langfristiger wahrnehmen, als lateineuropäische und angloamerikanische Kulturen. Diese Analyse findet anhand von Kulturdimensionen statt, die zunächst nach Hofstede und später anhand der GLOBE-Studie formuliert wurden. Abschließend werden hieraus Erkenntnisse auf die Konsumentenforschung von Unternehmen herausgestellt. Es wird aufzeigt, dass es heutzutage nicht mehr ausreicht den Konsumenten nach dem biologischen Alter zu kategorisieren, sondern auf seine individuelle Zukunftsperspektive einzugehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Motivation und Gang der Untersuchung

2 Die Socioemotional Selectivity Theory nach Laura L. Carstensen

2.1 Annahmen der Socioemotional Selectivity Theory

2.2 Chronologisches Alter & Life Span Entwicklung

2.3 Die Socioemotional Selectivity Theory in der Diskussion

2.4 Beeinflussung der Future Time Perspective durch die Socioemotional Selectivity Theory

2.5 Zwischenfazit und Ausblick

3 Von der Kultur zu interkulturellen Unterschieden

3.1 Definition Kultur nach G. Hofstede

3.2 GLOBE-Studie nach House et al. und Zusammenführung mit Hofstede

3.3 Die Einführung der verschiedenen westlichen Kulturen

4 Vergleich der westlichen Kulturen anhand der neun Dimensionen der GLOBE-Studie

4.1 Erkenntnisse aus der GLOBE-Studie

4.2 Interkulturelle Unterschiede in der wahrgenommenen Zukunftsperspektive westlicher Konsumenten

5 Zusammenfassung und Diskussion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht den Einfluss interkultureller Unterschiede auf die wahrgenommene Zukunftsperspektive westlicher Konsumenten und deren Konsequenzen für Marketingentscheidungen unter Anwendung der Socioemotional Selectivity Theory (SST) sowie der GLOBE-Studie.

  • Grundlagen der Socioemotional Selectivity Theory (SST)
  • Die Bedeutung der Future Time Perspective (FTP) für Zielsetzungen
  • Analyse kultureller Unterschiede mittels Hofstede- und GLOBE-Dimensionen
  • Vergleich westlicher Kulturcluster hinsichtlich ihrer Zukunftsorientierung
  • Implikationen für personalisierte Marketingstrategien jenseits biologischen Alters

Auszug aus dem Buch

2 Die Socioemotional Selectivity Theory nach Laura L. Carstensen

„Die Zeit verweilt lange genug für denjenigen, der sie nutzen will.“ (Leonardo da Vinci, 1489)

Die Beobachtung der Zeit spielt über die Epochen hinweg stets eine zentrale Rolle in menschlichen Gesellschaften. Über die Jahrhunderte hinweg gewann die genaue Beobachtung der Zeit jedoch mehr und mehr an Bedeutung. Der Gedanke, dass die Wahrnehmung der Zeit höchst individuell ist, gewann hingegen erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts v.a. in der Psychologie an Tragweite. Lange Zeit wurde jedoch die Erkenntnis der Entwicklungspsychologie ignoriert, dass die individuelle Wahrnehmung der Zeit ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist und dass Menschen ihre kurz- und langfristigen Ziele von ihrer individuellen Wahrnehmung ihrer Lebenszeit abhängig machen (Vgl. Carstensen 1992).

Carstensen leitet aus dieser Erkenntnis die Socioemotional Selectivity Theory her, in welcher die Wahrnehmung der Zeit im Fokus steht.

Kapitel 2.1 befasst sich mit den Annahmen dieser Theorie. Im weiteren Verlauf wird verdeutlicht, welche Einflüsse die Wahrnehmung der Zeit auf die Zielsetzung eines Menschen hat und wie sich diese Einflüsse im Laufe des Lebens entwickeln. Darauf aufbauend (Kapitel 2.3.) folgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Theorie, woraus sich Fragestellungen ergeben, die die weitere Arbeit zu klären hat. Insbesondere die Konsequenzen der SST auf das zielgruppenspezifische Konsumentenverhalten werden angeschnitten und problematisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Motivation und Gang der Untersuchung: Einleitung in die Bedeutung der Zeitwahrnehmung und Vorstellung der Socioemotional Selectivity Theory als wissenschaftliche Basis der Arbeit.

2 Die Socioemotional Selectivity Theory nach Laura L. Carstensen: Detaillierte Darstellung der SST, der Rolle der Future Time Perspective und der psychologischen Hintergründe, warum Menschen ihre Ziele zwischen Wissen und Emotion wählen.

3 Von der Kultur zu interkulturellen Unterschieden: Erläuterung des Kulturbegriffs nach Hofstede und Einführung der GLOBE-Studie als Instrument zur Analyse interkultureller Unterschiede.

4 Vergleich der westlichen Kulturen anhand der neun Dimensionen der GLOBE-Studie: Empirische Analyse westlicher Cluster unter Anwendung der GLOBE-Dimensionen und Verknüpfung mit der SST zur Ableitung von Zukunftsperspektiven.

5 Zusammenfassung und Diskussion: Synthese der Ergebnisse mit der Erkenntnis, dass Marketingstrategien stärker auf wahrgenommene Zukunftsperspektiven statt auf das biologische Alter fokussieren sollten.

Schlüsselwörter

Socioemotional Selectivity Theory, Zukunftsperspektive, Future Time Perspective, Marketing, Kulturdimensionen, GLOBE-Studie, Konsumentenforschung, Zielgruppenmarketing, Langzeitorientierung, Gruppenkollektivismus, Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, Konsumentenverhalten, psychologische Alterswahrnehmung, interkulturelles Marketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Menschen ihre Zukunft unterschiedlich wahrnehmen und wie diese Zeitwahrnehmung durch kulturelle Faktoren und Lebensereignisse beeinflusst wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft psychologische Theorien zur Zeitwahrnehmung (SST) mit kulturellen Analysemodellen (GLOBE-Studie), um das Konsumentenverhalten besser zu verstehen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Einfluss kultureller Voraussetzungen auf die Zukunftsperspektive von Konsumenten zu identifizieren, um Unternehmen Anhaltspunkte für effektiveres, zielgruppenspezifisches Marketing zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Analyse auf Basis existierender psychologischer Studien sowie eine vergleichende Sekundäranalyse der GLOBE-Studie durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die SST nach Carstensen, definiert den Kulturbegriff, vergleicht westliche Kulturcluster anhand von Dimensionen wie Langzeitorientierung und führt diese Ergebnisse mit Marketingstrategien zusammen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Socioemotional Selectivity Theory (SST), Future Time Perspective (FTP), GLOBE-Studie, Kulturdimensionen, Zukunftsorientierung und Konsumentenforschung.

Warum reicht das biologische Alter für das Marketing nicht mehr aus?

Die Arbeit belegt, dass Menschen gleichen Alters durch unterschiedliche Lebensereignisse oder kulturelle Prägungen völlig verschiedene Zukunftsperspektiven haben können, was eine genauere Differenzierung erfordert.

Wie unterscheidet sich die Zeitwahrnehmung zwischen den westlichen Clustern?

Nord- und deutscheuropäische Kulturen weisen eine höhere Langzeitorientierung auf, was zu einer "offeneren" Zukunftsperspektive führt, während in lateineuropäischen Clustern die Gegenwartsorientierung stärker dominiert.

Welche Rolle spielt die Langzeitorientierung für das Marketing?

Sie dient als Indikator dafür, ob Konsumenten eher langfristige, wissensorientierte Ziele verfolgen oder kurzfristige, emotionsbasierte Ziele, was die Wahl der Werbebotschaft entscheidend beeinflusst.

Wie wirken sich interkulturelle Unterschiede auf die Marketingpraxis aus?

Unternehmen müssen bei der Kommunikation berücksichtigen, ob eine Zielgruppe aufgrund ihrer kulturellen Prägung die Zukunft als unbeschränkt oder begrenzt wahrnimmt, um Vertrauen und Sicherheit glaubhaft zu adressieren.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Unterschiede in der wahrgenommenen Zukunftsperspektive westlicher Konsumenten und ihr Einfluss auf Marketingentscheidungen
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Chair of Marketing)
Note
1,3
Autor
Julian Boguschewski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
43
Katalognummer
V280449
ISBN (eBook)
9783656764489
ISBN (Buch)
9783656764519
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Future Time Perspective Socioemotional Selectivity Theory Carstensen GLOBE Hofstede Kultur Life Span
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julian Boguschewski (Autor:in), 2013, Interkulturelle Unterschiede in der wahrgenommenen Zukunftsperspektive westlicher Konsumenten und ihr Einfluss auf Marketingentscheidungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/280449
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Leseprobe aus  43  Seiten
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