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ADHS. Alles eine Frage der Gene?

Title: ADHS. Alles eine Frage der Gene?

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 35 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Marie Schröter (Author)

Social Work

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Herumzappeln, Stören, keine Ruhe geben, das Gegenteil von dem tun, was ihnen aufgetragen wird, und dieses „in die Luft gehen“, wenn sie nicht sofort bekommen, was sie möchten, soll das die Generation sein, welche durch antiautoritäre Erziehung hervorgebracht wurde? Soll das ein Produkt unserer Erziehung sein? Haben wir das geschaffen und wird uns nun das Resultat dessen präsentiert in Form von Unaufmerksamkeit und Impulsivität?
Unterforderte Kinder, weil wir keine Zeit haben, um sie effektiv zu beschäftigen oder/und überforderte Eltern, weil ihr hyperaktiver Spross nach Aufmerksamkeit buhlt und sie ihm nicht gegeben werden kann?
Kinder, mit all ihren Eigenheiten, die nicht einfach nur liebenswert und angenehm sind, sondern auch Arbeit und Unverständnis hervorbringen; sind sie AUSSCHLIEßLICH das Produkt unsrer Erziehung und alle anderen Faktoren nur sekundär?
„Kein Wunder, daß das Kind so ist, bei den Eltern!“ Soll das alles sein, worauf sich zentriert werden muss? „Was habe ich falsch gemacht?“ Ratlosigkeit und Hilflosigkeit manövrieren beide Parteien, Eltern wie Kinder, in eine Ecke, aus der sich bald ein Beziehungsschlachtfeld ergeben kann, in welchem beide Parteien in ihrer Position verharren und das womöglich irreversibel.
Schuldgefühle bei Kindern und bei Eltern, aus dem Grund des einfachen Kausalprinzips? Falsche Erziehung als Ursache und die Wirkung dessen zeigt sich im hyperaktiven, impulsiven oder aufmerksamkeitsgestörten Verhalten des Kindes?
Dass solch eine kausale Aufstellung zu einfach ist und auch falsch sein kann, versucht diese Arbeit aufzudecken. Falsch dann, wenn es um Kinder mit einer Störung geht, die zwar häufig, aber nicht immer rechtzeitig, gar nicht oder falsch diagnostiziert wird. Die Rede ist hier von ADHS. Oft gehört, doch was genau beinhaltet dieses Kürzel? ADHS steht für: AufmerksamkeitsDefizitHyperaktivitätssydrom. Die einfach Entschlüsselung dieses Wortes läßt ein Defizit der Aufmerksamkeit erkennen und ein Hyperaktivitätsvorkommen. Syndrom heißt, dass es sich um einen Komplex von Symptomen handelt, also um ein sich komplexes Äußern von sogenannten Krankheitszeichen.
Die Kernsymptomatik dieser Störung liegt im exzessiven Vorkommen von Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität und Impulsivität und geht oft mit einer daraus resultierenden komorbiden Störung einher.
ADHS gehört zu der häufigsten psychischen Störung im Kindes- und Jugendalter unter 18 Jahren und wird auch mittlerweile häufig diagnostiziert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Diagnose von ADHS

2.1. Erscheinungsbild und Symptome

2.2. Diagnostik und Komorbidität

2.3. Klassifikation nach ICD-10 und DSM IV Kriterien

3. Ursachen und Einflußfaktoren von ADHS

3.1. Ätiologie

3.2. Neuroanatomische Faktoren

3.3. Neurochemische Faktoren

3.4. Genetische Faktoren

3.5. Multifaktorelle Entwicklungsfaktoren

4. Therapie und Hilfe bei ADHS

4.1. Behandlung

4.2. Psychologische Behandlung

4.3. Pharmakotherapie

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kritische Fragestellung, ob ADHS ausschließlich auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen ist, indem sie gängige Vorurteile hinterfragt und den komplexen, multifaktoriellen Entstehungshintergrund des Störungsbildes analysiert.

  • Kritische Auseinandersetzung mit der Kernfrage: "ADHS - alles eine Frage der Gene?"
  • Definition, Symptomatik und diagnostische Herausforderungen bei ADHS
  • Analyse neurobiologischer, neurochemischer und genetischer Ursachenfaktoren
  • Überblick über multimodale Therapieansätze und Hilfeleistungen
  • Widerlegung vereinfachter Kausalmodelle zugunsten eines multifaktoriellen Verständnisses

Auszug aus dem Buch

3.1. Ätiologie

Für die Entstehung des ADHS werden mehrere Faktoren verantwortlich gemacht. Sie ist pluridimensional.

Da das Störungsbild ADHS ein heterogenes ist, sollen hier einige Einflußfaktoren aufgeführt werden, da sie in der Praxis mittlerweile berücksichtigt werden, denn sie haben sich als Ursachenmöglichkeit etabliert.

Erziehungsfehler, frühkindliche Traumata oder Elternprobleme werden nach dem aktuellem Forschungsstand ausgeschlossen. Der derzeitige Entwicklungsstand geht von einer multifaktorellen Verursachung aus. Es werden u.a. neuropsychologische, biochemische und genetische Faktoren in Betracht gezogen, wobei die genetische Disposition sich als gewichtiger Faktor manifestiert hat.

Durch die Hetergonenität der betroffenen Kinder, wird die Ursachensuche erschwert, denn möglicherweise tritt jeder Faktor, der mit diesem Syndrom in Verbindung gebracht wird, nur bei einigen Kindern auf. EINE Ursache kann aufgrund der Symptomkomplexität nicht festgemacht werden. Für die Entstehung der Störung werden insbesondere neurobiologische Faktoren verantwortlich gemacht, neben denen auch psychosoziale Faktoren bestehen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die gesellschaftliche Wahrnehmung von ADHS und hinterfragt das gängige Vorurteil, dass die Störung allein als Produkt fehlerhafter Erziehung oder ausschließlich genetischer Disposition betrachtet werden darf.

2. Definition und Diagnose von ADHS: Dieses Kapitel erläutert die Symptomatik, die diagnostische Komplexität bei komorbiden Störungen sowie die internationalen Klassifikationssysteme wie ICD-10 und DSM-IV.

3. Ursachen und Einflußfaktoren von ADHS: Hier werden die verschiedenen ätiologischen Faktoren beleuchtet, wobei ein besonderer Fokus auf neuroanatomischen, neurochemischen und genetischen Aspekten im Rahmen eines multifaktoriellen Entwicklungsmodells liegt.

4. Therapie und Hilfe bei ADHS: Es wird das Konzept der multimodalen Behandlung vorgestellt, welches neben der Psychotherapie auch die medikamentöse Behandlung (Pharmakotherapie) als integrativen Bestandteil zur Unterstützung Betroffener betrachtet.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, ADHS als multikausales Störungsbild zu verstehen, bei dem Intervention und Hilfe auch bei genetischer Disposition möglich sind.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom, Genetik, Neurobiologie, Dopamin, Symptomatik, Diagnose, Komorbidität, Pharmakotherapie, Verhaltenstherapie, Multifaktorialität, Erziehung, Störung des Sozialverhaltens, Ätiologie, multimodale Behandlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Störungsbild ADHS, beleuchtet dessen Ursachen und kritisiert die einseitige Reduktion auf genetische Faktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Symptombeschreibung, die diagnostischen Herausforderungen, die Ursachenforschung sowie der Überblick über multimodale Therapiemöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und aufzuzeigen, dass die Entstehung von ADHS multikausal zu betrachten ist und nicht allein auf die Gene reduziert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die den aktuellen Forschungsstand anhand der Analyse wissenschaftlicher Fachliteratur und verschiedener Erklärungsmodelle aufbereitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Definition/Diagnostik, die detaillierte Ursachenanalyse (biologisch, chemisch, genetisch) sowie die Darstellung multimodaler Therapiekonzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind ADHS, Genetik, Neurobiologie, Dopamin, Symptomatik, Diagnose, Komorbidität, Pharmakotherapie und Verhaltenstherapie.

Warum wird die Dopaminmangelhypothese heute kritisch hinterfragt?

Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass nicht zwingend ein absoluter Dopaminmangel vorliegen muss, sondern auch eine fehlerhafte Dynamik im Neurotransmitterumsatz für die Symptome verantwortlich sein kann.

Welchen Stellenwert nimmt die Verhaltenstherapie im multimodalen Konzept ein?

Sie ist ein wesentlicher Pfeiler, der darauf abzielt, durch operante Konditionierung und Elterntraining die soziale Kompetenz und Selbststeuerung der Kinder zu verbessern.

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Details

Title
ADHS. Alles eine Frage der Gene?
College
University of Kassel
Course
Antwort und Verantwortung. Soziale Therapie als Ethik der Sympathie
Grade
2,3
Author
Marie Schröter (Author)
Publication Year
2012
Pages
35
Catalog Number
V280346
ISBN (Book)
9783656744313
ISBN (eBook)
9783656744337
Language
German
Tags
ADHS Gene komorbide Störung Hyperaktivität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie Schröter (Author), 2012, ADHS. Alles eine Frage der Gene?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/280346
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