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Die Drei-Punkte-Regel als Garant für Offensivfußball? Eine spieltheoretische Analyse

Title: Die Drei-Punkte-Regel als Garant für Offensivfußball? Eine spieltheoretische Analyse

Bachelor Thesis , 2014 , 35 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Vanessa Fritz (Author)

Economics - Micro-economics

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Fußball bedeutet Gefühle zusammen zu erleben, Identifikation, Konkurrenz, Motivation, Integration, die Unberechenbarkeit des Augenblicks und Spannung bis zur letzten Minute. Er ist eine Macht, die ein ganzes Leben bestimmen kann, die keinen Halt macht vor Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe, Konfession oder verschiedener Generationen. Doch was genau zeichnet diese einzigartige „Faszination Fußball“ aus? Woher kommt die universelle Anziehungskraft dieser Sportart, die man auf der ganzen Welt spüren kann und es egal ist, ob man Profispieler, Freizeitkicker oder einfach nur Zuschauer ist? Sind es nur, die zu Beginn aufgezählten Eigenschaften dieses Spiels? Wohl kaum, denn in erster Linie ist es viel mehr die Einfachheit des Spiels, die den Fußball so besonders macht. Um Fußball zu spielen braucht man nicht viel: einen Ball, zwei Tore, die auch schon mal aus Bäumen bestehen können, und ein paar Mitspieler. Auch die eigentlichen Regeln sind nicht sehr komplex, es gibt zehn Feldspieler und einen Torwart, der den Ball als einziger in die Hand nehmen darf, das Spiel dauert 90 Minuten und gewonnen hat die Mannschaft, welche die meisten Tore erzielt. Das ist Fußball und doch immer mehr als ein Spiel! Anfang der achtziger Jahre jedoch stellte sich die Frage nach einer möglichen Bedrohung für genau diese Faszination. Es gab zunehmend Kritik an der Art und Weise, wie die einzelnen Mannschaften ein Spiel bestritten. Die Kritiker bemängelten eine zu defensive Spielweise, die mit zu wenigen Toren und zu vielen Unentschieden verbunden war. Durch zu seltenen Offensivfußball und dem damit verbundenen Spannungsverlust, sah man die Attraktivität des Fußballs gefährdet. So kam es schließlich dazu, dass in der Saison 1995/1996 die Drei-Punkte-Regel weltweit eingeführt wurde.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Weg von der Zwei-Punkte-Regel hin zur Drei-Punkte-Regel

2.1 Die Geschichte des Fußballs

2.2 21. Jahrhundert: Fußball wird zu einem „Produkt“

2.3 Die Einführung der Drei-Punkte-Regel

3 Eine Verbindung zwischen Fußball und Spieltheorie

3.1 Fußball-eine kontinuierliche Strategie

3.2 Das Spiel-eine Aneinanderreihung mehrerer Spiele

3.3 Vom Nullsummenspiel zum Nicht-Nullsummenspiel

4 Spieltheoretische Analyse der Einführung der Drei-Punkt-Regel

4.1 Einführung: Modell-„Bundesliga“

4.2 Die Einflussfaktoren: „Skill, Strategy and Passion“

4.2.1 Strategiewahl unter der Zwei-Punkte-Regel

4.2.2 Erweiterung der Analyse um die Drei-Punkte-Regel

4.3 Spieltheoretische und empirische Ergebnisse

5 Kritische Auseinandersetzung

5.1 Die Drei-Punkte-Regel: Eine Regeländerung mit verfehlter Wirkung

5.2 Ausblick: Wie kann offensiver Fußball gefördert werden?

6 Fazit: Fußballerische Notwendigkeit oder reine Marketingstrategie?

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht mittels spieltheoretischer Modellierung, ob die Einführung der Drei-Punkte-Regel in der Saison 1995/1996 tatsächlich zu einer offensiveren Spielweise im professionellen Fußball geführt hat oder ob dieser Effekt ausgeblieben ist.

  • Spieltheoretische Grundlagen des Fußballsports
  • Modellierung von Entscheidungssituationen bei der Wahl der Spieltaktik
  • Einfluss von Anreizsystemen auf das Verhalten von Fußballmannschaften
  • Empirische Analyse der Auswirkungen von Regeländerungen
  • Kritische Reflexion über die Wirksamkeit marktstrategischer Eingriffe im Sport

Auszug aus dem Buch

3.3 Vom Nullsummenspiel zum Nicht-Nullsummenspiel

Wenn der Vorteil des einen Spielers den Nachteil des anderen Spielers bedeutet, dann spricht man von einem Nullsummenspiel. Überträgt man diese Definition auf die Spielsituation im Fußball, in der die Niederlage einer Mannschaft den Sieg einer anderen Mannschaft bedeutet, so wird deutlich, dass Fußball ein Nullsummenspiel ist. Die Ausgangsmöglichkeiten bei einem Spiel zwischen zwei Fußballmannschaften bieten neben Sieg oder Niederlage außerdem noch eine dritte Möglichkeit nämlich das Unentschieden. Bei einem Unentschieden hat keine Mannschaft einen Vor- oder Nachteil, sie sind was das Ergebnis betrifft gleichgestellt. Die folgende Auszahlungsmatrix zeigt wie ein Fußballspiel spieltheoretisch vor der Drei-Punkte Regel auf eine einfache Weise modelliert werden kann. In diesem Modell entscheiden beide Mannschaften simultan zwischen einer offensiven Strategie (Attackieren) und einer defensiven Strategie (Verteidigen). Außerdem gelten die Annahmen, dass Attackieren immer besser ist als Verteidigen und dass in dem Fall, dass beide Mannschaften die gleiche Strategie wählen, es immer zu einem Unentschieden kommt. Die Payoffs lassen sich durch die Opportunitätskosten der Punkte für Sieg, Unentschieden oder Niederlage bestimmen.

Die Auszahlungsmatrix zeigt die Modellierung eines Fußballspiels als ein Nullsummenspiel, da die Auszahlungssumme für jede mögliche Strategiekombination Null ergibt. Das bedeutet, wenn Mannschaft 1 die Strategie „Attackieren“ und Mannschaft 2 „Verteidigen“ wählt, dann erhält Mannschaft 1 einen Payoff von zwei und Mannschaft 2 eine Auszahlung in Höhe von minus zwei. Genau umgekehrt ist das Ergebnis, wenn Mannschaft 2 „Attackieren“ wählt und Mannschaft 1 „Verteidigen“, nur für den Fall, dass beide auf die gleiche Strategie setzten, erhalten sie identische Payoffs in Höhe von null. Die Strategiekombination „Attackieren“/„Attackieren“ ist für beide Mannschaften optimal und stellt somit ein Gleichgewicht dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage, ob die Drei-Punkte-Regel zu offensiverem Fußball geführt hat, sowie Skizzierung des methodischen Vorgehens.

2 Der Weg von der Zwei-Punkte-Regel hin zur Drei-Punkte-Regel: Historischer Überblick über die Entwicklung des Fußballs und die Hintergründe der Einführung der Drei-Punkte-Regel durch die FIFA.

3 Eine Verbindung zwischen Fußball und Spieltheorie: Theoretische Herleitung des Fußballs als kontinuierliches, sequentielles Spiel, das sich von einem Nullsummenspiel zu einem Nicht-Nullsummenspiel gewandelt hat.

4 Spieltheoretische Analyse der Einführung der Drei-Punkt-Regel: Modellierung verschiedener Spielkonstellationen und Analyse der Strategiewahl unter Einbeziehung von Faktoren wie Spielstärke und Spielstand.

5 Kritische Auseinandersetzung: Diskussion der Grenzen der spieltheoretischen Analyse und kritische Betrachtung der tatsächlichen Wirksamkeit der Regeländerung auf das taktische Verhalten.

6 Fazit: Fußballerische Notwendigkeit oder reine Marketingstrategie?: Abschließende Bewertung, dass die Regeländerung ihre intendierte Wirkung verfehlt hat und eher ökonomischen Interessen diente.

Schlüsselwörter

Drei-Punkte-Regel, Spieltheorie, Fußball, Offensivfußball, Nullsummenspiel, Nash-Gleichgewicht, Anreizsystem, Strategiewahl, Bundesliga, FIFA, sportlicher Erfolg, Spieltaktik, Effizienz, Spielmodellierung, empirische Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der von der FIFA eingeführten Drei-Punkte-Regel auf die taktische Ausrichtung von Fußballmannschaften mit Hilfe spieltheoretischer Modelle.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung des Fußballs, die theoretischen Grundlagen der Spieltheorie in Bezug auf den Sport sowie die empirischen Ergebnisse der Regeländerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll untersucht werden, ob die Drei-Punkte-Regel tatsächlich zu einer offensiveren Spielweise geführt hat oder ob der gewünschte Effekt der FIFA ausgeblieben ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt spieltheoretische Modellierungen (u.a. Nash-Gleichgewichte, Minmax-Regeln) und vergleicht diese mit vorliegenden empirischen Daten aus verschiedenen Bundesligasaisons.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der spieltheoretischen Modellierung von Duellen zwischen verschiedenen Mannschaften unter beiden Punktesystemen sowie der Vorstellung und Diskussion wissenschaftlicher Analysen von Forschern wie Guedes/Machado oder Palomino/Rigotti/Rustichini.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind das Nicht-Nullsummenspiel, die Strategiewahl, das Anreizsystem im Profifußball sowie der Einfluss von Faktoren wie Skill und Leidenschaft.

Warum wird im Fazit die Rolle der FIFA kritisiert?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Regeländerung aus sportlicher Sicht weitgehend ineffektiv war und vermutlich eher aus marketingstrategischen Gründen, etwa zur Steigerung der Popularität in den USA, erfolgte.

Welche Rolle spielt der Faktor Zufall in der Analyse?

Der Faktor Zufall wird als schwer quantifizierbar eingestuft und oft unterschätzt, da er neben taktischen Entscheidungen einen massiven Einfluss auf den Ausgang von Fußballspielen hat.

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Details

Title
Die Drei-Punkte-Regel als Garant für Offensivfußball? Eine spieltheoretische Analyse
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,3
Author
Vanessa Fritz (Author)
Publication Year
2014
Pages
35
Catalog Number
V279982
ISBN (eBook)
9783656764304
ISBN (Book)
9783656764311
Language
German
Tags
drei-punkte-regel garant offensivfußball eine analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vanessa Fritz (Author), 2014, Die Drei-Punkte-Regel als Garant für Offensivfußball? Eine spieltheoretische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279982
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