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Die berufliche Erstausbildung in Deutschland und der Schweiz

Titel: Die berufliche Erstausbildung in Deutschland und der Schweiz

Hausarbeit , 2010 , 10 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Master of Arts Robert Möller (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Schweizer Raymond Borger hat einmal geäußert: „Die Deutschen und die Schweizer stehen sich sehr nahe; sie sind nur durch die totale Verschiedenheit der Sprache getrennt“. Wie auch immer man diese Aussage werten mag, so muss man doch festhalten, dass sie in einigen Bereichen durchaus zutreffend ist. Ein Beispiel dafür ist das Feld der beruflichen Erstausbildung. Sowohl Deutschland als auch die Schweiz vertrauen hier seit Jahrzehnten auf das System der dualen Ausbildung.

Betrachtet man nun den Aufbau und die Ausgestaltung der einzelnen Berufsbildungssysteme genauer, so stellt man fest, dass sich diese tatsächlich in vielerlei Hinsicht gleichen. Von daher stellen sich mir Fragen nach signifikanten Unterschieden im Hinblick auf die Umsetzung, Entwicklung und Perspektiven der jeweiligen beruflichen Bildungssysteme:

Inwiefern unterscheiden sich das deutsche und das schweizerische System in Aspekten wie: Flexibilität, Durchlässigkeit, Entwicklungs-, Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit? Welches der beiden Systeme ist für den Auszubildenden vorteilhafter? Gibt es generell ein „besseres“ und ein „schlechteres“ Berufsbildungssystem? Wenn ja, welches und warum? In welchem Land wird die Berufsausbildung am besten auch an zukünftigen Herausforderungen angepasst? Gibt es dabei ähnliche oder unterschiedliche Gestaltungsansätze?

Im Rahmen dieser Ausarbeitung sollen genau diese Fragen beantwortet werden um festzustellen, ob Raymond Borger mit seiner Aussage, auch bezüglich der beruflichen Erstausbildung, Recht behält.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BERUFSAUSBILDUNG IN DEUTSCHLAND

3. BERUFSAUSBILDUNG IN DER SCHWEIZ

4. BERUFLICHE ERSTAUSBILDUNG IN DEUTSCHLAND UND DER SCHWEIZ – EIN VERGLEICH

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen und organisatorischen Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten der dualen Berufsausbildung in Deutschland und der Schweiz, um die Effektivität und Zukunftsfähigkeit beider Systeme im Hinblick auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit kritisch zu beleuchten.

  • Struktureller Vergleich des dualen Ausbildungssystems
  • Analyse der administrativen Steuerung und Kompetenzverteilung
  • Untersuchung der Durchlässigkeit und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Bewertung der Anpassungsfähigkeit an zukünftige Herausforderungen
  • Gegenüberstellung von Rahmenbedingungen und Ausbildungsstandards

Auszug aus dem Buch

Berufliche Erstausbildung in Deutschland und der Schweiz – ein Vergleich

Wie die vorangegangenen Betrachtungen zeigen, sind die Berufsausbildungssysteme von Deutschland und der Schweiz, vor allem im Bereich der beruflichen Erstausbildung, in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich. Beide haben das duale System als strukturelle Basis. Ein bedeutender Unterschied ist jedoch, dass sich in der Schweiz signifikant mehr Jugendliche für die Berufsausbildung entscheiden als in Deutschland, wo eine wesentlich größerer Teil der jungen Bürger ein Gymnasium besucht um anschließend ein Studium zu absolvieren.

In beiden Ländern ist der Besuch der Berufsschule für den Auszubildenden kostenfrei und er erhält vom ausbildenden Betrieb eine, dem Ausbildungsstand angemessene, Vergütung. Am Ende der Ausbildung stehen eine theoretische und ein praktische Prüfung, welche landesweit anerkannt und weitestgehend gleich sind.

Da sich Deutschland und die Schweiz nicht nur im Bezug auf die duale Ausbildung so ähnlich sind, sondern auch viele Schnittpunkte in Fragen der Ausbildungsberufe haben, ist es in der Regel ohne weiteres möglich, im jeweils anderen Land zu studieren.

Den wohl größten Unterschied zwischen den beiden Staaten findet man also nicht auf struktureller Ebene, wohl aber auf organisatorischer. Obwohl es sich sowohl bei der Schweiz, wie auch bei Deutschland um föderalistische Staaten handelt, ist die Kompetenzverteilung bei den Berufsbildungssystemen an dieser Stelle unterschiedlich geregelt. Während in Deutschland der Bund, die Länder, die Kultusministerkonferenz, das Bundesinstitut für Berufsbildung, die Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen und der Berufsbildungsausschuss am Berufsbildungssystem beteiligt sind, arbeitet das Schweizer Modell mehr nach einem zentralen Ansatz. Das Land formuliert dabei das Berufsbildungsgesetz und gibt damit den rechtlichen Rahmen vor. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie koordiniert und organisiert mit Hilfe der Organisationen der Arbeitswelt die praktische Umsetzung und erarbeitet zukunftsorientierte Weiterentwicklungsansätze. Die Kantone nehmen dann noch die Aufsicht und Kontrolle der Schulen wahr und Beteiligen sich an der Weiterentwicklung sowie der Vermittlung.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik der dualen Berufsausbildung ein und stellt die Forschungsfragen bezüglich der Unterschiede in Flexibilität und Systemgestaltung zwischen Deutschland und der Schweiz.

BERUFSAUSBILDUNG IN DEUTSCHLAND: Dieses Kapitel beschreibt das deutsche duale System, die Rolle der Ausbildungsordnungen sowie ergänzende Maßnahmen wie das Berufsvorbereitungsjahr.

BERUFSAUSBILDUNG IN DER SCHWEIZ: Hier wird das schweizerische System mit seinen zwei Hauptsäulen der beruflichen Grundbildung und der höheren Berufsbildung sowie den entsprechenden Abschlüssen erläutert.

BERUFLICHE ERSTAUSBILDUNG IN DEUTSCHLAND UND DER SCHWEIZ – EIN VERGLEICH: Das Kapitel vergleicht die föderalistischen Strukturen beider Länder und stellt dem deutschen fragmentierten System den zentraleren Ansatz der Schweiz gegenüber.

Schlüsselwörter

Berufliche Erstausbildung, Duales System, Berufsbildung, Deutschland, Schweiz, Berufsschule, Ausbildungsvergütung, Berufsbildungsgesetz, Kompetenzverteilung, Weiterbildung, Sekundarstufe II, Fachkräftesicherung, Ausbildungsordnungen, Systemvergleich, Berufsvorbereitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert und vergleicht das System der beruflichen Erstausbildung in Deutschland und der Schweiz, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der praktischen Umsetzung aufzuzeigen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Struktur der dualen Ausbildung, die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Steuerung der Systeme sowie die jeweiligen Qualifikationswege für Jugendliche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist festzustellen, inwieweit die Bildungssysteme beider Länder voneinander lernen können und wie flexibel sie auf Herausforderungen des Arbeitsmarktes reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, bei der zunächst beide Systeme getrennt dargestellt und anschließend direkt gegenübergestellt werden, um Unterschiede und Stärken zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung des dualen Systems in Deutschland, des schweizerischen Bildungsmodells sowie einen kritischen Vergleich der organisatorischen Kompetenzverteilung.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie duale Ausbildung, Strukturvergleich, berufliche Grundbildung, föderale Steuerung und internationale Bildungszusammenarbeit geprägt.

Welche Rolle spielen die Kantone in der Schweizer Berufsbildung im Vergleich zu den deutschen Bundesländern?

Während in Deutschland die Kompetenzen zwischen Bund, Ländern und Kammern stark fragmentiert sind, fungiert das Schweizer Modell zentraler, wobei die Kantone spezifische Aufgaben in der Aufsicht und schulseitigen Weiterentwicklung übernehmen.

Wie unterscheidet sich der Zugang zur Berufsausbildung in beiden Ländern laut der Untersuchung?

Ein wesentlicher Unterschied liegt in der gesellschaftlichen Akzeptanz und den Übergangsquoten: In der Schweiz entscheiden sich deutlich mehr Jugendliche direkt für die Berufsausbildung, während in Deutschland der Trend stärker in Richtung Gymnasialabschluss und Studium geht.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die berufliche Erstausbildung in Deutschland und der Schweiz
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Veranstaltung
Kulturelles Gut oder strukturierendes System?- Berufsbildungssysteme im internationalen Vergleich
Note
1,3
Autor
Master of Arts Robert Möller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
10
Katalognummer
V279786
ISBN (Buch)
9783656727644
ISBN (eBook)
9783656727682
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erstausbildung deutschland schweiz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Master of Arts Robert Möller (Autor:in), 2010, Die berufliche Erstausbildung in Deutschland und der Schweiz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279786
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  10  Seiten
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