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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie

Lerntheorien des Organisationalen Lernens

Lerntheoretische Bewertung wissenschaftlicher Ansätze zum organisationalen Lernen, insbesondere aus Sicht der subjektwissenschaftlichen Lerntheorie

Titel: Lerntheorien des Organisationalen Lernens

Seminararbeit , 2013 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Master of Arts Robert Möller (Autor:in)

Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Jedes Mal, wenn du alle Antworten gelernt hast, wechseln sie alle Fragen.“ Dieses Zitat des Amerikaners Oliver Otis Howard fasst die Tatsache, dass es in einer dynamischen Umwelt nur wenig dauerhaft beständiges Wissen gibt, in einem Satz treffend zusammen. Doch nicht nur der einzelne Mensch steht einer sich wechselnden Menge an Herausforderungen und Lerninhalten gegenüber, auch Organisationen müssen, wollen sie nachhaltig aktiv innerhalb ihrer Umwelt agieren, ständig neues Wissen erwerben, dieses verarbeiten und in ihre Handlungen integrieren. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten mit dieser Thematik, welche im wissenschaftlichen Diskurs unter dem Oberbegriff des „Organisationalen Lernens“ gefasst wird.
Innerhalb dieses, mittlerweile sehr breit gefächerten Forschungsfeldes, findet sich eine Vielzahl an differenzierten Ansätzen, welche sich mit der Frage, was Organisationen wie lernen, auseinandersetzten. Diese Heterogenität der Modelle führt insbesondere auch zu einer Fülle an Auffassungen über den eigentlichen Lernprozess sowie die daran beteiligten Akteure. Eine lerntheoretische Fundierung, welche die einzelnen Lernprozesse innerhalb der Organisationsebenen stringent miteinander in Beziehung setzt, ist in den meisten Konzeptionen gar nicht, oder nur ansatzweise vorhanden.
Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, organisationales Lernen aus der Sichtweise einer subjektwissenschaftlichen Lerntheorie heraus zu beleuchten und die Frage, wie aus individuellem Lernen organisationales Lernen entsteht, zu beantworten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Organisationales Lernen als Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung

3. Systematisierung des Forschungsfeldes nach Klimecki und Thomae (1997) und lerntheoretische Implikationen der jeweiligen Perspektiven

3.1. Der informationsorientierte Ansatz

3.2. Der erfahrungsorientierte Ansatz

3.3. Der wissensorientierte Ansatz

3.4. Der interpretationsorientierte Ansatz

3.5. Zwischenfazit

4. Die subjektwissenschaftliche Lerntheorie im Kontext organisationalen Lernens

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, organisationales Lernen aus der Perspektive der subjektwissenschaftlichen Lerntheorie nach Holzkamp zu analysieren und die zentrale Forschungsfrage zu klären, wie aus individuellem Lernen organisationales Lernen entsteht.

  • Analyse und Kritik bestehender Forschungsansätze zum organisationalen Lernen
  • Einführung in die subjektwissenschaftliche Lerntheorie von Holzkamp
  • Kategorisierung von Lernprozessen nach Klimecki und Thomae
  • Integration der "Lokalen Theorie" nach Baitsch zur Erklärung organisationalen Lernens
  • Untersuchung des Übergangs von individuellen zu organisationalen Lernprozessen

Auszug aus dem Buch

4. Die subjektwissenschaftliche Lerntheorie im Kontext organisationalen Lernens

Ein Ansatz, welcher die „aus der Sinnhaftigkeit und Wahlfreiheit menschlichen Handelns resultierende Unverfügbarkeit menschlichen Entscheidens, Denkens und Handelns“ in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt, ist die subjektwissenschaftliche Lerntheorie nach Holzkamp. Mit dieser methodologischen Ausrichtung wird Lernen nicht als durch äußere Reize verursacht, sondern durch motivationale Aspekte des Selbst begründet. Jedes Individuum verfügt über eigene Absichten, Pläne, Ansichten und Handlungsentwürfe mit denen es sich auf die sachlich-soziale (Um-)Welt bezieht. Diese werden zur Erfüllung eigener Interessen benötigt und stellen gleichzeitig eine spezifische Menge an Handlungsmöglichkeiten innerhalb der, durch gesellschaftlich bedingte Prämissen regulierten, sozialen Umgebung dar. Lernen wird in dieser Perspektive verstanden als die Erweiterung der individuellen Handlungsfähigkeit und wird intentional durch eine Steigerung der Lebensqualität begründet.

Holzkamp unterscheidet systematisch in zwei Lernarten, das „Mitlernen“ im Zusammenhang mit anderen Tätigkeiten und das „intentionale Lernen“, welches, als spezifische, zielgerichtete Variante menschlichen Handelns im Kontext organisationalen Lernens, im Fokus stehen sollte. Bei dieser Lernform gründet sich der intentionale Lernprozess auf einer emotional-motivational als unzulänglich charakterisierte Diskrepanz zwischen bereits erlernten Handlungen bezüglich eines (Lern-)Objektes, sowie den potenziell mit dem Objekt in Verbindung stehenden Handlungsoptionen. Ist diese Handlungsbeeinträchtigung durch eine Lernhandlung zu beheben, kommt es zu einem intentionalen Lernprozess.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz des organisationalen Lernens in einer dynamischen Umwelt dar und umreißt das Ziel, diesen Prozess aus subjektwissenschaftlicher Sicht zu beleuchten.

2. Organisationales Lernen als Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung des Begriffs und konstatiert eine große Vielfalt an Modellen ohne dominanten Konsens.

3. Systematisierung des Forschungsfeldes nach Klimecki und Thomae (1997) und lerntheoretische Implikationen der jeweiligen Perspektiven: Hier werden verschiedene Forschungsansätze anhand einer etablierten Klassifizierung in informations-, erfahrungs-, wissens- und interpretationsorientierte Kategorien unterteilt und hinsichtlich ihrer Lerntheorie bewertet.

4. Die subjektwissenschaftliche Lerntheorie im Kontext organisationalen Lernens: Dieses Kapitel führt die Theorie von Holzkamp ein, um Lernen als zielgerichtetes Handeln des Subjekts zu begreifen, und nutzt das Modell der "Lokalen Theorie", um kollektive Lernprozesse in Organisationen zu erklären.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass organisationales Lernen als Rahmen für selbstbestimmte, kooperative Lernprozesse der Individuen verstanden werden sollte, statt die Organisation selbst als Lernsubjekt zu betrachten.

Schlüsselwörter

Organisationales Lernen, Subjektwissenschaftliche Lerntheorie, Individuelles Lernen, Holzkamp, Klimecki und Thomae, Lokale Theorie, Baitsch, Handlungstheorien, Lernprozesse, Kooperatives Lernen, Deutero-Learning, Lernwiderstände, Wissensmanagement, Selbststeuerung, Handlungsfähigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des organisationalen Lernens aus einer lerntheoretischen Perspektive, insbesondere mit Fokus auf die subjektwissenschaftliche Lerntheorie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Kategorisierung wissenschaftlicher Lernmodelle, die Rolle des Individuums in Organisationen sowie die theoretische Fundierung organisationaler Veränderungsprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu beleuchten, wie aus der Perspektive des handelnden Subjekts individuelle Lernprozesse zu organisationalem Lernen transformiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Auswertung vorhandener Konzepte (insb. Klimecki/Thomae) im Rückgriff auf die subjektwissenschaftliche Theorie von Holzkamp.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme etablierter Forschungsansätze und die theoretische Herleitung eines subjektorientierten Verständnisses von Lernen in Organisationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind insbesondere Organisationales Lernen, Subjektwissenschaftliche Lerntheorie, Lokale Theorie und Kooperatives Lernen.

Warum wird die Organisation in dieser Arbeit nicht als Lernsubjekt gesehen?

Die Arbeit argumentiert auf Basis der subjektwissenschaftlichen Theorie, dass nur das Individuum aufgrund seiner Interessen und Handlungsfähigkeit lernen kann, während die Organisation lediglich den Rahmen für kooperative Prozesse bietet.

Welche Rolle spielen "Lokale Theorien" nach Baitsch in diesem Kontext?

Lokale Theorien fungieren als geteilte Vorstellungen und Normen innerhalb einer Organisation, an denen Lernprozesse ansetzen, um kollektiv akzeptierte Veränderungen in Handlungspraktiken zu bewirken.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lerntheorien des Organisationalen Lernens
Untertitel
Lerntheoretische Bewertung wissenschaftlicher Ansätze zum organisationalen Lernen, insbesondere aus Sicht der subjektwissenschaftlichen Lerntheorie
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Veranstaltung
Theoretische und empirische Forschung zum Lernen
Note
1,0
Autor
Master of Arts Robert Möller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V279780
ISBN (eBook)
9783656727545
ISBN (Buch)
9783656740988
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lerntheorien organisationalen lernens lerntheoretische bewertung ansätze lernen sicht lerntheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Master of Arts Robert Möller (Autor:in), 2013, Lerntheorien des Organisationalen Lernens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279780
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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