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Sprach- und Kulturkontakt in Deutschland. Die Folge der Italianismen

Titel: Sprach- und Kulturkontakt in Deutschland. Die Folge der Italianismen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anna Theresa Wendel (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Insbesondere aufgrund der rapide zunehmenden Globalisierung unserer modernen Gesellschaften rückt das Interesse an Kontaktphänomenen in der Sprache und somit unerlässlich auch in der Kultur immer mehr in das Interesse der Öffentlichkeit. Deutschland dient hier als Paradebeispiel solcher vorherrschenden Kontaktphänomene, da es schon seit Jahrhunderten ein beliebtes Einwanderungsland ist.
Die Einwanderung italienischer Migranten nach Deutschland hat eine lange Tradition aus dieser mehr als 700.000 in Deutschland lebende Italiener resultieren. Ziel dieser Arbeit ist es zu klären, welchen Einfluss Migranten auf das Migrationsland, sowie dessen Kultur und Sprache haben. Ein besonderes Augenmerk wird auf das sich wandelnde Italienerbild und dessen Auswirkung auf den deutschen Wortschatz gerichtet.
Zunächst wird ein Überblick über die Migrationsgeschichte der Italiener nach Deutschland gegeben, wobei vor allem die kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekte dieser Zuwanderung dargestellt werden. Zudem werden die Bezeichnungen für die ausländischen und vor allem italienischen Arbeiter, die im Migrationsdiskurs eine wichtige Rolle spielen, und deren Wandel betrachtet.
Ein Beweis für diese kulturelle und wirtschaftliche Eingliederung der Italiener in Deutschland ist die italienische Küche, die sich hier etabliert hat und auch eigentlich gar nicht mehr wegzudenken ist. Sie wird im Folgenden mit einem linguistischen Aspekt, dem Sprachkontakt, dargestellt. Außerdem soll gezeigt werden, dass sich die italienische Sprache in Deutschland vom Arbeiter- zum Prestigeobjekt gewandelt hat. Hierbei wird unter anderem analysiert, inwiefern sich die italienische Sprache auf den Wortschatz des Deutschen auswirkt und auf welche Weise die italienische Sprache als Werbe- und Verkaufsstrategie in der deutschen Lebensmittelbranche eingesetzt wird.

 

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Italiener in Deutschland: Ein migrationsgeschichtlicher Überblick von den Anfängen bis zur Gegenwart

3. Das Italianismen und Pseudoitalianismen im deutschsprachigen Raum

3.1. Definition

3.2 Die Bedeutungsentwicklung des Italienischen in Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges

3.3 Italien als Reiseziel: Die Anfänge der Pseudoitalianismen

3.4 Italianismen und Pseudoitalianismen in der deutschen Gastronomie

3.4.1 Die Entwicklung der italienischen Küche

3.4.2 Italienische Entlehnungen im Bereich der Gastronomie

3.5 Der Einsatz von Pseudoitalianismen als Verkaufsstrategie

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss italienischer Migranten auf die deutsche Kultur und Sprache sowie den historischen Wandel des Italienerbildes. Ein besonderer Fokus liegt auf der linguistischen Analyse von Italianismen und Pseudoitalianismen, die als Prestigeobjekte und Verkaufsstrategien in der deutschen Lebensmittelbranche eingesetzt werden.

  • Migrationsgeschichte der Italiener in Deutschland
  • Entwicklung des Italienerbildes im gesellschaftlichen Diskurs
  • Linguistische Unterscheidung: Italianismen vs. Pseudoitalianismen
  • Einfluss der italienischen Gastronomie auf den deutschen Wortschatz
  • Strategische Nutzung von Pseudoitalianismen im Marketing

Auszug aus dem Buch

3.4.2 Italienische Entlehnungen im Bereich der Gastronomie

In Deutschland wurden Gaststätten von Pizzerien, Paninotechen, Ristoranti, Spaghetterien und Trattorien in den Innenstädten verdrängt. Dieser immense Einfluss der italienischen Gastronomie führte nicht nur zu einer Veränderung vieler Städte und der Essgewohnheiten der Deutschen, sondern ebenfalls zu einer Aufnahme vieler Italianismen in den kulinarischen Wortschatz des Deutschen. „Seit den 80er Jahren sind zahlreiche neue Italianismen aus dem Bereich der Gastronomie ins Deutsche gelangt […], die italienische Genuss- und Lebensart zum Ausdruck bringen sollen.“

Auch die deutsche Lebensmittelindustrie wurde mehr und mehr vom Boom der italienischen Küche inspiriert, sodass in deutschen Supermärkten die Auswahl an italienischen Gerichten stetig anwächst. Die italienische Küche avanciert immer mehr zum Prestigeobjekt, was zur Folge hat, dass mehr Pseudoitalianismen in Produktnamen verwendet werden, um so Qualität und guten Geschmack zu suggerieren. So liest man beispielsweise des Öfteren grammatikalisch fehlerhafte Bezeichnungen wie Gnocchi alla Pomodore statt al pomodoro. Des Weiteren gehören Wörter für diverse Gerichte, aber auch Bezeichnungen für verschiedene Saucen und Gewürze schon längst zum aktiven Sprachgebrauch der Deutschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Globalisierung und den damit verbundenen Sprachkontakt, wobei die Einwanderung italienischer Migranten nach Deutschland als zentrales Untersuchungsobjekt dient.

2. Italiener in Deutschland: Ein migrationsgeschichtlicher Überblick von den Anfängen bis zur Gegenwart: Dieses Kapitel zeichnet die verschiedenen Phasen der italienischen Migration nach Deutschland seit dem Mittelalter bis in die heutige Zeit nach.

3. Das Italianismen und Pseudoitalianismen im deutschsprachigen Raum: Hier werden Definitionen sowie historische und gastronomische Kontexte für die Ausbreitung italienischer Lehnwörter im Deutschen analysiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht den Wandel des Italienischen von der Arbeiter- zur Prestigekultur im Kontext der deutschen Lebensmittelvermarktung.

Schlüsselwörter

Italianismen, Pseudoitalianismen, Sprachkontakt, Migrationsgeschichte, Gastronomie, Italianità, Hybridbildung, Lebensmittelindustrie, Prestigeobjekt, Lehnwörter, Kulturkontakt, Wortschatz, Werbestrategie, Integration, Italienisch-Deutsch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der wechselseitigen Beeinflussung von deutscher und italienischer Kultur sowie Sprache, insbesondere durch die Migrationsgeschichte und deren Auswirkungen auf den deutschen Wortschatz.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die historische Migration aus Italien, den Wandel des Images italienischer Einwanderer sowie die linguistische Analyse von italienischen Begriffen in der deutschen Gastronomie und Werbung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, welchen Einfluss Migranten auf das Aufnahmeland Deutschland haben und wie sich die italienische Sprache und das Italienbild im deutschen Wortschatz und in Verkaufsstrategien widerspiegeln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin stützt sich auf einen historischen Rückblick, die Analyse soziokultureller Entwicklungen sowie eine linguistische Untersuchung von Lehnwörtern und sogenannten Pseudoitalianismen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Migrationsphasen, die Unterscheidung zwischen Italianismen und Pseudoitalianismen sowie deren spezifische Verwendung in Produktnamen und Gastronomie zur Vermittlung von Qualität und Lebensart.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sprachkontakt, Italianismen, Pseudoitalianismen, kulinarischer Wortschatz, Prestigeobjekt und Identitätskonstruktion in der Werbung charakterisiert.

Was sind Pseudoitalianismen?

Es handelt sich um künstlich gebildete Wörter, die italienisch klingen, aber im Italienischen in dieser Form nicht existieren, oft als Hybridbildungen aus deutschen und italienischen Elementen.

Warum werden diese Wörter in der Werbung genutzt?

Sie dienen als gezielte Verkaufsstrategie, um bei Verbrauchern positive Assoziationen wie Urlaub, Sonne, Lebensfreude und gehobene Qualität zu wecken und so das Prestige der Produkte zu steigern.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprach- und Kulturkontakt in Deutschland. Die Folge der Italianismen
Hochschule
Universität Trier
Veranstaltung
Sprachwandel
Note
1,3
Autor
Anna Theresa Wendel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V279556
ISBN (Buch)
9783656729099
ISBN (eBook)
9783656729105
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachwandel Italienisch Sprachkontakt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Theresa Wendel (Autor:in), 2013, Sprach- und Kulturkontakt in Deutschland. Die Folge der Italianismen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279556
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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