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Konsequenzen von Leistungsgruppierungen. Der "Big-fish-little-pond effect"

Title: Konsequenzen von Leistungsgruppierungen. Der "Big-fish-little-pond effect"

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Linda Steinkamp (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Summary Excerpt Details

Die folgende Hausarbeit thematisiert im Rahmen des erziehungswissenschaftlichen Hauptseminars „Übergänge – Von der Grundschule zu den Sekundarschulen“ den sogenannten „Big-fish-little-pond effect (BFLPE) im Kontext von Konsequenzen von Leistungsgruppierungen.

Zunächst wird das Phänomen des BFLPE in seinen Grundzügen vorgestellt und erläutert. Ferner wird der vom BFLPE untrennbare Begriff vom Selbstkonzept der Begabung bzw. eigener kognitiver Fähigkeiten thematisiert und in Zusammenhang mit der Leistung gestellt. Es wird der Fragestellung nachgegangen, inwiefern sich die Leistung eines Schülers und sein Selbstkonzept gegenseitig bedingen. Diese beiden zentralen Begriffe im Kontext des BFLPE werden im weiteren Verlauf der Arbeit unter dem Gesichtspunkt der Gruppenzugehörigkeit betrachtet. Abschließend werden zwei Ansätze der Leistungsbewertung hinsichtlich ihrer Bezugsnormorientierung vorgestellt und in Zusammenhang mit dem BFLPE gebracht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Phänomen: Der Big-fish-little-pond effect

3. Selbstkonzept und Leistung

4. Gruppenzugehörigkeit und Leistungsbewertung

4.1 Die Rolle der Gruppenzugehörigkeit beim BFLPE

4.2 Leistung und Bezugsnormorientierung

4.2.1 Soziale Bezugsnorm

4.2.2 Individuelle Bezugsnorm

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den „Big-fish-little-pond effect“ (BFLPE) im schulischen Kontext und analysiert, wie sich unterschiedliche Leistungsgruppierungen sowie verschiedene Formen der Leistungsbewertung auf das Selbstkonzept von Schülerinnen und Schülern auswirken.

  • Grundlagen und Definition des Big-fish-little-pond effect
  • Wechselwirkungen zwischen individuellem Selbstkonzept und schulischer Leistung
  • Bedeutung der Gruppenzugehörigkeit für die Selbstwahrnehmung
  • Vergleich zwischen sozialer und individueller Bezugsnormorientierung
  • Konsequenzen der Leistungsbewertung auf die psychologische Entwicklung

Auszug aus dem Buch

2. Das Phänomen: Der Big-fish-little-pond effect

In der pädagogisch-psychologischen Forschung wurde empirisch untersucht, inwiefern Leistungsgruppierungen, die im deutschen Schulsystem ein zentrales Merkmal darstellen, die Selbstwahrnehmung des Schülers hinsichtlich seiner eigenen kognitiven Fähigkeiten beeinflussen. Es stellt sich also die Frage, welche Rolle die Leistungsfähigkeit der Mitschüler innerhalb einer Klasse für die Selbstwahrnehmung der eigenen Begabung spielt. Geht man davon aus, dass zwei Schüler mit identischer individueller Leistungsfähigkeit, aus Klassen mit verschiedenen Leistungsniveaus, unterschiedliche Selbstwahrnehmungen ihrer eigenen Fähigkeiten aufweisen, so handelt es sich um ein Phänomen, das in der Wissenschaft metaphorisch als Big-fish-little-pond effect (BFLPE) bezeichnet wird.

Demnach hat der Schüler aus der leistungsstärkeren Klasse eine niedrigere Wahrnehmung seiner Begabung als der Schüler mit identischer Fähigkeit, der die leistungsschwächere Klasse besucht. Im Sinne des BFLPE gilt der Schüler der leistungsschwächeren Klasse als „big fish“, denn die mittlere Schulfähigkeit seiner Klasse („little pond“) liegt unterhalb seiner individuellen Fähigkeit. Entsprechend liegt die mittlere Schulfähigkeit der leistungsstärkeren Klasse („big pond“) oberhalb der individuellen Fähigkeit des entsprechenden Schülers („little fish“). Diese Selbstwahrnehmung der Begabung kann sich verändern, wenn der Schüler einer anderen Leistungsgruppe angehört. Ein Wechsel der Bezugsgruppe findet beispielsweise beim Übergang von der Grundschule in den differenzierten Sekundarbereich statt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Leistungsgruppierungen ein und legt den Fokus auf den Big-fish-little-pond effect im Kontext des Übergangs von der Grundschule zur Sekundarschule.

2. Das Phänomen: Der Big-fish-little-pond effect: Dieses Kapitel definiert den BFLPE und erklärt die metaphorische Bedeutung der Leistungsvergleiche innerhalb von Schulklassen für die Selbstwahrnehmung der Schüler.

3. Selbstkonzept und Leistung: Hier wird das Selbstkonzept als zentrale psychologische Größe eingeführt und dessen komplexe, wechselseitige Beziehung zur schulischen Leistung beleuchtet.

4. Gruppenzugehörigkeit und Leistungsbewertung: Dieses Hauptkapitel analysiert den Einfluss der Klassenzugehörigkeit sowie die Auswirkungen von zwei grundlegenden Bezugsnormen auf die Einschätzung der eigenen Begabung.

4.1 Die Rolle der Gruppenzugehörigkeit beim BFLPE: In diesem Unterkapitel wird untersucht, wie die dreigliedrige Schulstruktur und die damit verbundene soziale Einordnung die Entwicklung des Selbstkonzepts beeinflussen.

4.2 Leistung und Bezugsnormorientierung: Dieser Abschnitt thematisiert die Notwendigkeit von Lehrer-Rückmeldungen als Basis für den Leistungsvergleich zwischen Schülern.

4.2.1 Soziale Bezugsnorm: Dieses Kapitel erläutert die Folgen des interindividuellen Vergleichs innerhalb einer Klasse und dessen Beitrag zur Entstehung des BFLPE.

4.2.2 Individuelle Bezugsnorm: Dieser Abschnitt beschreibt, wie ein intraindividueller Vergleich Fortschritte transparent machen kann, um dem negativen Effekt sozialer Normen entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

Big-fish-little-pond effect, BFLPE, Selbstkonzept, Leistungsgruppierung, Bezugsnormorientierung, soziale Bezugsnorm, individuelle Bezugsnorm, schulische Leistung, Fähigkeitsselbstbild, pädagogische Psychologie, Leistungsbewertung, Klassenkontext, Schüler, Selbstwahrnehmung, Begabung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der schulischen Leistungsgruppierung auf das Selbstbild von Schülern, insbesondere durch den sogenannten Big-fish-little-pond effect.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Interdependenz von Selbstkonzept und Leistung sowie dem Einfluss verschiedener Bewertungsmaßstäbe, wie der sozialen und individuellen Bezugsnorm.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu verstehen, wie die Leistungsfähigkeit einer Klasse das Selbstkonzept eines Schülers beeinflusst und welche Rolle Lehrer dabei durch die Wahl der Bezugsnorm spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit pädagogisch-psychologischen Modellen und empirischen Forschungsergebnissen zum Selbstkonzept.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des BFLPE, die Diskussion von Selbstkonzepten und die detaillierte Darstellung von Bewertungsnormen in der Schule.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie BFLPE, Selbstkonzept, Bezugsnorm, Leistungsgruppierung und Leistungsbewertung.

Wie unterscheidet sich die soziale von der individuellen Bezugsnorm im BFLPE-Kontext?

Während die soziale Bezugsnorm den Vergleich mit Mitschülern erzwingt (was den BFLPE verstärkt), orientiert sich die individuelle Bezugsnorm an eigenen Lernfortschritten, was das Selbstkonzept stabilisieren kann.

Welche Bedeutung hat der Wechsel der Bezugsgruppe für Schüler?

Der Wechsel, etwa beim Übergang zur Sekundarschule, verändert das Vergleichsumfeld. Stärkere Mitschüler können das eigene Begabungsselbstbild senken, während ein Wechsel in eine leistungsschwächere Gruppe dieses tendenziell erhöhen kann.

Kann ein Lehrer den negativen Auswirkungen des BFLPE entgegenwirken?

Ja, indem der Lehrer verstärkt individuelle Bezugsnormen anwendet, kann er den Druck des ständigen sozialen Vergleichs abmildern und die Lernmotivation der Schüler fördern.

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Details

Title
Konsequenzen von Leistungsgruppierungen. Der "Big-fish-little-pond effect"
College
University of Münster  (Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik)
Course
Übergänge – Von der Grundschule zu den Sekundarschulen
Grade
1,0
Author
Linda Steinkamp (Author)
Publication Year
2006
Pages
13
Catalog Number
V279506
ISBN (eBook)
9783656732754
ISBN (Book)
9783656741336
Language
German
Tags
Übergänge Grundschule Selbstkonzept Big-fish-little-pond
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Linda Steinkamp (Author), 2006, Konsequenzen von Leistungsgruppierungen. Der "Big-fish-little-pond effect", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279506
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