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Nancy Frasers Gedankenexperiment. Die Gleichheit der Geschlechter und des Wohlfahrtsystems

Titel: Nancy Frasers Gedankenexperiment. Die Gleichheit der Geschlechter und des Wohlfahrtsystems

Hausarbeit , 2010 , 10 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Markus Mopser (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nancy Fraser sowie viele weitere Feministinnen wollen eine befriedigende Vorstellung von Geschlechtergleichheit. Diese wollen sie in folgenden Fragen beantworten: Welche neue, postindustrielle Geschlechterordnung sollte das Familieneinkommen ersetzen? Welche Art von Wohlfahrtsstaat kann eine solche neue Geschlechterordnung am besten fördern? Welche Vorstellung von der Geschlechtergleichheit entspricht am besten unseren wichtigsten bestrebungen? Welches Wohlfahrtssystem drückt am besten die umfassende Bedeutung der Geschlechtergleichheit aus?
Nach Fraser sind zwei zentrale Visionen für die Lösung der o.g. Probleme denkbar. Beide Visionen sind feministisch ausgerichtet. Die erste Vision nennt Fraser „das Modell der allgemeinen Erwerbstätigkeit“. Dieses Modell ist in den USA sehr verbreitet und zielt auf eine Förderung der Erwerbstätigkeit von Frauen ab. Diese soll durch staatliche Bereitstellung von Einrichtung wie Kindertagesstätten erreicht werden. Bei der zweiten Vision, die mehr auf das westeuropäische Geschehen hinweist, ist die „Gleichstellung der Betreuungsarbeit“. Hier sollen informelle Betreuungsarbeiten vom Staat unterstützt werden.
Um nun herauszufinden, welches der beiden Konzepte das Attraktivste ist, widmet sich Fraser einem Gedankenexperiment. Diese umfasst die Gleichheit der Geschlechter, das Modell der allgemeinen Erwerbstätigkeit, das Modell der Gleichstellung und Betreuungsarbeit sowie das Modell der universellen Betreuuungsarbeit, welche im folgenden dargelegt werden sollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Relevanz:

1.2 Fragestellung:

1.3 Vorgehen:

2. Hauptteil

2.1 Die Gleichheit der Geschlechter – Eine komplexe Vorstellung

2.2 Das Modell der allgemeinen Erwerbstätigkeit

2.3 Das Modell der Gleichstellung der Betreuungsarbeit

2.4 Das Modell der universellen Betreuungsarbeit

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die theoretischen Ansätze von Nancy Fraser zur Geschlechtergleichheit im postindustriellen Wohlfahrtsstaat. Dabei steht die Untersuchung verschiedener Modellentwürfe zur Vereinbarkeit von Erwerbs- und Betreuungsarbeit im Zentrum, um eine normative Grundlage für soziale Gerechtigkeit zu identifizieren.

  • Normative Prinzipien zur Bewertung von Geschlechtergleichheit
  • Analyse des Modells der allgemeinen Erwerbstätigkeit
  • Kritische Würdigung des Modells der Gleichstellung der Betreuungsarbeit
  • Konzeption des Modells der universellen Betreuungsarbeit
  • Politische und ökonomische Rahmenbedingungen der Umsetzung

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Gleichheit der Geschlechter – Eine komplexe Vorstellung

Nancy Fraser gibt zu Beginn ihres Gedankenexperimentes bekannt, dass man Geschlechtergleichheit nicht mit einem einzigen Norm oder Wert wie z.B. Gleichheit oder Differenz erklären kann. Es ist nach Fraser keine einfache sondern eine komplexe Idee. Sie schlägt mehrere, verschiedene normative Prinzipien vor, die entweder von der Gleichheits- oder von der Differenzseite her kommen oder sich auf keine der bisher formulierten normativen Argumente beziehen. Wichtig sei dabei, betont Fraser, dass allen normativen Aspekten gleichermaßen entsprochen wird.

Der Katalog zur Bewertung der Gleichheit der Geschlechter im Wohlfahrtsstaat umfasst sieben normative Prinzipien und wird im folgenden auf diese zwei postindustriellen wohlfahrtsstaatlichen Modelle angewandt (siehe Punk 1.3 Vorgehen), die Fraser als gegenwärtigen politischen Praxen immanente Vision interpretiert.

Das Prinzip der Armutsbekämpfung, welches das erste normative Prinzip ist, deutet sie als Vermeidung von Armut bei alleinerziehenden Mütter. Hier sei eine entsprechende Regelung von einem postindustriellen Wohlfahrtssystem eine großer Fortschritt, wobei nicht alle Methoden der Armutsbekämpfung akzeptabel sind. Im Zweiten Prinzip geht es um die Bekämpfung der Ausbeutung der Schutzlosen, die Fraser mit bedürftigen Frauen gleichsetzt. Diese werden leicht zum Opfer der Ausbeutung (von rücksichtslosen Ehemännern, Zuhälter oder Vorarbeiten). Sozialprogramme müssen sich dieser Problematik mit alternativen Einkommensquellen stellen und die Position des unterlegenen Partners verbessern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel erläutert die gesellschaftliche Relevanz der Geschlechtergleichheit und definiert die zentralen Forschungsfragen zur Ausgestaltung zukünftiger Wohlfahrtssysteme.

2. Hauptteil: Dieser Abschnitt erörtert die sieben normativen Prinzipien Frasers und vergleicht drei verschiedene wohlfahrtsstaatliche Modelle hinsichtlich ihrer Eignung zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit.

3. Schluss: Der Verfasser reflektiert die Ergebnisse des Gedankenexperiments unter Berücksichtigung der realen politischen und ökonomischen Umsetzungshürden.

Schlüsselwörter

Nancy Fraser, Geschlechtergleichheit, Wohlfahrtsstaat, Postindustrielle Gesellschaft, Normative Prinzipien, Erwerbstätigkeit, Betreuungsarbeit, Armutsbekämpfung, Sozialpolitik, Geschlechterordnung, Gedankenexperiment, Vereinbarkeit, Gender Gaps, Sozialsystem, Gerechtigkeitstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht Frasers theoretische Ansätze zur Geschlechtergleichheit und analysiert verschiedene Modelle für den modernen Wohlfahrtsstaat.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Hauptthemen umfassen die normativen Bewertungskriterien für Geschlechtergerechtigkeit sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Betreuungs- und Erwerbsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch ein Gedankenexperiment zu evaluieren, welches Wohlfahrtsmodell die umfassendste Geschlechtergleichheit gewährleisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine theoretische Analyse und Evaluation auf Basis eines Gedankenexperiments sowie die Anwendung von sieben normativen Bewertungsprinzipien genutzt.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der komplexen Vorstellung von Gleichheit sowie die detaillierte Prüfung von drei spezifischen Wohlfahrtsmodellen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Geschlechtergleichheit, postindustrieller Wohlfahrtsstaat, normative Prinzipien und die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit.

Warum hält Fraser Geschlechtergleichheit für eine komplexe Idee?

Sie lässt sich nicht auf einen einzelnen Wert wie Gleichheit oder Differenz reduzieren, sondern erfordert ein Zusammenspiel verschiedener normativer Prinzipien.

Welche Rolle spielt die Vaterschaftszeit in der Schlussbetrachtung?

Sie wird als positives Beispiel für staatliche Anreize gewertet, die Betreuungsarbeit auch für Männer attraktiver zu gestalten.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nancy Frasers Gedankenexperiment. Die Gleichheit der Geschlechter und des Wohlfahrtsystems
Hochschule
Universität Kassel
Note
2,7
Autor
Markus Mopser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
10
Katalognummer
V279238
ISBN (eBook)
9783656721253
ISBN (Buch)
9783656723172
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nancy frasers gedankenexperiment gleichheit geschlechter wohlfahrtssystems
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Mopser (Autor:in), 2010, Nancy Frasers Gedankenexperiment. Die Gleichheit der Geschlechter und des Wohlfahrtsystems, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279238
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Leseprobe aus  10  Seiten
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