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Forschung am Menschen. Das Autonomie-Konzept und seine Bedeutung für das ‚Informierte Einverständnis‘

Titel: Forschung am Menschen. Das Autonomie-Konzept und seine Bedeutung für das ‚Informierte Einverständnis‘

Essay , 2013 , 6 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anika Kehl (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich, mit dem Konzept der Autonomie und dessen Bezug zum ‚Informierten Einverständnis‘. Dafür soll sowohl der Autonomiebegriff als auch der Begriff des ‚Informierten Einverständnis‘ näher beleuchtet werden. Im Anschluss daran soll geklärt werden, inwiefern das Autonomie-Konzept beim ‚Informierten Einverständnis’ zum Tragen kommt. Abschließend wird auf Autonomie-restringierende Faktoren und Umsetzungsprobleme in der medizinischen Forschungspraxis eingegangen. Als Grundlage dient sowohl das vierte Kapitel des Buches: Principles of Biomedical Ethics von Tom L. Beauchamp und James F. Childress als auch der Text: Die MRT als wissenschaftliche Studienuntersuchung und das Problem der Mitteilung von Zufallsbefunden – Probandenethische Herausforderungen von Dr. Martin Langanke und Pia Erdmann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Auseinandersetzung

3. Autonomie-restringierende Faktoren und Umsetzungsprobleme bei ihrer Beseitigung

4. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Autonomie im Kontext des ‚Informierten Einverständnisses‘ bei medizinischen Studien. Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen der notwendigen Freiwilligkeit der Probanden und verschiedenen Einflussfaktoren zu analysieren, die die Entscheidungsautonomie einschränken können.

  • Definition und verschiedene Facetten des Autonomiebegriffs
  • Die Rolle der Aufklärung bei medizinischen Studien
  • Klassifizierung innerer und äußerer Autonomie-restringierender Faktoren
  • Herausforderungen durch therapeutische Missverständnisse
  • Umgang mit vulnerablen Gruppen und eingeschränkter Entscheidungsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

3. Autonomie-restringierende Faktoren und Umsetzungsprobleme bei ihrer Beseitigung

Es gibt vielfältige Faktoren, die die Autonomie von Individuen einschränken können. Diese können in innere und äußere Faktoren unterschieden werden. Dabei bezeihen sich die äußeren Faktoren auf die Umgebung des Probanden und der Studie, und die inneren Faktoren auf individuelle, vom Probanden abhängige Faktoren. Dabei haben die äußeren Faktoren häufig einen großen Einfluss auf die inneren Faktoren. Zu forderst können die Rahmenbedingungen der Studie und das durchführende Personal genannt werden. Eine medizinische Studie, die im Kliniksetting durchgeführt wird, inkludiert immer eine gewisse Art von Wichtigkeit, Seriosität und vielleicht auch Dringlichkeit. Menschen können sich von einem derartigen Umfeld eingeschüchtert und übermannt fühlen. Dazu kommt, dass der Umgang mit den „Göttern in weiß“ von einer gewissen Unterlegenheit, Abhängigkeit oder auch Bewunderung geprägt sein kann, die die Entscheidungsfindung maßgeblich beeinflusst. Hinzu kommen das Thema und der erhoffte Nutzen der Studie. Die Aussicht bei der Erforschung oder gar Heilung einer todbringenden Krankheit zu helfen kann viele Menschen in ihrer Entscheidung unfrei machen. Mit den äußeren Faktoren geht ein erlerntes Rollenverständnis einher das jedes Individuum im Laufe seines Lebens entwickelt hat. Der Proband fühlt sich dahingehen schnell als vom Arzt abhängiger, ihm unterlegener Patient. (So wie sich viele Erwachsene wieder in der Schülerrolle sehen sobald sie eine Schule betreten oder auf einen Lehrer treffen.) Diesem inneren Rollenverständnis kann nur sehr schwer entgegen gewirkt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Autonomie und des ‚Informierten Einverständnisses‘ ein und benennt die zugrunde liegende Fachliteratur.

2. Auseinandersetzung: Hier wird diskutiert, dass der Autonomiebegriff bei der informierten Einwilligung weniger streng ausgelegt werden sollte, um eine praktische Umsetzbarkeit bei medizinischen Studien zu gewährleisten.

3. Autonomie-restringierende Faktoren und Umsetzungsprobleme bei ihrer Beseitigung: Dieses Kapitel analysiert verschiedene innere und äußere Barrieren, die eine freie Entscheidung des Probanden behindern können, wie beispielsweise Rollenbilder oder das therapeutische Missverständnis.

4. Schlussfolgerung: Das Fazit betont die Notwendigkeit, Probanden grundsätzlich als autonom handelnde Individuen zu respektieren, um ein echtes informiertes Einverständnis zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Autonomie, Informiertes Einverständnis, Informed Consent, Medizinethik, Forschung am Menschen, Studienaufklärung, Probanden, Autonomie-restringierende Faktoren, Therapeutisches Missverständnis, Klinische Forschung, Entscheidungsprozess, Medizinische Praxis, Freiheit, Bioethik, Patientenschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ethischen Dimension der medizinischen Forschung am Menschen, speziell mit der Frage, wie die Autonomie der Probanden im Prozess der informierten Einwilligung gewahrt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit beleuchtet das Autonomie-Konzept, die praktischen Herausforderungen bei der Aufklärung in klinischen Settings und die Faktoren, die eine wirklich freie Entscheidung behindern können.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Aufklärungsprozesse gestaltet werden müssen, damit Probanden trotz vielfältiger Einflussfaktoren eine informierte und weitgehend autonome Entscheidung für oder gegen eine Studienteilnahme treffen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse medizinethischer Literatur, insbesondere auf das Standardwerk von Beauchamp und Childress sowie fachspezifische Texte zur Studienethik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine kritische Auseinandersetzung mit der praktischen Anwendung des Autonomiebegriffs und eine detaillierte Untersuchung externer und interner Faktoren, die die Autonomie einschränken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Autonomie, Informiertes Einverständnis, Medizinethik, Probanden und Forschung am Menschen geprägt.

Was ist mit dem Begriff "therapeutisches Missverständnis" in der Arbeit gemeint?

Es bezeichnet die empirisch beobachtbare Fehlannahme vieler Probanden, dass die Teilnahme an einer medizinischen Studie ihnen selbst einen persönlichen gesundheitlichen Nutzen bringen wird, obwohl Studien primär der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung dienen.

Wie gehen die Autoren mit dem Problem der Einflussnahme durch Ärzte um?

Die Arbeit stellt fest, dass das Machtgefälle zwischen Arzt ("Gott in Weiß") und Patient ein erhebliches Hindernis darstellt, das durch eine bewusste Gestaltung der Aufklärungssituation, etwa durch eine neutralere Umgebung, abgemildert werden sollte.

Warum ist das Thema "Autonomie bei Minderjährigen oder Kranken" relevant?

Weil bei diesen Gruppen die Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt sein kann, was die Frage nach der Stellvertretung durch Vormünder und die ethische Abwägung zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und dem Willen des Betroffenen aufwirft.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Forschung am Menschen. Das Autonomie-Konzept und seine Bedeutung für das ‚Informierte Einverständnis‘
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Theologische Fakultät)
Veranstaltung
Proseminar: Grundfragen der Medizinethik
Note
2,3
Autor
Anika Kehl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
6
Katalognummer
V279040
ISBN (Buch)
9783656728566
ISBN (eBook)
9783656728573
Sprache
Deutsch
Schlagworte
forschung menschen autonomie-konzept bedeutung einverständnis‘
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anika Kehl (Autor:in), 2013, Forschung am Menschen. Das Autonomie-Konzept und seine Bedeutung für das ‚Informierte Einverständnis‘, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279040
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Leseprobe aus  6  Seiten
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