In dieser Arbeit werden die Gesellschaftsgruppen „kinderloser Menschen und Eltern“ mit den folgenden vier ausgewählten Einstellungsmerkmalen miteinander verglichen: Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit mit der privaten Situation, Zukunftsangst und Hygienebewusstsein.
Durch die Befragung von 20 kinderlosen Teilnehmern und 20 Eltern mittels eines Kurzfragebogens soll ein Unterschied zwischen den beiden Gesellschaftsgruppen untersucht werden. Zu jedem Einstellungsmerkmal wurden jeweils 5 Fragen erstellt, sodass letztendlich 20 Items zur Verfügung standen. Diese Fragen konnten auf einer fünfstufigen Likert-Skala beantwortet werden. Zusätzlich wurde das Geschlecht und die Altersklasse erfragt.
Die Daten, welche auf den berechneten arithmetischen Mittelwert pro Einstellungsmerkmal und Teilnehmer basierten, wurden mit der Effektengröße nach Cohans d überprüft. Die daraus entstandenen Ergebnisse wiesen kleine bis mittlere Unterschiede auf. Große Unterschiede zeigten die Ergebnisse zwischen den kinderlosen Teilnehmern und den Eltern im Alter zwischen 31 und 40.
Inhaltsverzeichnis
1. Zusammenfassung
2. Abbildungsverzeichnis
3. Einführung und Hypothesen
4. Methoden
5. Ergebnisse
6. Diskussion der Ergebnisse
7. Quellen
8. Anhang
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht mittels einer quantitativen Befragung von 40 Teilnehmern, ob sich signifikante Unterschiede in spezifischen Einstellungsmerkmalen zwischen kinderlosen Personen und Eltern identifizieren lassen.
- Vergleich von Verantwortungsbewusstsein zwischen den Gruppen
- Analyse der Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation
- Untersuchung der Ausprägung von Zukunftsängsten
- Erhebung des Hygienebewusstseins als Einstellungsmerkmal
- Einfluss von Alter und Geschlecht auf die Einstellungsunterschiede
Auszug aus dem Buch
3. Einführung und Hypothesen
Mit dem Thema „Einstellung“ beschäftigen sich viele unterschiedliche Wirtschaftszweige und Wissenschaftler aus der Sozialpsychologie. So wird zum Beispiel in einigen Unternehmen die Einstellung von möglichen Nachwuchsführungskräften ausführlich überprüft, da diese später die Unternehmenswerte und Kultur gegenüber den Mitarbeitern vertreten sollen. Genauso bedeutet das Wissen über die Einstellung von unterschiedlichen Zielgruppen die Möglichkeit zielgerichtete Werbung am Markt zu platzieren. So gibt es noch zahlreiche weitere Beispiele, warum gerade das Thema der Einstellung für unsere Wirtschaft von großer Bedeutung ist.
Um zu Beginn einen Überblick über den Begriff der Einstellung zu erhalten, wird an dieser Stelle eine Definition dargestellt:
„Als Einstellung wird ein innerer Zustand (psychologische Tendenz) bezeichnet, der sich in einer positiven, negativen oder neutralen Bewertung gegenüber einem bestimmten Objekt (Person, Gegenstand, Idee, Verhalten, etc.) ausdrückt.“ (Fischer, Asal, & Krüger, 2013, S. 80)
Seit vielen Jahren erforschen Wissenschaftler folgende Fragestellungen: Wie bildet sich unsere Einstellung? Wie verändert sie sich über die Jahre hinweg und durch welche Einflüsse? Ist unsere Einstellung beeinflussbar und wenn ja, in welcher Form?
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zusammenfassung: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über das Ziel der Arbeit, die vier untersuchten Einstellungsmerkmale sowie die methodische Vorgehensweise der Befragung.
2. Abbildungsverzeichnis: Hier werden alle in der Arbeit verwendeten Grafiken und Histogramme zur Veranschaulichung der statistischen Daten gelistet.
3. Einführung und Hypothesen: Dieses Kapitel definiert den psychologischen Einstellungsbegriff und leitet die für die Untersuchung zentralen Null- und Alternativhypothesen her.
4. Methoden: Hier wird das gewählte Querschnitts- und Ex-post-facto-Design beschrieben, inklusive der Item-Konstruktion und der statistischen Auswertung mittels Effektstärke nach Cohen.
5. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten in Histogrammen sowie die Berechnungen der Effektstärken für die verschiedenen Vergleichsgruppen.
6. Diskussion der Ergebnisse: Hier werden die Resultate kritisch interpretiert, mit bestehender Literatur verglichen und Limitationen der Untersuchung aufgezeigt.
7. Quellen: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendete Fachliteratur und Online-Ressourcen auf.
8. Anhang: Dieser Abschnitt enthält ergänzende Materialien wie den verwendeten Fragebogen sowie Hinweise zu den Rohdaten.
Schlüsselwörter
Einstellung, Sozialpsychologie, Elternschaft, Kinderlosigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit, Zukunftsangst, Hygienebewusstsein, Likert-Skala, Querschnittsstudie, Effektstärke, Cohen, Datenerhebung, Statistik, Lebenssituation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, ob und wie sich Einstellungen von kinderlosen Menschen im Vergleich zu Eltern in verschiedenen Lebensbereichen unterscheiden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Themenfelder sind Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit mit der privaten Situation, Zukunftsangst und Hygienebewusstsein.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, Unterschiede in den Einstellungsmerkmalen zwischen den beiden genannten Gesellschaftsgruppen anhand einer empirischen Befragung messbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Autorin nutzte ein Querschnittsdesign mit einer anonymen Online-Befragung und wertete die Daten mittels deskriptiver Statistik sowie der Effektstärkeberechnung nach Cohen aus.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Einführung in den Einstellungsbegriff, die Hypothesenbildung, die methodische Umsetzung der Befragung sowie die detaillierte Ergebnispräsentation und Diskussion.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Einstellung, Elternschaft, Psychologie, quantitative Datenerhebung, Statistik und der Vergleich verschiedener gesellschaftlicher Gruppen.
Wie beeinflusst das Alter die Zukunftsangst laut der Untersuchung?
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Zukunftsangst bei Eltern im Alter von 31 bis 40 Jahren zunimmt, während sie bei kinderlosen Personen in diesem Alterssegment eher abnimmt.
Welche Limitationen nennt die Autorin in Bezug auf ihre Stichprobe?
Die Autorin weist darauf hin, dass die Stichprobe zu gering war, um einen repräsentativen Charakter für die Gesamtgesellschaft zu beanspruchen.
- Arbeit zitieren
- Yvonne Ries (Autor:in), 2014, Andere Rolle, andere Einstellung? Die Einstellung von kinderlosen Menschen und Eltern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/278883