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Das Männerbild in Thomas Glavinics Roman "Das bin doch Ich“

Titel: Das Männerbild in Thomas Glavinics Roman "Das bin doch Ich“

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 34 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marijana Becker (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im ersten Teil der Arbeit wird zunächst auf aktuelle Männlichkeitskonzepte eingegangen. Dabei werden verschiedene Sichtweisen auf die Konstruktion von
Geschlechterrollen betrachtet. Im Weiteren liegt ein besonderer Fokus auf dem Konzept der „hegemonialen Männlichkeit“, welches Ende des 20. Jahrhunderts maßgeblich durch die australische Soziologin Raewyn Connell geprägt worden ist (vgl. Connell 1999) und ein paar Jahre später in der Auseinandersetzung mit moderner Literatur auch von anderen
Wissenschaftlern wieder aufgegriffen wurde. Dieses Konzept macht die Diversität von Männlichkeiten verständlich und wird in Punkt 2.1 vorgestellt und elaboriert Darüber hinaus soll festgestellt werden, ob heutige „Probleme“, die die Rolle des
Mannes mit sich bringt, auch in der vorliegenden Literatur verarbeitet worden sind. Eine weitere These, die diese Arbeit evaluieren soll, besteht in der Annahme, dass Konzeptionen von männlicher Identität in Werken einer identischen Literaturepoche weitestgehend übereinstimmen bzw. sich in vielen Aspekten überschneiden. Daher wird im Anschluss an die Analyse des Romans von Glavinic ein direkter Vergleich mit dem Kapitel „Stimmen“ aus dem Roman „Ruhm“ (2010) vom aus derselben Epoche stammenden Autor Daniel Kehlmann gezogen. Im weiteren Verlauf werden Parallelen und Kontraste der männlichen Protagonisten beider Werke herausgearbeitet.
Im Fazit werden die Ergebnisse bezüglich der literarischen
Konstruktion von Männlichkeit und dem Zusammenhang mit der Realität zusammengefasst. Abschließend wird auf mögliche Anknüpfungspunkte und weiterführende Themenbereiche zum Gegenstand der Hausarbeit verwiesen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Männlichkeitskonzepte

2.1 „Die hegemoniale Männlichkeit“

2.2 Männlichkeit in der Krise?

3. „Das bin doch Ich“ - ein Roman über Männlichkeit, Identität und die „Abgründe der Alltagswelt“

3.1 Inhalt und Themen des Romans

3.2 Die Konstitution der Männlichkeit

3.3 Frauenbilder

4. Untersuchung der Männlichkeit in Daniel Kehlmanns Roman „Ruhm“

4.1 Darstellung und Analyse der Männerfiguren im Kapitel „Stimmen“

5. Parallelen und Unterschiede der analysierten Männlichkeitskonzepte

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit untersucht, wie stereotype Männlichkeitsbilder in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur – exemplarisch dargestellt anhand von Thomas Glavinics Roman „Das bin doch Ich“ und Daniel Kehlmanns Roman „Ruhm“ – aufgegriffen, verarbeitet und literarisch konstruiert werden, wobei ein besonderer Fokus auf der sogenannten „Krise der Männlichkeit“ und dem Einfluss gesellschaftlicher Rollenerwartungen liegt.

  • Analyse aktueller Männlichkeitskonzepte und der Theorie der „hegemonialen Männlichkeit“.
  • Untersuchung der psychischen Belastungen und Rollenkonflikte männlicher Protagonisten in der Gegenwartsliteratur.
  • Gegenüberstellung und Vergleich der Männlichkeitskonstruktionen bei Glavinic und Kehlmann.
  • Evaluation der Rolle von Medien und virtuellen Räumen bei der Identitätsfindung.
  • Betrachtung von Frauenbildern als Spiegel und Gegenpart zu männlichen Identitätsentwürfen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Konstitution der Männlichkeit

„Das bin doch Ich“ lässt sich als ein literarisches Beispiel bezeichnen, an dem deutlich wird, dass die „Krise der Männlichkeit“ auch in den Romanen der Gegenwart zum Thema gemacht wird. Wie auch vielen Männern in der heutigen realen Welt, bleibt dem Protagonisten Thomas Glavinic die Beherrschung der männlichen Rolle versagt (vgl. Rath 1987, S. 38). Dies zeigt sich besonders deutlich an dem Umstand, dass sein Alltag von Ängsten, Zwängen und seinem geringen Selbstbewusstsein geprägt ist.

Die von Walter Hollstein (2008, S. 12) angesprochenen emotionalen Probleme, für die er den gesellschaftlichen Rollendruck verantwortlich macht (vgl. Hollstein 2008, S. 9), stellen auch eine starke Belastung für Glavinic dar.

Schon zu Anfang des Buches entblößt er sich selbst, in dem er über seine Angst vor Hodenkrebs spricht und sich selber als Hypochonder bezeichnet: „Ich bin Hypochonder, und seit ich vor eineinhalb Jahren gelesen habe, eines der Anzeichen für Hodenkrebs sein ein leicht geschwollener Hodensack, vermeider ich es, meine Hoden anzusehen, beim Duschen, beim Umziehen[...]“ (Glavinic 2007, S. 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Männlichkeit in der Gegenwartsliteratur ein und stellt die Forschungsfrage nach der literarischen Verarbeitung stereotyper Männlichkeitsbilder.

2. Männlichkeitskonzepte: Dieses Kapitel definiert zentrale theoretische Begriffe wie die „hegemoniale Männlichkeit“ und erörtert die sogenannte Identitätskrise des Mannes im Kontext gesellschaftlicher Wandlungsprozesse.

3. „Das bin doch Ich“ - ein Roman über Männlichkeit, Identität und die „Abgründe der Alltagswelt“: Dieser Abschnitt analysiert das Werk von Glavinic, wobei insbesondere die Konstitution der Männlichkeit des Protagonisten sowie die dargestellten Frauenbilder untersucht werden.

4. Untersuchung der Männlichkeit in Daniel Kehlmanns Roman „Ruhm“: Hier wird der Fokus auf die Männerfiguren im Kapitel „Stimmen“ gelegt und analysiert, wie sich Identitätsprobleme und der Einfluss moderner Kommunikationstechnologien niederschlagen.

5. Parallelen und Unterschiede der analysierten Männlichkeitskonzepte: Dieses Kapitel vergleicht die Protagonisten beider Romane hinsichtlich ihrer Strategien, der Realität und dem Rollendruck zu entfliehen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass beide Autoren die „Krise des Mannes“ als zentrales, aktuelles gesellschaftliches Problem in ihren Werken verhandeln.

Schlüsselwörter

Männlichkeit, Gegenwartsroman, Identitätskrise, Geschlechterrollen, hegemoniale Männlichkeit, Rollendruck, Thomas Glavinic, Daniel Kehlmann, literarische Konstruktion, Identität, Geschlechtsidentität, Sozialisationsprozess, Maskerade, Männerforschung, moderne Literatur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie zeitgenössische deutsche und österreichische Romane aktuelle Männlichkeitsbilder und die damit einhergehenden sozialen Rollenerwartungen thematisieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind Männlichkeitskonzepte, soziale Konstruktion von Geschlecht, Identitätskrisen, der Einfluss von Leistungsdruck und die Auswirkungen medialer Kommunikation auf das Selbstbild.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das primäre Ziel ist es herauszuarbeiten, inwieweit fiktive Protagonisten in Romanen der Gegenwart als Repräsentanten einer „Krise der Männlichkeit“ fungieren und wie sie mit gesellschaftlichem Rollendruck umgehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die durch soziologische Fachliteratur zur Männerforschung gestützt wird, um die Romanfiguren und ihre psychische Verfassung zu deuten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, eine detaillierte Romananalyse von Glavinics „Das bin doch Ich“, eine Untersuchung von Kehlmanns „Ruhm“ sowie einen vergleichenden Abschnitt über beide Werke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Männlichkeit, Identitätskrise, Rollendruck, hegemoniale Männlichkeit und Gegenwartsliteratur.

Welche Rolle spielt der Alkohol für den Protagonisten in „Das bin doch Ich“?

Der Alkohol dient Glavinic als kompensatorisches Mittel, um seine Unsicherheit und sein mangelndes Selbstbewusstsein zu verbergen und kurzzeitig eine „Maske“ der Stärke zu tragen.

Wie unterscheidet sich die Flucht vor der Realität zwischen Ebling (Kehlmann) und Glavinic?

Während Glavinic vor allem Alkohol nutzt, um sein Selbstbild zu korrigieren, flüchtet Ebling durch die Annahme einer fiktiven Identität (Ralf) am Telefon in ein aufregenderes, alternatives Leben.

Warum spielt die Figur „Daniel Kehlmann“ in Glavinics Roman eine so wichtige Rolle?

Er dient als ständiger Konkurrent und Vergleichsgröße, an deren Erfolg sich der Protagonist Glavinic misst, was seinen eigenen Minderwertigkeitskomplex und Neid unterstreicht.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Männerbild in Thomas Glavinics Roman "Das bin doch Ich“
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,0
Autor
Marijana Becker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
34
Katalognummer
V278590
ISBN (Buch)
9783656719076
ISBN (eBook)
9783656719113
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Männerbilder Literaturwissenschaft Hausarbeit Männlichkeitskonzepte Bordieu Connell Daniel Kehlmann Krise des Mannes Identitätskonflikte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marijana Becker (Autor:in), 2013, Das Männerbild in Thomas Glavinics Roman "Das bin doch Ich“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/278590
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  34  Seiten
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