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Konzeption einer Projektarbeit zum Thema "Natur selbst gestalten! Denn du bist der Künstler!"

Ferien-Workshop für Jugendliche mit Benachteiligungen

Titel: Konzeption einer Projektarbeit zum Thema "Natur selbst gestalten! Denn du bist der Künstler!"

Seminararbeit , 2011 , 15 Seiten

Autor:in: Franziska Haas (Autor:in), Ingrid Sprung (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen unserer museumspädagogischen Konzeption focussieren wir eine kunstpädagogische Projektarbeit im öffentlichen Raum/Naturraum unter dem Thema „Landart und Naturkunst“. Die Idee entsprang einerseits aus unserer Naturverbundenheit heraus, andererseits motiviert uns die Realisierung gemeinsam mit einer bekannten Kunstpädagogin im Frühjahr 2014.
Zu Beginn möchten wir die Hintergründe der beiden Kunstströmungen näher beleuchten.
Die Ursprünge der Landart wurden in den 1960-er Jahren in den USA geprägt. Künstler, wie Michael Heizer und Robert Smithson installierten in den Wüstenregionen an der Westküste gigantische Erdbauten, die sogenannten „Earthworks“.
Es handelte sich dabei um gewaltvolle Eingriffe in die Natur und ihre Zyklen, Erde, die mit Hilfe von Dynamit gesprengt oder auch mit Bulldozern ausgehoben wurde, um Skulpturen und Kreaturen aus Stein, Metall oder Algen zu installieren.
Bekannte Werke sind die „Spiral Jetty“ (Smithson,1969), aber auch die Verhüllung des Berliner Reichstages (1995) durch das Ehepaar Christo und Jeanne Claude gehören dieser Strömung an.
Sie zielten auf eine Verschmelzung dieser vergänglichen Bauwerke mit der Umgebung, die sie mit Fotografien dokumentierten und in den Galerien der USA und Europa ausstellten.
Die monumentalen Kunstwerke sollten vorrangig Kritik an der fortschreitenden Urbanisierung und der damit verbundenen Umweltzerstörung üben.
Darüber hinaus bestand die Absicht auch darin, dem Besitzbürgertum keine weiteren Anreize für Konsumgüter zu bieten. (vgl. wikipedia: Landart [25.12.10])
Die Naturkunst entsprang der nordamerikanischen Landart in den 1970-er, etablierte sich jedoch hauptsächlich im europäischen Raum. Die Künstler Nils Udo, Thierry Godet und Andy Goldworthy galten als die Wegbereiter einer Kunstform, die sich ausschließlich der Abbildung jahreszeitlich bedingter Naturzyklen widmet und keine gesellschaftskritische Komponenten beinhaltet.
Hierbei spielen die Beobachtung und die Erkenntnis der präsenten Umgebung eine entscheidende Rolle, deren Ästhetik ausschließlich mittels natürlicher Materialien, wie Steine, Muscheln, Blüten hervorgehoben werden soll. Goldworthy unterstreicht ebenso, wie die Landart Künstler, die Vergänglichkeit der Naturmaterialien durch das Medium der Fotografie. Auch seine Kunstwerke stehen im harmonischen Einklang mit ihrem einverleibten Naturraum. (Jörg Riedel: Kunst Artikel: Landart und Naturkunst)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zielgruppe/ Personenorientierung

3. Problemlage/Bedarfsanalyse

4. Ziele des Angebotes

5. Didaktik/Methodik

6. Organisation

6.1 Personal

6.2 Sachmittel/ Finanzierung

6.3 Qualitätssicherung

6.4 Vernetzung

6.5 Öffentlichkeitsarbeit

6.6 Perspektiven/ Nachhaltigkeit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Projektarbeit zielt darauf ab, Jugendlichen mit Benachteiligungen durch einen erlebnispädagogischen Natur-Workshop den Zugang zu natürlichen Lebensräumen zu ermöglichen. Dabei soll die Verbindung zur Natur als Ursprung des Menschseins wiederhergestellt und durch kreative Gestaltungsprozesse das Selbstbewusstsein sowie die sozialen Kompetenzen der Teilnehmenden gestärkt werden.

  • Wiederherstellung der Verbindung zwischen jungen Menschen und der Natur.
  • Förderung der individuellen Kreativität durch Naturkunst und Landart.
  • Stärkung sozialer Kompetenzen durch Gruppenarbeit und Konfliktlösung.
  • Sensibilisierung für Naturkreisläufe und ökologische Zusammenhänge.
  • Niedrigschwellige Förderung von Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Im Rahmen unserer museumspädagogischen Konzeption focussieren wir eine kunstpädagogische Projektarbeit im öffentlichen Raum/Naturraum unter dem Thema „Landart und Naturkunst“. Die Idee entsprang einerseits aus unserer Naturverbundenheit heraus, andererseits motiviert uns die Realisierung gemeinsam mit einer bekannten Kunstpädagogin im Frühjahr 2014.

Zu Beginn möchten wir die Hintergründe der beiden Kunstströmungen näher beleuchten. Die Ursprünge der Landart wurden in den 1960-er Jahren in den USA geprägt. Künstler, wie Michael Heizer und Robert Smithson installierten in den Wüstenregionen an der Westküste gigantische Erdbauten, die sogenannten „Earthworks“.

Es handelte sich dabei um gewaltvolle Eingriffe in die Natur und ihre Zyklen, Erde, die mit Hilfe von Dynamit gesprengt oder auch mit Bulldozern ausgehoben wurde, um Skulpturen und Kreaturen aus Stein, Metall oder Algen zu installieren.

Bekannte Werke sind die „Spiral Jetty“ (Smithson,1969), aber auch die Verhüllung des Berliner Reichstages (1995) durch das Ehepaar Christo und Jeanne Claude gehören dieser Strömung an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der kunstpädagogischen Projektarbeit ein und beleuchtet die kunsthistorischen Hintergründe von Landart und Naturkunst.

2. Zielgruppe/ Personenorientierung: Hier wird der geplante Ferien-Workshop für Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren beschrieben, wobei insbesondere auf benachteiligte Jugendliche und notwendige Präventionsstrategien eingegangen wird.

3. Problemlage/Bedarfsanalyse: Das Kapitel analysiert die gesellschaftlichen Herausforderungen durch Technisierung und Medienkonsum sowie die daraus resultierende Notwendigkeit der Naturförderung.

4. Ziele des Angebotes: Hier werden die pädagogischen Ziele definiert, wie die Förderung der Kreativität, das Erlernen von Naturwissen und die Stärkung sozialer Kompetenzen.

5. Didaktik/Methodik: Dieses Kapitel erläutert den methodischen Aufbau der einwöchigen Seminare und die praktische Durchführung der Kunstprojekte im Außenraum.

6. Organisation: Dieser Abschnitt umfasst die strukturellen Rahmenbedingungen, einschließlich Personaleinsatz, Finanzierungsplan, Qualitätssicherung und Vernetzungsstrategien.

Schlüsselwörter

Naturkunst, Landart, Museumspädagogik, Jugendliche, Benachteiligung, Erlebnispädagogik, Naturraum, Umweltbildung, Kreativität, Gruppenarbeit, Sozialkompetenz, Naturkreisläufe, Projektarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit konzipiert ein erlebnispädagogisches Projekt für Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren, welches die Verbindung zur Natur durch künstlerische Gestaltung stärken soll.

Was sind die zentralen Themenfelder der Projektarbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen Naturkunst, Pädagogik, Umweltbewusstsein und der Förderung benachteiligter Jugendlicher.

Welches primäre Ziel verfolgt das Projekt?

Das Hauptziel ist es, Jugendlichen den Zugang zur Natur zu ebnen, ihre Kreativität zu wecken und sie in ihrer persönlichen sowie sozialen Entwicklung zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein erlebnispädagogischer Ansatz gewählt, der durch begleitete Projektarbeit, Reflexionsrunden und eine niedrigschwellige Partizipation der Jugendlichen gekennzeichnet ist.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Zielgruppenanalyse, die pädagogische Methodik, die inhaltliche Programmstruktur und die organisatorische Planung des Projekts.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Landart, Naturkunst, soziale Benachteiligung, Erlebnispädagogik und nachhaltige Bildung.

Wie wird mit verhaltensauffälligen Jugendlichen im Workshop umgegangen?

Das Projekt nutzt gezielte Präventions- und Interventionsstrategien, wie flexible Pausengestaltung, Kleingruppenarbeit und empathische Begleitung, um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.

Warum ist die Qualitätssicherung so wichtig für dieses Projekt?

Regelmäßige Reflexionsrunden mit Experten und Teilnehmenden stellen sicher, dass das Konzept kontinuierlich verbessert und an die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst werden kann.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzeption einer Projektarbeit zum Thema "Natur selbst gestalten! Denn du bist der Künstler!"
Untertitel
Ferien-Workshop für Jugendliche mit Benachteiligungen
Hochschule
Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Stendal
Autoren
Franziska Haas (Autor:in), Ingrid Sprung (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
15
Katalognummer
V278377
ISBN (eBook)
9783668000742
ISBN (Buch)
9783668000759
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konzeption projektarbeit thema natur denn künstler ferien-workshop jugendliche benachteiligungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Haas (Autor:in), Ingrid Sprung (Autor:in), 2011, Konzeption einer Projektarbeit zum Thema "Natur selbst gestalten! Denn du bist der Künstler!", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/278377
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Leseprobe aus  15  Seiten
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