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Die Unternehmenskultur des schwedischen Möbelkonzerns IKEA

Titel: Die Unternehmenskultur des schwedischen Möbelkonzerns IKEA

Hausarbeit , 2013 , 13 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Hannah Lotz (Autor:in)

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In seinem Werk „Strategy Safari – Eine Reise durch die Wildnis des strategischen Managements“, welches er gemeinsam mit Bruce Ahlstrand und Joseph Lampel verfasst und im Jahr 1999 veröffentlicht hat, beschreibt Henry Mintzberg zehn verschiedene „Schulen“ des strategischen Managements - eine davon ist die sogenannte Kulturschule.
Ihr werden zu Beginn des Kapitels fünf Prämissen zugeordnet:
1. Die Strategiegestaltung ist ein Prozess von sozialer Interaktion, welcher auf den Überzeugungen und Übereinkünften der Mitglieder einer Organisation beruht.
2. Individuen übernehmen diese Überzeugungen während dem Prozess der Kulturaneignung und Sozialisierung, die in den meisten Fällen nonverbal erfolgt und nur manchmal durch formale Indoktrinierung unterstützt wird.
3. Mitglieder können die Überzeugungen, die ihrer Kultur zugrunde liegen, nur teilweise erklären, da ihnen Ursprünge und Erklärungen zum Großteil verborgen bleiben.
4. Strategie ist in erster Linie eine Perspektive, die in kollektiven Absichten wurzelt und Ausdruck in den Organisationsgrundsätzen und Verhaltensmustern findet, mit denen Ressourcen und Fähigkeiten bewahrt oder zum Wettbewerbsvorteil eingesetzt werden.
5. Kultur und Ideologie tragen weniger zu strategischen Veränderungen bei, sondern tendieren zu einer Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Strategie. Dies verweist auf den konservativen Charakter der Kultur bei der Suche nach neuen Strategien.

In der Kulturschule gelten die Ressourcen als Grundlage des Wettbewerbsvorteils; in Folge dessen wird der Kulturbegriff auf den der „materiellen Kultur“ eingeengt. Dieser umfasst materielle Ressourcen wie Maschinen und Gebäude, sowie nicht greifbare Ressourcen wie wissenschaftliches Knowhow und Budgetsysteme. Materielle Kultur entsteht, wenn „von Menschenhand gefertigte Objekte bewusst oder unbewusst, direkt oder indirekt die Überzeugungen der Individuen widerspiegeln, die diese Objekte in Auftrag gegeben, hergestellt, gekauft oder verwendet haben und in der Folge auch die Überzeugungen der Gemeinschaft, der diese Individuen angehören.“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Definition des Kulturbegriffes

2. Die Kulturschule nach Henry Mintzberg

3. Definition Unternehmenskultur

4. Die Unternehmenskultur von IKEA

4.1. Das IKEA-Konzept

4.1.1. Die Einrichtungshäuser

4.1.2. Ausdruck des schwedischen Ursprungs

4.2. Marketinginstrumente

5. Werte und Normen

5.1. Schwedische Organisationsstruktur

5.2. Schwedische Unternehmenskultur bei IKEA

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifische Unternehmenskultur des schwedischen Möbelkonzerns IKEA auf Basis der „Kulturschule“ nach Henry Mintzberg und analysiert, wie diese Werte und Normen den wirtschaftlichen Erfolg und die Organisationsstruktur des Unternehmens prägen.

  • Grundlagen der Unternehmenskultur und theoretische Einordnung nach Mintzberg
  • Analyse des IKEA-Konzepts und dessen strategischer Ausrichtung
  • Bedeutung des schwedischen Ursprungs als identitätsstiftendes Merkmal
  • Marketingstrategien und ihre Verbindung zur Unternehmenskultur
  • Die schwedische Organisationsstruktur und deren Einfluss auf die Mitarbeitermotivation

Auszug aus dem Buch

4.1.1. Die Einrichtungshäuser

Die einzelnen Einrichtungshäuser sind in ihrem Aufbau standardisiert, sodass sich die Kunden immer wie „zu Hause“ fühlen können. Gesetzt wird dabei auf eine einfache und funktionale Gestaltung als Spiegel der Kundenfreundlichkeit und des Kostenbewusstseins des Unternehmens. Jede Filiale verfügt über eine Kinderbetreuung (das sogenannte Småland), einem Schwedenshop, einer Hot-Dog Station und einem Restaurant – zur kulinarischen Abrundung und mit der verkaufspsychologischen Bedeutung einer Belohnung. Die Verkaufswege sind in logischer Reihenfolge angeordnet und von Verkaufspsychologen konzipiert. Im Eingangsbereich und an einzelnen Zwischenstationen jeder Filiale werden für den Bedarf Bleistifte, Notizblätter, Maßbänder, gelbe IKEA-Einkaufstaschen, Kinderwagen und Rollstühle bereitgestellt. Verkäufer befinden sich hauptsächlich an Beratungsstellen (Info-Points) und somit weitgehend im Hintergrund.

Im Anschluss an den Rundgang durch die verschiedenen Wohnwelten betritt man die sogenannte Markthalle, die mit ihrem breiten Sortiment an Haushaltswaren und Dekorationsartikeln zu Spontankäufen verleiten soll. Vor dem Kassenbereich befinden sich dann das große Selbstbedienungslager und die „Fundgrube“ mit stark reduzierter Mangelware. Als weiteren Service bietet jede Filiale Transport, Montage und Nähdienste an, was die Kunden an einem gesonderten Informationsschalter erfragen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition des Kulturbegriffes: Erläuterung der etymologischen Herkunft und der kulturanthropologischen Bedeutung von Kultur als kollektives Phänomen.

2. Die Kulturschule nach Henry Mintzberg: Vorstellung der Kulturschule als strategischen Ansatz, der Organisationen als soziale Interaktionssysteme betrachtet.

3. Definition Unternehmenskultur: Darstellung der historischen Entwicklung und der Bedeutung von Werten, Normen und Denkhaltungen für den Unternehmenserfolg.

4. Die Unternehmenskultur von IKEA: Historischer Abriss des Unternehmens und Analyse der zentralen Vision sowie der operativen Umsetzung des Konzepts.

4.1. Das IKEA-Konzept: Untersuchung der grundlegenden Unternehmensphilosophie und deren Verankerung im „Testament eines Möbelhändlers“.

4.1.1. Die Einrichtungshäuser: Analyse des standardisierten Filialaufbaus als Mittel zur Steuerung des Kundenerlebnisses und der Verkaufspsychologie.

4.1.2. Ausdruck des schwedischen Ursprungs: Erläuterung, wie nationale Identität und Traditionen gezielt für das Marketing und die Markenbildung genutzt werden.

4.2. Marketinginstrumente: Betrachtung der Werbestrategien, insbesondere des Katalogs, als Medium für den sozialen Wandel und die Kundenbindung.

5. Werte und Normen: Erläuterung der Bedeutung von internen Leitbildern für die Struktur eines Unternehmens.

5.1. Schwedische Organisationsstruktur: Beschreibung der flachen Hierarchien und der Matrixorganisation als Ausprägung schwedischer Mentalität.

5.2. Schwedische Unternehmenskultur bei IKEA: Darstellung der gelebten Werte, wie das Duzen und die Ablehnung von Statussymbolen im Arbeitsalltag.

6. Fazit: Zusammenfassende Bestätigung der Übereinstimmung von IKEAs Unternehmenspraxis mit den theoretischen Prämissen der Kulturschule.

Schlüsselwörter

Unternehmenskultur, IKEA, Strategie Safari, Henry Mintzberg, Kulturschule, Schwedische Organisationsstruktur, Marketing, Möbelhandel, Matrixorganisation, Werte und Normen, Unternehmenserfolg, Konsumentenverhalten, Markenbildung, Arbeitsklima, Herkunftslandeffekt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die spezifische Unternehmenskultur des Möbelkonzerns IKEA und analysiert, wie diese auf theoretischen Modellen des strategischen Managements basiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Unternehmenskultur, schwedische Organisationsprinzipien, Verkaufspsychologie und die strategische Markenführung von IKEA.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Verbindung zwischen der internen Unternehmenskultur und den nach außen gerichteten Marketingstrategien sowie der Organisationsstruktur aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die theoretische Perspektive der „Kulturschule“ nach Henry Mintzberg, um die Unternehmenspraxis von IKEA systematisch einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entstehung des IKEA-Konzepts, die Gestaltung der Einrichtungshäuser, die Bedeutung des schwedischen Ursprungs im Marketing sowie die flachen Hierarchien des Unternehmens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Unternehmenskultur, IKEA, Kulturschule, Matrixorganisation, Herkunftslandeffekt und schwedische Organisationsstruktur.

Wie beeinflusst das „Testament eines Möbelhändlers“ die Kultur?

Es bildet das Fundament für alle Unternehmensentscheidungen und dient dazu, die Vision des „besseren Alltags“ und die Unternehmenskultur langfristig zu erhalten.

Welche Rolle spielt die „Matrixorganisation“ bei IKEA?

Sie ermöglicht eine Spezialisierung nach verschiedenen Dimensionen wie Verkauf oder Produktion und spiegelt die flachen Hierarchien und die Gleichberechtigung der schwedischen Arbeitskultur wider.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Unternehmenskultur des schwedischen Möbelkonzerns IKEA
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar
Note
2,0
Autor
Hannah Lotz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V278146
ISBN (eBook)
9783656711193
ISBN (Buch)
9783656712527
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unternehmenskultur möbelkonzern ikea mintzberg strategie safari strategy safari
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hannah Lotz (Autor:in), 2013, Die Unternehmenskultur des schwedischen Möbelkonzerns IKEA, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/278146
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Leseprobe aus  13  Seiten
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