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Illustrative Propaganda. Der Einfluss von Bilderbüchern auf Kinder und Jugendliche im Dritten Reich

Titel: Illustrative Propaganda. Der Einfluss von Bilderbüchern auf Kinder und Jugendliche im Dritten Reich

Hausarbeit , 2007 , 12 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Annika Kailing (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine gigantische Propagandamaschinerie, die von einem eigenen Ministerium gesteuert wurde, sorgte im "Dritten Reich" für die Durchsetzung nationalsozialistischer Ideologie. Dabei wurden auch Bilderbücher instrumentalisiert. Das Leseverhalten der Kinder
sollte sich ändern. Das individuelle Lesen wurde zugunsten des gemeinsamen "Leseerlebnisses" in der Gruppe verdrängt. Inhalte wurden gemeinsam diskutiert, allerdings ohne freie Interpretationsräume für die Kinder, sondern inklusive einer
schon vorgefertigten, in den Augen der Nationalsozialisten „richtigen“, Interpretation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Geschichtlicher Hintergrund

2. Definition des Begriffes „Propaganda“

3. Grundzüge der nationalsozialistischen Ideologie

3.1 Rassenideologie

3.2 Kriegserziehung

4. Nationalsozialistisches Bild vom Kind

5. Umsetzung der NS-Ideologie in Bilderbüchern

5.1 Kriegsbilderbücher

5.2 antisemitische Bilderbücher

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Instrumentalisierung von Bilderbüchern als Propagandamedium während der Zeit des Nationalsozialismus. Ziel ist es zu analysieren, wie durch gezielte inhaltliche Gestaltung das Weltbild von Kindern und Jugendlichen manipuliert wurde, um sie im Sinne der NS-Ideologie zu formen.

  • Historische Einordnung des „Dritten Reiches“ und der NS-Propaganda
  • Vermittlung rassenideologischer und militärischer Grundwerte
  • Das nationalsozialistische Erziehungsziel: Das Kind als künftiges Volksmitglied
  • Die Rolle der Bilderbücher als suggestives Beeinflussungsinstrument
  • Analyse spezifischer Propagandainhalte (Kriegsverherrlichung und Antisemitismus)

Auszug aus dem Buch

5.1 Kriegsbilderbücher:

Als Propagandamittel „Bilderbuch“ am Weitesten verbreitet waren die sogenannten „Kriegsbilderbücher“; militaristische und kriegsverherrlichende Bilderbücher, die das Soldatenleben verherrlichten und die grausame Realität des Krieges verdrängten oder völlig außer Acht ließen (Hirlinger-Fuchs, 2001).

Sie entsprachen inhaltlich einer Propagandaschrift für das Militär, um die Kinder als zukünftige Soldaten zu werben. Soldatenleben wurde hier mit Männlichkeit gleichgesetzt, ja sogar mit Heldentum. Es sollte ein Ideal darstellen, welches die Kinder selbst anstreben sollten. Die Freude an demonstrierter militärischer Macht wurde ausgedrückt durch Panzer, Flugzeuge und Soldatentruppen - umsäumt von bewunderndem Publikum. Persönliche, menschliche Werte und übergeordnete, ethisch geistige Werte existierten nicht. Individualität musste zugunsten der Masse, dem Gleichschritt und der Uniform weichen.

Das nationalsozialistische Kriegsbilderbuch sollte keine Geschichte erzählen, sondern ganz einfach eine moralisch ethische Grundhaltung zur Verherrlichung des Soldatenlebens ausdrücken. Es hatte hier eine stark suggestive und manipulative Wirkung. Die Gefühle der dargestellten Personen wurden genauso manipuliert, wie die der Zuschauer und Bilderbuchbetrachter. Kinder wurden direkt angesprochen und darauf vorbereitet, selbst aktiv zum Erreichen der Kriegsziele beizutragen (Hirlinger-Fuchs, 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Geschichtlicher Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert den Aufstieg des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 und die damit einhergehende Machtübernahme Hitlers.

2. Definition des Begriffes „Propaganda“: Es wird die Definition von Propaganda als Instrument der Meinungsbeeinflussung dargelegt und die totale Kontrolle durch das Propagandaministerium unter Joseph Goebbels beschrieben.

3. Grundzüge der nationalsozialistischen Ideologie: Das Kapitel behandelt die rassenideologischen Grundlagen sowie die Bedeutung der Kriegserziehung innerhalb der NS-Weltanschauung.

3.1 Rassenideologie: Hier wird der Antisemitismus als zentraler Bestandteil der Ideologie und die Unterteilung der Bevölkerung in „Herrenrasse“ und „Untermenschen“ thematisiert.

3.2 Kriegserziehung: Es wird analysiert, wie bereits im Kindesalter durch Training und Beeinflussung die soldatische Kampfbereitschaft gefördert werden sollte.

4. Nationalsozialistisches Bild vom Kind: Dieses Kapitel beschreibt das Ziel der Nationalsozialisten, Kinder als Zukunft des Staates durch gezielte Manipulation zu „nützlichen Volksmitgliedern“ zu erziehen.

5. Umsetzung der NS-Ideologie in Bilderbüchern: Es wird erklärt, wie das Medium Bilderbuch instrumentalisiert wurde, um vorgefertigte Interpretationen der Welt an Kinder zu vermitteln.

5.1 Kriegsbilderbücher: Das Kapitel beleuchtet, wie Kriegsbilderbücher Soldatenleben und militärische Macht verherrlichten, um Kinder für den Kriegsdienst zu werben.

5.2 antisemitische Bilderbücher: Es wird aufgezeigt, wie diese Bücher gezielt zum Rassenhass aufriefen und Juden mit entmenschlichenden Begriffen diffamierten.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Propaganda, Bilderbücher, Kriegserziehung, Antisemitismus, Rassenideologie, Erziehung, Manipulation, Drittes Reich, Soldatenleben, Kindheit, Volksgemeinschaft, Ideologie, Hitlerjugend, Indoktrination.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der nationalsozialistischen Propaganda und wie diese gezielt durch Kinderbilderbücher eingesetzt wurde, um junge Menschen ideologisch zu beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Ideologie des Nationalsozialismus, der Erziehung von Kindern in totalitären Strukturen sowie der spezifischen Wirkung von militaristischer und antisemitischer Literatur auf junge Leser.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Bilderbücher als Instrumente der NS-Ideologie genutzt wurden, um Kinder und Jugendliche im Sinne des Regimes zu formen und auf die Ziele des „Dritten Reiches“ auszurichten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die verschiedene historische Quellen, Definitionen und Fachliteratur heranzieht, um die Zusammenhänge zwischen Propaganda und kindgerechter Literatur zu verdeutlichen.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der NS-Ideologie, das nationalsozialistische Bild vom Kind sowie die konkrete Umsetzung dieser Ideologie in Form von Kriegsbilderbüchern und antisemitischen Werken.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Propaganda, Nationalsozialismus, Kindheit, Erziehung, Rassenideologie, Kriegsbilderbücher und Indoktrination.

Inwiefern unterschieden sich die im Buch beschriebenen Kriegsbilderbücher von herkömmlicher Kinderliteratur?

Im Gegensatz zu erzählender Literatur zielten diese Propagandawerke darauf ab, keine Geschichte zu erzählen, sondern eine aggressive, militaristische Grundhaltung zur Verherrlichung des Soldatenlebens direkt auf den Betrachter zu übertragen.

Wie wurde der Antisemitismus in den betrachteten Bilderbüchern vermittelt?

Die Bücher nutzten starkfarbige Zeichnungen und diffamierende Hassparolen, um Juden als „Völkerzersetzer“ darzustellen und Kindern die „radikale Bekämpfung“ als alternativlose Lösung nahezulegen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Illustrative Propaganda. Der Einfluss von Bilderbüchern auf Kinder und Jugendliche im Dritten Reich
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,5
Autor
Annika Kailing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
12
Katalognummer
V278015
ISBN (eBook)
9783656708865
ISBN (Buch)
9783656712411
Sprache
Deutsch
Schlagworte
illustrative propaganda einfluss bilderbüchern kinder jugendliche dritten reich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annika Kailing (Autor:in), 2007, Illustrative Propaganda. Der Einfluss von Bilderbüchern auf Kinder und Jugendliche im Dritten Reich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/278015
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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