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Psychosoziale Probleme bei Arbeitslosen

Titel: Psychosoziale Probleme bei Arbeitslosen

Hausarbeit , 2010 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Laura Pätzold (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Von Arbeitslosigkeit betroffen sind in der heutigen Gesellschaft alle Schichten und Milieus. Eine Garantie niemals arbeitslos zu werden gibt es in der Gesellschaft nicht mehr. Aus diesem Grund ist eine Auseinandersetzung mit der Thematik von enormer Bedeutung. Arbeitsloigkeit kann massive psychische Auswirkungen auf die Betroffenen haben, welche in dieser Arbeit anschaulich dargestellt werden. Es kann ein Teufelskreis entstehen, aus dem es kein Entkommen mehr gibt. Um diesen Teufelskreis zu vermeiden, ist ein reflexiver Umgang mit der Thematik wichtig. Nur, wer die psychischen Auswirkungen von Arbeitsloigkeit kennt, der hat eine Chance diesen Teufelskreis zu durchbrechen und kann eventuell wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedeutung von Arbeit

3. Schuldzuschreibungen

4. Psychosoziale Probleme

4.1 psychischen Probleme

4.2 familiäre Probleme

4.3 soziale Probleme

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychosozialen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit und analysiert, inwieweit gesellschaftliche Schuldzuschreibungen und die kapitalistische Wirtschaftsweise die psychische Belastung der Betroffenen verschärfen. Ziel ist es, ein objektiveres Verständnis für die Lage Erwerbsloser zu fördern und aufzuzeigen, dass Arbeitslosigkeit kein individuelles Versagen, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt.

  • Die fundamentale Bedeutung von Erwerbsarbeit für die Identitätsbildung und Strukturierung des Alltags.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit individuellen Schuldzuschreibungen gegenüber Arbeitslosen.
  • Die Analyse der psychischen Folgen, inklusive Phasenmodellen der Verarbeitung.
  • Die Auswirkungen auf familiäre Strukturen und partnerschaftliche Beziehungen.
  • Die Veränderung sozialer Kontakte und die daraus resultierende Gefahr der Isolation.

Auszug aus dem Buch

4.1 psychische Folgen

Arbeitslosigkeit bedeutet nicht nur der Verlust des Arbeitsplatzes, sondern auch Verluste im Bereich: der Tagesstruktur, der ökonomische Sicherheit, der Karriereperspektive, der sozialen Anerkennung, der Sozialkontakte mit Arbeitskollegen, das Gefühl der eigenen Bedeutung in der Gesellschaft.

All diese Verluste führen bei den Betroffenen zu einer verwirrenden Vielfalt an Reaktionen. Sie reichen von unbekümmertem Optimismus, bis hin zu psychotischen Zusammenbrüchen und Selbstmordversuchen. Diese Vielfalt lässt sich durch die aktuelle Belastbarkeit, Alter, verfügbare materielle Ressourcen, Biographie und die Persönlichkeitsstruktur erklären, die bei allen Betroffenen individuell ist. Die Reaktionen könnten auch prophylaktische Abwehrkämpfe sein, wie zum Beispiel eine Betriebsbesetzung oder andere Arten des Streiks. In diesem Fall wollen die Betroffen sich nicht mit ihrer Situation abfinden, sondern versuchen mit hohem Engagement wieder eingestellt zu werden. Andererseits gibt es Betroffene die sich Arbeitsloseninitiativen anschließen oder Rückzugsformen, wie die soziale Isolierung wählen.

In diesen Fällen wurde die Arbeitslosigkeit, als eine Situation wahrgenommen, die sich nicht mehr umkehren lässt. Des Weiteren reagieren die Betroffenen auf ihre derzeitige Lage mit Kriminalität oder Autoaggressionen. Dabei machen die kriminellen Betroffenen die Gesellschaft für ihren Arbeitsplatzverlust verantwortlich und die Autoaggressiven sich selbst. Kennzeichnend für alle Reaktionen ist jedoch, dass sich die Bedürfnisse und Wünsche der Betroffenen nicht realisieren lassen und das über einen Prozess des Ausbalancierens ein neues Gleichgewicht gefunden werden muss. Bei diesem Prozess ist es bedeutsam in wie weit die Betroffenen in der Lage sind, sich mit ihrer Situation abzufinden bzw. welche Chancen bestehen wieder in das System der Beschäftigten integriert zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Prekarität durch die kapitalistische Wirtschaftsform und führt in die Fragestellung ein, wie Arbeitslosigkeit psychosoziale Probleme beeinflusst.

2. Bedeutung von Arbeit: Dieses Kapitel erläutert den zentralen Stellenwert von Arbeit für die Identitätsbildung, die soziale Positionierung und die Kontrolle über den eigenen Lebensalltag.

3. Schuldzuschreibungen: Hier wird kritisch hinterfragt, warum Arbeitslosigkeit oft als individuelles Versagen umgedeutet wird und welche Rolle Medien sowie gesellschaftliche Erwartungen dabei spielen.

4. Psychosoziale Probleme: Dieses Kapitel untersucht die tiefgreifenden Auswirkungen auf die Psyche, die familiären Beziehungen und das soziale Umfeld der Betroffenen.

4.1 psychischen Probleme: Diese Sektion analysiert die psychischen Belastungen und verschiedene Phasen der Krankheits- und Krisenverarbeitung bei Arbeitslosen.

4.2 familiäre Probleme: Dieser Abschnitt beleuchtet das wachsende Konfliktpotenzial in Partnerschaften und Familien, hervorgerufen durch existenzielle Ängste und Machtverschiebungen.

4.3 soziale Probleme: Das Kapitel beschreibt, wie gesellschaftliche Vorurteile zur sozialen Isolation führen und wie sich der Kontakt zu sozialen Netzwerken verändert.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und warnt vor einer Zuspitzung der Situation in einer Gesellschaft, die das Problem der Arbeitslosigkeit nicht gemeinschaftlich adressiert.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und theoretischen Grundlagen der Arbeit.

Schlüsselwörter

Arbeitslosigkeit, Psychosoziale Folgen, Kapitalismus, Schuldzuschreibung, Identitätsverlust, Soziale Isolation, Psychische Belastung, Familienstrukturen, Prekarität, Leistungsgesellschaft, Persönlichkeitsstruktur, Krisenverarbeitung, Erwerbsbiographie, gesellschaftliche Stigmatisierung, Existenzangst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den vielfältigen psychosozialen Problemen, die durch den Verlust eines Arbeitsplatzes in unserer modernen, leistungsorientierten Gesellschaft entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Bedeutung von Arbeit für die Identitätsbildung, die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die Psyche, das familiäre Miteinander und das soziale Umfeld sowie die gesellschaftliche Stigmatisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen kritischen Blick auf das Phänomen Arbeitslosigkeit zu werfen und aufzuzeigen, dass es sich um ein strukturelles, gesellschaftliches Problem handelt und nicht um individuelles Verschulden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, wobei bekannte Konzepte wie die von Marx oder Erickson herangezogen werden, um die psychosoziale Verarbeitung von Arbeitslosigkeit zu erklären.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die gesellschaftlichen Hintergründe von Arbeit, anschließend die oft ungerechtfertigten Schuldzuschreibungen und schließlich die differenzierten psychosozialen, familiären und sozialen Folgen detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Arbeitslosigkeit, Psychosoziale Folgen, Kapitalismus, Stigmatisierung, Identitätsbildung und Soziale Isolation.

Warum spielt die familiäre Beziehung eine so wichtige Rolle in der Untersuchung?

Die Familie ist oft der einzige Rückzugsort, wird jedoch durch Arbeitslosigkeit massiv belastet, da sich Ängste und Frustrationen durch die räumliche Nähe und finanzielle Sorgen direkt auf die Partner und Kinder übertragen.

Was besagt das Phasenmodell der Arbeitslosigkeit?

Das Modell beschreibt den Prozess der Verarbeitung, der von anfänglichem Schock und Erregung über Phasen der Lähmung und Beruhigung bis hin zu Hoffnungslosigkeit oder Apathie führen kann.

Wie verändert sich die soziale Interaktion der Betroffenen?

Die Betroffenen ziehen sich oft aus Scham zurück, brechen den Kontakt zu alten Bekannten ab und suchen eher den Austausch mit anderen Arbeitslosen, um Verständnis für ihre Situation zu finden.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Psychosoziale Probleme bei Arbeitslosen
Hochschule
Universität Osnabrück
Veranstaltung
Soziale Ungleichheit und Sozialstruktur
Note
1,7
Autor
Laura Pätzold (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
20
Katalognummer
V278001
ISBN (eBook)
9783656708834
ISBN (Buch)
9783656710011
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychosoziale probleme arbeitslosen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Pätzold (Autor:in), 2010, Psychosoziale Probleme bei Arbeitslosen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/278001
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