In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich Deutschland von einer traditionellen
Gesellschaft hin zu einer modernen Gesellschaft. Durch diese Tatsache wird immer mehr
Flexibilität von Arbeitnehmern erwartet. Es ist häufig der Fall, dass der Arbeitnehmer ein
Wohnortswechsel in Kauf nehmen muss um seiner Arbeit nach zu gehen, wodurch die
Anzahl der Singlehaushalte in Deutschland stetig zunimmt. Die zurückgelassenen Eltern
leben also wie deren ausgezogenen Kinder alleine. Dadurch wird eine Singularisierung der
Gesellschaft hervorgerufen. Hinzu kommt der demographische Wandel (zunehmende
Veraltung der Gesellschaft). Durch die gesellschaftlich strukturelle Veränderung ist das
familiäre Netz zur Betreuung und Unterstützung nicht mehr gegeben. Das traditionelle
Modell der Großfamilie sowie nachbarschaftliche Hilfe sind immer seltener anzutreffen.
Hinter diesem Aspekt und um dieser Entwicklung entgegenzuwirken bietet das
Mehrgenerationenhaus eine gute Alternative. Mehrgenerationenhäuser gibt es im
Allgemeinen erst seit Januar 2008. Das Mehrgenerationenhaus in X. wurde im August 2008
gegründet.
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine Informationen über das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus (das MGH X.)
2. Struktur und Organisation der Einrichtung
3. Adressaten/innen der Einrichtung
4. Arbeitsinhalte und Arbeitsweise
5. Qualifikationen
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit erkundet die Funktionsweise, Struktur und Bedeutung des Mehrgenerationenhauses X. als sozialraumorientierte Einrichtung. Dabei wird analysiert, wie durch generationenübergreifende Angebote und bürgerschaftliches Engagement auf den gesellschaftlichen Wandel sowie die veränderten Bedürfnisse von Familien und Einzelpersonen reagiert wird.
- Entstehungsgeschichte und gesellschaftlicher Kontext der Mehrgenerationenhäuser
- Strukturelle Organisation und Finanzierung der Einrichtung
- Die Rolle der Zielgruppen und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit
- Methodische Arbeitsweise und inhaltliche Handlungsfelder
- Qualifikationsanforderungen an das dort tätige Fachpersonal
Auszug aus dem Buch
Wie kam es zur Entstehung des Mehrgenerationenhauses?
In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich Deutschland von einer traditionellen Gesellschaft hin zu einer modernen Gesellschaft. Durch diese Tatsache wird immer mehr Flexibilität von Arbeitnehmern erwartet. Es ist häufig der Fall, dass der Arbeitnehmer ein Wohnortswechsel in Kauf nehmen muss um seiner Arbeit nach zu gehen, wodurch die Anzahl der Singlehaushalte in Deutschland stetig zunimmt. Die zurückgelassenen Eltern leben also wie deren ausgezogenen Kinder alleine. Dadurch wird eine Singularisierung der Gesellschaft hervorgerufen. Hinzu kommt der demographische Wandel (zunehmende Veraltung der Gesellschaft). Durch die gesellschaftlich strukturelle Veränderung ist das familiäre Netz zur Betreuung und Unterstützung nicht mehr gegeben. Das traditionelle Modell der Großfamilie sowie nachbarschaftliche Hilfe sind immer seltener anzutreffen. Hinter diesem Aspekt und um dieser Entwicklung entgegenzuwirken bietet das Mehrgenerationenhaus eine gute Alternative. Mehrgenerationenhäuser gibt es im Allgemeinen erst seit Januar 2008. Das Mehrgenerationenhaus in X. wurde im August 2008 gegründet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Allgemeine Informationen über das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus (das MGH X.): Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehungsgeschichte, das Konzept des Miteinanders der Generationen und die Bedeutung des ESF-Programms.
2. Struktur und Organisation der Einrichtung: Hier werden die bundesweite Einbettung, die Finanzierung sowie die Leitideen und Standorteigenschaften des Hauses beschrieben.
3. Adressaten/innen der Einrichtung: Dieser Abschnitt analysiert die vielfältige Zielgruppe und die Gründe, warum Menschen das Angebot der Einrichtung nutzen.
4. Arbeitsinhalte und Arbeitsweise: Das Kapitel erläutert die verschiedenen Handlungsfelder und die Bedeutung des offenen Treffs als Kernkonzept für das soziale Miteinander.
5. Qualifikationen: Hier werden die verschiedenen Berufsgruppen und die an das Personal gestellten Anforderungen im Arbeitsalltag dargestellt.
Schlüsselwörter
Mehrgenerationenhaus, Soziale Arbeit, Familienbildung, Generationenübergreifendes Miteinander, Aktionsprogramm, Europäischer Sozialfonds, Bürgerschaftliches Engagement, Sozialraumorientierung, Demographischer Wandel, Freiwilligenarbeit, Offener Treff, Familienunterstützung, Kooperation, Soziale Infrastruktur, Integration.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erkundung und Analyse eines spezifischen Mehrgenerationenhauses als Einrichtung der Sozialen Arbeit.
Was sind die zentralen Themenfelder der Einrichtung?
Zu den Schwerpunkten zählen die Förderung des generationsübergreifenden Austauschs, die Unterstützung von Familien sowie die Stärkung bürgerschaftlichen Engagements.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Arbeitsweise, Struktur und die Bedeutung des Mehrgenerationenhauses X. für die lokale soziale Infrastruktur transparent zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit basiert auf einer explorativen Erkundung, die durch Gespräche mit Mitarbeitern und die Auswertung von programmspezifischen Daten und Internetquellen gewonnen wurde.
Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Entstehungsgeschichte, die organisatorische Struktur, die Zielgruppen, die konkreten Arbeitsfelder sowie das Anforderungsprofil an das Fachpersonal.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung am besten?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Mehrgenerationenhaus, Soziale Arbeit, generationenübergreifender Austausch und soziale Infrastruktur.
Wie finanziert sich ein solches Mehrgenerationenhaus?
Die Finanzierung erfolgt über einen Mix aus öffentlichen Mitteln (Bund, EU/ESF), Spenden, Fundraising, Kooperationen mit Unternehmen sowie eigenen Einnahmen durch Kurse oder Raumnutzung.
Welche Rolle spielt der "Offene Treff" innerhalb des Konzepts?
Der Offene Treff dient als zentrale Anlaufstelle und wichtigstes Instrument, um Menschen unterschiedlicher Altersgruppen ungezwungen miteinander in Kontakt zu bringen.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2011, Erkundungspraktikum im Bereich Familienbildung: Das Mehrgenerationenhaus, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277816