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Lernstoff zu: George Herbert Mead. Entstehung von Bewusstsein und Identität aus dem Prozess der symbolisch vermittelten Interaktion

Titel: Lernstoff zu: George Herbert Mead. Entstehung von Bewusstsein und Identität aus dem Prozess der symbolisch vermittelten Interaktion

Prüfungsvorbereitung , 2007 , 5 Seiten

Autor:in: Diplom-Soziologe Lars Okkenga (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Vorbereitung mündliche Prüfung (Diplom) zum Thema: George Herbert Mead - Entstehung von Bewusstsein und Identität aus dem Prozess der symbolisch vermittelten Interaktion

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Soziales Verhalten/ Handeln

1.1 Gestenvermittelte Interaktion

1.2 Symbolisch vermittelte Interaktion

2. Bewusstsein

3. Identität

3.1 play

3.2 Game

4. Der verallgemeinerte Andere

4.1 Me (Mich)

4.2 I (Ich)

5. Identitätsbildung

6. Gesellschaft und Institutionen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, George Herbert Meads Theorie zur Entstehung von Bewusstsein und Identität durch den Prozess der symbolisch vermittelten Interaktion darzulegen und die wesentlichen Mechanismen der menschlichen Verhaltenskoordination zu erläutern.

  • Grundlagen des sozialen Verhaltens und Handelns
  • Differenzierung zwischen gestenvermittelter und symbolisch vermittelter Interaktion
  • Konstitution von Bewusstsein im Interaktionsprozess
  • Struktur und Entwicklung von Identität (Play und Game)
  • Das Wechselspiel zwischen Me (Mich) und I (Ich)
  • Definition von Gesellschaft und sozialen Institutionen

Auszug aus dem Buch

Symbolisch vermittelte Interaktion

Symbolisch vermittelte Interaktion ist dadurch gekennzeichnet, dass die Handlungsanfänge bzw. Gesten nicht nur bei Anderen eine bestimmte Reaktion oder Handlungsbereitschaft hervorrufen, sondern im Individuum, das eine Geste ausführt, gleichsam die Haltungen der anderen sich selbst gegenüber übernimmt. → Wenn in irgendeiner Situation ein Individuum durch eine Geste einem anderen Individuum aufzeigt, was es zu tun hat, so ist sich das erste Individuum der Bedeutung seiner eigenen Geste bewusst, insoweit es die Einstellungen des zweiten Individuums zu dieser Geste einnimmt und implizit ebenso zu reagieren, wie es das zweite Individuum explizit tut. → Wenn eine Geste die dahinterstehende Idee ausdrückt und diese Idee im anderen Menschen auslöst, ist dies ein signifikantes Symbol.

Beispiel: Jemand schüttelt die Faust vor unserem Gesicht, so kann man annehmen, dass diese Person nicht nur eine feindselige Haltung ausdrückt, sondern dass dahinter auch eine Idee steckt. → Sobald ein Zustand erreicht wird, an dem die Idee einer Geste in allen Individuen vorhanden ist, wird die Geste zu dem, was wir Sprache nennen. → Zum einem signifikanten Symbol mit einer bestimmten Bedeutung. → Die Funktion signifikanter Symbol zeigt sich somit besonders anhand vokaler Gesten, da sie am ehesten vom Handlungssubjekt genauso wahrgenommen werden können wie vom Interaktionspartner.

Zusammenfassung der Kapitel

Soziales Verhalten/ Handeln: Dieses Kapitel definiert soziales Handeln als Reaktion auf andere und unterscheidet zwischen der gestenvermittelten Interaktion und der komplexeren, symbolisch vermittelten Form.

Bewusstsein: Hier wird Bewusstsein als Wissen um die Bedeutung von Objekten charakterisiert, das durch die Analyse eigener Reaktionen auf soziale Reize entsteht.

Identität: Das Kapitel beschreibt Identität als Fähigkeit, sich selbst zum Objekt zu machen, wobei zwischen den Entwicklungsstufen des Spiels (play) und des organisierten Spiels (game) differenziert wird.

Der verallgemeinerte Andere: Diese Sektion erläutert die Internalisierung gesellschaftlicher Haltungen und die Unterscheidung zwischen dem signifikanten Anderen und dem verallgemeinerten Anderen.

Identitätsbildung: Die Identitätsbildung wird als ein kontinuierliches Wechselspiel zwischen der sozialen Komponente (Mich) und dem impulsiven Individuellen (Ich) dargestellt.

Gesellschaft und Institutionen: Das abschließende Kapitel definiert Gesellschaft als Summe der anderen Personen und beschreibt Institutionen als grundlegende Haltungen, die das Gruppenverhalten koordinieren.

Schlüsselwörter

Symbolisch vermittelte Interaktion, Gesten, signifikantes Symbol, Bewusstsein, Selbstbewusstsein, Identität, play, Game, verallgemeinerter Andere, Me, I, Identitätsbildung, Gesellschaft, Institutionen, soziales Verhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert George Herbert Meads sozialpsychologische Theorie über die Genese von Bewusstsein und Identität innerhalb sozialer Interaktionsprozesse.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören die Differenzierung von Interaktionsformen, die Rolle der Sprache, die Entwicklung des Selbst und die Struktur der Identität im gesellschaftlichen Kontext.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Bewusstsein und Identität aus der Notwendigkeit entstehen, menschliches Verhalten durch symbolisch vermittelte Interaktion zu koordinieren.

Welche methodische Perspektive wird eingenommen?

Es wird eine sozialtheoretische Perspektive angewandt, die den Prozess der sozialen Interaktion als Grundlage für die Entwicklung subjektiver Identität und objektiven Wissens betrachtet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Stufen des sozialen Verhaltens, die Funktionen signifikanter Symbole, die Entwicklung vom Kinderspiel zum organisierten Spiel sowie die Dynamik zwischen Mich und Ich.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie symbolische Interaktion, signifikante Symbole, Me/I-Dynamik und verallgemeinerter Andere charakterisiert.

Was ist der Unterschied zwischen gestenvermittelter und symbolisch vermittelter Interaktion?

Bei der gestenvermittelten Interaktion erfolgen Anpassungen instinktiv, während bei der symbolisch vermittelten Interaktion die Beteiligten die Haltung des Gegenübers antizipieren und sich bewusst auf gemeinsame Bedeutungen beziehen.

Wie definiert Mead das „Ich“ im Vergleich zum „Mich“?

Das „Mich“ repräsentiert die verinnerlichten Erwartungen und Haltungen der Gesellschaft, während das „Ich“ die spontane, individuelle und oft kritische Reaktion des Einzelnen auf diese gesellschaftlichen Vorgaben darstellt.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lernstoff zu: George Herbert Mead. Entstehung von Bewusstsein und Identität aus dem Prozess der symbolisch vermittelten Interaktion
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Soziologie)
Autor
Diplom-Soziologe Lars Okkenga (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
5
Katalognummer
V277812
ISBN (eBook)
9783656705703
ISBN (Buch)
9783656710103
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lernstoff george herbert mead entstehung bewusstsein identität prozess interaktion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Soziologe Lars Okkenga (Autor:in), 2007, Lernstoff zu: George Herbert Mead. Entstehung von Bewusstsein und Identität aus dem Prozess der symbolisch vermittelten Interaktion, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277812
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Leseprobe aus  5  Seiten
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