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Die optimale Firmengröße. Der Transaktionskostenansatz nach Coase und Williamson

Titel: Die optimale Firmengröße. Der Transaktionskostenansatz nach Coase und Williamson

Hausarbeit , 2014 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit geht es um den Transaktionskostenansatz und seine Entwicklung, die durch Coase und Williamson geprägt wurde. Es sollen die Erklärungsansätze von Coase und Williamson thematisiert und die optimale Firmengröße, wie Coase dies in seinem Aufsatz „The nature of the firm“ beschreibt, aufgezeigt werden. Anschließend werden die Transaktionskosten klassifiziert. Des Weiteren widmet sich diese Arbeit der wichtigen Frage, welche Einflussgrößen laut Williamson auf die Transaktionskosten wirken, zum anderen wird besprochen, ob es aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zielführend ist, Transaktionen besser über den Markt oder innerhalb der Organisation abzuwickeln. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einer kritischen Würdigung und einem Fazit des Transaktionskostenansatzes.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen der Transaktionskostentheorie

2.1 Erklärungsansatz von Coase

2.2 Erklärungsansatz von Williamson

3 Definition und Klassifizierung der Transaktionskosten

4 Determinanten und Höhe der Transaktionskosten

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen fundierten Einblick in die Grundlagen des Transaktionskostenansatzes zu gewähren. Dabei wird insbesondere untersucht, wie die Theorien von Coase und Williamson die Existenz von Unternehmen und deren optimale Größe erklären sowie welche Faktoren die Wahl zwischen einer Abwicklung von Transaktionen über den Markt oder innerhalb einer Organisationshierarchie beeinflussen.

  • Grundlagen und Entstehung der Transaktionskostentheorie
  • Vergleich der Erklärungsansätze von Coase und Williamson
  • Klassifizierung interner und externer Transaktionskosten
  • Analyse der Determinanten (begrenzte Rationalität, Opportunismus, Spezifität)
  • Make-or-Buy-Entscheidungen im Kontext der Transaktionskosten

Auszug aus dem Buch

2.1 Erklärungsansatz von Coase

In dem Aufsatz von 1937 von Ronald Coase ,,The nature of the firm“ werden erste Erklärungsansätze entwickelt, warum Unternehmen existieren. Er beschreibt, dass durch die interne organisatorische Abwicklung von Transaktionen und durch die Nutzung des Marktmechanismus Kosten entstehen, die sogenannten Transaktionskosten. Diese tragen dafür Verantwortung, warum trotz der Existenz von Märkten auch Firmen gibt, was durch das nachfolgende Zitat auch nochmals verdeutlicht werden soll. 5

„The main reason why it is profitable to establish a firm would seem to be that there is a cost of using the price mechanism.”6

Die Erkenntnis, dass jeder Vertrag mit Kosten verbunden ist und dadurch langfristige Verträge eine Möglichkeit der Reduzierung von Transaktionskosten darstellen, erklärt nach Coase die Unternehmensexistenz.

„Nach Coase lohnt sich die Umgehung des Marktes durch die organisationsinterne Abwicklung einer bestimmten Transaktion dann, wenn die internen Transaktionskosten hierfür geringer sind als die externen Transaktionskosten, die bei der Nutzung des Marktmechanismus angefallen wären. Der Vorteil der Organisation lässt sich dabei an der Höhe der eingesparten Transaktionskosten messen.“7

Der Transaktionskostenansatz ermöglicht Make-or-Buy-Entscheidungen zu treffen, da er Aufschluss darüber gibt, ob der Fremdbezug kostengünstiger als die organisationsinterne Einrichtung aus Transaktionskostensicht ist.

Außerdem lässt sich laut Coase die optimale Unternehmensgröße mit diesem Ansatz ableiten. Die Grenze für das Unternehmenswachstum sieht er in den abnehmenden Grenzerträgen interner Koordination begründet, welche durch überproportional steigende Kosten verursacht werden, d.h. ein kontinuierliches Wachstum des Unternehmens hätte die Folge, dass ab einem bestimmten Punkt die internen Transaktionskosten überhand nehmen.8

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die Grundlagen des Transaktionskostenansatzes anhand der Ansätze von Coase und Williamson darzustellen.

2 Theoretische Grundlagen der Transaktionskostentheorie: Hier wird der theoretische Kontext von der neoklassischen Theorie zur neuen Institutionenökonomik skizziert und die Relevanz von Transaktionskosten für die Unternehmensexistenz hergeleitet.

2.1 Erklärungsansatz von Coase: Dieser Abschnitt behandelt die Kernaussagen von Ronald Coase zur Entstehung von Unternehmen als Folge von Transaktionskosten bei der Nutzung des Marktmechanismus.

2.2 Erklärungsansatz von Williamson: Hier werden die mikroanalytischen Untersuchungen von Oliver E. Williamson vorgestellt, die sich mit den Bedingungen für das Auftreten von Transaktionskosten befassen.

3 Definition und Klassifizierung der Transaktionskosten: Dieses Kapitel bietet eine systematische Einteilung von Transaktionskosten in interne und externe Kosten sowie in ex-ante und ex-post Phasen.

4 Determinanten und Höhe der Transaktionskosten: Im Fokus stehen hier die Einflussgrößen wie begrenzte Rationalität, Opportunismus und Spezifität im Rahmen des Organizational Failure Frameworks.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung des Transaktionskostenansatzes für ökonomische Entscheidungen zusammen und reflektiert gleichzeitig die Grenzen und offenen Fragen der Theorie.

Schlüsselwörter

Transaktionskosten, Transaktionskostentheorie, Coase, Williamson, Unternehmensexistenz, Marktmechanismus, begrenzte Rationalität, Opportunismus, Spezifität, Make-or-Buy, Organisationsstruktur, Transaktionsatmosphäre, Institutionenökonomik, Effizienz, Verträge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Transaktionskostenansatz, einer Theorie der neuen Institutionenökonomik, die erklärt, warum Unternehmen existieren und unter welchen Bedingungen ökonomische Transaktionen effizienter innerhalb einer Organisation als über den Markt abgewickelt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen nach Coase und Williamson, die Definition und Klassifizierung von Kosten bei Markttransaktionen sowie die Analyse von Einflussfaktoren wie Unsicherheit, Spezifität und menschliches Verhalten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Einblicke in die Mechanismen zu geben, die bestimmen, wie Unternehmen ihre Transaktionskosten optimieren und warum sie bestimmte Austauschbeziehungen in ihre interne Organisationsstruktur integrieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und dem Vergleich führender Ansätze der Institutionenökonomik, insbesondere des „Organizational Failure Frameworks“ von Oliver E. Williamson.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Definitionen von Transaktionskosten, klassifiziert diese in interne und externe Kategorien (einschließlich ex-ante und ex-post Kosten) und analysiert detailliert die Determinanten, die für die Entstehung dieser Kosten verantwortlich sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Transaktionskosten, Make-or-Buy-Entscheidungen, Opportunismus, begrenzte Rationalität, Spezifität und fundamentale Transformation.

Was versteht man laut Williamson unter der fundamentalen Transformation?

Die fundamentale Transformation beschreibt den Prozess, bei dem eine anfänglich unspezifische Leistungsbeziehung mit vielen Anbietern über die Zeit zu einer bilateralen Abhängigkeit zwischen einem spezifischen Anbieter und Abnehmer wird.

Warum spielt die sogenannte „Transaktionsatmosphäre“ eine wichtige Rolle für Unternehmen?

Die Transaktionsatmosphäre betrachtet soziokulturelle Faktoren. In Umgebungen, in denen Vertrauen, geteilte Normen oder soziale Bindungen bestehen, kann opportunistisches Verhalten reduziert werden, was wiederum die Transaktionskosten senkt.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die optimale Firmengröße. Der Transaktionskostenansatz nach Coase und Williamson
Hochschule
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
13
Katalognummer
V277783
ISBN (eBook)
9783656707776
ISBN (Buch)
9783656712503
Sprache
Deutsch
Schlagworte
firmengröße transaktionskostenansatz coase williamson
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Die optimale Firmengröße. Der Transaktionskostenansatz nach Coase und Williamson, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277783
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Leseprobe aus  13  Seiten
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