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Der Kontext der Erkenntnis bei Karl Popper "Logik der Forschung"

Wie hängen Erfahrungen und Psychologismus mit „Basisproblemen“ zusammen?

Titel: Der Kontext der Erkenntnis bei Karl Popper "Logik der Forschung"

Studienarbeit , 2013 , 27 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: BA Paul Parszyk (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ob Philosophie nun Wissenschaft sei oder ein ausschließlich wissenschaftliches X, dass auf eine lange Tradition schaue, beschäftigt schon lange die Philosophen: Ist Philosophie eine deutungsfähige Wissenschaft? Vor allem in Einführungen in die Philosophie, wie z.B. bei Jaspers (Einführung in die Philosophie, 1950) und der Wissenschaftsphilosophie ist diese Frage präsent. Auch Begriffe wie „Vernunfterkenntnis“ oder „Erfahrung“ spielen dabei eine Rolle. Letzteres interessierte vor allem Popper: In seinem Werk Logik der Forschung, was nebenbei bemerkt als Poppers Hauptwerk gilt, sagt er im Vorwort: „Alle Wissenschaft ist Kosmologie.“ Wenn alles, was Wissenschaft ist, sich darauf ausrichtet (oder ausrichten muss) die Welt, den Kosmos (Welt, Ordnung, Universum usw.), zu verstehen – auch hermeneutisch –, dann ist die Philosophie Wissenschaft, denn wenn es nicht die Philosophie ist, die als wissenschaftliche Instanz versucht den Kosmos zu verstehen, wer oder was ist dann in der Lage dazu?
Von diesem Ausgangspunkt aus versucht die Arbeit zu diskutieren und zu klären, was Wissenschaft ist, was Poppers Kerngedanken zur wissenschaftlichen Erkenntnis ist und wie dies mit dem Psychologismus- und Basasisproblem zusammenhängt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Popper und die Wissenschaft

3. Basis und Psychologismus

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Erfahrung, Psychologismus und sogenannten „Basisproblemen“ innerhalb von Karl Poppers Hauptwerk „Logik der Forschung“. Ziel ist es, die wissenschaftstheoretische Position Poppers zu klären und aufzuzeigen, wie durch die Etablierung von Basissätzen und das Prinzip der Falsifikation eine objektive wissenschaftliche Wissensgenerierung ermöglicht wird, ohne in die Falle des Psychologismus zu tappen.

  • Die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Erfahrung in der Erkenntnistheorie.
  • Die Abgrenzung von Wissenschaft und Pseudowissenschaft durch das Kriterium der Falsifizierbarkeit.
  • Die Problematik des Psychologismus und seine „Widerlegung“ durch Popper und Husserl.
  • Die Bedeutung von Basissätzen als methodische Grundlage wissenschaftlicher Forschung.
  • Die methodologische Trennung von Genese (Entstehung) und Geltung (Begründung) von Erkenntnissen.

Auszug aus dem Buch

3. Basis und Psychologismus

Viele Kritiker, deren Poppers kritische Vorgehensweis missfallen hat – vor allem was die intuitive, kreative und mythische Seite des Wissenschaftlers angeht – haben versucht, die logische Herangehensweise der Wissenschaftler zu „psychologisieren“. Dieser „hässlichen Fratze“ hat man einen Namen gegeben: den Psychologismus. Psychologismus ist ein Lehrsystem oder eine Anschauung, die logische Prozesse der Erkenntnis auf psychologische Prozesse reduziert.

Philosophen sind aber der Meinung, dass Philosophie eigenständig, d.h. unabhängig von den Psychologen ist – Psychologen behaupten das Gegenteil. Wir werden dies anhand von Popper und Husserl genauer klären, da Husserl diese Debatte um den Psychologismus endgültig beendet und den Psychologismus widerlegt hat. Hängt diese Psychologisierung der Erkenntnisse von Wissenschaftlern nicht auch mit deren Erfahrungen und mit der Induktion zusammen? Wie können wir nach Popper dem Induktionismus entgehen, wenn er sich mit seinem Programm gegen die Induktionisten stellt?

Mit der sinnlichen Wahrnehmung kommen wir zur Welt und zur sinnlichen Erkenntnis. Sinnliche Erkenntnis ist per Definition keine wissenschaftliche Erkenntnis. Sinnliche Erkenntnis wiederum soll in der Wissenschaft zu Wissen respektive in Erkenntnisse umgewandelt werden. Diese Daten – heute würde man Datenerhebung sagen – sind es, die in den empirischen Wissenschaften – aber auch darüber hinaus – unverzichtbar sind. Daher stellt sich oft die Frage, wo sie herkommen? Wie können Wahrnehmungen, die immer subjektiv sind, Grundlage einer Wissenschaft sein?

Bei Fries sind Sinneswahrnehmungen unmittelbare Erkenntnis. Bestimmte Hypothesen sollen durch bloße Sinneswahrnehmungen unmittelbar bestätigt werden können. Popper aber widerspricht dem, nennt genau diesen Sachverhalt Psychologismus oder eben die Bestätigung einer Hypothese durch unmittelbare Wahrnehmung psychologistisch und spricht von Beobachtungen, die allein für sich genommen, zwar Informationen liefern, allerdings Aussagen entsprechen, die jeder „Narr“ tätigen kann, da sie wissenschaftlich betrachtet ohne Gehalt belanglos sind, oder tautologisch usw. Dies schließt Prognosen ein. Beobachtungen liefern Daten und führen so – über die Sprache – zu Aussagen über die Welt (die natürlich Tatsachenverhältnisse repräsentieren sollen). Dabei gilt: „Je mehr Information […] eine Aussage enthält, desto mehr Möglichkeiten gibt es dafür, daß sie falsch ist.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in Poppers Wissenschaftsphilosophie ein und thematisiert die Ausgangsfrage nach der Grundlage wissenschaftlichen Arbeitens im Kontext von Erkenntnisprozessen.

2. Popper und die Wissenschaft: Dieses Kapitel erläutert Poppers Grundgedanken, die Kritik am Logischen Positivismus und die Rolle des „Versuchens und Irrtums“ bei der Generierung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

3. Basis und Psychologismus: Hier wird die Problematik des Psychologismus detailliert analysiert und Poppers Konzept der Basissätze als Antwort auf die Frage nach objektiver Gültigkeit in der Wissenschaft dargelegt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit einer unpsychologistischen, auf Falsifizierbarkeit basierenden Wissenschaftsmethodik und stellt die Wahrheit als philosophische Idee heraus.

Schlüsselwörter

Karl Popper, Logik der Forschung, Wissenschaftstheorie, Psychologismus, Basissätze, Falsifizierbarkeit, Erkenntnistheorie, Induktionsproblem, Deduktion, Erfahrung, Wissenschaftliche Methode, Objektivität, Sinnliche Wahrnehmung, Erkenntnis, Hypothesenbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die wissenschaftstheoretischen Grundlagen bei Karl Popper, insbesondere dessen „Logik der Forschung“, mit einem Fokus auf die Rolle von Beobachtungen und die Abgrenzung von psychologischen Begründungsmustern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das Induktionsproblem, das Abgrenzungskriterium zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft, der Psychologismus sowie die Struktur und Funktion von Basissätzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Popper durch die logische Form von Sätzen und das Prinzip der Falsifikation eine objektive wissenschaftliche Basis schafft, ohne auf subjektive Erlebnisse oder psychologische Prozesse zurückgreifen zu müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine theoretische Analyse durch, indem er Poppers „Logik der Forschung“ mit Bezugnahmen auf Husserl, Wittgenstein und weitere Wissenschaftsphilosophen (wie Godfrey-Smith und Andersson) kritisch auslegt und kontextualisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung von Poppers Wissenschaftsverständnis (Kapitel 2) und die intensive Auseinandersetzung mit der „Basis“-Problematik und der Widerlegung des Psychologismus (Kapitel 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „Falsifizierbarkeit“, „Basissätze“, „Psychologismus“, „Erkenntnislogik“ und „objektive Gültigkeit“ charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen „Genese“ und „Geltung“ eine so zentrale Rolle bei Popper?

Popper trennt diese Bereiche scharf, um sicherzustellen, dass die objektive wissenschaftliche Prüfung eines Satzes nicht durch die subjektive, psychologische Entstehungsgeschichte (den Einfall) des Wissenschaftlers beeinflusst wird.

Was ist unter dem „Transzendenz-Problem“ in diesem Zusammenhang zu verstehen?

Es bezeichnet die Schwierigkeit, dass wissenschaftliche Sätze durch die Verwendung von Universalien (Allgemeinbegriffen) immer über die unmittelbare, singuläre Erfahrung hinausgehen und somit nicht direkt durch diese verifiziert werden können.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Kontext der Erkenntnis bei Karl Popper "Logik der Forschung"
Untertitel
Wie hängen Erfahrungen und Psychologismus mit „Basisproblemen“ zusammen?
Hochschule
Universität Erfurt  (Seminar für Philosophie)
Veranstaltung
Selbststudie
Note
3,0
Autor
BA Paul Parszyk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
27
Katalognummer
V277769
ISBN (eBook)
9783656705536
ISBN (Buch)
9783656710325
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Popper Psychologismus Basissatz Basisproblem Falsifikation unendlicher Degreß Wissenschaft Wissenschaftstheorie Kosmologie Hermeneutik Husserl Phantasie Genese Geltung Wahrheit Theorie Sätze Information Generierung von Wissen Erfahrung unmittelbare Erkenntnis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BA Paul Parszyk (Autor:in), 2013, Der Kontext der Erkenntnis bei Karl Popper "Logik der Forschung", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277769
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Leseprobe aus  27  Seiten
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