Die wichtigsten Formeln und Rechenbeispiele für Kostenrechnungsveranstaltungen im BWL Studium! Ideal zur Klausurvorbereitung!
Inhaltsverzeichnis
1. Gewinne/Kosten
2. Materialverbrauch
3. Fertigungslohn / Fertigungsgemeinkosten (FGK)
4. Abschreibungen
5. Kalkulatorische Zinsen
6. Geimeinkosten/Fehler/Schwunde etc.
7. Betriebsabrechnungsbogen (BAB)
8. Bestandsbewertungen
9. Äquivalenzziffernkalkulation
10. Differenzierende Zuschlagskalkulation
11. Summarische mehrstufige Zuschlagskalkulation
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Ausarbeitung dient als kompaktes Nachschlagewerk und Leitfaden für die wesentlichen Berechnungsmethoden in der betrieblichen Kosten- und Leistungsrechnung. Das primäre Ziel ist es, dem Anwender mathematische Formeln und systematische Vorgehensweisen für die Kostenermittlung, Bestandsbewertung und Preiskalkulation an die Hand zu geben.
- Grundlegende Kalkulation von Gewinnen, Kosten und Materialverbräuchen
- Methodik zur Berechnung von Abschreibungen und kalkulatorischen Zinsen
- Systematische Vorgehensweise bei Betriebsabrechnungsbögen (BAB)
- Verschiedene Verfahren der Bestandsbewertung (Divisionskalkulation)
- Anwendung der Äquivalenzziffern- und Zuschlagskalkulation
Auszug aus dem Buch
Geometrisch degressive Abschreibung
Abschreibung mittels eines festgelegten prozentualen Abschreibungssatzes d.
a1 = d * A (Anschaffungsbetrag)
a2 = d * R1 (Restbuchwert aus Periode 1)
a3 = d * R2 (Restbuchwert aus Periode 2)
usw.
Der Abschreibungsbetrag sinkt also von Periode zu Periode kontinuierlich mit dem Restbuchwert. Der Abschreibungsprozentsatz d bleibt immer konstant!
Ermittlung von d: d = 1 - t * sqrt(R(t) / A)
Zusammenfassung der Kapitel
Gewinne/Kosten: Definition und Berechnungsgrundlagen für Stückgewinn, Deckungsbeiträge sowie Kostenfunktionen.
Materialverbrauch: Darstellung verschiedener Methoden wie Retrograd-, Skontrations- und Inventurverfahren zur Ermittlung des Materialverbrauchs.
Fertigungslohn / Fertigungsgemeinkosten (FGK): Erläuterung der Einordnung von Lohnfortzahlungen und der korrekten Zurechnung gewerblicher Anteile.
Abschreibungen: Methodenüberblick von linearen bis hin zu arithmetisch und geometrisch degressiven Abschreibungen.
Kalkulatorische Zinsen: Formeln für Durchschnittswert- und Restwertverzinsung zur Kapitalbindung.
Geimeinkosten/Fehler/Schwunde etc.: Berechnung von Kalkulationssätzen, Fehlerquoten und Kalkulatorischen Beständewagnissen.
Betriebsabrechnungsbogen (BAB): Einsatz von Gleichungs-, Treppen- und Anbauverfahren zur Kostenstellenumlage.
Bestandsbewertungen: Anwendung der addierenden und durchwälzenden mehrstufigen Divisionskalkulation.
Äquivalenzziffernkalkulation: Verfahren zur Kostenverteilung bei Sortenfertigung auf Basis von Äquivalenzziffern.
Differenzierende Zuschlagskalkulation: Berechnung von Zuschlagssätzen pro Kostenstelle und finale Selbstkostenermittlung.
Summarische mehrstufige Zuschlagskalkulation: Kompakter Ansatz zur Kostenrechnung basierend auf Einzelkosten und berechneten Zuschlägen.
Schlüsselwörter
Kostenrechnung, Kalkulation, Betriebsabrechnungsbogen, Abschreibung, Deckungsbeitrag, Herstellkosten, Divisionskalkulation, Zuschlagskalkulation, Äquivalenzziffern, Kostenstellenrechnung, Materialverbrauch, kalkulatorische Zinsen, Selbstkosten, Bestandsbewertung, Gemeinkosten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine systematische Übersicht über mathematische Verfahren der Kosten- und Leistungsrechnung für die betriebliche Praxis.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf Kostenstellenrechnung, Kalkulationsverfahren, Bestandsbewertung und der Handhabung von Abschreibungen sowie Gemeinkosten.
Was ist das primäre Ziel dieser Zusammenstellung?
Das Ziel ist die Bereitstellung präziser Rechenformeln und methodischer Anleitungen für die verschiedenen Phasen der betrieblichen Kostenkalkulation.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden mathematische Kalkulationsmethoden, bilanzanalytische Verfahren sowie Kostenrechnungsansätze angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in operative Kalkulationsmethoden, die Ermittlung von Materialverbräuchen, Abschreibungsarten und Verfahren zur Kostenumlage im BAB.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Kostenrechnung, Kalkulation, BAB, Abschreibungen, Herstellkosten und Divisionskalkulation definieren den Inhalt am besten.
Wie unterscheidet sich die arithmetisch degressive von der geometrisch degressiven Abschreibung?
Während bei der arithmetisch degressiven Methode der Degressionsbetrag fest bleibt und die Abschreibungsrate sinkt, basiert die geometrische Methode auf einem konstanten Prozentsatz vom jeweiligen Restbuchwert.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Herstellkosten und Verwaltungs-/Vertriebskosten wichtig?
Herstellkosten beziehen sich stets auf die produzierte Menge, während Verwaltungs- und Vertriebskosten erst bei der abgesetzten bzw. verkauften Menge anfallen.
Was geschieht bei der Bestandsbewertung, wenn noch Produkte aus Vorperioden vorhanden sind?
Diese Bestände müssen im Nenner der Kalkulation berücksichtigt werden, um die Stückkosten korrekt zu ermitteln.
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- Alexander Schwalm (Author), 2013, Kostenrechnungsformeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277765