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Die Ikonographie im Gemälde "Tirol" von Franz Marc

Titel: Die Ikonographie im Gemälde "Tirol" von Franz Marc

Hausarbeit , 2009 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Silke Strecker (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der ikonographischen Beschreibung des Bildes "Tirol" von Franz Marc. Die Besonderheit bei diesem Gemälde liegt darin, dass Marc es zunächst 1913 malte und es sogar im „ersten deutschen Herbstsalon“ ausgestellt wurde. Dann nahm Marc es jedoch zurück und vollendete es erst 1914, indem er die Marienfigur hinzufügte. Weiterhin wird eine kurze Einführung zu seinen biografischen Daten sowie dem künstlerischen Hintergrund der Epoche des Expressionismus gegeben.

Leseprobe


Gliederung

1. Biografische Daten zu Franz Marc

2. Die Epoche des Expressionismus

3. Die Ikonographie

3.1 Präikonographische Beschreibung

3.2 Ikonographische Beschreibung

3.3 Ikonographische Interpretation

3.4 Ikonologische Interpretation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gemälde „Tirol“ von Franz Marc mittels ikonographischer und ikonologischer Analysemethoden. Ziel ist es, die künstlerische Auseinandersetzung des Malers mit den gesellschaftlichen Krisen und der drohenden Apokalypse kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges darzustellen.

  • Biografischer Kontext von Franz Marc
  • Grundlagen des Expressionismus
  • Ikonographische Analyse des Werks „Tirol“
  • Ambivalente Deutungsmuster: „Schutzmantelmadonna“ vs. „Apokalyptische Frau“
  • Darstellung innerer Konflikte und Kriegseuphorie

Auszug aus dem Buch

3.3 Ikonographische Interpretation

Die Landschaft, die abgebildet wurde, erscheint insgesamt sehr düster und bedrohlich. Der Landstrich scheint ohne einen Schimmer von Lebendigkeit zu sein. Besonderes der Baum im Vordergrund erweckt Furcht durch seine Form der Sense, welche symbolisch dem Tod zu zuordnen ist. Es scheint, als ob der Tod über diese Welt gekommen wäre und alles zerstört was in seine Bahn kommt; beginnend mit dem abgebildeten Dorf und den Bäumen, welche schon jetzt kein Leben mehr in sich tragen. Auch die Figur der Maria mit dem Jesuskind erscheint nicht fromm und rein, wie sie oftmals dargestellt wird. Durch die unterschiedliche Farbgebung, hell und dunkel, erscheint auch sie bedrohlich, Sie verkörpert das Bild der „apokalyptischen Frau“, welche die Welt mit Hilfe des zweiten apokalyptischen Symbols, der Sense, richten wird.

Eine weitere Deutungsoption ist es, die Marienfigur als eine „Schutzmantelmadonna“ zu verstehen. Marcs malte hier das Bild mit dem das 12. Kapitel der Offenbarung nach Johannes beginnt: „ Da erschien ein großes Zeichen am Himmel: Eine Frau, die die Sonne zum Kleide hat und unter ihren Füßen den Mond, auf ihrem Haupte eine Krone von 12 Sternen. Schwanger ist sie…Und sie gebar ein männliches Kind: den Sohn der alle Völker mit eisernen Stabe weiden soll.“ Der Mond und die Sonne wurden von Marc ebenfalls abgebildet, allerdings haben sie nicht mehr ihre volle Leuchtkraft, da die Apokalypse im vollen Gange ist. Die Strahlen oder auch Stäbe, die von der Marienfigur weggehen, könnten ihre Macht unterstreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Biografische Daten zu Franz Marc: Dieser Abschnitt zeichnet den Werdegang von Franz Marc von seiner Ausbildung und seinen akademischen Einflüssen bis hin zu seinen stilistischen Entwicklungen und seinem frühen Tod im Ersten Weltkrieg nach.

2. Die Epoche des Expressionismus: Das Kapitel definiert den Expressionismus als künstlerische Reaktion auf den Naturalismus und beleuchtet die Suche der Künstler nach Ausdruck subjektiver Emotionen durch verzerrte Formen und intensive Farben.

3. Die Ikonographie: Dieser Hauptteil widmet sich der systematischen Bildbeschreibung und Deutung des Gemäldes „Tirol“, wobei sowohl die formale Analyse als auch die tiefere inhaltliche Auslegung im Kontext der Zeitgeschichte im Vordergrund stehen.

3.1 Präikonographische Beschreibung: Hier werden die sichtbaren, rein formalen Elemente des Gemäldes „Tirol“, wie Komposition, Linienführung, Farbverteilung und abgebildete Gegenstände, objektiv aufgelistet.

3.2 Ikonographische Beschreibung: Dieser Teil ordnet die beobachteten Elemente in einen inhaltlichen Kontext ein, wie etwa die Identifikation der Berglandschaft und die Deutung der zentralen Figur als Madonna mit Kind.

3.3 Ikonographische Interpretation: Hier erfolgt die symbolische Auslegung des Bildes, insbesondere in Bezug auf apokalyptische Motive und religiöse Anlehnungen an die Offenbarung des Johannes.

3.4 Ikonologische Interpretation: Das letzte Kapitel bettet das Werk in den historischen Zeitkontext ein und analysiert die Ambivalenz zwischen Kriegseuphorie und Weltuntergangsangst, die Marc in seinem Gemälde verarbeitet.

Schlüsselwörter

Franz Marc, Expressionismus, Ikonographie, Tirol, Apokalypse, Marienfigur, Schutzmantelmadonna, Erster Weltkrieg, Farbentheorie, Symbolik, Kunstgeschichte, Malerei, religiöse Motive, Bildanalyse, Moderne Kunst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der ikonographischen und ikonologischen Analyse des Gemäldes „Tirol“ von Franz Marc, wobei der Fokus auf der Bedeutung des Werks im Kontext der Zeitgeschichte liegt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die zentralen Themen sind die Biografie Franz Marcs, die Merkmale des Expressionismus und die detaillierte Bilddeutung unter Berücksichtigung christlicher und apokalyptischer Symbolik.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Franz Marc in seinem Werk „Tirol“ gesellschaftliche Spannungen, Kriegseuphorie und Weltuntergangsstimmung durch künstlerische Ausdrucksmittel verarbeitet.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Autorin verwendet die kunstwissenschaftliche Methode der Ikonographie und Ikonologie nach Panofsky, unterteilt in die Schritte der präikonographischen Beschreibung sowie der ikonographischen und ikonologischen Interpretation.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die schrittweise Zergliederung des Gemäldes „Tirol“, von der Beschreibung der Formen bis hin zur symbolischen Deutung der „apokalyptischen Frau“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Die Analyse wird durch Begriffe wie Expressionismus, Apokalypse, Farbentheorie, Ambivalenz und Ikonographie charakterisiert.

Wie deutet die Autorin die Rolle der Marienfigur in „Tirol“?

Die Autorin diskutiert eine zweifache Deutung: Einerseits als „Schutzmantelmadonna“, andererseits als „apokalyptische Frau“ aus der Offenbarung des Johannes, die das bevorstehende Unheil symbolisiert.

Warum wird das Gemälde als Ausdruck des „inneren Konflikts“ des Künstlers gesehen?

Das Bild zeigt eine farbliche Zweiteilung, die Marcs eigene Ambivalenz widerspiegelt – die Zerrissenheit zwischen der empfundenen Kriegseuphorie und der tiefen Angst vor dem zerstörerischen Weltuntergang.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Ikonographie im Gemälde "Tirol" von Franz Marc
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Veranstaltung
Zum Seminar: „Geist ist geil! Die Spuren des Geistigen in der modernen Kunst und Gesellschaft“
Note
1,3
Autor
Silke Strecker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
13
Katalognummer
V277613
ISBN (eBook)
9783656726623
ISBN (Buch)
9783656726630
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ikonographie gemälde tirol franz marc
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Silke Strecker (Autor:in), 2009, Die Ikonographie im Gemälde "Tirol" von Franz Marc, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277613
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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