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Zur Shop-Startseite › Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Prozesshafte Steuerung im Case Management

Care Management

Titel: Prozesshafte Steuerung im Case Management

Hausarbeit , 2014 , 28 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anja Preis-Heil (Autor:in), Svenja Walther (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Informationsasymmetrie, die Komplexität und häufigen Neuerungen der Leistungen im Gesundheitswesen erschweren den Zugang zu Pflegeleistungen enorm. Personen, die akut erkranken, sind gerade dann nur schwer in der Lage, die für sich notwendigen Hilfen zu identifizieren, auszuwählen und zu koordinieren. Um in dieser, für den Betroffenen meist bedrohlichen Situation Unterstützung zu bieten, wurde das Case Management (Fallmanagement) eingeführt. Case Management wurde in den USA entwickelt steht für eine Optimierung des Hilfeprozesses durch Heranziehen und Nutzung verschiedener Netzwerke unter ständiger Berücksichtigung der Bedürfnisse der betroffenen Person
(Löcherbach 2002: 203).
Die Charakteristika des Case Management Prozesses beinhalten eine Orientierung der Bedürfnisse am Fall, Koordination der Hilfeleistungen, Transparenz der verschiedenen Prozesse, Subsidiarität der Versorgung, ineinander greifende Hilfeleistungen und die Gewährleistung einer anhaltenden und bedarfsorientierten Versorgung (DGCC 2011: 2).
Als Indikation für das Case Management sind das „Vorliegen einer komplexen Bedarfslage, die Beteiligung von mehreren Leistungsanbietern, die aufeinander abgestimmt werden müssen im Einzelfall, um Versorgungsintegration zu gewährleisten, das Nicht-Greifen von Regelversorgungspfaden in dem besonderen Einzelfall, fehlenden Ressourcen des Adressaten-/Klienten Systems, so dass professionelle Hilfe notwendig ist und die (Herstellung der) Einwilligung seitens des Adressaten-/Klienten Systems zum Case- Management “ (DGCC 2011: 3) zu nennen. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Pflegesetting

3 Die Person im Case Managementprozess

3.1 Intake, Klärung

3.2 Assessment

3.2.1 Assessmentinstrumente

3.2.2 Pflegediagnosen

3.2.3 Identifikation des sozialen Netzwerks

3.3 Serviceplanung/Maßnahmenplanung

3.3.1 Ethische Aspekte

3.3.2 Pflegerische/Betreuerische Interventionen

3.3.3 Überprüfen der Evidenz

3.3.4 Überblick über den Hilfebedarf

3.4 Linking

3.5 Monitoring

3.6 Evaluation

4 Reflexion und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die prozesshafte Fallsteuerung im Case Management anhand eines fiktiven Fallbeispiels transparent und praxisnah darzustellen, um die Komplexität und notwendige Koordination in der pflegerischen Versorgung zu verdeutlichen.

  • Grundlagen des Case Managements in Theorie und Praxis
  • Prozessschritte vom Assessment bis zur Evaluation
  • Ethische Aspekte und Patientenautonomie bei Therapiewahl
  • Identifikation und Vernetzung notwendiger Unterstützungssysteme
  • Bedeutung der Fallsteuerung bei komplexen Bedarfslagen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Assessmentinstrumente

Das Assessment konzentriert sich auf die fallbezogene Problemanalyse unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen und Bedürfnisse des Klienten. Ziel ist eine umfangreiche Erfassung, Beurteilung und Dokumentation der aktuellen gesundheitlichen Situation der Person sowie ihres sozialen und institutionellen Umfeldes. Hierzu können verschiedene Erhebungsinstrumente zum Einsatz kommen (DGCC 2011: 18).

So wurde im Erstgespräch nach der stationären Aufnahme der Fr. S. eine Pflegeanamnese durch die zuständige Pflegefachkraft erhoben. Der Anamnesebogen beruht auf der Pflegemodell nach Monika Krohwinkel, deren übergeordnetes Ziel ist es, pflegebedürftige Personen in ihren Fähigkeiten innerhalb der 13 ABEDLs (Aktivitäten, Beziehungen, Existentielle Erfahrungen des Lebens) zu fördern und zu unterstützen, um möglichst ein hohes Maß an Autonomie, Lebensqualität und Wohlbefinden erhalten zu können (vgl. Herold, E.E. 2001: 103).

Es resultieren Einschränkungen in folgenden ABEDLs und Lebensbereichen: Sich bewegen können: Frau S. ist durch den chirurgischen Eingriff in der Mobilität eingeschränkt bedingt durch Schmerzen und die fehlende Brust. Sie nimmt eine Schonhaltung ein. Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten können: Frau S. hat einen insulinpflichtigen Diabetes Mellitus, der nach der Operation entgleist ist. Sie fühlt sich unwohl und beschreibt eine körperliche Unruhe. Im stationären Setting wird Frau S. gerade auf ein neues Insulin eingestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Erläutert die Problematik der Informationsasymmetrie im Gesundheitswesen und führt das Case Management als Instrument zur Optimierung von Hilfeprozessen ein.

2 Pflegesetting: Beschreibt das Klinikum Kassel und die spezialisierte Frauenklinik, in der die Klientin versorgt wird.

3 Die Person im Case Managementprozess: Detaillierte Darstellung des Fallverlaufs, inklusive Assessment, Pflegediagnosen, Serviceplanung, Linking, Monitoring und Evaluation.

4 Reflexion und Zusammenfassung: Reflektiert die notwendigen Handlungskompetenzen eines Case Managers und fasst die Herausforderungen bei der Betreuung komplexer Fälle zusammen.

Schlüsselwörter

Case Management, Pflegemanagement, Fallsteuerung, Assessment, Pflegediagnosen, Serviceplanung, Linking, Monitoring, Evaluation, Brustkrebs, Mastektomie, Versorgungsqualität, ambulante Rehabilitation, Patientenautonomie, Unterstützungsnetzwerk.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die prozesshafte Fallsteuerung im Case Management und zeigt auf, wie komplexe Hilfebedarfe strukturiert und bedarfsorientiert koordiniert werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den methodischen Phasen des Case Managements werden ethische Entscheidungsfindungen, die psychosoziale Situation von Krebspatienten und die praktische Netzwerkbildung thematisiert.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die transparente Darstellung eines fiktiven Falls, um zu demonstrieren, wie ein professioneller Case-Management-Prozess die Lebensqualität und Autonomie eines Klienten sichert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Fallstudienanalyse unter Einbeziehung von Expertenstandards, medizinischen Leitlinien und aktueller Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert den Case-Management-Prozess in die Phasen Klärung, Assessment, Serviceplanung, Linking, Monitoring und Evaluation auf und wendet diese methodisch auf den Fall von Frau S. an.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Case Management, Fallsteuerung, interdisziplinäre Versorgung, onkologische Nachsorge und Patientenautonomie.

Warum lehnt die Klientin die Chemotherapie ab?

Die Klientin lehnt die adjuvante Therapie aufgrund belastender Erfahrungen mit dem Krankheitsverlauf ihrer Mutter ab, was den Case Manager vor eine ethische Herausforderung stellt.

Welche Rolle spielt die Selbsthilfegruppe im Prozess?

Die Selbsthilfegruppe dient der sozialen Reintegration, dem Austausch mit Betroffenen und der Stärkung des Selbstwertgefühls nach dem operativen Eingriff.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prozesshafte Steuerung im Case Management
Untertitel
Care Management
Hochschule
Hochschule Fulda
Veranstaltung
Care Management
Note
1,0
Autoren
Anja Preis-Heil (Autor:in), Svenja Walther (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
28
Katalognummer
V277593
ISBN (eBook)
9783656704904
ISBN (Buch)
9783656710509
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Case Management Monitoring Steuerung Hilfeplan Mamma Ca Evaluation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Preis-Heil (Autor:in), Svenja Walther (Autor:in), 2014, Prozesshafte Steuerung im Case Management, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277593
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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