Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › English Language and Literature Studies - Linguistics

Verbvalenz in EFL Dictionaries

Title: Verbvalenz in EFL Dictionaries

Seminar Paper , 2012 , 34 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Bernhard Weidner (Author)

English Language and Literature Studies - Linguistics

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Wie lässt sich der Satz "Sie hat es geschafft, ihre Katze zu dressieren?" in korrektes Englisch übertragen? Als Entsprechung von „schaffen“ lässt sich beispielsweise im Großen Oxford Wörterbuch (grOW 2012) "to manage" oder "to succeed" finden. Ist nun "She managed training her cat?", "She managed to train her cat?", "She succeeded to train her cat?", "She succeded in training her cat?" oder sogar eine andere Variante die passende Lösung? Könnte man auch sagen: "She managed her cat´s training?" Gibt es einen erkennbaren Grund, wieso "manage" im Englischen den to-Infinitiv verlangt, "avoid" aber mit einer -ing-Form und "suceed" [!sic] mit in plus -ing-Form konstruiert wird (Herbst/Klotz 2003: 76)?

Diese Beispiele und Fragen könnten aus der Lebenswirklichkeit eines Englischlerners stammen , der die Antworten dazu in seinen Schul- oder Studienbüchern suchen würde. Allerdings fände er keine allgemein gültige Regel, die die Verwendung obiger Strukturen in jeder Situation erklärt. Offensichtlich kann das Verb als zentraler Bestandteil eines Satzes (z.B. bei Lucien Tesnière) Probleme bereiten und es gilt wohl, dass Fremdsprachenlerner mit Verbindungselementen von hierarchischen Strukturen auf Satzebene Schwierigkeiten haben (Bassola 2006). Von Linguisten und Lexikographen wird das Verb meist als wichtigstes Element des Satzes bewertet, was auch die Argumentationsgrundlage dafür darstellt, Informationen über Verbstrukturen und Verbvalenz (stärker?) in Wörterbücher einzubinden, so dass ein Sprachenlerner, der ein Verb nachschlägt auch direkt mit dessen Struktur bzw. komplexer Verwendung konfrontiert wird.

Dabei ist die Frage zu stellen, wie - abhängig von Zielsetzung und -gruppe - diese Informationen in Wörterbucheinträge integriert werden können, und in welchem Ausmaß Valenzdaten berücksichtigt werden, oder berücksichtigt werden sollten. Im Zuge der vorliegenden Arbeit soll deshalb näher beleuchtet werden wie verschiedene EFL (English as a foreign language) Wörterbücher mit der Valenzthematik umgehen, ein gewisses Maß an Vergleichbarkeit erreicht werden und über eine kurze Studie (die naturgemäß nur einen kleinen Ausschnitt (fünf Lemmata) abbilden kann und aus der sich - wie auch aus den untersuchten Beispielen - keineswegs universell und für die Wörterbücher durchgehend angewandte Vorgehensmaßnahmen oder Handlungsrichtlinien ableiten lassen) weitere Informationen gesammelt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Themenbearbeitung

2.1 Vorüberlegungen

2.2 Wörterbuchauswahl

2.3 Forschung, Norm und Devianz

3. Verb Valency Information in EFL Dictionaries

3.1 Valenz und Wörterbücher

3.1.1 Valenztheorie

3.1.2 Valenzinformationen in Wörterbüchern

3.1.3 Möglichkeiten Valenzinformationen in Wörterbüchern darzustellen

3.2 Untersuchung der ausgewählten Wörterbücher

3.2.0 A Valency Dictionary of English

3.2.1 Zweisprachige Wörterbücher

3.2.1.1 2012 Das große Oxford Wörterbuch

3.2.1.2 2012 Oxford Klausurwörterbuch

3.2.1.3 2008 Langenscheidt Collins Großwörterbuch

3.2.1.4 1993 Pons Globalwörterbuch

3.2.2 Einsprachige Wörterbücher

3.2.2.1 2006 Collins Cobuild Advanced Learner´s English Dictionary

3.2.2.2 2009 Longman Dictionary of Contemporary English

3.2.2.3 1974 Oxford Advanced Learner´s Dictionary of Current English

3.2.2.4 2010 Oxford Advanced Learner´s Dictionary of Current English

3.2.3 Untersuchung ausgewählter Lemmata des OALD 8

3.2.3.1 dare

3.2.3.2 deal

3.2.3.3 decay

3.2.3.4 decieve

3.2.3.5 decide

4. Zusammenfassung und Schlussbemerkung

5. Bibliographie

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie verschiedene EFL-Wörterbücher (English as a foreign language) Valenzinformationen und syntaktische Strukturen (Patterns) in ihre Einträge integrieren, um Englischlernenden bei der korrekten Sprachproduktion zu unterstützen.

  • Grundlagen der Valenztheorie und deren Bedeutung für die Lexikografie.
  • Vergleich zwischen ein- und zweisprachigen Wörterbüchern hinsichtlich ihrer Valenzdarstellung.
  • Analyse der Benutzerfreundlichkeit von Kodierungssystemen und Strukturformeln.
  • Studie ausgewählter Lemmata zur Überprüfung der Vollständigkeit und Verständlichkeit von Valenzmustern.
  • Diskussion über das Dilemma zwischen Platzökonomie und Informationsdichte in Wörterbüchern.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Valenztheorie

In den 1960er Jahren steckte die Valenztheorie noch in ihren Kinderschuhen und entpuppte sich als eine nahezu revolutionäre Art sprachliche Phänomene zu beschreiben, die gerade in Deutschland in den folgenden Jahren ihre Wirkung entfalten sollte. Obwohl schon vor Tesnière in Grammatiken Wortwahlverwandtschaften erkannt wurden, bzw. dass Wörter bestimmte Leerstellen um sich herum öffnen, formulierte er doch erstmals die Valenztheorie in einem formalen Rahmen - die Ursprünge findet man also in der Dependenzgrammatik. Wenn der Vater der Valenztheorie Lucien Tesnière fast poetisch schreibt “Construire une phrase, c´est metre dans la vie une masse amorphe de mots en établissant entre eux un ensemble de connexion” (Tesnière 1966: 12), dann meint er damit die Zusammenhänge eines Satzes, die vom flektierten Verb ausgehen und den restlichen Satz bestimmen.

Auch Allerton (1982: 1ff.) schreibt dem Verb eine entscheidende Rolle zu („[it] determines the basic structure of that sentence“) und bemängelt, dass manche Verben meist in bestimmten Satzstrukturen vorkommen, weswegen die traditionelle Unterscheidung von Verben in transitiv oder intransitiv das Phänomen nicht erschöpfend charakterisiert. Er bewertet die Valenztheorie auf Verben bezogen als „a foundation for describing (…) the different potentials that individual verbs have for occurring in a variety of sentence structures. Valency is seen as the capacity a verb has for combining with particular patterns of other sentence constituents.” (Allerton 1982: 2f). Die Zusammenhänge im Satzgefüge gehen jedoch nicht nur ausschließlich vom Verb aus, denn “[v]alency analysis concentrates on the relationships that hold between a predicator (usually a verb, an adjective or a noun) and those elements whose occurrence is related to the presence of that particular predicator.” (Herbst 2004: 110f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Englischlernende in Wörterbüchern oft keine eindeutigen Regeln für komplexe Verbstrukturen finden und begründet das Ziel der Arbeit, verschiedene EFL-Wörterbücher diesbezüglich zu untersuchen.

2. Grundlagen der Themenbearbeitung: Hier werden die Auswahlkriterien für die untersuchten Wörterbücher dargelegt und die theoretischen Anforderungen an wissenschaftliches Arbeiten im Kontext der Lexikografie definiert.

3. Verb Valency Information in EFL Dictionaries: Das Hauptkapitel analysiert detailliert die Valenztheorie, die Darstellungsmethoden in verschiedenen Wörterbüchern (ein- und zweisprachig) sowie die Untersuchung spezifischer Lemmata, um die Qualität der Strukturinformationen zu bewerten.

4. Zusammenfassung und Schlussbemerkung: Dieses Kapitel zieht ein Fazit aus den Untersuchungen, betont die Notwendigkeit benutzerfreundlicher Valenzdarstellungen und diskutiert zukünftige Entwicklungen im Bereich elektronischer Wörterbücher.

5. Bibliographie: Ein umfassendes Verzeichnis der verwendeten Fachliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Valenztheorie, EFL-Wörterbücher, Verb Patterns, Lexikografie, Sprachproduktion, Syntax, Kodierungssysteme, Fremdsprachenerwerb, Strukturformeln, Verb Valency, Linguistik, Wörterbuchbenutzung, Lernerwörterbücher, Dependenzgrammatik, Satzstrukturen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung von Verbvalenz und syntaktischen Strukturen in verschiedenen ein- und zweisprachigen Wörterbüchern für Englischlernende.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Valenztheorie, die methodische Aufbereitung von Grammatikinformationen in Wörterbüchern und die Schwierigkeit, diese für Lernende transparent darzustellen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie EFL-Wörterbücher Valenzdaten berücksichtigen und ob diese Informationen ausreichen, um Lernenden bei der Sprachproduktion zu helfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende Analyse von Wörterbucheinträgen durchgeführt, ergänzt durch eine Fallstudie zu ausgewählten Lemmata, die mit Daten aus dem "Valency Dictionary of English" verglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Valenz, die Evaluation von Kodierungssystemen und eine detaillierte Untersuchung konkreter Wörterbuchbeispiele (u.a. Oxford, Langenscheidt, Longman).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind u.a. Valenztheorie, Verb Patterns, Lexikografie, EFL-Wörterbücher und Syntax.

Warum schneiden zweisprachige Wörterbücher im Vergleich oft schlechter ab?

Zweisprachige Wörterbücher haben oft eine rezeptive Ausrichtung und die Struktur der Äquivalente macht es für Lernende schwieriger, die aktiven syntaktischen "Patterns" des Englischen direkt abzuleiten.

Welchen Stellenwert nimmt das "A Valency Dictionary of English" (VDE) ein?

Das VDE dient in dieser Arbeit als theoretischer Referenzpunkt und Standard, um die Vollständigkeit der Valenzinformationen in anderen kommerziellen Wörterbüchern zu prüfen.

Wie bewertet der Autor die Entwicklung des OALD 8?

Der Autor sieht das OALD 8 als einen großen Schritt hin zu mehr Benutzerfreundlichkeit, da es "Verb frames" nutzt, die eine schnellere und transparentere Information zur Valenz ermöglichen als frühere Kodierungssysteme.

Excerpt out of 34 pages  - scroll top

Details

Title
Verbvalenz in EFL Dictionaries
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Anglistik)
Grade
2,0
Author
Bernhard Weidner (Author)
Publication Year
2012
Pages
34
Catalog Number
V277507
ISBN (eBook)
9783656704454
ISBN (Book)
9783656706670
Language
German
Tags
verbvalenz dictionaries
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernhard Weidner (Author), 2012, Verbvalenz in EFL Dictionaries, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277507
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  34  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint