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Sell-Out einer Subkultur? Der Einfluss des Guerilla-Marketings auf die Streetart-Kultur

Titel: Sell-Out einer Subkultur? Der Einfluss des Guerilla-Marketings auf die Streetart-Kultur

Hausarbeit , 2013 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Leonie Fahjen (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Streetart ist jung, rebellisch und aufsehenerregend. Sie steht für ein kreatives und urbanes Lebensgefühl. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis Marketingfirmen die Protestkunst aufgriffen, um sie als eine Form des Guerilla Marketings einzusetzen. Das aufsässige Image der Streetart, die im Grunde darauf abzielt, den von kommerziellen Botschaften überfüllten öffentlichen Raum zu durchbrechen und sich der Werbung zu widersetzen, wird nun wiederum von Firmen genutzt, um deren Produkte zu vermarkten. Dies führt zu einer Ironisierung der Botschaften der Streetart sowie zu einem Verlust von Authenzität. Eine solche Entmächtigung hat bei vielen bekannten Subkulturen (Hippies, Punks etc.) zu einem Ausverkauf der Differenz, einem sogenannten Sell-Out geführt. Die Frage, die sich nun stellt, ist, inwiefern die Streetart-Subkultur einem solchen Sell-Out gegenübersteht, inwieweit sie sich dem Mainstream widersetzen kann und welchen Einfluss das Guerilla Marketing auf diese Entwicklung besitzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Guerilla Marketing

2.1 Werberesistenz

2.2 Entstehung und Formen des Guerilla Marketings

2.3 Ziele und Vorteile des Guerilla Marketings

3. Streetart

3.1 Hierarchie im öffentlichen Raum

3.2 Entstehung, Formen und Motivation der Streetart

4. Die Sell-Out-Problematik in der Streetart

4.1 Lebenszyklus von Subkulturen

4.2 Ansehen innerhalb der Streetart-Subkultur

5. Fallbeispiel: PSP Streetart Gallery

5.1 Beschreibung

5.2 PSP Street Marketing: Einfluss auf das Sell-Out

5.3 PSP Streetart Gallery: Einfluss auf das Sell-Out

5.4 Streetart-Akteure: Einfluss auf das Sell-Out

6. Fazit und Ausblick

7. Quellen

7.1 Textquellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der ursprünglich subkulturellen, rebellischen Streetart und deren zunehmender Instrumentalisierung durch Marketingunternehmen als Form des Guerilla Marketings, mit dem Ziel zu klären, inwiefern dies zu einem "Sell-Out" führt und wie sich die Szene dagegen positioniert.

  • Mechanismen der Werberesistenz und die Entstehung von Guerilla Marketing
  • Definition und Motivation der Streetart im urbanen Raum
  • Analyse des "Sell-Out"-Phänomens innerhalb von Subkulturen
  • Untersuchung der PSP-Kampagne von Sony als Fallbeispiel für kommerzielle Vereinnahmung
  • Strategien der Streetart-Akteure zur Bewahrung ihrer Authentizität

Auszug aus dem Buch

3.1 Hierarchie im öffentlichen Raum

„Der urbane Raum ist ein durchrationalisierter und funktionalistischer Raum. Die meisten Bereiche dienen entweder dem Konsum [...] oder der Fortbewegung von einer Sphäre der Verwertung zur anderen [...]. Die Ästhetik der zum Kauf anregenden Zeichen, wie Logos und Werbung, ist dabei omnipräsent. Sie beeinflusst das Erscheinungsbild vieler Stadträume ebenso wie das Bewußtsein [sic] ihrer Bewohner. Der öffentliche Raum [...] verliert damit seine Bedeutung als Kommunikationsraum seiner Bürger. Das wirft die Frage auf, inwiefern der sogenannte ‚öffentliche‘ Raum überhaupt noch ein öffentlicher, also ein von Öffentlichkeit geprägter, Raum ist.“ (Krause & Heinecke, 2006, S. 9)

Da ein legales Einwirken in den öffentlichen Raum nur mit Geld möglich ist, entsteht eine Art hierarchische Ordnung in Produzenten und Konsumenten, das heißt in diejenigen, die Aufmerksamkeit abschöpfen, und die, die sie schenken müssen. Diesem Zustand des fehlenden bürgerlichen Kommunikationsraumes versuchen die Streetart-Aktivisten durch das meist illegale Anbringen ihrer Werke entgegenzuwirken. Ein zentraler Gedanke der Streetart-Akteure ist es, Lücken in dem von Konsumzeichen geprägten öffentlichen Raum ausfindig zu machen, um sich diese Flächen durch das Anbringen von Streetart zu Eigen zu machen. Durch die Repräsentation einer anderen bzw. eigenen Bildwelt schaffen es die Streetartists den mit kommerziellen Botschaften überfüllten öffentlichen Raum zu durchbrechen und so Kommunikationskanäle für die Bürger zurückzugewinnen (vgl. Willms, 2010, S. 44).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Diese Einleitung thematisiert die zunehmende Vereinnahmung von Streetart als Protestkunst durch Marketingfirmen und wirft die Kernfrage nach einem möglichen "Sell-Out" und der Widerstandsfähigkeit der Subkultur auf.

2. Guerilla Marketing: Das Kapitel erläutert die Hintergründe der modernen Werberesistenz und definiert die verschiedenen unkonventionellen Formen des Guerilla Marketings als Antwort auf Informationsüberlastung.

3. Streetart: Hier wird der urbane Raum als kommerziell hierarchisiert analysiert und Streetart als Gegenbewegung beschrieben, die versucht, den öffentlichen Raum für Bürger zurückzugewinnen.

4. Die Sell-Out-Problematik in der Streetart: Es wird der idealtypische Lebenszyklus von Subkulturen beschrieben und analysiert, wie Streetart-Akteure ihr subkulturelles Kapital zwischen Kunst und Kommerz ausbalancieren.

5. Fallbeispiel: PSP Streetart Gallery: Anhand der PlayStation Portable Kampagne von Sony wird die schädliche Auswirkung von Guerilla Marketing auf das Image und die Rezeption von Streetart im Detail untersucht.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass Guerilla Marketing der Streetart schadet, stellt aber gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit der Szene heraus, die sich durch ständige Neuerfindung behauptet.

7. Quellen: Auflistung der verwendeten Literatur- und Webquellen.

Schlüsselwörter

Streetart, Guerilla Marketing, Sell-Out, Subkultur, Werberesistenz, Öffentlicher Raum, Kommerzialisierung, Adbusting, Markenimage, PlayStation Portable, Street Marketing, Authentizität, Kreativität, Konsumgesellschaft, Protestkunst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konflikt zwischen der Streetart-Subkultur und der kommerziellen Nutzung ihrer Ausdrucksformen durch Unternehmen im Rahmen des sogenannten Guerilla Marketings.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Guerilla Marketing, die Definition und Motivation von Streetart, der soziologische Lebenszyklus von Subkulturen sowie die Mechanismen kommerzieller Vereinnahmung.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit die Streetart-Subkultur durch Guerilla Marketing einem "Sell-Out" ausgesetzt ist und welche Möglichkeiten sie besitzt, sich gegen die Absorption durch den Mainstream zu wehren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse zu den Themen Marketing und Subkultur, kombiniert mit einer Fallstudienanalyse zur konkreten Untersuchung der PSP-Kampagne von Sony.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Guerilla Marketings und der Streetart, erörtert die Problematik der Kommerzialisierung von Subkulturen und wendet diese Erkenntnisse auf das Fallbeispiel der PSP Streetart Gallery an.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Streetart, Guerilla Marketing, Sell-Out, Authentizität, Subkultur und kommerzielle Vereinnahmung beschreiben.

Warum ist die Wahl des Standortes bei Streetart-Aktionen für die Authentizität so entscheidend?

Der Standort ist entscheidend, da Streetart bewusst Lücken in einem von Konsumzeichen dominierten Raum besetzt; eine gezielte kommerzielle Platzierung, wie bei der PSP-Galerie, wird daher oft als unauthentisch und störend empfunden.

Was bedeutet der Begriff "Adbusting" in diesem Zusammenhang?

Adbusting bezeichnet eine spezifische Reaktionsform von Streetartists, bei der kommerzielle Werbung durch Verfremdung oder Überkleben in ihr Gegenteil verkehrt wird, um sich gegen den Ausverkauf der eigenen Subkultur zu wehren.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sell-Out einer Subkultur? Der Einfluss des Guerilla-Marketings auf die Streetart-Kultur
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Note
1,3
Autor
Leonie Fahjen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
12
Katalognummer
V277446
ISBN (eBook)
9783656712183
ISBN (Buch)
9783656712961
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sell-Out Guerilla Marketing Graffiti Ausverkauf Subkultur Streetart Street Art Kapitalismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leonie Fahjen (Autor:in), 2013, Sell-Out einer Subkultur? Der Einfluss des Guerilla-Marketings auf die Streetart-Kultur, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277446
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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