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Kostenmanagement. Controlling mit Simulationswerkzeugen innerhalb von Distributionsnetzwerken

Titel: Kostenmanagement. Controlling mit Simulationswerkzeugen innerhalb von Distributionsnetzwerken

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Timo Tempel (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Bereich Supply Chain Management (SCM) werden in der Fachliteratur auf den ersten Seiten meist Schlagwörter über die kritischen Herausforderungen an die Unternehmen. Darunter fallen beispielsweise komplexe Basistrends, wie die Individualisierung der Nachfrage, verkürzte Produktlebenszyklen bei steigenden Innovationsraten und Marktdynamik bei höheren Unsicherheiten der wirtschaftlichen Unternehmensumwelt. Um diesen Basistrends entgegenzuwirken, wurden mitunter komplexe Lieferantenketten und arbeitsteilige Prozesse innerhalb moderner Produktions- und Distributionssysteme entwickelt, welche ein Produkt durchläuft bevor es beim Endkunden eintrifft. Dabei gilt es nicht nur das eigene Unternehmen als abgeschlossenes System zu betrachten wie es in der klassischen Betriebswirtschaft üblich war. Vielmehr müssen bei jedem Teilnehmer die Beschaffung, Leistungserstellung und der Absatz eine gemeinsame Koordination über das gesamte Netzwerk anstreben. Dieses Konzept der ganzheitlichen flussorientierten Gestaltung der unternehmensübergreifenden Wertschöpfung ist heute unter dem Terminus Supply Chain Management bekannt.

Es ist eine neue Herausforderung für jedes Unternehmen in einer Lieferkette die geeigneten Methoden zu definieren, Referenzmodelle, Standards und IT-Werkzeuge zu harmonisieren welche die Prozesse und Abläufe des eignen Unternehmens und der Partnerunternehmen geeignet wiedergeben. Im folgenden Abschnitt werden allgemeine Grundsätze und Lösungsvorschläge dieser komplexen Aufgabe in Zusammenhang der Prozessmodellierung einer Distributionskette beschrieben. Im Anschluss wird die etwas in Vergessenheit geratene Methode der Simulation aufgegriffen. Dieses Kapitel folgt der Idee, dass durch die bereits verbreiteten Ansätze der Logistikmodelle und Prozessmanagement im Supply Chain Management die Kluft bis zum Einsatz von Simulationen abgenommen hat. Die Simulationsmethode ist nur selten in Unternehmen implementiert und meist ein Stand-Alone-Tool bei größeren Investition. Die Aussichten der kommenden Jahre zeigen aber eine leichte Tendenz, dass Simulationen gerade in der Logistik wieder im Kommen sind. Es folgt ein ergänzendes Kapitel um die Argumentation für den Einsatz von Simulationen im Supply Chain Management aus Kostensicht zu verdeutlichen. Da seit den 90er Jahren die Forderung der leistungsgerechten Kostenverteilung innerhalb der indirekten Bereiche im Kostenmanagement und Controlling stärker diskutiert wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Trends und logistische Herausforderungen

II. Die Distribution in der Logistik

II.1 Distributionsaufgaben im Supply Chain Management

II.2 Vorbereitung der Modellierung

II.3 Klassische Logistikmodelle

II.4 Überbetriebliche Prozessmodellierung SCOR-Modell

III. Simulation von Distributionsprozessen

III.1 Simulationsmethoden von Distributionsnetzwerken

III.2 Vor- und Nachteile der Simulationsanwendung

III.3 Praxisbeispiel simulationsgestützer Logistikabläufe VOLVO

IV. Distributionssimulationen im Kostenmanagement

IV.1 Bedeutung der Prozesskostenrechnung

IV.2 Die Supply Chain Balanced Scorecard im Controlling

V. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von Simulationswerkzeugen innerhalb von Distributionsnetzwerken, um komplexe Logistikprozesse effizienter zu gestalten und eine verursachungsgerechte Kostenverteilung im Sinne eines modernen Kostenmanagements und Controllings zu ermöglichen.

  • Analyse logistischer Herausforderungen in modernen Supply Chains
  • Methoden der Prozessmodellierung, insbesondere unter Anwendung des SCOR-Modells
  • Einsatz von Simulationsmethoden zur Identifikation von Schwachstellen und zur Szenarioanalyse
  • Integration von Prozesskostenrechnung und Supply Chain Balanced Scorecard in das Controlling

Auszug aus dem Buch

III.2 Vor- und Nachteile der Simulationsanwendung

Es wird erwartet, dass die Anzahl der Unternehmen, welche Simulationen anwenden in den kommenden Jahren weiter ansteigt. Viele Manager realisieren, dass durch den Simulationseinsatz der Nutzen über die einfache Zukunftsvorhersage hinaus geht. Gerade bei investitionsintensiven kritischen Entscheidungen ist ein wesentlicher Vorteil, dass durch den Simulationseinsatz der Entwurf bzw. das Konzept validiert werden kann ohne finanziell weitreichende Verpflichtungen eingegangen zu sein. Dies könnte speziell dann der Fall sein wenn die analytischen Modelle an deren Erklärungsgrenzen stoßen. Ein weiteres Argument ist, dass das zu untersuchende Objekt über die Zeit, in kleinen oder großen Zeitschritten, genauer analysiert werden kann. Weitere Vorteile gehen mit der Tätigkeit der allgemeinen Modellbildung einher. Darunter fallen meist die Begriffe wie Transparenz und Verständnis des eigenen Unternehmens.

Die entsprechende Argumentation gegen den Einsatz von Simulationstechniken ist u.A. dass die Modellierung ein spezielles Training und Schulung bestimmter Mitarbeiter benötigt. Damit einher geht der Kritikpunkt, dass die Simulationsmodelle in Struktur und Aufbau stark von der Modellsprache des Mitarbeiters (Simulationsmodellierer) abhängig ist. Das wenn ein System von zwei Simulationsmodellierern entworfen wird, diese zwar Ähnlichkeiten aufweisen, aber es sehr unwahrscheinlich dass diese Identisch sind. Aus wirtschaftlicher Sicht werden meist Kritikargumente der langen Simulations vorbereitungszeit und Kosten entgegengehalten.

Zusammenfassend, der Einsatz von Simulationstechniken verspricht nicht bei jedem Unternehmen den gleichen Erfolg. Daher ist die Skepsis gegen über der Simulationsmethoden gerecht fertig. Um dieses Misstrauen abzubauen würden weitere Veröffentlichungen von praktischen Erfolgsbeispielen in Form von Langzeitstudien weiterhelfen, welche man nur unzureichend in der Literatur findet.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Trends und logistische Herausforderungen: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Komplexität in der globalen Logistik und begründet die Notwendigkeit ganzheitlicher Ansätze wie des Supply Chain Managements.

II. Die Distribution in der Logistik: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Distributionslogistik, verschiedene Logistikmodelle und Methoden der Prozessmodellierung, wie das SCOR-Modell, detailliert beschrieben.

III. Simulation von Distributionsprozessen: Der Fokus liegt auf der technischen Umsetzung von Simulationsmodellen, deren Vorteilen sowie einem konkreten Praxisbeispiel bei der Volvo Car Corporation.

IV. Distributionssimulationen im Kostenmanagement: Dieses Kapitel verknüpft die Prozesskostenrechnung und die Supply Chain Balanced Scorecard mit Simulationswerkzeugen, um eine präzisere Steuerung und Kostenverteilung zu erreichen.

V. Fazit: Das Fazit fasst die Potenziale der Simulation als unterstützendes Instrument zusammen und betont, dass trotz des hohen Implementierungsaufwandes ein Mehrwert für die strategische Unternehmensführung besteht.

Schlüsselwörter

Supply Chain Management, Distribution, Logistik, Prozessmodellierung, SCOR-Modell, Simulation, Distributionsnetzwerke, Kostenmanagement, Prozesskostenrechnung, Supply Chain Balanced Scorecard, Controlling, Prozessoptimierung, Unternehmenssteuerung, Investitionsentscheidung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration von Simulationswerkzeugen und modernen Controlling-Methoden in die Distributionslogistik, um die Effizienz und Transparenz von Liefernetzwerken zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen das Supply Chain Management, die Prozessmodellierung (SCOR-Modell), die Anwendung von Simulationstechniken sowie Methoden des Kostenmanagements wie die Prozesskostenrechnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch den Einsatz von Simulationen und einer verursachungsgerechten Kostenrechnung bessere Handlungsgrundlagen für strategische Logistikentscheidungen erhalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der systematischen Verknüpfung von Theorien aus dem Logistikmanagement und dem Controlling.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die methodischen Grundlagen der Modellierung, die technische Umsetzung von Simulationen sowie die Einbindung dieser Werkzeuge in betriebswirtschaftliche Instrumente wie die Balanced Scorecard.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Supply Chain Management, Simulation, Prozesskostenrechnung und Distributionslogistik charakterisiert.

Welche Rolle spielt das SCOR-Modell in dieser Arbeit?

Das SCOR-Modell dient als Referenzmodell, um Lieferketten zu strukturieren und ein einheitliches Verständnis der Kernprozesse für eine anschließende Modellierung und Simulation zu schaffen.

Warum wird die Prozesskostenrechnung im Kontext von Simulationen thematisiert?

Die Prozesskostenrechnung soll die Transparenz indirekter Kosten erhöhen, wobei Simulationen dazu beitragen, die für diese Rechnung notwendigen statistischen Unsicherheiten besser abzubilden.

Was zeigt das Praxisbeispiel von Volvo?

Das Beispiel illustriert, wie durch Simulationsstudien Materialflüsse zwischen Werken optimiert und fundierte Grundlagen für Investitionsentscheidungen geschaffen werden konnten.

Wie bewertet der Autor den Einsatz von Simulationen?

Der Autor bewertet Simulationen als ein wichtiges, komplexes Hilfsmittel, das als unterstützende Methode, jedoch nicht als alleiniges Instrument, einen hohen Nutzen für die strategische Planung bietet.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kostenmanagement. Controlling mit Simulationswerkzeugen innerhalb von Distributionsnetzwerken
Hochschule
Universität Kassel  (Betriebswirtschaftslehre)
Veranstaltung
Management and Controlling of Logistics
Note
2,0
Autor
Timo Tempel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V277418
ISBN (eBook)
9783656711575
ISBN (Buch)
9783656712312
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kostenmanagement Cost Management Controlling Simulation Simulation Tools Distribution Distributionsnetzwerk Logistik Logistikmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Timo Tempel (Autor:in), 2013, Kostenmanagement. Controlling mit Simulationswerkzeugen innerhalb von Distributionsnetzwerken, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277418
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Leseprobe aus  20  Seiten
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