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Berufsvorbereitung an Werkrealschulen

Title: Berufsvorbereitung an Werkrealschulen

Term Paper , 2012 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Katarina Arndt (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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„Was willst du mal werden, wenn du groß bist?“ – Eine Frage mit der sich jeder früher oder später auseinander setzten muss. Ob es jetzt die Großmutter ist, die sich nach dem Berufswunsch des Enkels erkundigt, oder der Nachbar, der sich schon überlegt, was aus seinem zweijährigen Kind später mal werden wird und deshalb schon mal mögliche Berufe sammelt – viele interessieren sich für die berufliche Zukunft von Kindern.
Martin Schmiel schreibt in seinem Buch „Berufspädagogik II“ aus dem Jahr 1979 darüber, dass zu seiner Zeit noch keine ausgereifte Konzeption dafür gefunden wurde, Schüler in der Schule angemessen auf die Berufswelt vorzubereiten und ihnen einen leichten Übergang in die Erwerbstätigkeit zu ermöglichen und sie bei der Wahl des Berufes kompetent zu unterstützen.
Genau der Frage, ob es heute, mehr als 30 Jahre nach Schmiels Veröffentlichung gelungen ist, eine solche Konzeption zu finden und was dabei die Aufgaben des Lehrers sind, möchte ich in meiner Hausarbeit nachgehen.
Um dieser Frage nachzugehen, möchte ich zuerst auf den Bildungsplan für die neugestaltete Werkrealschule eingehen.
Im zweiten Teil werde ich das genaue Aufgabenfeld der Pädagogen im Bereich der Berufswegeplanung untersuchen und verschiedene Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung in diesem Themenfeld ansprechen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die neue Schulart Werkrealschule

2.1 Pädagogisches Profil

2.2. Der Bildungsplan 2010

2.2.1. Berufswegeplanung anhand des Bildungsplans von 2010

2.2.2. Kompetenzanalyse Profil AC

2.2.3 Die zweijährige Berufsfachschule

3. Aufgaben und Tätigkeiten für Lehrer an der WRS hinsichtlich der Berufswegeplanung

3.1. Interessen wecken und Stärken aufzeigen

3.3 Informationen bereitstellen

3.3. Praktikumsbegleitung

3.4 Bewerbungsvorbereitungen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob es gelungen ist, eine schlüssige Konzeption für die schulische Berufsvorbereitung zu etablieren, um Schüler beim Übergang in die Erwerbstätigkeit zu unterstützen. Dabei wird analysiert, wie die neue Werkrealschule auf Basis des Bildungsplans 2010 die Berufswegeplanung umsetzt und welche spezifischen Aufgaben dem Lehrpersonal in diesem Prozess zukommen.

  • Strukturelle Analyse des Bildungsplans der Werkrealschule mit Fokus auf Berufswegeplanung.
  • Untersuchung von Instrumenten wie der Kompetenzanalyse Profil AC.
  • Rolle der Lehrkraft als Begleiter, Berater und „Guide on the side“.
  • Methoden der Interessenfindung, Informationsbeschaffung und Praktikumsbegleitung.

Auszug aus dem Buch

3.4 Bewerbungsvorbereitungen

Wie in 3.3 bereits angesprochen, sollte sich der Pädagoge hinsichtlich der Bewerbung für ein Praktikum zurückhalten. Dies schließt allerdings nicht aus, die Schüler ausreichend auf ein Bewerbungsgespräch vorzubereiten. So kann es schon bei einem Telefontraining anfangen, bei dem ein Telefongespräch in der Klasse nachgestellt wird, damit die Schüler „einen Eindruck bekommen, auf welche Informationen sie achten müsse und welche Fehler möglichst zu vermeiden sind.“ Dasselbe Verfahren kann auch zur Übung eines direkten Bewerbungsgespräches angewandt werden, da ein Rollenspiel die Schüler eher auf Situationen vorbereitet, die sie irgendwann einmal konfrontieren müssen. Hier können auch verschiedene Facetten eines Gespräches ausprobiert werden: Ein netter Chef, ein nicht überzeugter Arbeitgeber oder ein sehr kritischer, der den angehenden Auszubildenden hart ran nimmt. Die Lehrkraft beobachtet in diesem Fall die Schüler, um den Schülern im Nachhinein eine Rückmeldung geben zu können, wie sie gewirkt haben und Verbesserungsvorschläge zu geben.

Auch das Verfassen einer schriftlichen Bewerbung muss gelernt werden, da diese in der Regel verlangt werden, auch wenn in den letzten Jahren die Anzahl von Onlinebewerbungen stetig zunimmt.

Neben dem richtigen Verhalten während eines Vorstellungsgespräches und dem Schreiben einer Bewerbung, werden die Schüler auch auf Eignungstest vorbereitet. Es gibt verschiedenen Arten von Tests, die den Schülern bei einem Vorstellungsgespräch begegnen können: „Kenntnisprüfungen, psychologische Testverfahren oder praktische Tests, mit denen z.B. das handwerkliche oder künstlerische Talent des Bewerbers geprüft werden soll“.

Ein weiteres Verfahren ist das Assesment-Center, bei dem Bewerber in verschiedenen Gruppen Aufgaben erledigen müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderung der Berufswahl für Schüler und stellt die forschungsleitende Frage nach der heutigen Konzeption der Berufsvorbereitung an der Werkrealschule.

2. Die neue Schulart Werkrealschule: Dieses Kapitel erläutert das pädagogische Profil, den Bildungsplan 2010 sowie spezifische Maßnahmen wie die Kompetenzanalyse Profil AC und die Kooperation mit der Berufsfachschule.

3. Aufgaben und Tätigkeiten für Lehrer an der WRS hinsichtlich der Berufswegeplanung: Hier wird das praktische Aufgabenfeld der Lehrkräfte untersucht, welches von der Stärkenanalyse über die Bereitstellung von Informationen bis hin zur Praktikums- und Bewerbungsbegleitung reicht.

4. Fazit: Das Fazit bewertet das Konzept der Berufswegeplanung als grundsätzlich sinnvoll, weist aber kritisch auf die Doppelbelastung der Schüler in der 10. Jahrgangsstufe hin.

Schlüsselwörter

Berufswegeplanung, Werkrealschule, Bildungsplan 2010, Berufsvorbereitung, Kompetenzanalyse Profil AC, individuelle Förderung, Lehrkräfte, Berufsorientierung, Praktikum, Bewerbungstraining, Berufsfachschule, Schulerfolg, Berufsfindung, Übergang Schule-Beruf, pädagogische Begleitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Umsetzung der Berufswegeplanung an der Werkrealschule und untersucht, wie Lehrkräfte Schüler bei diesem Übergangsprozess begleiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die Umsetzung des Bildungsplans 2010, der Einsatz von Diagnoseinstrumenten wie Profil AC sowie die Rolle des Lehrers in der Berufsorientierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob es heute gelungen ist, eine schlüssige Konzeption zur Berufsvorbereitung an Werkrealschulen zu finden und wie sich die Lehreraufgaben dabei gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse bestehender Bildungspläne und pädagogischer Fachliteratur sowie eigene Beobachtungen aus einem Blockpraktikum.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die schulischen Rahmenbedingungen, wie Profil AC, die Kooperation mit Berufsfachschulen und konkrete lehrerzentrierte Methoden zur Berufsberatung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Berufswegeplanung, Werkrealschule, Kompetenzanalyse, individuelle Förderung und die Begleitrolle der Lehrkraft sind die prägenden Begriffe.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Lehrers bei der Berufswahl?

Der Lehrer wird als „Guide on the side“, Vertrauensperson und Berater gesehen, der die Schüler unterstützt, ohne ihnen Entscheidungen abzunehmen.

Welches Problem sieht der Autor in der 10. Klasse?

Der Autor warnt vor einer drohenden Doppelbelastung für Schüler durch die Anforderungen der Berufsfachschule und den gleichzeitigen Druck, einen dem Realschulabschluss gleichwertigen Abschluss zu erlangen.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Berufsvorbereitung an Werkrealschulen
College
University of Education Freiburg im Breisgau
Grade
1,5
Author
Katarina Arndt (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V276759
ISBN (eBook)
9783656699385
ISBN (Book)
9783656700364
Language
German
Tags
Werkrealschule Berufsvorbereitung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katarina Arndt (Author), 2012, Berufsvorbereitung an Werkrealschulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/276759
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