Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Experimente in Kindertagesstätten. Stadtkinder und ihr Zugang zur Naturwissenschaft

Titel: Experimente in Kindertagesstätten. Stadtkinder und ihr Zugang zur Naturwissenschaft

Hausarbeit , 2013 , 14 Seiten , Note: 1

Autor:in: Miriam Fahlbusch (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aktuell sehen die einzelnen Bildungs- und Erziehungspläne der Bundesländer die naturwissenschaftliche Bildung als ein bedeutendes Ziel von Bildungs- und Lernprozessen im Kindesalter an. Dies ist ein relativ neues Phänomen und als eine der Folgen des PISASchocks anzusehen. Speziell das Kindesalter eignet sich für die Heranführung an die Naturwissenschaften, denn wohl zu keiner anderen Zeit bringt der Mensch im Laufe seines Lebens den Dingen in seiner Umwelt ein so großes Interesse entgegen; nie wieder ist die Neugier größer. [...] In den Kindertageseinrichtungen begegnet man der kindlichen Neugier und dem ausgeprägten Forscherdrang in der Regel mit mehr oder weniger instruierten Experimenten.
Hierdurch sollen die Kinder einen Zugang zur belebten und unbelebten Natur finden. Aufgrund vielförmiger gesellschaftlicher Veränderungen ist die Lebenssituation von Kindern nicht mit dem Aufwachsen voriger Generationen vergleichbar. Heutige Kinder spielen überwiegend in geschlossenen Räumen, intensive Naturerfahrungen sind infolge des häufig übermäßigen Medienkonsums zur Seltenheit geworden. Können Experimente also wirklich einen Zugang zu Naturwissenschaften schaffen, wenn die Natur an sich nicht real durch das Kind erlebt wurde? [...] Die Vermutung liegt nahe, dass naturwissenschaftliche Bildung im Elementarbereich anhand von Experimenten wenig sinnvoll ist, solange die Kinder auf keine oder wenig Vorerfahrungen zurückgreifen können. Die Autorin versucht deshalb im Rahmen dieser Ausarbeitung folgende These argumentativ zu untermauern:
„Ästhetische Vorerfahrungen bilden die Voraussetzung für naturwissenschaftliche Bildung anhand von Experimenten in der Kindertageseinrichtung.“
Nach einer Einleitung wird im zweiten Kapitel die Thematik der naturwissenschaftlichen Bildung in der frühen Kindheit aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Einer Auseinandersetzung mit dem elementarpädagogischen Bildungsauftrag, folgt eine Betrachtung kognitions- und entwicklungspsychologischer Erkenntnisse. Dieses Kapitel abschließend wird die Herangehensweise an naturwissenschaftliche Themenfelder in Kindertageseinrichtungen durch Experimente kritisch hinterfragt. Das dritte Kapitel widmet sich der Bedeutsamkeit ästhetischer Erfahrungen im Hinblick auf die Naturwissenschaftsvermitttlung im Elementarbereich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Naturwissenschaftliche Bildung in der frühen Kindheit

2.1 Naturwissenschaften im elementarpädagogischen Bildungsauftrag

2.2 Frühe Wege ins Naturwissen - Kognitions- und entwicklungspsychologische Sichtweise

2.2.1 Kognitionspsychologie

2.2.2 Entwicklungspsychologie

2.3 Naturwissenschaftliche Bildung im Kindergarten durch Experimente?

3. Über die Bedeutsamkeit ästhetischer Erfahrungen

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die These, dass ästhetische Vorerfahrungen die notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche naturwissenschaftliche Bildung und das Experimentieren in Kindertageseinrichtungen bilden. Ziel ist es, aufzuzeigen, dass ein rein experimenteller Zugang ohne vorheriges sinnliches Erleben der Umwelt zu oberflächlichem Wissen führt.

  • Naturwissenschaftliche Bildung im elementarpädagogischen Bildungsauftrag
  • Kognitions- und entwicklungspsychologische Aspekte der frühen Kindheit
  • Die Rolle von Experimenten in der Elementarbildung
  • Die zentrale Bedeutung ästhetischer Erfahrungen als Basis rationaler Erkenntnis

Auszug aus dem Buch

3. Über die Bedeutsamkeit ästhetischer Erfahrungen

„Der Begriff „Ästhetik“ entstammt dem griechischen Wort >aisthesis<. Aisthesis heißt Sinn, Sinnesorgan, sinnliche Wahrnehmung, also die Aneignung von Welt nicht nur durch Worte. Das Verstehen von Welt – der Dinge, Personen und Verhältnisse, die ein Kind umgeben – ist eine sinnliche, eine aisthetische Erfahrung, die durch ein Wechselspiel zwischen Person und Gegenstand entsteht“ (VAN DIEKEN u.a. 2010, 15).

Schon von seiner Geburt an erkundet der Mensch mit allen ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aktiv seine Umwelt. Aus diesen frühen Erfahrungen entsteht ein erstes Bild von sich selbst als Person und der Welt, in welcher man sich bewegt. Diese sind als Basis des weiteren Bildungsweges des Kindes anzusehen. Da man dem Kind die Welt durch Sprache nicht begreiflich machen kann, ist es darauf angewiesen, sie mit all seinen Sinnen wahrnehmend für sich zu erschließen. Frühe sinnliche Wahrnehmungs-erfahrungen stellen also die erste Bildungsaufgabe eines Kindes dar (vgl. SCHÄFER 2008,12f).

Ästhetische Erfahrungen sind jedoch nicht als Gegenteil der rationalen Erkenntnis anzusehen, sondern als dessen Basis. „Ästhetik ist also eine sinnliche Erkenntnistätigkeit, die eine notwenige Voraussetzung rationaler Erkenntnistätigkeit ist. Mit der sinnlichen Erkenntnis wird sozusagen die erste Stufe des Wissens betreten. Indem in das jeweils Wahrgenommene eine Bedeutung, ein Sinn, ein Zusammenhang interpretiert und eine geistig-seelische Beziehung zu dem Wahrgenommen hergestellt wird, erhält jede Wahrnehmung einen rationalen und einen emotionalen Aspekt“ (BRAUN 2007, 83).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der naturwissenschaftlichen Bildung in der frühen Kindheit ein und stellt die zentrale These zur Bedeutung ästhetischer Vorerfahrungen auf.

2. Naturwissenschaftliche Bildung in der frühen Kindheit: Das Kapitel beleuchtet den Bildungsauftrag, psychologische Grundlagen und die Rolle des Experimentierens im Kindergarten.

2.1 Naturwissenschaften im elementarpädagogischen Bildungsauftrag: Hier werden die gesetzlichen und inhaltlichen Grundlagen sowie die Basiskompetenzen für naturwissenschaftliches Lernen definiert.

2.2 Frühe Wege ins Naturwissen - Kognitions- und entwicklungspsychologische Sichtweise: Dieser Abschnitt analysiert, warum das Kindesalter ein günstiger Zeitpunkt für die Heranführung an Naturwissenschaften ist.

2.2.1 Kognitionspsychologie: Darstellung der Sichtweise auf die geistige Entwicklung und die Möglichkeiten eines kognitiven Zugangs in der frühen Kindheit.

2.2.2 Entwicklungspsychologie: Betrachtung der Theorie von Erikson und der kindlichen Neugier im sogenannten Spielalter.

2.3 Naturwissenschaftliche Bildung im Kindergarten durch Experimente?: Kritische Hinterfragung des Einsatzes von Experimenten ohne vorheriges reales Erleben der Natur.

3. Über die Bedeutsamkeit ästhetischer Erfahrungen: Erläuterung der ästhetischen Bildung als notwendige Basis für jede Form der rationalen Erkenntnis und naturwissenschaftlichen Auseinandersetzung.

4. Resümee: Zusammenfassung der Ergebnisse und Bestätigung der These, dass ästhetische Vorerfahrungen das Fundament für naturwissenschaftliches Lernen bilden.

Schlüsselwörter

Naturwissenschaftliche Bildung, Kindertageseinrichtung, Elementarpädagogik, Ästhetische Erfahrungen, Experimentieren, Kognitionspsychologie, Entwicklungspsychologie, Basiskompetenzen, Frühe Kindheit, Naturerfahrung, Bildungsauftrag, Ganzheitliche Bildung, Sinnliche Wahrnehmung, Lernprozesse, Erfahrungswissen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der naturwissenschaftlichen Bildung in Kindertageseinrichtungen und untersucht kritisch, ob und wie Experimente für Kinder im Elementarbereich sinnvoll eingesetzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den naturwissenschaftlichen Bildungsplänen, den entwicklungspsychologischen Voraussetzungen von Kindern und der essenziellen Rolle ästhetischer Erfahrungen als Grundlage für das Lernen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, die These zu untermauern, dass ästhetische Vorerfahrungen eine notwendige Voraussetzung für naturwissenschaftliche Bildung anhand von Experimenten im Kindergarten sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Analyse aktueller pädagogischer Konzepte, Bildungspläne sowie kognitions- und entwicklungspsychologischer Erkenntnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Bildungsauftrags, eine psychologische Fundierung der frühen Neugier und eine kritische Reflexion über den Nutzen von Experimenten gegenüber dem realen Erleben der Natur.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die ästhetische Bildung, die naturwissenschaftliche Frühförderung, der kindliche Forscherdrang und das handlungsorientierte Erfahrungswissen.

Warum sind laut der Autorin Experimente allein nicht ausreichend?

Ohne vorheriges sinnliches Erleben ("ästhetische Erfahrung") der Umwelt fehlt dem Kind die Grundlage, um experimentelle Phänomene kognitiv einzuordnen; Experimente können sonst zu "totem Wissen" ohne Bezug zur Lebenswelt führen.

Welche Bedeutung hat das "Spielalter" nach Erikson in diesem Kontext?

Das Spielalter zeichnet sich durch eine ausgeprägte Neugier und die Hinwendung zur "Dingwelt" aus, was laut Autorin den idealen Zeitpunkt für eine aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt darstellt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Experimente in Kindertagesstätten. Stadtkinder und ihr Zugang zur Naturwissenschaft
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Veranstaltung
Mathematik und Naturwissenschaften
Note
1
Autor
Miriam Fahlbusch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V276711
ISBN (eBook)
9783656706076
ISBN (Buch)
9783656709756
Sprache
Deutsch
Schlagworte
experimente kindertagesstätten stadtkinder zugang naturwissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Miriam Fahlbusch (Autor:in), 2013, Experimente in Kindertagesstätten. Stadtkinder und ihr Zugang zur Naturwissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/276711
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum