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Geostrategische Energiepolitik der Türkei

Die Türkei als Energiedrehscheibe der Zukunft

Titel: Geostrategische Energiepolitik der Türkei

Bachelorarbeit , 2014 , 68 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Kasim Colakoglu (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Energiepolitik der Türkei zu untersuchen. Besitzt die Türkei das Potenzial zu einer alternativen Energieversorgung für die Europäische Union? Und ist es ihr möglich als Akteur einer Energiedrehscheibe zwischen den drei geopolitisch relevanten Regionen, nämlich dem Nahen Osten, Europa und der Kaspischen Region erfolgreich zu handeln?
Vor dem Hintergrund dieser Fragestellungen ist es von großer Bedeutung, die aktuelle Energieversorgung und die energiepolitische Ausgangssituation der Europäischen Union zu betrachten.
Kapitel 2 dieser Arbeit prüft die Energiepolitische Ausgangssituation in Europa und Asien.
Im Betrachtungsfeld dieser Untersuchung liegt besonders das schwierige Verhältnis der EU und der Regierung Russlands.
In Kapitel 3 werden verschiedene geostrategische Eigenschaften der Türkei untersucht. Bestehende und geplante sowohl nationale als auch internationale Transportinfrastrukturprojekte werden aufgelistet. Zusätzlich werden die Rohstoffpotenziale der Region und die Energielage der Türkei dargelegt.
In Kapitel 4 wird die Energieaußenpolitik der Türkei mit den Nachbarregionen betrachtet. Zuerst wird auf die allgemeine Außenpolitik des Landes eingegangen und deren Veränderungen dargestellt. Danach wird die Energieaußenpolitik mit den einzelnen Regionen veranschaulicht.
Kapitel 5 beinhaltet die Untersuchung der wirtschaftspolitischen Optionen, in den drei geopolitisch relevante Regionen, dem Nahen Osten, Europa und der Kaspischen Region. Es wird das Potenzial der Türkei zur Energiedrehscheibe mit den aktuellen Ereignissen untersucht.
In Kapital 6 erfolgt abschließend eine Zusammenfassung der Kernaussagen aus den einzelnen Kapiteln sowie eine Prognose hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Energiepolitische Ausgangsbedingungen in Europa und Asien

2.1. Energiepolitische Situation in Europa

2.1.1. Die europäische Energiestrategie 2020

2.2. Energiepolitische Situation in Russland

2.2.1. Gazprom

2.3. Energiepolitische Kooperation zwischen der EU und Russland

2.3.1. Der Ukrainekonflikt und dessen Auswirkungen

2.4. Energiepolitische Kooperation zwischen der EU und mittel- und zentralasiatischen Ländern

3. Geostrategische Lage der Türkei

3.1. Die Rohstoffpotenziale der Region

3.2. Transportinfrastruktur für Erdöl und Erdgas

3.2.1. Geplante bzw. betriebene Erdölpipelines

3.2.1.1. Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline (BTC)

3.2.1.2. Kirkuk-Ceyhan-Pipeline (KCP)

3.2.1.3. Autonomieregion Kurdistan/Irak-Türkei-Pipeline

3.2.1.4. Ceyhan-Kirikkale-Pipeline

3.2.1.5. Batman-Dörtyol-Pipeline

3.2.1.6. Trans Anatolian Pipeline (TAP)

3.2.2. Geplante bzw. betriebene Erdgaspipelines

3.2.2.1. Blue-Stream-Pipeline

3.2.2.2. Baku-Tiflis-Erzurum-Pipeline (BTE)

3.2.2.3. Tabriz-Dogubayazit-Pipeline (TDP)

3.2.2.4. Bulgarien-Türkei-Pipeline (West Stream)

3.2.2.5. Interconnector Türkei-Griechenland-Pipeline (ITG)

3.2.2.6. Iran-Türkei-Europa (ITE)

3.2.2.7. Iraq-Turkey Gas Export Pipeline (ITGEP)

3.2.2.8. Israel-Turkey Natural Gas Pipeline

3.2.2.9. Egypt-Turkey Natural Gas Pipeline

3.2.2.10. Trans Anatolian Natural Gas Pipeline (TANAP)

3.3. Die nationale Energielage der Türkei

4. Energieaußenpolitik der Türkei

4.1. Außenpolitik der Türkei

4.2. Energieaußenpolitik mit den Ländern im Südkaukasus

4.3. Energieaußenpolitik mit dem Nahen und Mittleren Osten

4.4. Energieaußenpolitik mit Russland

4.5. Energieaußenpolitik mit den Ländern Zentralasiens

5. Wirtschaftspolitische Optionen der Türkei

5.1. Die nah-/mittelöstliche Option

5.2. Die kaspische Option

5.3. Das Potenzial der Türkei zur Energiedrehscheibe

6. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die geostrategische Rolle der Türkei in der internationalen Energiepolitik. Ziel ist es zu analysieren, ob die Türkei das Potenzial besitzt, als alternative Energiedrehscheibe zwischen dem Nahen Osten, der kaspischen Region und Europa eine zentrale Rolle bei der Diversifizierung der europäischen Energieversorgung einzunehmen.

  • Analyse der europäischen Energieabhängigkeit von Russland
  • Untersuchung der geostrategischen Lage der Türkei als Brückenkopf
  • Bewertung bestehender und geplanter Transportinfrastruktur für Öl und Gas
  • Evaluation der türkischen Energieaußenpolitik gegenüber Nachbarregionen
  • Einschätzung der wirtschaftspolitischen Optionen zur Etablierung als Energiedrehscheibe

Auszug aus dem Buch

1.1. Problemstellung

Fossile Energieträger sind grundlegende Bestandteile der heutigen und der zukünftigen Gesellschaft. Insbesondere die Bedeutung von Erdöl und Erdgas rückt immer mehr in den Vordergrund. Erstmals kam die Bedeutung von fossilen Energieträgern in der Ölkrise von 1973 zum Vorschein. Damals wurde schnell klar, wie wichtig die Versorgungssicherheit mit fossilen Energieträgern ist und welcher gewaltige Nachteil eine Nation treffen kann, wenn eine so hohe Abhängigkeit von Energieträgern besteht. Die Europäische Union (EU) hat im Jahr 2010 ihren Erdölverbrauch zu 83 % und ihren Erdgasverbrauch zu 76,8 % aus nicht europäischen Ländern gedeckt. Größter Energielieferant der EU ist Russland. Ein Drittel der fossilen Energieträger wird nur von Russland geliefert. Besonders Erdgas wird in der Zukunft ein ernst zu nehmender Abhängigkeitsfaktor werden. Die zukünftigen Erdgasproduktionen in der EU werden durch den bereits erreichten Höhepunkt im Verbrauch von Jahr zu Jahr sinken, was zu einer noch voluminöseren Importabhängigkeit führt. Die EU spricht von Unsicherheiten bei der zukünftigen Versorgungssicherheit von Europa. Das Bestreben der EU, zu einer Diversifizierung der Erdgasimporte zu gelangen, wird immer offensichtlicher. Europa plant deshalb die Verbindung zu Ländern mit reichen Erdgasressourcen im Mittleren Osten und am Kaspischen Meer.

Erst nach dem eskalierenden Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine im Jahr 2009 wurde die Energieversorgung Europas zur Debatte gestellt. Es wurden Strategien entwickelt, welche die Gasimporte der EU diversifizieren sollen. Neue internationale Pipelines sollen die Infrastruktur der Gaseinfuhren der EU erweitern und alternative Energiequellen zu Russlands Lieferungen erschließen. Die dünne Besiedlung und die großen Energieressourcen eröffnen den Ländern der kaspischen Region ein großes Exportpotenzial, weshalb das bevorzugte Interesse der EU auch auf diese Region gerichtet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der globalen Energieabhängigkeit ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Untersuchung.

2. Energiepolitische Ausgangsbedingungen in Europa und Asien: Dieses Kapitel analysiert die Abhängigkeit der EU von fossilen Energieträgern sowie die energiepolitischen Beziehungen zwischen der EU, Russland und Zentralasien.

3. Geostrategische Lage der Türkei: Hier werden die geographische Brückenfunktion der Türkei, ihre Rohstoffpotenziale und das umfassende Netz an existierenden sowie geplanten Öl- und Erdgaspipelines detailliert dargestellt.

4. Energieaußenpolitik der Türkei: Dieses Kapitel untersucht die Neuausrichtung der türkischen Außenpolitik unter der AK-Partei und deren spezifische energiepolitische Beziehungen zu den Nachbarregionen.

5. Wirtschaftspolitische Optionen der Türkei: Es werden verschiedene strategische Optionen (nah-/mittelöstliche und kaspische Option) bewertet, um das Potenzial der Türkei als Energiedrehscheibe zu definieren.

6. Schlussbetrachtung und Ausblick: Die Arbeit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und gibt eine Prognose über die zukünftige Rolle der Türkei als Akteur im Energiesektor ab.

Schlüsselwörter

Energiepolitik, Türkei, Erdgas, Erdöl, Diversifizierung, Versorgungssicherheit, Pipelines, Europa, Russland, Kaspisches Meer, Naher Osten, Geostrategie, Energiedrehscheibe, Außenpolitik, Infrastruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die geostrategische Energiepolitik der Türkei und deren Ambitionen, als bedeutende Energiedrehscheibe zwischen den rohstoffreichen Regionen im Osten und dem europäischen Absatzmarkt zu fungieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der europäischen Importabhängigkeit, der Analyse der türkischen Infrastrukturprojekte, der außenpolitischen Strategie Ankaras und den geopolitischen Beziehungen zu Nachbarstaaten wie Russland, dem Iran und Aserbaidschan.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung, ob die Türkei die notwendigen Voraussetzungen und das Potenzial besitzt, als verlässlicher alternativer Energielieferant und Transitland die Energieversorgungssicherheit der Europäischen Union nachhaltig zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine deskriptive und analytische Literatur- und Datenanalyse, in der aktuelle Pipelineprojekte, Handelsdaten und politische Entwicklungen (wie die "Strategische Tiefe") ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der globalen Energieabhängigkeit, eine detaillierte Auflistung der Pipelineinfrastruktur der Türkei und eine Untersuchung der energiepolitischen Außenbeziehungen zur Region Südkaukasus, Russland und Zentralasien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Geostrategie, Energiedrehscheibe, Pipeline-Infrastruktur, Versorgungssicherheit, Diversifizierung und Energieaußenpolitik.

Wie bewertet der Autor das Scheitern des Nabucco-Projekts?

Der Autor ordnet das Scheitern als einen Prozess ein, bei dem sich andere Projekte, insbesondere die TANAP-Pipeline in Kooperation mit Aserbaidschan, als effizientere oder politisch realisierbarere Alternativen für den "südlichen Gaskorridor" durchgesetzt haben.

Welchen Stellenwert nimmt die "Strategische Tiefe" von Ahmet Davutoglu ein?

Dieses Konzept ist zentral für das Verständnis der türkischen Außenpolitik, da es den Wandel von einer einseitigen Westorientierung hin zu einer aktiven, multidimensionalen Diplomatie beschreibt, die die Türkei als unverzichtbaren Akteur in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft positioniert.

Ende der Leseprobe aus 68 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geostrategische Energiepolitik der Türkei
Untertitel
Die Türkei als Energiedrehscheibe der Zukunft
Hochschule
Fachhochschule Worms
Note
1,8
Autor
Kasim Colakoglu (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
68
Katalognummer
V276572
ISBN (eBook)
9783656704188
ISBN (Buch)
9783656712343
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Die geostrategische Energiepolitik der Türkei Energiepolitik Türkei Geopolitik Energiesicherheit Versorgungssicherheit EU Europäische Union Russland Abhängigkeit Entwicklungen Chancen wirtschaftspolitische Optionen Recep Tayyip Erdogan Aserbaidschan Südlicher Südkaukasus Naher Osten Mittlerer Osten Zentralasien Pipeline TANAP BTC BTE Baku Tiflis Ceyhan Erzurum Nabucco Gazprom Gasprom Ukrainekonflikt Irak Iran Außenpolitik Energieaußenpolitik Erdöl Erdgas Energieträger Pipelines Energiedrehscheibe Transportinfrastruktur Blue Stream South Stream Kaspische Meer Erdgasvorräte Erdölvorrate BP Botas TPAO Ahmet Davutoglu Ilham Aliyev Versorgungsoption Gaskorridor Transitland AKP AK-Partei Abdullah Gül Energieabhängigkeit Asien Autonomieregion Kurdistan Zentralregierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kasim Colakoglu (Autor:in), 2014, Geostrategische Energiepolitik der Türkei, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/276572
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  68  Seiten
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