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Kapitalkostenschätzung bei der Coca-Cola Company

Das Capital Asset Pricing Modell und das Fama-French-Modell im Vergleich

Title: Kapitalkostenschätzung bei der Coca-Cola Company

Bachelor Thesis , 2014 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dionis Kelmendi (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

Die Kapitalkosten eines Unternehmens und das von Sharpe (1964), Lintner (1965) und Mossin (1966) formulierte Capital Asset Pricing Modell (CAPM) spielen eine zentrale Rolle in der modernen Finanzierungstheorie. Da bereits minimale prozentuale Unterschiede in Kapitalkosten zu einer Veränderung des Ergebnisses in Millionenhöhe führen können, ist die Art und Weise der Kapitalkostenschätzung von großer Bedeutung. Beim CAPM handelt es sich um ein Gleichgewichtsmodell eines perfekten Kapitalmarktes, welches eine Bewertung der Rendite und des Risikos von Investitionen oder Aktienanlagen ermöglicht.

Das wesentliche Ziel der vorliegenden Arbeit liegt darin, die Eigenkapitalkosten der Coca-Cola Company (KO) zu berechnen und diese mit den Eigenkapitalkosten kon-kurrierender Unternehmen zu vergleichen. Bei der Berechnung der Kapitalkosten stellen neben den Eigenkapitalkosten, insbesondere die Fremdkapitalkosten eine entscheidende Größe dar. Allerdings liegt der Fokus bei dieser Bachelorarbeit in der Ermittlung der Eigenkapitalkosten, weshalb die Berechnung der gesamten Kapitalkosten nach dem Weighted Average Cost of Capital (WACC) Verfahren hier keine weitere Berücksichtigung findet.

Das zweite Kapitel dient der formalen Herleitung des CAPM und der Darstellung zent-raler Annahmen und grundlegender Erkenntnisse dieser Gleichgewichtstheorie. Im Anschluss an diese theoretische Einführung erfolgt im dritten Kapitel eine kurze Un-ternehmensanalyse, bei welcher das Hauptaugenmerk auf KO liegt. Kapitel vier bein-haltet die Berechnung der Eigenkapitalkosten und die Durchführung des CAPM für KO. Daraufhin erfolgt im fünften Kapitel zuerst die theoretische Einführung des Fama-French-Dreifaktorenmodells und anschließend die praktische Anwendung dieses weiterführenden Modells zur Schätzung der Kapitalkosten. Kapitel sechs dieser Arbeit widmet sich der vergleichenden Betrachtung von KO und ähnlichen Unternehmen aus der gleichen Industrie. Abschließend werden im siebten Kapitel die verschiedenen Ergebnisse zusammengefasst und vergleichend analysiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das CAPM – eine klassische Gleichgewichtstheorie

2.1 Die Herleitung des CAPM

2.2 Die Wertpapierlinie und der Rendite-Risiko-Zusammenhang

2.3 Zentrale Annahmen des CAPM

3. Unternehmensanalyse der Coca-Cola Company

4. Berechnung der Kapitalkosten

4.1 Bestimmung der risikolosen Rendite

4.2 Ermittlung der Risikoprämie

4.3 Schätzung des Risikoparameters Beta

4.4 Durchführung des CAPM

4.5 Sensitivitätsanalyse

5. Das Fama-French-Dreifaktorenmodell

5.1 Eine theoretische Einführung

5.2 Anwendung des Fama-French-Modells

6. Vergleichende Betrachtung ähnlicher Unternehmen

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das primäre Ziel, die Eigenkapitalkosten der Coca-Cola Company mittels des Capital Asset Pricing Models (CAPM) sowie des Fama-French-Dreifaktorenmodells zu berechnen und die Ergebnisse einer vergleichenden Analyse mit Wettbewerbern aus der Getränkebranche zu unterziehen.

  • Grundlagen und theoretische Herleitung des CAPM
  • Unternehmensanalyse der Coca-Cola Company unter Berücksichtigung von Branchenkennzahlen
  • Praktische Berechnung der Eigenkapitalkosten durch verschiedene Finanzmodelle
  • Vergleich der Sensitivität von Coca-Cola gegenüber Wettbewerbern wie PepsiCo oder Monster Beverage
  • Analyse des Einflusses von Faktoren wie Unternehmensgröße und Kurs-Buchwert-Verhältnis

Auszug aus dem Buch

2.3 Zentrale Annahmen des CAPM

Die Erkenntnisse des CAPM erscheinen intuitiv einleuchtend, allerdings basiert das CAPM als erklärendes Kapitalmarktmodell auf einer Vielzahl restriktiver Annahmen. An dieser Stelle werden die wichtigsten Annahmen, die zum Teil in der Herleitung des CAPM bereits angeschnitten worden sind, zusammengefasst (Copeland et al. 2008, Damodaran 2010, Perridon et al. 2009):

[A1] Alle Marktteilnehmer sind risikoavers und beabsichtigen den erwarteten Nutzen ihres Vermögens am Ende des einperiodigen Planungshorizontes zu maximieren.

[A2] Investoren agieren auf dem Kapitalmarkt als Preisnehmer und haben homogene Erwartungen bezüglich der Renditen der Wertpapiere, welche eine Normalverteilung aufweisen.

[A3] Es existiert ein für alle Anleger identischer risikoloser Zinssatz, zu dem jeder Investor in unbegrenzter Höhe Anlagen tätigen oder Kredite aufnehmen kann.

[A4] Die Menge der Wertpapiere, die allesamt auf dem Kapitalmarkt gehandelt werden, ist vorgegeben. Darüber hinaus sind alle Wertpapiere beliebig teilbar.

[A5] Im Kapitalmarkt existieren keine Unvollkommenheiten wie Steuern, Regulierungen und Transaktionskosten. Des Weiteren herrscht im Kapitalmarkt Informationseffizienz, sodass jedem Anleger alle relevanten Informationen zeitgleich und kostenlos zu Verfügung stehen.

Diese vereinfachenden Annahmen ermöglichen erst die Herleitung und Entwicklung des CAPM (Copeland et al. 2008, S. 207). Aufgrund dieser zum Teil stark restriktiven und realitätsfremden Annahmen, sind mit der Zeit eine Vielzahl an Modellvarianten und Alternativen entstanden, die mit gelockerten Prämissen versuchen, die Renditeerwartung von Kapitalanlegern zu erklären. Einen solchen alternativen Ansatz stellt die Arbitrage Pricing Theory (APT) von Ross (1976) dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die Relevanz der Kapitalkostenschätzung und umreißt die methodische Herangehensweise zur Analyse der Coca-Cola Company.

2. Das CAPM – eine klassische Gleichgewichtstheorie: Das Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente des CAPM, inklusive der Herleitung der Wertpapierlinie und der zugrunde liegenden Annahmen.

3. Unternehmensanalyse der Coca-Cola Company: Hier wird der Status quo von Coca-Cola als Branchenführer analysiert und Kennzahlen wie das Kurs-Buchwert-Verhältnis in den Branchenkontext gesetzt.

4. Berechnung der Kapitalkosten: Dieses Kapitel führt die praktische Anwendung des CAPM aus, von der Wahl der risikofreien Rendite bis hin zur Sensitivitätsanalyse der Parameter.

5. Das Fama-French-Dreifaktorenmodell: Einführung in die Erweiterung des CAPM um die Faktoren Größe und Value, um die Renditeerwartungen präziser zu erklären.

6. Vergleichende Betrachtung ähnlicher Unternehmen: Anwendung der Modelle auf direkte Wettbewerber, um die Sensitivitätsunterschiede zwischen verschiedenen Marktteilnehmern aufzuzeigen.

7. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Reflexion darüber, ob das Fama-French-Modell eine überlegene Schätzung gegenüber dem CAPM liefert.

Schlüsselwörter

Kapitalkosten, CAPM, Fama-French-Modell, Coca-Cola Company, Marktrisikoprämie, Beta-Faktor, Systematisches Risiko, Eigenkapitalkosten, Unternehmensbewertung, Wertpapierlinie, Kurs-Buchwert-Verhältnis, Branchenanalyse, Diversifikation, Renditeerwartung, Finanzierungstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Schätzung der Eigenkapitalkosten der Coca-Cola Company unter Anwendung moderner finanztheoretischer Modelle wie dem CAPM und dem Fama-French-Dreifaktorenmodell.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung der Kapitalkostenschätzung, die Unternehmensanalyse in der Erfrischungsgetränkebranche sowie die empirische Anwendung von Kapitalmarktmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Kapitalkosten für Coca-Cola präzise zu ermitteln und durch einen Vergleich mit Wettbewerbern zu validieren, ob alternative Modelle wie das Fama-French-Modell bessere Erklärungsmuster liefern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zur Theoriebildung sowie quantitative Methoden, insbesondere die lineare Regression zur Bestimmung von Beta-Faktoren und weiteren Modellparametern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Modelle, eine detaillierte Unternehmensanalyse, die Durchführung der Berechnungen für Coca-Cola und eine vergleichende Analyse gegenüber Konkurrenten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kapitalkosten, Beta-Faktor, Marktrisikoprämie, Fama-French-Modell und Unternehmensbewertung charakterisiert.

Warum wurde für die Beta-Schätzung ein Zeitraum von 5 Jahren gewählt?

Ein Zeitraum von 5 Jahren wurde als optimal erachtet, um einen hinreichenden Datenumfang bei gleichzeitigem hohen Gegenwartsbezug der Risikocharakteristik des Unternehmens zu gewährleisten.

Welche Bedeutung hat das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) in dieser Untersuchung?

Das KBV dient als wichtiger Indikator für die Einstufung als "Value" oder "Growth" Aktie, was für die korrekte Anwendung und Interpretation des Fama-French-Dreifaktorenmodells essenziell ist.

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Details

Title
Kapitalkostenschätzung bei der Coca-Cola Company
Subtitle
Das Capital Asset Pricing Modell und das Fama-French-Modell im Vergleich
College
University of Tubingen
Grade
1,3
Author
Dionis Kelmendi (Author)
Publication Year
2014
Pages
30
Catalog Number
V276343
ISBN (eBook)
9783656694465
ISBN (Book)
9783656697466
Language
German
Tags
kapitalkostenschätzung coca-cola company capital asset pricing modell fama-french-modell vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dionis Kelmendi (Author), 2014, Kapitalkostenschätzung bei der Coca-Cola Company, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/276343
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