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Heinrich von Clairvaux. Zisterzienser und päpstlicher Legat

Titel: Heinrich von Clairvaux. Zisterzienser und päpstlicher Legat

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Michael Belitz (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Am Beispiel Heinrichs (um 1140 - 1189) von Clairvaux wird in dieser Arbeit das Wirken der päpstlichen Legaten aufgezeigt. Das Wirken der Zisterzienser gegen die Waldenser im heutigen Frankreich bildet ebenso einen wichtigen Aspekt der vorliegenden Untersuchung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Zisterzienser und das päpstliche Legatenwesen

3. Heinrich von Clairvaux

3.1 Biographie

3.2 Der Weg Heinrichs zum päpstlichen Legaten

3.3 Allgemeine Legationstätigkeiten Heinrichs

3.4. Heinrichs Vorgehen gegen die Waldenser

3.5 Heinrich als Legat in Okzitanien

3.6 Heinrich nach der Rückkehr aus Okzitanien

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zwiespalt zwischen dem zisterziensischen Ordensideal und der tatsächlichen Ausübung politischer und militärischer Macht durch hochrangige Zisterzienser am Beispiel von Heinrich von Clairvaux als päpstlichem Legaten.

  • Verhältnis zwischen Zisterzienserorden und Papsttum im 12. Jahrhundert
  • Biographische Analyse Heinrichs von Clairvaux
  • Legationstätigkeiten und Einflussnahme auf die Kirchenpolitik
  • Rolle der Zisterzienser im Kampf gegen Häresien wie Waldenser und Katharer
  • Militärisches Handeln von Geistlichen und dessen Auswirkungen auf das Ordensideal

Auszug aus dem Buch

3.5 Heinrich als Legat in Okzitanien

Im Kampf gegen die sich immer weiter ausbreitende Bewegung der Katarer sollte Heinrich von Clairvaux nun als päpstlicher Legat in Okzitanien agieren.40 Sein Vorgehen gegen die Häretiker stellt dabei in vielerlei Hinsicht etwas Neues dar.

Um diesen Aspekt des Neuen im Vorgehen Heinrichs zu verstehen, soll in aller Kürze am Beispiel Bernhards von Clairvaux gezeigt werden, wie die Zisterzienser sich bis zu diesem Zeitpunkt im Kampf gegen die Häretiker positioniert hatten. Als Beispiel dient dazu ein Brief Bernhards. Obwohl er selbst viele Predigten hielt, war er sich bewusst, „[…] dass ein Mönch nicht die Aufgabe hat zu lehren […]“41. Ebenso lehnte Bernhard die Anwendung von Gewalt gegen Andersgläubige ab: „Wo bleibt also jenes Wort, das gesagt wurde: Sieh zu, ‚dass du sie nicht tötest‘ (Ps. 58,12) […].“42 Generell lehnte er auch eine Teilnahme von Zisterziensermönchen an den Kreuzzügen ab: „[…] sagen wir daher ganz allgemein, nicht etwa auf unsere Autorität pochend, sondern auf die des Papstes: Wenn ein Mönch oder Laienbruder am Kreuzzug teilnimmt, wird er dem verdienten Spruch der Exkommunikation unterliegen.“43

Kienzle fasst in ihrem Werk die Einstellung Bernhards folgendermaßen zusammen: Kleriker sind Propheten und keine Generäle; der Papst kann weltliche Herrscher zu Kriegsführung animieren, vorausgesetzt sie ist moralisch vertretbar; Papst und Geistliche haben nicht das Recht Krieg zu erklären oder Waffen zu erheben; auf keinen Fall sollten Geistliche an Kriegen teilnehmen, also diese weder vorbereiten noch an ihnen teilnehmen.44

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Nähe zwischen dem Zisterzienserorden und dem Papsttum und führt in die Fragestellung ein, wie Mönche den Konflikt zwischen Ordensidealen und weltlichen Ämtern bewältigten.

2. Die Zisterzienser und das päpstliche Legatenwesen: Dieses Kapitel analysiert den Bedeutungsgewinn des Legatenwesens ab der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und die Rolle der Zisterzienser als apostolische Stellvertreter.

3. Heinrich von Clairvaux: Das zentrale Kapitel bietet eine detaillierte biographische und analytische Betrachtung von Heinrichs Aufstieg, seinen diplomatischen Missionen und seinem Wandel vom Mönch zum militärischen Akteur.

3.1 Biographie: Ein Überblick über das Leben von Heinrich von Clairvaux, von seiner Herkunft über seine Tätigkeit als Abt bis hin zu seiner Rolle als päpstlicher Legat.

3.2 Der Weg Heinrichs zum päpstlichen Legaten: Untersuchung der Ereignisse im Vorfeld von Heinrichs Ernennung, insbesondere seiner Rolle bei der Legation nach Okzitanien.

3.3 Allgemeine Legationstätigkeiten Heinrichs: Analyse der von Heinrich ausgeübten Legatenmacht und wie er diese zur Förderung seines Ordens einsetzte.

3.4. Heinrichs Vorgehen gegen die Waldenser: Darstellung von Heinrichs diplomatischen Bemühungen und Kompromisslösungen im Umgang mit den Waldensern als „Armen von Lyon“.

3.5 Heinrich als Legat in Okzitanien: Untersuchung von Heinrichs radikalem Wandel im Kampf gegen die Katharer, bei dem er die Grenzen des Mönchideals überschritt.

3.6 Heinrich nach der Rückkehr aus Okzitanien: Betrachtung der späten Jahre Heinrichs, seiner Rolle bei Kreuzzugspredigten und seinem Ableben.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Heinrich von Clairvaux als päpstlicher Legat die Ideale seines Ordens verließ, um politisch und militärisch im Sinne des Papsttums und zur Stärkung seines Ordens zu handeln.

Schlüsselwörter

Heinrich von Clairvaux, Zisterzienser, Papsttum, Legatenwesen, Ordensideal, Okzitanien, Katharer, Waldenser, Benediktsregel, Carta Caritatis, Kreuzzug, Machtpolitik, Kirchengeschichte, Mittelalter, Häresiebekämpfung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Heinrich von Clairvaux als päpstlichem Legaten im 12. Jahrhundert und der daraus resultierenden Spannung zwischen mönchischem Ideal und weltlicher Machtausübung.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?

Zu den Kernbereichen gehören das Legatenwesen des Papsttums, die Geschichte des Zisterzienserordens, die Konfrontation mit mittelalterlichen Häresien sowie die historische Figur Heinrich von Clairvaux.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszuarbeiten, wie zisterziensische Mönche auf kirchliche Ämter reagierten, ob sie ihren Ordensidealen treu blieben oder inwiefern Machtstreben und päpstliche Anforderungen ihr Handeln beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung zeitgenössischer Quellen, Biographien, Monographien und wissenschaftlicher Fachaufsätze basiert.

Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biographische Einführung, die Analyse der Legationstätigkeit sowie die Untersuchung von Heinrichs Vorgehen gegen Waldenser und Katharer in Südfrankreich.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Zisterzienser, Legatenwesen, Heinrich von Clairvaux, Ordensideal, Katharer, Kreuzzug und kirchliche Autorität.

Warum wird Heinrich von Clairvaux als Präzedenzfall bezeichnet?

Weil er im Rahmen seines Auftrags als päpstlicher Legat erstmals persönlich als militärischer Führer einer Armee in Okzitanien auftrat und damit die Grenzen geistlichen Handelns radikal überschritt.

Wie bewertet der Autor Heinrichs Rolle im Hinblick auf den Orden?

Der Autor stellt fest, dass Heinrich trotz der Aufgabe des kontemplativen Ideals versuchte, durch sein Handeln Privilegien und Ressourcen für den Zisterzienserorden in Okzitanien zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Heinrich von Clairvaux. Zisterzienser und päpstlicher Legat
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Note
1,7
Autor
Michael Belitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V276246
ISBN (eBook)
9783656693093
ISBN (Buch)
9783656693864
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zisterzienser Heinrich von Clairvaux Clairvaux Legaten Legatenwesen Waldenser Südfrankreich Mittelalter Abt von Clairvaux Papst päpstliche Legaten Diplomatie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Belitz (Autor:in), 2013, Heinrich von Clairvaux. Zisterzienser und päpstlicher Legat, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/276246
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Leseprobe aus  17  Seiten
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