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Die weiße Hölle vom Piz Palü. Genderkonstellationen im Bergfilm

Titel: Die weiße Hölle vom Piz Palü. Genderkonstellationen im Bergfilm

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Stephanie Knauer (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Rivalität zweier Männer um eine Frau ist in Filmen ein beliebtes Thema, da ein solcher Konflikt für Dramatik, Spannung und Leidenschaft sorgt. Elemente, die für den Erfolg eines Kinofilmes enorm wichtig sind. Dafür gibt es in der gesamten Filmgeschichte zahlreiche Beispiele.

Diese Arbeit widmet sich diesem Thema anhand des deutschen Bergfilms der 20er und 30er Jahre. Arnold Fanck war einer der erfolgreichsten Regisseure dieses Genres und auf seinem Gebiet wegweisend. Fanck hat nach ersten, rein dokumentarischen Versuchen schnell erkannt, dass der Bergfilm narrative Konturen mit einer fesselnden Handlung braucht, um die Massen in die Kinos zu locken. So entwickelte sich die Standardbesetzung, die sich in seinen Filmen immer wieder finden lässt: Ein männliches Freundeskollektiv in einer malerischen Landschaft und eine schöne Frau.
In erster Linie soll hier der Bergfilm DIE WEISSE HÖLLE VOM PIZ PALÜ aus dem Jahr 1929 von Arnold Fanck auf seine Genderkonstellationen hin untersucht werden. Andere Bergfilme au dieser Zeit sollen vergleichend miteinbezogen werden. Es soll analysiert werden, welche Rolle jeweils der Frau und dem Mann zugeschrieben wird und wie sie miteinander in Verbindung gebracht werden. Relevant ist dabei nicht nur die Beziehung untereinander, sondern auch die zu der Natur, insbesondere zum Berg.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 DIE WEISSE HÖLLE VOM PIZ PALÜ- Genderkonstellationen im Bergfilm

2.1 Die Rolle der Frau im Bergfilm

2.2 Die Rolle des Mannes im Bergfilm

2.3 Beziehungskonstellationen

2.4 Raumkonstellationen

3 Schlussbemerkungen

4 Erwähnte Filme

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Genderkonstellationen im deutschen Bergfilm der 20er und 30er Jahre, wobei der Fokus primär auf dem Film „Die weiße Hölle vom Piz Palü“ liegt. Ziel ist es zu analysieren, welche spezifischen Rollenbilder Frauen und Männern zugeschrieben werden und wie diese durch ihre Beziehung zueinander sowie durch ihre Interaktion mit der als lebensfeindlich inszenierten Bergwelt geprägt sind.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Rollenbilder im klassischen Bergfilm
  • Untersuchung von Beziehungskonstellationen und Dreiecksfiguren
  • Deutung der Raumkonstellationen (Hütte vs. Bergwelt) als Projektionsflächen
  • Vergleichende Betrachtung mit anderen zeitgenössischen Bergfilmen

Auszug aus dem Buch

2.4 Raumkonstellationen

Auffallend ist in den Bergfilmen die Koppelung weiblicher und männlicher Charaktere an verschiedene Raumkonstellationen. Der Bergfilm ist, vergleichbar mit dem Filmgenre des Western, in einem hohen Maße durch konventionalisierte Topik und auch stereotype Rollenmuster von Mann und Frau gekennzeichnet. Entsprechend sind die Innenräume – Hotel oder Ranch, wohin sich die seltenen Frauen des Western flüchten müssen –, andererseits die öffentlichen Räume wie Saloon, Dorfstraße Prärie, in denen die Männer kämpfen – deutlich geschlechtsdifferent codiert. Ganz analog zum Western lässt sich im Bergfilm „eine stark klischeehafte Topografie von Stadt, wenn sie denn vorkommt, Gebirgsdorf und Berg- und Gletscherwelt selbst feststellen. Und ebenso sind es im Bergfilm vornehmlich geschützte Institutionen, wie die Berghütte oder der heimatliche Hof, in denen vornehmlich Frauen anzutreffen sind. In Opposition dazu werden die alpine Wildnis, Firnlandschaft und Eiswüsten, Orte von heldenhaften Männlichkeitserfahrungen. Im Unterschied zum Western ist aber die Differenzachse eine klar vertikale: Je höher der Raum, desto ausschließlicher männlicher codiert. Außerdem kann der Berg nicht nur als Sinnbild geschlechtsspezifischer Rollenmuster oder als Spiegelbild des Seelenlebens der Pro-tagonisten verstanden werden, sondern er ist selbst Protagonist, und ihm gegenüber – als einem dritten der sozialen Relationen – konstituieren sich erst die Differenzen und Identitäten des humanen Personals.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hier wird das Thema der männlichen Rivalität im Bergfilm eingeführt und die Forschungsabsicht formuliert, den Film „Die weiße Hölle vom Piz Palü“ werkimmanent auf seine Genderkonstellationen zu untersuchen.

2 DIE WEISSE HÖLLE VOM PIZ PALÜ- Genderkonstellationen im Bergfilm: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die Rollenbilder von Mann und Frau, die komplexen zwischenmenschlichen Beziehungsgeflechte sowie die symbolische Bedeutung der räumlichen Umgebung.

2.1 Die Rolle der Frau im Bergfilm: Der Abschnitt betrachtet die Emanzipation der Frauenfiguren im Film und ihre Position innerhalb eines von Männern dominierten Terrains, in dem sie vom Berg oft als Fremdkörper wahrgenommen werden.

2.2 Die Rolle des Mannes im Bergfilm: Hier erfolgt eine Differenzierung des Männerbildes in erfahrene Bergführer und junge Abenteurer, wobei das Scheitern und die Bestrafung bei Fehlverhalten im Zentrum stehen.

2.3 Beziehungskonstellationen: Diese Analyse widmet sich den partnerschaftlichen Verhältnissen und der dramaturgisch zentralen Dreiecksfiguration zwischen den Hauptfiguren.

2.4 Raumkonstellationen: Das Kapitel untersucht die geschlechtsspezifische Codierung von Lebensräumen und die Rolle des Berges als eigenständiger Protagonist und Richter über menschliches Handeln.

3 Schlussbemerkungen: Zusammenfassend wird konstatiert, dass die Bergwelt als männliche Sphäre fungiert, in der Weiblichkeit als Gefahr oder Fremdkörper interpretiert wird.

4 Erwähnte Filme: Auflistung der im Text referenzierten filmischen Werke.

5 Literaturverzeichnis: Verzeichnis der herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Bergfilm, Arnold Fanck, Die weiße Hölle vom Piz Palü, Genderkonstellationen, Geschlechterrollen, Raumkonstellationen, Männlichkeit, Weiblichkeit, Leni Riefenstahl, Dreiecksbeziehung, Bergwelt, Filmwissenschaft, Weimarer Republik, Alpen, Alpinismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Genderkonstellationen im deutschen Bergfilm der 1920er und 1930er Jahre am zentralen Beispiel des Films „Die weiße Hölle vom Piz Palü“.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Untersuchung umfasst die Rollenbilder von Frauen und Männern, die Analyse zwischenmenschlicher Beziehungen sowie die symbolische Bedeutung der Bergwelt als Raum.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Es wird untersucht, welche Rollen den Geschlechtern im Bergfilm zugeschrieben werden, wie diese miteinander interagieren und wie die Natur, insbesondere der Berg, die Geschlechteridentitäten beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Analyse erfolgt primär werkimmanent unter Einbeziehung von filmwissenschaftlicher Literatur und gender-theoretischen Ansätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Frauen- und Männerrollen, der Beziehungskonstellationen sowie einer detaillierten Analyse der Raumkonstellationen im Bergfilm.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Bergfilm, Geschlechterrollen, Männlichkeit, Weiblichkeit, Raumkonstellation und der spezifische Kontext des Films von Arnold Fanck.

Welche Funktion hat die Bergwelt im Film laut der Analyse?

Der Berg fungiert als eigenständiger Protagonist, der die Charaktere prüft und für Fehlverhalten – insbesondere für die Störung der Ordnung durch Frauen oder männliche Hochmut – bestraft.

Wie unterscheidet sich die Darstellung in „Die weiße Hölle vom Piz Palü“ von „Das blaue Licht“?

Der Text arbeitet heraus, dass die Bergwelt im Piz Palü männlich konnotiert ist, während sie bei Leni Riefenstahl („Das blaue Licht“) weibliche Züge trägt und die Rollenverteilung teils umkehrt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die weiße Hölle vom Piz Palü. Genderkonstellationen im Bergfilm
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Lehrstuhl für Literatur und Medien)
Veranstaltung
Leni Riefenstahl
Note
2,0
Autor
Stephanie Knauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V275811
ISBN (Buch)
9783656687559
ISBN (eBook)
9783656687566
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leni Riefenstahl Bergfilm Neue Frau Gender
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephanie Knauer (Autor:in), 2012, Die weiße Hölle vom Piz Palü. Genderkonstellationen im Bergfilm, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/275811
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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