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Euro in der Krise. Perspektiven der Europäischen Währungsunion

Titel: Euro in der Krise. Perspektiven der Europäischen Währungsunion

Seminararbeit , 2014 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Florian Schiffbauer (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ausgehend von der Theorie des optimalen Währungsraums werden am Anfang der Arbeit die dafür notwendigen Kriterien genannt und mit der Europäischen Währungsunion abgeglichen. Danach werden die Probleme der Europäischen Währungsunion beschrieben. In der Folge ist es dann möglich, die Perspektiven der Währungsunion darzustellen. Dabei gibt es zwei Grundrichtungen. Zum einen Entwicklungsmöglichkeiten mit einem oder mehrerer Austritte von Mitgliedsstaaten aus der Währungsunion. Zum anderen Perspektiven, bei denen alle Staaten weiterhin dem Euroraum angehören, der durch entsprechende Maßnahmen verbessert wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursachen der Staatsschuldenkrise und Probleme in der Europäischen Währungsunion

3. Die Theorie des optimalen Währungsraums – oder die Kosten einer gemeinsamen Währung

3.1 Theorie des optimalen Währungsraums

3.2 Nutzen und Kosten einer gemeinsamen Währung

4. Perspektiven der Europäischen Währungsunion

4.1 Politik im Sinne der bisherigen Krisenpolitik

4.2 Ausweg Wirtschaftsregierung

4.3 Herstellung von Lohnflexibilität und Arbeitsmobilität

4.4 Alternative einer internen Abwertungspolitik

4.5 Austrittsszenarien

4.5.1 Austritt Griechenland

4.5.2 Austritt Deutschland

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Analyse der Europäischen Währungsunion vor dem Hintergrund der Staatsschuldenkrise. Das primäre Ziel besteht darin, die strukturellen Probleme des Euroraums auf Basis der Theorie des optimalen Währungsraums zu untersuchen und daraus mögliche zukünftige Perspektiven – von Reformmaßnahmen bis hin zu Austrittsszenarien – abzuleiten.

  • Analyse der Ursachen der europäischen Staatsschuldenkrise
  • Bewertung der Währungsunion anhand der Theorie optimaler Währungsräume
  • Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen einer gemeinsamen Währung
  • Untersuchung von Politikmaßnahmen wie der internen Abwertung
  • Diskussion potenzieller Austrittsszenarien (Griechenland, Deutschland)

Auszug aus dem Buch

3.1 Theorie des optimalen Währungsraums

Es gibt verschiedene Ansätze für die Entwicklung von Kriterien zur Beurteilung von Währungsräumen. Diese werden hier kurz vorgestellt und zugleich mit dem Europäischen Währungsraum abgeglichen, um mögliche Perspektiven daraus abzuleiten.

Grundsätzlich sollten Mitglieder einer Währungsunion eine ähnliche Wirtschaftsstruktur aufweisen. Es besteht hier keine Möglichkeit mehr durch Anpassung und Abwertung der eigenen Währung gegenüber anderen Währungen die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. Daher eignen sich besonders die Länder für eine Währungsunion, deren Konjunkturverlauf und Wirtschaftsstrukturen sowie die Wettbewerbsfähigkeit ähnlich sind. Sind dennoch Anpassungen aufgrund größerer wirtschaftlichen Unterschiede erforderlich, besteht bei einer gemeinsamen Währung nur die Möglichkeit der internen Abwertung. Eine solche Politik versuchen derzeit die Krisenstaaten bzw. die Überschussländer. So sollen durch Einsparungen der öffentlichen Hand langfristig wirkende Strukturreformen sowie durch Absenkung des Preis- und Lohnkostenniveaus die Wettbewerbsfähigkeit wieder hergestellt werden.

Robert Mundell trennt optimale und nicht optimale Währungsräume durch folgendes Kriterium: Die Mobilität des Faktors Arbeit. In Regionen mit einem Leistungsbilanzdefizit wandern Arbeitskräfte in Überschussregionen aus. Dadurch wird der jeweiligen Wettbewerbsfähigkeit Rechnung getragen und dadurch intern, also innerhalb der Währungsunion, die Leistungsbilanzen wieder angeglichen.

Auf Europa gemünzt bedeutet dies, dass der Faktor Arbeit nur beschränkt mobil ist. Dies hängt damit zusammen, dass das Währungsgebiet aus mehreren Ländern zusammensetzt. Zusätzlich bestehen viele unterschiedliche Sprachen und kulturelle Entwicklungen als das die Mobilität gegeben vollkommen gegeben wäre. In den USA deckt der Währungsraum die Ländergrenzen ab. Zusätzlich sind durch die einheitliche Sprache schon viele Barrieren beseitigt. Eine ähnliche Situation ist im deutschsprachigen Raum in Deutschland, Österreich und Schweiz anzunehmen oder auch in den Benelux-Staaten. In der Währungsunion als ganzes kann nach dem aktuellen Entwicklungsstand von Europäischer Union und der Europäischen Währungsunion der Arbeitsfaktor nicht frei entfalten. Eine interne Abwertung ist daher auf diesem Weg in der Europäischen Währungsunion nicht in dem Maße wie in anderen Regionen der Welt möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Ausbruch der Finanzmarktkrise 2008 und skizziert die Fragestellung nach der Zukunftsfähigkeit der Europäischen Währungsunion.

2. Ursachen der Staatsschuldenkrise und Probleme in der Europäischen Währungsunion: Das Kapitel beleuchtet den Verlauf der Krise sowie die makroökonomischen Ungleichgewichte, die zu den Leistungsbilanzdefiziten in der Peripherie des Euroraums führten.

3. Die Theorie des optimalen Währungsraums – oder die Kosten einer gemeinsamen Währung: Hier werden theoretische Kriterien für Währungsräume definiert, auf Europa angewandt und die ökonomischen Vor- und Nachteile einer Einheitswährung gegenübergestellt.

4. Perspektiven der Europäischen Währungsunion: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene Lösungsansätze für die Eurokrise, darunter interne Abwertungspolitik, eine stärkere Wirtschaftsregierung sowie mögliche Austrittsszenarien für einzelne Mitgliedsstaaten.

5. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung konstatiert, dass die Währungsunion die Kriterien eines optimalen Währungsraums derzeit nicht vollständig erfüllt, aber verschiedene Wege zur effizienten Neugestaltung offenstehen.

Schlüsselwörter

Europäische Währungsunion, Eurokrise, Optimaler Währungsraum, Staatsschuldenkrise, Wettbewerbsfähigkeit, Interne Abwertung, Leistungsbilanzdefizit, Wirtschaftsregierung, Arbeitsmobilität, Austrittsszenario, Finanzmarktintegration, Fiskalpolitik, Strukturreformen, Geldpolitik, Währungsunion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Stabilität und die Zukunftsperspektiven der Europäischen Währungsunion angesichts der massiven Herausforderungen durch die europäische Staatsschuldenkrise.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse makroökonomischer Ungleichgewichte, den Kriterien für optimale Währungsräume nach Mundell und anderen, sowie der Bewertung von politischen Krisenbewältigungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis ökonomischer Theorien zu evaluieren, inwieweit die Eurozone ein optimaler Währungsraum ist und welche politischen Maßnahmen oder institutionellen Veränderungen die Funktionsfähigkeit langfristig sichern könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse ökonomischer Konzepte (z.B. Theorie des optimalen Währungsraums) und deren Abgleich mit den realen wirtschaftlichen Daten und Entwicklungen der EU-Mitgliedsstaaten.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (Kosten-Nutzen einer Währung) den aktuellen Krisenszenarien gegenübergestellt, wobei explizit die Instrumente der internen Abwertung und die Austrittsoptionen analysiert werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind interne Abwertung, Leistungsbilanz, Wettbewerbsfähigkeit, Währungsunion und die unterschiedlichen Szenarien der Krisenbewältigung.

Warum ist die Arbeitsmobilität in der EU ein zentraler Diskussionspunkt?

Da die Währungsunion keine eigenständige Abwertung der Währung mehr erlaubt, ist die Mobilität von Arbeitskräften ein notwendiges Korrektiv bei asymmetrischen wirtschaftlichen Schocks – ein Faktor, der in Europa durch Sprachbarrieren eingeschränkt ist.

Welche spezifischen Risiken werden für den Fall eines Austritts Griechenlands genannt?

Die Arbeit nennt insbesondere die Gefahr von Bank Runs, Finanzmarktinstabilitäten durch Verkaufsdruck auf Anleihen und die juristischen Schwierigkeiten bei der Umstellung von privatrechtlichen Verträgen auf eine neue Währung.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Euro in der Krise. Perspektiven der Europäischen Währungsunion
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg-Friedrichshafen, früher Berufsakademie Ravensburg - Außenstelle Friedrichshafen  (Fakultät für Wirtschaft)
Veranstaltung
Integrationsseminar zu ausgewählten Bankmanagementthemen
Note
1,7
Autor
Florian Schiffbauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
24
Katalognummer
V275682
ISBN (eBook)
9783656681571
ISBN (Buch)
9783656681595
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Euro Eurokrise Griechenland Rettungspakete EZB IWF Schuldenkrise Währungsraum optimaler Währungsraum Wirtschaftsregierung Robert Mundell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Schiffbauer (Autor:in), 2014, Euro in der Krise. Perspektiven der Europäischen Währungsunion, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/275682
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Leseprobe aus  24  Seiten
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