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Zur Marxschen Fetischkritik im Kapital

Title: Zur Marxschen Fetischkritik im Kapital

Term Paper , 2014 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: René Haase (Author)

Philosophy - Philosophy of the 19th Century

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Marxschen Fetischkritik im Kapital. Es soll daher um den Fetischcharakter der Ware und sein Geheimnis gehen. Es soll zunächst knapp ein allgemeines Verständnis des Fetischismus erarbeitet werden, anhand dessen der besondere Charakter des Warenfetischismus als Fetisch sui generis herausgestellt werden kann; der
Warenfetischismus soll hierbei als spezifisch kapitalistisches Phänomen vorausgesetzt werden. Die Darstellung muss notwendig unvollständig bleiben; dabei soll jedoch auf
das Geheimnis von Waren- und Geldfetisch sowie auf den Wert als »automatisches Subjekt« (MEW 23: 169) eingegangen werden. Die Marx´sche Fetischkritik soll hierbei stets in Verschränkung von Theorie und Praxis gedacht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Fetischismus

3. Warenproduzierende Arbeit

3.1 Ware und abstrakte Arbeit

3.2. Wert – ein gesellschaftliches Verhältnis

4. Geldfetisch und »automatisches Subjekt«

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Marxschen Fetischbegriff und analysiert, wie in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft soziale Verhältnisse als natürliche Eigenschaften von Dingen erscheinen. Ziel ist es, den Rätselcharakter der Warenform sowie die Verschränkung von Theorie und Praxis in der Fetischkritik aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Fetischismusbegriffs und dessen Übertragung auf die Warenwelt
  • Die Rolle der abstrakten Arbeit und des Tauschverhältnisses bei der Entstehung von Warenform und Wert
  • Die Verdinglichung gesellschaftlicher Verhältnisse als notwendiges Phänomen der Kapitalverwertung
  • Die Funktion des Geldes als allgemeines Äquivalent und das Konzept des "automatischen Subjekts"

Auszug aus dem Buch

Wert – ein gesellschaftliches Verhältnis

Wert ist nichts den Gegenständen eigenes, nichts »natürliches«. Er ist ein rein gesellschaftliches Verhältnis, das nur im Tausch erscheint und dessen gesellschaftlicher Charakter die isolierten Privatarbeiten aufeinander als Wertgegenstände bezieht. Dabei versetzt der Markt-vermittelte Sachzwang die Warenbesitzer in einen Prozess all- und wechselseitiger Abhängigkeit sowohl zwecks »unmittelbarer« Bedürfnisbefriedigung als auch hinsichtlich ihrer Vergesellschaftung. Sodass Gebrauchswerte jeglicher Art, auch all jene bloßer materieller Selbsterhaltung, stets an die Realisierung »ihres« Wertes im Tausch gebunden sind. Jenseits des Tausches konstituiert sich kein gesellschaftlicher Zusammenhang.

Damit wird auch verständlich, was Marx meint, wenn er sagt: den Produzenten »erscheinen daher die gesellschaftlichen Beziehungen ihrer Privatarbeiten als das, was sie sind, d.h. […] als sachliche Verhältnisse der Personen und gesellschaftliche Verhältnisse der Sachen« (MEW 23: 87, Hervorhebung R.H.). Der Fetischismus ist also nicht etwa ein (subjektiver) Irrtum des Alltagsbewusstseins noch der wissenschaftlichen Reflexion einzelner Ökonomen; Marx spricht hier vielmehr von »objektiven Gedankenformen«, die selbst die Kategorien der politischen Ökonomie bilden: sowohl für das Alltagsbewusstsein als auch für die »theoretische(r) Selbstreflexion der bürgerlichen Gesellschaft« handelt es sich demnach um »Naturformen des gesellschaftlichen Lebens« (MEW 23: 90).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Marxsche Fetischkritik ein und definiert die kapitalistische Gesellschaft als System, in dem menschliche Verhältnisse durch den Warentausch als sachliche Beziehungen erscheinen.

2. Fetischismus: Dieses Kapitel erläutert den etymologischen Ursprung des Begriffs und definiert den Warenfetisch als ein Bewusstseinsphänomen, bei dem menschliche Arbeitsprodukte als eigenständige, mit magischen Eigenschaften versehene Wesen erscheinen.

3. Warenproduzierende Arbeit: Das Kapitel untersucht die ökonomischen Grundlagen der Warenproduktion, wobei insbesondere die Spaltung in Gebrauchswert und Wert sowie die Realabstraktion im Tauschprozess beleuchtet werden.

3.1 Ware und abstrakte Arbeit: Hier wird die Doppelrolle der Arbeit als konkrete, nützliche Tätigkeit und als abstrakt-gesellschaftliche wertbildende Größe analysiert.

3.2. Wert – ein gesellschaftliches Verhältnis: Es wird dargelegt, dass Wert keine natürliche Eigenschaft von Dingen ist, sondern ein gesellschaftliches Konstrukt, das durch den Tausch vermittelt wird und die Akteure in Sachzwänge versetzt.

4. Geldfetisch und »automatisches Subjekt«: Dieses Kapitel analysiert das Geld als allgemeines Äquivalent und die Rolle des Kapitals als sich selbst verwertender Wert, der sich von den menschlichen Zwecken emanzipiert hat.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die fortwährende Aktualität der Marxschen Fetischkritik für die praktische Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse.

Schlüsselwörter

Warenfetischismus, Marx, Wertform, Tauschwert, abstrakte Arbeit, Verdinglichung, Kapital, Geldfetisch, gesellschaftliche Praxis, politisch-ökonomische Kritik, Realabstraktion, automatisches Subjekt, Warenproduktion, Mehrwert, Arbeitskraft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Marxschen Theorie des Warenfetischismus und untersucht, warum ökonomische Verhältnisse in der kapitalistischen Gesellschaft als natürliche Eigenschaften von Dingen wahrgenommen werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören der Fetischcharakter der Ware, die Natur der abstrakten Arbeit, die Rolle des Geldes sowie die Verdinglichung menschlicher Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Rätselcharakter der Warenwelt zu entschlüsseln und aufzuzeigen, dass die als natürlich erscheinenden ökonomischen Gesetze das Resultat historisch-spezifischer gesellschaftlicher Praxis sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf die wissenschaftlich-kritische Analyse der politischen Ökonomie unter Rückgriff auf die Marx-Engels-Werke, um das Verhältnis von Theorie und Praxis zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung der Warenform, die Rolle der abstrakten Arbeit, das Wesen des Wertes als gesellschaftliches Verhältnis sowie die Funktion des Geldes als Kapital.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Warenfetischismus, Verdinglichung, Wertform, Kapital, abstrakte Arbeit und gesellschaftliche Praxis.

Wie unterscheidet sich der Warenfetischismus von einem bloßen subjektiven Irrtum?

Laut dem Text ist der Warenfetischismus kein bloßer Irrtum, sondern eine objektive Gedankenform, die aus der realen Verdinglichung der gesellschaftlichen Praxis erwächst.

Warum bezeichnet Marx das Kapital als "automatisches Subjekt"?

Das Kapital erscheint als automatisches Subjekt, weil es sich im Zirkulationsprozess von den Zwecken der Menschen emanzipiert und als sich selbst verwertender Wert eine scheinbar eigenständige Dynamik entfaltet.

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Details

Title
Zur Marxschen Fetischkritik im Kapital
College
University of Leipzig  (Institut für Philosophie)
Course
Das Kapital
Grade
1,0
Author
René Haase (Author)
Publication Year
2014
Pages
11
Catalog Number
V275455
ISBN (Book)
9783656681649
ISBN (eBook)
9783656681656
Language
German
Tags
Marx Ware Fetisch Warenfetischismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
René Haase (Author), 2014, Zur Marxschen Fetischkritik im Kapital, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/275455
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