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Verhaltensökonomische Ansätze zur Lösung des Equity Premium Puzzles

Titel: Verhaltensökonomische Ansätze zur Lösung des Equity Premium Puzzles

Bachelorarbeit , 2013 , 52 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Thomas Daum (Autor:in)

VWL - Finanzwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das durch die beiden Ökonomen Mehra und Prescott erstmals 1985 bekanntgewordene Equity Premium Puzzle stellt bis heute Ökonomen bei der Lösung vor große Probleme. Mit Hilfe der Annahmen der Standard Capital Asset Pricing Theorie war es bisher nicht möglich, die historische Überschussrendite von Aktien zu erklären.
Die folgende Arbeit zeigt zwei Lösungsansätze auf, mit denen es gelingt, auf Basis verhaltensökonomischer Annahmen und Erkenntnissen das historische Equity Premium nachzuvollziehen. Andrew Abel geht in seiner Theorie davon aus, dass Zweifel und Pessimismus von Konsumenten für das hohe Equity Premium verantwortlich sind.
Benartzi und Thaler dagegen legen den Schwerpunkt ihres Lösungsansatzes auf die Verlustaversion von Investoren und eine kurze Evaluierungsperiode des Anlageportfolios. In der folgenden Arbeit werden die Funktionsweisen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Theorien dargestellt und erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Equity Premium Puzzle

3. Pessimismus, Zweifel und das Equity Premium Puzzle

3.1 Das Grundmodell

3.2 Pessimismus und das Equity Premium Puzzle

3.3 Zweifel und das Equity Premium Puzzle

3.4 Pessimismus in Kombination mit Zweifeln

4. Myopic Loss Aversion

4.1 Kumulative Prospect Theory

4.2 Mental Accounting

4.3 Myopic Loss Aversion privater und institutioneller Investoren

4.3.1 Myopic Loss Aversion privater Anleger

4.3.2 Myopic Loss Aversion institutioneller Investoren

5. Vergleich

6. Zusammenfassung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht verhaltensökonomische Lösungsansätze für das sogenannte "Equity Premium Puzzle", welches beschreibt, dass die historisch beobachteten Renditen von Aktien im Vergleich zu risikoarmen Staatsanleihen durch klassische neoklassische Modelle nicht ausreichend erklärt werden können.

  • Analyse des Equity Premium Puzzles im Rahmen der Kapitalmarkttheorie
  • Untersuchung der Theorie von Andrew Abel zu Pessimismus und Zweifeln
  • Einführung in die "Myopic Loss Aversion" nach Benartzi und Thaler
  • Vergleich der verhaltensökonomischen Erklärungsmodelle
  • Evaluierung der Auswirkungen von Investorenverhalten auf die Risikoprämie

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Grundmodell

Ausgangspunkt ist ein Individuum, welches seinen Nutzen durch Konsum maximieren möchte. Konsum wird ermöglicht durch ein Einkommen sowie der Rendite einer Kapitalanlage. Da der Konsument gegenwärtigen Konsum mehr schätzt als zukünftigen, diskontiert er seinen zukünftigen Nutzen. Formal wird diese zeitliche Präferenz durch den Diskontfaktor beta ausgedrückt, mit 0 < beta < 1 (Vgl. Mehra (2003), S. 57). Ein repräsentativer Konsument ist somit bestrebt seinen Nutzen nach folgender Bedingung zu maximieren (Vgl. Abel (2000), S. 4).

Der abnehmende Grenznutzen wird durch eine konkave Nutzenfunktion dargestellt. E* drückt in diesem Fall den subjektiven Erwartungswert aus, der sich aus den zum Zeitpunkt t vorhandenen Informationen berechnet. Abel differenziert zwischen dem subjektiven Erwartungswert E* und dem objektiven Erwartungswert E, möglicher zukünftiger Ergebnisverteilungen. Das Konsumniveau ist abhängig von der Entwicklung der Rendite einer Kapitalanlage. Basiert die Einschätzung auf vergangenheitsbezogenen Wachstumsraten und Standardabweichungen, spricht man von einem objektiven Erwartungswert. Der subjektive Erwartungswert dagegen stellt eine rein subjektive Einschätzung des Konsumenten dar, die irrationales Entscheidungsverhalten, wie Pessimismus und Zweifel, mit einbezieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Equity Premium Puzzle als Diskrepanz zwischen Aktienrenditen und risikolosen Anlagen sowie Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit.

2. Das Equity Premium Puzzle: Erläuterung der theoretischen Grundlagen und der Unzulänglichkeit klassischer Modelle bei der Erklärung der historischen Risikoprämie.

3. Pessimismus, Zweifel und das Equity Premium Puzzle: Vorstellung des Ansatzes von Abel, der durch die Implementierung von Pessimismus und Zweifeln eine Erklärung für das Puzzle sucht.

4. Myopic Loss Aversion: Detaillierte Darstellung der Theorie von Benartzi und Thaler, die kurzsichtige Verlustaversion als Ursache für die Risikoprämie identifiziert.

5. Vergleich: Gegenüberstellung und Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Modelle von Abel sowie Benartzi und Thaler.

6. Zusammenfassung: Rekapitulation der wichtigsten Erkenntnisse zur Lösung des Equity Premium Puzzles durch verhaltensökonomische Ansätze.

7. Fazit: Kritische Würdigung der Bedeutung verhaltensökonomischer Modelle im Kontext der modernen Wirtschaftswissenschaften.

Schlüsselwörter

Equity Premium Puzzle, Kapitalmarkttheorie, Myopic Loss Aversion, Prospect Theory, Mental Accounting, Pessimismus, Zweifel, Risikoaversion, Verlustaversion, Konsumwachstum, Rendite, Investorenverhalten, CCAPM, Diskontfaktor, Risikoprämie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, warum das klassische Kapitalmarktmodell nach Mehra und Prescott die historisch hohen Renditeunterschiede zwischen Aktien und Staatsanleihen nicht erklären kann und welche verhaltensökonomischen Alternativtheorien dies ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Modellierung von Anlegerentscheidungen unter Unsicherheit, die Einflüsse von Pessimismus und Zweifeln auf Kapitalmarktprognosen sowie die Auswirkungen kurzsichtiger Verlustaversion auf die Portfolioallokation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische Herleitung und der Vergleich verhaltensökonomischer Erklärungsansätze für das Equity Premium Puzzle, um ein realistischeres Bild der Risikoprämie am Kapitalmarkt zu zeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die mathematische Modelle der Kapitalmarkttheorie (wie das CCAPM) aufgreift und diese um verhaltenspsychologische Komponenten wie die Prospect Theory oder subjektive Erwartungsbildung erweitert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Pessimismus und Zweifeln nach Abel sowie die detaillierte Vorstellung der Myopic Loss Aversion nach Benartzi und Thaler, gefolgt von einem methodischen Vergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Equity Premium Puzzle, Risikoprämie, Myopic Loss Aversion, Verlustaversion, subjektive Erwartungsbildung und verhaltensökonomische Kapitalmarktmodelle.

Wie unterscheiden sich institutionelle Investoren von Privatanlegern in der Theorie?

Institutionelle Investoren unterliegen theoretisch keinen zeitlichen Restriktionen, handeln jedoch durch die Anreizstrukturen ihres Personals (z.B. kurzfristige Erfolgsmessung von CFOs) häufig ebenso kurzsichtig und verlustavers wie Privatanleger.

Welche Rolle spielt die Evaluierungsperiode?

Die Häufigkeit, mit der ein Investor sein Portfolio bewertet, ist entscheidend: Je kürzer die Evaluierungsperiode, desto stärker wirkt sich die Verlustaversion aus und erhöht damit die geforderte Risikoprämie.

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verhaltensökonomische Ansätze zur Lösung des Equity Premium Puzzles
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaft)
Note
1,7
Autor
Thomas Daum (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
52
Katalognummer
V275042
ISBN (eBook)
9783656763215
ISBN (Buch)
9783656763284
Sprache
Deutsch
Schlagworte
VWL Verhaltensökonomie Behavioral Economics Equity Premium Puzzle EPP Myopic Loss Aversion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Daum (Autor:in), 2013, Verhaltensökonomische Ansätze zur Lösung des Equity Premium Puzzles, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/275042
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  52  Seiten
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