Die vorliegende Untersuchung thematisiert die S-Schreibung bei den Studierenden im Fremdsprachenunterricht. In der Arbeit soll versucht werden, die Rechtschreibkompetenz bei den Studierenden am Beispiel von der S-Schreibung zu fördern. Im Zentrum der Untersuchung wurde ebenfalls eine ausführliche Betrachtung von Schreibaufgaben, die von ausgewählten Probanden verfasst wurden, durchgeführt. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Förderung von Rechtschreibkompetenz bei den Studenten leisten.
Inhaltsverzeichnis
Zur S-Schreibung
Analyse von schriftlichen Arbeiten
Ziel der Untersuchung
Korpusbeschreibung
Zur Analyse von der ersten Aufgabe
Zur Analyse von der zweiten Aufgabe
Didaktische Schlussfolgerungen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Untersuchung analysiert die Rechtschreibkompetenz von Germanistikstudenten des dritten Studienjahres im Hinblick auf die S-Schreibung. Ziel ist es, Defizite bei der Anwendung orthographischer Regeln zu identifizieren und didaktische Fördermöglichkeiten für den Fremdsprachenunterricht abzuleiten.
- Regelwerke zur S-Schreibung und deren historische Entwicklung
- Empirische Untersuchung von Diktatfehlern
- Analyse der Korrekturfähigkeit von Normverstößen
- Ableitung didaktischer Handlungsempfehlungen für Curricula
Auszug aus dem Buch
Zur S-Schreibung
Bei Stedje, Asrid (2007, 226) findet sich die Ausführung, dass im Juni 1996 eine Regelung zur Orthographie gemacht wurde. Diese trat am 1. August 1998 in Kraft. Diese Regelung betrifft u.a. die S-Schreibung. Hierbei sollte kein ß nach Kurzvokal stehen. Nach Homberger, Dietrich (2013, 332) schreibt man „ß“ nach langem Vokal und Diphthong und „ss“ nach kurzem Vokal, wie z.B. dass, Hass, Schluss, geküsst. Straße, Maß, außen, reißen (vgl. auch Bülow, Frank; Schmidt, Michael (2000, 369)).
Bei Hoffmann, M. (2010, 15) findet sich die Auffassung, dass „ß“ als stimmloser oder harter s-Laut betrachtet werde. In diesem Fall werde er gezischt. Hoffmann, M. (2010, 15) unterscheidet zwischen stimmlosem und stimmhaften s-Laut.
Stimmhafter s-Laut findet sich in folgenden Fällen:
• Am Wortanfang vor Vokabeln wie Sonne, Sand
• Im Wortinneren zwischen Vokalen wie lesen, dösen, Rasen
• Nach den Buchstaben l, m, n oder r wie Hälse, bremse, Sense, Ferse. So Hoffmann, M. (2010, 15)
Der Stimmlose s-Laut hingegen könnte als „s“, „ss“ oder „ß“ geschrieben werden: Die Unterscheidung zwischen „ss“ und „ß“ wurde bereits umrissen (vgl. Homberger, Dietrich: 2013, 332).
Zusammenfassung der Kapitel
Zur S-Schreibung: Dieses Kapitel erläutert die orthographischen Regeln zur Anwendung von s, ss und ß unter Berücksichtigung von Vokallängen und historischen Hintergründen.
Analyse von schriftlichen Arbeiten: Hier werden die Untersuchungsmethodik, die Korpusbeschreibung sowie die detaillierte Auswertung der Probandenleistungen in den Bereichen Diktatschreibung und Fehlerkorrektur dargelegt.
Didaktische Schlussfolgerungen: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und empfiehlt die Integration intensiverer Übungen zur S-Schreibung in die universitären Curricula.
Schlüsselwörter
S-Schreibung, Rechtschreibung, Orthographie, Fremdsprachenunterricht, Fehleranalyse, Diktat, Sprachdidaktik, Rechtschreibkompetenz, Deutsch als Fremdsprache, Normverstöße, Schreibaufgaben, Kurzvokal, Langvokal, Diphthong, Schreibung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Kompetenzen und Defizite von Studierenden im Bereich der deutschen S-Schreibung im Fremdsprachenunterricht.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der s-Regeln (s, ss, ß), die empirische Analyse von Schreibfehlern und die didaktische Vermittlung dieser Regeln.
Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, den Status quo der Rechtschreibkompetenz zu ermitteln und konkrete Ansätze für eine bessere Förderung der Lernenden im Unterricht zu finden.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird ein quantitativer Ansatz gewählt, bei dem 6 Germanistikstudenten an zwei Messzeitpunkten Schreibaufgaben (Diktate und Korrekturübungen) absolvierten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert tabellarisch die Fehlerhäufigkeiten der Probanden und bewertet, inwieweit die Studierenden in der Lage sind, orthographische Fehler zu erkennen und zu korrigieren.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie orthographische Normverstöße, S-Schreibung, Fehleraufkommen, Schreibkompetenz und didaktische Schlussfolgerungen.
Welcher Fehlertyp tritt in der Untersuchung am häufigsten auf?
Die Analyse zeigt, dass die Schreibung von „ss“ nach kurzem Vokal die größte Fehlerquelle für die Probanden darstellt.
Was empfiehlt der Autor für die Lehre?
Der Autor empfiehlt eine explizite Einbettung von gezielten Übungen zur S-Schreibung in die Curricula, um die Fehleranfälligkeit bei den Studierenden zu senken.
- Arbeit zitieren
- Mag. Mohamed Chaabani (Autor:in), 2014, Die S-Schreibung im Fremdsprachenunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/275036